[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-bgb-1632":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":24,"neighbors_after":37,"citing_decisions":50,"is_thin":104},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"bgb","Bürgerliches Gesetzbuch","gii","de","statute","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","1896-08-18","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fbgb\u002Fxml.zip",1205730,"§ 1632","1632","Herausgabe des Kindes; Bestimmung des Umgangs; Verbleibensanordnung bei Familienpflege","Elterliche Sorge","(1) Die Personensorge umfasst das Recht, die Herausgabe des Kindes von jedem zu verlangen, der es den Eltern oder einem Elternteil widerrechtlich vorenthält.\n(2) Die Personensorge umfasst ferner das Recht, den Umgang des Kindes auch mit Wirkung für und gegen Dritte zu bestimmen.\n(3) Über Streitigkeiten, die eine Angelegenheit nach Absatz 1 oder 2 betreffen, entscheidet das Familiengericht auf Antrag eines Elternteils.\n(4) Lebt das Kind seit längerer Zeit in Familienpflege und wollen die Eltern das Kind von der Pflegeperson wegnehmen, so kann das Familiengericht von Amts wegen oder auf Antrag der Pflegeperson anordnen, dass das Kind bei der Pflegeperson verbleibt, wenn und solange das Kindeswohl durch die Wegnahme gefährdet würde. Das Familiengericht kann in Verfahren nach Satz 1 von Amts wegen oder auf Antrag der Pflegeperson zusätzlich anordnen, dass der Verbleib bei der Pflegeperson auf Dauer ist, wenn 1.sich innerhalb eines im Hinblick auf die Entwicklung des Kindes vertretbaren Zeitraums trotz angebotener geeigneter Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen die Erziehungsverhältnisse bei den Eltern nicht nachhaltig verbessert haben und eine derartige Verbesserung mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zukünftig nicht zu erwarten ist und\n2.die Anordnung zum Wohl des Kindes erforderlich ist.","BGB - Familienrecht - Verwandtschaft - Elterliche Sorge - § 1632 Herausgabe des Kindes; Bestimmung des Umgangs; Verbleibensanordnung bei Familienpflege\n\n(1) Die Personensorge umfasst das Recht, die Herausgabe des Kindes von jedem zu verlangen, der es den Eltern oder einem Elternteil widerrechtlich vorenthält.\n(2) Die Personensorge umfasst ferner das Recht, den Umgang des Kindes auch mit Wirkung für und gegen Dritte zu bestimmen.\n(3) Über Streitigkeiten, die eine Angelegenheit nach Absatz 1 oder 2 betreffen, entscheidet das Familiengericht auf Antrag eines Elternteils.\n(4) Lebt das Kind seit längerer Zeit in Familienpflege und wollen die Eltern das Kind von der Pflegeperson wegnehmen, so kann das Familiengericht von Amts wegen oder auf Antrag der Pflegeperson anordnen, dass das Kind bei der Pflegeperson verbleibt, wenn und solange das Kindeswohl durch die Wegnahme gefährdet würde. Das Familiengericht kann in Verfahren nach Satz 1 von Amts wegen oder auf Antrag der Pflegeperson zusätzlich anordnen, dass der Verbleib bei der Pflegeperson auf Dauer ist, wenn 1.sich innerhalb eines im Hinblick auf die Entwicklung des Kindes vertretbaren Zeitraums trotz angebotener geeigneter Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen die Erziehungsverhältnisse bei den Eltern nicht nachhaltig verbessert haben und eine derartige Verbesserung mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zukünftig nicht zu erwarten ist und\n2.die Anordnung zum Wohl des Kindes erforderlich ist.",{"buch":21,"abschnitt":22,"titel":23},"Buch 4","Abschnitt 2","Titel 5",[25,29,33],{"norm_key":26,"title":27,"slug":28},"§ 1631e","Behandlung von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung","1631e",{"norm_key":30,"title":31,"slug":32},"§ 1631d","Beschneidung des männlichen Kindes","1631d",{"norm_key":34,"title":35,"slug":36},"§ 1631c","Verbot der Sterilisation","1631c",[38,42,46],{"norm_key":39,"title":40,"slug":41},"§ 1638","Beschränkung der Vermögenssorge","1638",{"norm_key":43,"title":44,"slug":45},"§ 1639","Anordnungen des Erblassers oder Zuwendenden","1639",{"norm_key":47,"title":48,"slug":49},"§ 1640","Vermögensverzeichnis","1640",[51,57,63,68,73,78,83,89,94,99],{"title":52,"ecli":53,"leitsatz":53,"date":54,"source_url":55,"source_type":56},"Sächsisches OVG, Beschl. v. 01.03.2024 – 3 A 433\u002F23",null,"2024-03-01","https:\u002F\u002Fwww.justiz.sachsen.de\u002Fovgentschweb\u002Fdocument.phtml?id=7212","sachsen_rechtsprechung",{"title":58,"ecli":59,"leitsatz":53,"date":60,"source_url":61,"source_type":62},"BVerfG, Nichtannahmebeschluss v. 05.09.2023 – 1 BvR 1691\u002F22","ECLI:DE:BVerfG:2023:rk20230905.1bvr169122","2023-09-05","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KVRE455312301.zip","rechtsprechung",{"title":64,"ecli":65,"leitsatz":53,"date":66,"source_url":67,"source_type":62},"BVerfG, Nichtannahmebeschluss v. 28.08.2023 – 1 BvR 1088\u002F23","ECLI:DE:BVerfG:2023:rk20230828.1bvr108823","2023-08-28","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KVRE454682301.zip",{"title":69,"ecli":70,"leitsatz":53,"date":71,"source_url":72,"source_type":62},"BVerfG, Nichtannahmebeschluss v. 27.07.2023 – 1 BvR 1242\u002F23","ECLI:DE:BVerfG:2023:rk20230727.1bvr124223","2023-07-27","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KVRE454222301.zip",{"title":74,"ecli":75,"leitsatz":53,"date":76,"source_url":77,"source_type":62},"BVerfG, Nichtannahmebeschluss v. 15.11.2022 – 1 BvR 1667\u002F22","ECLI:DE:BVerfG:2022:rk20221115.1bvr166722","2022-11-15","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KVRE450482201.zip",{"title":79,"ecli":80,"leitsatz":53,"date":81,"source_url":82,"source_type":62},"BVerfG, Stattgebender Kammerbeschluss v. 05.09.2022 – 1 BvR 65\u002F22","ECLI:DE:BVerfG:2022:rk20220905.1bvr006522","2022-09-05","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KVRE449632201.zip",{"title":84,"ecli":85,"leitsatz":86,"date":87,"source_url":88,"source_type":62},"BGH, Beschl. v. 22.06.2022 – XII ZB 442\u002F20","ECLI:DE:BGH:2022:220622BXIIZB442.20.0","Ein Umgangsbegleiter kann im Vergütungsfestsetzungsverfahren auch dann nicht Vergütung und Aufwendungsersatz verlangen, wenn seine Tätigkeit auf einer betreuungsgerichtlichen Umgangsregelung beruht (Fortführung des Senatsbeschlusses vom 31. 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