[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-betrvg-100":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":24,"neighbors_after":37,"citing_decisions":50,"is_thin":99},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"betrvg","Betriebsverfassungsgesetz","gii","de","statute","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","1972-01-15","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fbetrvg\u002Fxml.zip",1202920,"§ 100","100","Vorläufige personelle Maßnahmen","Personelle Einzelmaßnahmen","(1) Der Arbeitgeber kann, wenn dies aus sachlichen Gründen dringend erforderlich ist, die personelle Maßnahme im Sinne des § 99 Abs. 1 Satz 1 vorläufig durchführen, bevor der Betriebsrat sich geäußert oder wenn er die Zustimmung verweigert hat. Der Arbeitgeber hat den Arbeitnehmer über die Sach- und Rechtslage aufzuklären.\n(2) Der Arbeitgeber hat den Betriebsrat unverzüglich von der vorläufigen personellen Maßnahme zu unterrichten. Bestreitet der Betriebsrat, dass die Maßnahme aus sachlichen Gründen dringend erforderlich ist, so hat er dies dem Arbeitgeber unverzüglich mitzuteilen. In diesem Fall darf der Arbeitgeber die vorläufige personelle Maßnahme nur aufrechterhalten, wenn er innerhalb von drei Tagen beim Arbeitsgericht die Ersetzung der Zustimmung des Betriebsrats und die Feststellung beantragt, dass die Maßnahme aus sachlichen Gründen dringend erforderlich war.\n(3) Lehnt das Gericht durch rechtskräftige Entscheidung die Ersetzung der Zustimmung des Betriebsrats ab oder stellt es rechtskräftig fest, dass offensichtlich die Maßnahme aus sachlichen Gründen nicht dringend erforderlich war, so endet die vorläufige personelle Maßnahme mit Ablauf von zwei Wochen nach Rechtskraft der Entscheidung. Von diesem Zeitpunkt an darf die personelle Maßnahme nicht aufrechterhalten werden.","BETRVG - Mitwirkung und Mitbestimmung der Arbeitnehmer - Personelle Angelegenheiten - Personelle Einzelmaßnahmen - § 100 Vorläufige personelle Maßnahmen\n\n(1) Der Arbeitgeber kann, wenn dies aus sachlichen Gründen dringend erforderlich ist, die personelle Maßnahme im Sinne des § 99 Abs. 1 Satz 1 vorläufig durchführen, bevor der Betriebsrat sich geäußert oder wenn er die Zustimmung verweigert hat. Der Arbeitgeber hat den Arbeitnehmer über die Sach- und Rechtslage aufzuklären.\n(2) Der Arbeitgeber hat den Betriebsrat unverzüglich von der vorläufigen personellen Maßnahme zu unterrichten. Bestreitet der Betriebsrat, dass die Maßnahme aus sachlichen Gründen dringend erforderlich ist, so hat er dies dem Arbeitgeber unverzüglich mitzuteilen. In diesem Fall darf der Arbeitgeber die vorläufige personelle Maßnahme nur aufrechterhalten, wenn er innerhalb von drei Tagen beim Arbeitsgericht die Ersetzung der Zustimmung des Betriebsrats und die Feststellung beantragt, dass die Maßnahme aus sachlichen Gründen dringend erforderlich war.\n(3) Lehnt das Gericht durch rechtskräftige Entscheidung die Ersetzung der Zustimmung des Betriebsrats ab oder stellt es rechtskräftig fest, dass offensichtlich die Maßnahme aus sachlichen Gründen nicht dringend erforderlich war, so endet die vorläufige personelle Maßnahme mit Ablauf von zwei Wochen nach Rechtskraft der Entscheidung. Von diesem Zeitpunkt an darf die personelle Maßnahme nicht aufrechterhalten werden.",{"teil":21,"abschnitt":22,"unterabschnitt":23},"Vierter Teil","Fünfter Abschnitt","Dritter Unterabschnitt",[25,29,33],{"norm_key":26,"title":27,"slug":28},"§ 99","Mitbestimmung bei personellen Einzelmaßnahmen","99",{"norm_key":30,"title":31,"slug":32},"§ 98","Durchführung betrieblicher Bildungsmaßnahmen","98",{"norm_key":34,"title":35,"slug":36},"§ 97","Einrichtungen und Maßnahmen der Berufsbildung","97",[38,42,46],{"norm_key":39,"title":40,"slug":41},"§ 101","Zwangsgeld","101",{"norm_key":43,"title":44,"slug":45},"§ 102","Mitbestimmung bei Kündigungen","102",{"norm_key":47,"title":48,"slug":49},"§ 103","Außerordentliche Kündigung und Versetzung in besonderen Fällen","103",[51,58,63,68,73,79,84,89,93,96],{"title":52,"ecli":53,"leitsatz":54,"date":55,"source_url":56,"source_type":57},"BAG, Beschl. v. 27.01.2026 – 1 ABR 18\u002F25","ECLI:DE:BAG:2026:270126.B.1ABR18.25.0",null,"2026-01-27","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600071949.zip","rechtsprechung",{"title":59,"ecli":60,"leitsatz":54,"date":61,"source_url":62,"source_type":57},"BAG, Beschl. v. 25.02.2025 – 1 ABR 18\u002F24","ECLI:DE:BAG:2025:250225.B.1ABR18.24.0","2025-02-25","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600070449.zip",{"title":64,"ecli":65,"leitsatz":54,"date":66,"source_url":67,"source_type":57},"BAG, Beschl. v. 11.10.2022 – 1 ABR 18\u002F21","ECLI:DE:BAG:2022:111022.B.1ABR18.21.0","2022-10-11","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600065248.zip",{"title":69,"ecli":70,"leitsatz":54,"date":71,"source_url":72,"source_type":57},"BAG, Beschl. v. 28.07.2020 – 1 ABR 45\u002F18","ECLI:DE:BAG:2020:280720.B.1ABR45.18.0","2020-07-28","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600060309.zip",{"title":74,"ecli":75,"leitsatz":76,"date":77,"source_url":78,"source_type":57},"BAG, Beschl. v. 21.11.2018 – 7 ABR 16\u002F17","ECLI:DE:BAG:2018:211118.B.7ABR16.17.0","Ein Antrag des Betriebsrats nach § 101 BetrVG, eine ohne seine Zustimmung durchgeführte Einstellung eines Arbeitnehmers aufzuheben, wird nicht dadurch unbegründet, dass der Arbeitgeber den Betriebsrat während des Verfahrens nach § 101 BetrVG nachträglich über die bereits erfolgte Einstellung unterrichtet, ohne diese zuvor aufzuheben, und der Betriebsrat nicht innerhalb der Wochenfrist nach § 99 Abs. 3 Satz 1 BetrVG seine Zustimmung unter Angabe beachtlicher Gründe schriftlich verweigert. Die Fiktionswirkung nach § 99 Abs. 3 Satz 2 BetrVG kann nur eintreten, wenn der Arbeitgeber den Betriebsrat vor der Einstellung nach § 99 Abs. 1 BetrVG unterrichtet hat. Eine erst nach der Aufnahme der Tätigkeit durch den Arbeitnehmer vorgenommene nachträgliche Unterrichtung des Betriebsrats kann die Zustimmungsfiktion nach § 99 Abs. 3 Satz 2 BetrVG zu der bereits erfolgten Einstellung nicht bewirken.","2018-11-21","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600056939.zip",{"title":80,"ecli":81,"leitsatz":54,"date":82,"source_url":83,"source_type":57},"BAG, Beschl. v. 01.08.2018 – 7 ABR 63\u002F16","ECLI:DE:BAG:2018:010818.B.7ABR63.16.0","2018-08-01","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600056136.zip",{"title":85,"ecli":54,"leitsatz":86,"date":87,"source_url":88,"source_type":57},"BAG, Beschl. v. 15.04.2014 – 1 ABR 101\u002F12","Die Beendigung einer vorläufigen personellen Maßnahme unterliegt nicht der Zustimmung des Betriebsrats nach § 99 Abs. 1 Satz 1 BetrVG.","2014-04-15","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600044274.zip",{"title":90,"ecli":54,"leitsatz":54,"date":91,"source_url":92,"source_type":57},"BAG, Urt. v. 21.02.2013 – 8 AZR 879\u002F11","2013-02-21","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600040857.zip",{"title":94,"ecli":54,"leitsatz":54,"date":91,"source_url":95,"source_type":57},"BAG, Urt. v. 21.02.2013 – 8 AZR 878\u002F11","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600040858.zip",{"title":97,"ecli":54,"leitsatz":54,"date":91,"source_url":98,"source_type":57},"BAG, Urt. v. 21.02.2013 – 8 AZR 877\u002F11","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600040517.zip",false]