[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-bgb-1596":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":24,"neighbors_after":37,"citing_decisions":50,"is_thin":58},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"bgb","Bürgerliches Gesetzbuch","gii","de","statute","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","1896-08-18","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fbgb\u002Fxml.zip",1205663,"§ 1596","1596","Anerkennung und Zustimmung bei fehlender oder beschränkter Geschäftsfähigkeit","Abstammung","(1) Wer in der Geschäftsfähigkeit beschränkt ist, kann nur selbst anerkennen. Die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters ist erforderlich. Für einen Geschäftsunfähigen kann der gesetzliche Vertreter mit Genehmigung des Familiengerichts anerkennen; ist der gesetzliche Vertreter ein Betreuer, ist die Genehmigung des Betreuungsgerichts erforderlich. Für die Zustimmung der Mutter gelten die Sätze 1 bis 3 entsprechend.\n(2) Für ein Kind, das geschäftsunfähig oder noch nicht 14 Jahre alt ist, kann nur der gesetzliche Vertreter der Anerkennung zustimmen. Im Übrigen kann ein Kind, das in der Geschäftsfähigkeit beschränkt ist, nur selbst zustimmen; es bedarf hierzu der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.\n(3) Ein geschäftsfähiger Betreuter kann nur selbst anerkennen oder zustimmen; § 1825 bleibt unberührt.\n(4) Anerkennung und Zustimmung können nicht durch einen Bevollmächtigten erklärt werden.","BGB - Familienrecht - Verwandtschaft - Abstammung - § 1596 Anerkennung und Zustimmung bei fehlender oder beschränkter Geschäftsfähigkeit\n\n(1) Wer in der Geschäftsfähigkeit beschränkt ist, kann nur selbst anerkennen. Die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters ist erforderlich. Für einen Geschäftsunfähigen kann der gesetzliche Vertreter mit Genehmigung des Familiengerichts anerkennen; ist der gesetzliche Vertreter ein Betreuer, ist die Genehmigung des Betreuungsgerichts erforderlich. Für die Zustimmung der Mutter gelten die Sätze 1 bis 3 entsprechend.\n(2) Für ein Kind, das geschäftsunfähig oder noch nicht 14 Jahre alt ist, kann nur der gesetzliche Vertreter der Anerkennung zustimmen. Im Übrigen kann ein Kind, das in der Geschäftsfähigkeit beschränkt ist, nur selbst zustimmen; es bedarf hierzu der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.\n(3) Ein geschäftsfähiger Betreuter kann nur selbst anerkennen oder zustimmen; § 1825 bleibt unberührt.\n(4) Anerkennung und Zustimmung können nicht durch einen Bevollmächtigten erklärt werden.",{"buch":21,"abschnitt":22,"titel":23},"Buch 4","Abschnitt 2","Titel 2",[25,29,33],{"norm_key":26,"title":27,"slug":28},"§ 1595","Zustimmungsbedürftigkeit der Anerkennung","1595",{"norm_key":30,"title":31,"slug":32},"§ 1594","Anerkennung der Vaterschaft","1594",{"norm_key":34,"title":35,"slug":36},"§ 1593","Vaterschaft bei Auflösung der Ehe durch Tod","1593",[38,42,46],{"norm_key":39,"title":40,"slug":41},"§ 1597","Formerfordernisse; Widerruf","1597",{"norm_key":43,"title":44,"slug":45},"§ 1597a","Verbot der missbräuchlichen Anerkennung der Vaterschaft","1597a",{"norm_key":47,"title":48,"slug":49},"§ 1598","Unwirksamkeit von Anerkennung, Zustimmung und Widerruf","1598",[51],{"title":52,"ecli":53,"leitsatz":54,"date":55,"source_url":56,"source_type":57},"BGH, Beschl. v. 30.08.2023 – XII ZB 48\u002F23","ECLI:DE:BGH:2023:300823BXIIZB48.23.0","Mit dem Tod der Mutter entfällt das Zustimmungserfordernis nach § 1595 Abs. 1 BGB. Für die Wirksamkeit der Vaterschaftsanerkennung genügt in diesem Fall die Zustimmung des Kindes nach § 1595 Abs. 2 BGB bzw. die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters für ein Kind, das geschäftsunfähig oder noch nicht 14 Jahre alt ist (§ 1596 Abs. 2 Satz 1 BGB).","2023-08-30","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE301092023.zip","rechtsprechung",false]