[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-bgb-1664":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":24,"neighbors_after":37,"citing_decisions":49,"is_thin":75},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"bgb","Bürgerliches Gesetzbuch","gii","de","statute","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","1896-08-18","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fbgb\u002Fxml.zip",1205743,"§ 1664","1664","Beschränkte Haftung der Eltern","Elterliche Sorge","(1) Die Eltern haben bei der Ausübung der elterlichen Sorge dem Kind gegenüber nur für die Sorgfalt einzustehen, die sie in eigenen Angelegenheiten anzuwenden pflegen.\n(2) Sind für einen Schaden beide Eltern verantwortlich, so haften sie als Gesamtschuldner.","BGB - Familienrecht - Verwandtschaft - Elterliche Sorge - § 1664 Beschränkte Haftung der Eltern\n\n(1) Die Eltern haben bei der Ausübung der elterlichen Sorge dem Kind gegenüber nur für die Sorgfalt einzustehen, die sie in eigenen Angelegenheiten anzuwenden pflegen.\n(2) Sind für einen Schaden beide Eltern verantwortlich, so haften sie als Gesamtschuldner.",{"buch":21,"abschnitt":22,"titel":23},"Buch 4","Abschnitt 2","Titel 5",[25,29,33],{"norm_key":26,"title":27,"slug":28},"§ 1649","Verwendung der Einkünfte des Kindesvermögens","1649",{"norm_key":30,"title":31,"slug":32},"§ 1648","Ersatz von Aufwendungen","1648",{"norm_key":34,"title":35,"slug":36},"§ 1647",null,"1647",[38,41,45],{"norm_key":39,"title":35,"slug":40},"§ 1665","1665",{"norm_key":42,"title":43,"slug":44},"§ 1666","Gerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls","1666",{"norm_key":46,"title":47,"slug":48},"§ 1666a","Grundsatz der Verhältnismäßigkeit; Vorrang öffentlicher Hilfen","1666a",[50,57,63,69],{"title":51,"ecli":52,"leitsatz":53,"date":54,"source_url":55,"source_type":56},"BGH, Urt. v. 19.01.2021 – VI ZR 210\u002F18","ECLI:DE:BGH:2021:190121UVIZR210.18.0","1. Bei einer Aufsichtspflichtverletzung der Eltern kann sich ein Anspruch des Kindes gegen diese aus § 1664 Abs. 1 BGB ergeben. Daneben kann eine Körperverletzung im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB auch durch Verletzung einer (familienrechtlich begründeten) Obhutspflicht begangen werden.\n2. Der Umfang der gebotenen Aufsicht über Minderjährige bestimmt sich nach deren Alter, Eigenart und Charakter, wobei sich die Grenze der erforderlichen und zumutbaren Maßnahmen danach richtet, was verständige Eltern nach vernünftigen Anforderungen in der konkreten Situation tun müssen, um Schädigungen zu verhindern.","2021-01-19","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE310782021.zip","rechtsprechung",{"title":58,"ecli":59,"leitsatz":60,"date":61,"source_url":62,"source_type":56},"BGH, Urt. v. 15.12.2020 – VI ZR 224\u002F20","ECLI:DE:BGH:2020:151220UVIZR224.20.0","Durch § 1664 Abs. 1 BGB wird ein verschuldensunabhängiger Anspruch nach § 833 Satz 1 BGB ausgeschlossen.","2020-12-15","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE300312021.zip",{"title":64,"ecli":65,"leitsatz":66,"date":67,"source_url":68,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 17.07.2019 – XII ZB 425\u002F18","ECLI:DE:BGH:2019:170719BXIIZB425.18.0","1. Kontoinhaber eines Sparkontos ist derjenige, der nach dem erkennbaren Willen des das Konto eröffnenden Kunden Gläubiger der Bank werden soll (Anschluss an BGH Urteile vom 25. April 2005 - II ZR 103\u002F03, FamRZ 2005, 1168 und vom 2. Februar 1994 - IV ZR 51\u002F93, FamRZ 1994, 625).\n2. Daraus, dass die Eltern ein auf den Namen ihres minderjährigen Kindes angelegtes Sparbuch nicht aus der Hand geben, lässt sich nicht typischerweise schließen, dass sie sich die Verfügung über das Sparguthaben vorbehalten wollen (Abgrenzung zu BGH Urteile vom 18. Januar 2005 - X ZR 264\u002F02, FamRZ 2005, 510 und vom 9. November 1966 - VIII ZR 73\u002F64, BGHZ 46, 198 = FamRZ 1967, 37).\n3. Für die Frage, ob einem Kind Ansprüche gegen seine Eltern wegen von diesen vorgenommenen Verfügungen über ein Sparguthaben zustehen, ist das Innenverhältnis zwischen Kind und Eltern maßgeblich; der rechtlichen Beziehung zur Bank kommt insoweit nur indizielle Bedeutung zu.","2019-07-17","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE305142019.zip",{"title":70,"ecli":71,"leitsatz":72,"date":73,"source_url":74,"source_type":56},"BVerfG, Beschl. v. 12.10.2010 – 1 BvL 14\u002F09","ECLI:DE:BVerfG:2010:ls20101012.1bvl001409","1. Übernimmt ein Elternteil, dessen Kind aufgrund der Trennung der Eltern nicht ständig bei ihm lebt, im Rahmen des ihm rechtlich       möglichen Maßes tatsächlich Verantwortung für sein Kind und hat häufigen Umgang mit diesem, der ein regelmäßiges Verweilen       und Übernachten im Haushalt des Elternteils umfasst, entsteht zwischen Elternteil und Kind eine häusliche Gemeinschaft im       Sinne des § 116 Abs. 6 Satz 1 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch, die in gleicher Weise dem Schutz des Art. 6 Abs. 1 GG unterliegt       wie diejenige, bei der Elternteil und Kind täglich zusammenleben.","2010-10-12","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KVRE390761001.zip",false]