[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-bgb-1796":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":26,"neighbors_after":39,"citing_decisions":52,"is_thin":108},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"bgb","Bürgerliches Gesetzbuch","gii","de","statute","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","1896-08-18","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fbgb\u002Fxml.zip",1205836,"§ 1796","1796","Verhältnis zwischen Vormund und Pflegeperson","Personensorge","(1) Der Vormund hat auf die Belange der Pflegeperson Rücksicht zu nehmen. Bei Entscheidungen der Personensorge soll er die Auffassung der Pflegeperson einbeziehen.\n(2) Für das Zusammenwirken von Vormund und Pflegeperson gilt § 1792 Absatz 2 entsprechend.\n(3) Der Pflegeperson steht eine Person gleich, die 1.den Mündel a)in einer Einrichtung über Tag und Nacht oder\nb)in sonstigen Wohnformen\nbetreut und erzieht oder\n2.die intensive sozialpädagogische Betreuung des Mündels übernommen hat.","BGB - Familienrecht - Vormundschaft, Pflegschaft für Minderjährige, rechtliche Betreuung, sonstige Pflegschaft - Vormundschaft - Führung der Vormundschaft - Personensorge - § 1796 Verhältnis zwischen Vormund und Pflegeperson\n\n(1) Der Vormund hat auf die Belange der Pflegeperson Rücksicht zu nehmen. Bei Entscheidungen der Personensorge soll er die Auffassung der Pflegeperson einbeziehen.\n(2) Für das Zusammenwirken von Vormund und Pflegeperson gilt § 1792 Absatz 2 entsprechend.\n(3) Der Pflegeperson steht eine Person gleich, die 1.den Mündel a)in einer Einrichtung über Tag und Nacht oder\nb)in sonstigen Wohnformen\nbetreut und erzieht oder\n2.die intensive sozialpädagogische Betreuung des Mündels übernommen hat.",{"buch":21,"abschnitt":22,"untertitel":23,"titel":24,"kapitel":25},"Buch 4","Abschnitt 3","Untertitel 2","Titel 1","Kapitel 2",[27,31,35],{"norm_key":28,"title":29,"slug":30},"§ 1795","Gegenstand der Personensorge; Genehmigungspflichten","1795",{"norm_key":32,"title":33,"slug":34},"§ 1794","Haftung des Vormunds","1794",{"norm_key":36,"title":37,"slug":38},"§ 1793","Entscheidung bei Meinungsverschiedenheiten","1793",[40,44,48],{"norm_key":41,"title":42,"slug":43},"§ 1797","Entscheidungsbefugnis der Pflegeperson","1797",{"norm_key":45,"title":46,"slug":47},"§ 1798","Grundsätze und Pflichten des Vormunds in der Vermögenssorge","1798",{"norm_key":49,"title":50,"slug":51},"§ 1799","Genehmigungsbedürftige Rechtsgeschäfte","1799",[53,60,66,71,77,83,89,94,99,104],{"title":54,"ecli":55,"leitsatz":56,"date":57,"source_url":58,"source_type":59},"BGH, Beschl. v. 25.06.2025 – XII ZB 157\u002F24","ECLI:DE:BGH:2025:250625BXIIZB157.24.0","1. Seit der zum 1. Januar 2023 in Kraft getretenen Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts ist die isolierte gerichtliche Entziehung der Vertretungsbefugnis des Betreuers wegen erheblichen Interessengegensatzes nicht mehr zulässig. § 1789 Abs. 2 BGB ist nicht analog anwendbar.\n2. Das Bestehen eines Interessenkonflikts zwischen Betroffenem und Betreuer ist bei der Erstanordnung der Betreuung zu berücksichtigen und kann Grund zur Anordnung einer geteilten Mitbetreuung nach § 1817 Abs. 1 Satz 2 BGB geben. Diese kann auch nachträglich im Wege der teilweisen Entlassung des Betreuers nach § 1868 Abs. 1 BGB und der Bestellung eines weiteren Betreuers erfolgen.\n3. Die Doppelfunktion als Betreuer und Testamentsvollstrecker löst für sich genommen noch keine Notwendigkeit einer gesonderten Bestellung eines weiteren Betreuers aus (Fortführung des Senatsbeschlusses vom 5. März 2008 - XII ZB 2\u002F07, FamRZ 2008, 1156).","2025-06-25","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE720982025.zip","rechtsprechung",{"title":61,"ecli":62,"leitsatz":63,"date":64,"source_url":65,"source_type":59},"BVerfG, Nichtannahmebeschluss v. 04.01.2023 – 1 BvR 758\u002F21","ECLI:DE:BVerfG:2023:rk20230104.1bvr075821",null,"2023-01-04","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KVRE451202301.zip",{"title":67,"ecli":68,"leitsatz":63,"date":69,"source_url":70,"source_type":59},"BVerfG, Kammerbeschluss v. 10.03.2021 – 1 BvR 2583\u002F20","ECLI:DE:BVerfG:2021:rk20210310.1bvr258320","2021-03-10","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KVRE442642101.zip",{"title":72,"ecli":73,"leitsatz":74,"date":75,"source_url":76,"source_type":59},"BGH, Beschl. v. 22.04.2020 – XII ZB 477\u002F19","ECLI:DE:BGH:2020:220420BXIIZB477.19.0","1. Sind die Eltern hinsichtlich der Zustimmung zur Zeugenvernehmung des minderjährigen Kindes im Ermittlungs- bzw. Strafverfahren als Beschuldigte von der gesetzlichen Vertretung des Kindes ausgeschlossen, hat das Familiengericht für die notwendige Anordnung einer Ergänzungspflegschaft weder die Aussagebereitschaft des Kindes noch dessen (fehlende) Verstandesreife zu prüfen.\n2. Im Verfahren zur Bestellung eines Ergänzungspflegers bedarf es in diesem Fall nicht der persönlichen Anhörung des Kindes und auch nicht der Bestellung eines Verfahrensbeistands.","2020-04-22","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE307682020.zip",{"title":78,"ecli":79,"leitsatz":80,"date":81,"source_url":82,"source_type":59},"BGH, Beschl. v. 03.04.2019 – XII ZB 359\u002F17","ECLI:DE:BGH:2019:030419BXIIZB359.17.0","1. Im Verfahren über die familiengerichtliche Genehmigung eines von Eltern als gesetzlichen Vertretern ihres minderjährigen Kindes abzuschließenden Vertrages bedarf es zur Vertretung des nicht verfahrensfähigen Kindes im Verfahren und für die Bekanntgabe der die Genehmigung aussprechenden Entscheidung keines Ergänzungspflegers (Fortführung von Senatsbeschluss vom 12. Februar 2014 - XII ZB 592\u002F12, FamRZ 2014, 640).\n2. Etwas anderes gilt nur, wenn und soweit die Eltern nach § 1795 BGB kraft Gesetzes von der Vertretung ausgeschlossen sind oder ihnen die Vertretung wegen einer bestehenden Interessenkollision nach § 1796 BGB durch gerichtliche Entscheidung entzogen worden ist (im Anschluss an Senatsbeschlüsse vom 7. September 2011 - XII ZB 12\u002F11, BGHZ 191, 48 = FamRZ 2011, 1788 und vom 27. Juni 2018 - XII ZB 46\u002F18, FamRZ 2018, 1512).","2019-04-03","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE304232019.zip",{"title":84,"ecli":85,"leitsatz":86,"date":87,"source_url":88,"source_type":59},"BGH, Beschl. v. 02.11.2016 – XII ZB 583\u002F15","ECLI:DE:BGH:2016:021116BXIIZB583.15.0","1. Im Verfahren auf Anfechtung der Vaterschaft ist die allein sorgeberechtigte und mit dem rechtlichen Vater nicht verheiratete Mutter von der gesetzlichen Vertretung des minderjährigen Kindes nicht kraft Gesetzes ausgeschlossen (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 21. März 2012, XII ZB 510\u002F10, BGHZ 193, 1 = FamRZ 2012, 859).\n2. Für den Beginn der das minderjährige Kind betreffenden Frist zur Anfechtung der Vaterschaft ist in diesem Fall auf die Kenntnis der Mutter als alleiniger gesetzlicher Vertreterin abzustellen.","2016-11-02","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE314662016.zip",{"title":90,"ecli":63,"leitsatz":91,"date":92,"source_url":93,"source_type":59},"BGH, Beschl. v. 08.10.2014 – XII ZB 406\u002F13","Der Staatsanwaltschaft steht im Verfahren über die Einrichtung einer Ergänzungspflegschaft kein Beschwerderecht nach § 59 Abs. 1 FamFG zu. Ein solches Recht ergibt sich auch nicht aus einer möglichen Beeinträchtigung des von der Staatsanwaltschaft wahrgenommenen öffentlichen Strafverfolgungsinteresses.","2014-10-08","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE304372014.zip",{"title":95,"ecli":63,"leitsatz":96,"date":97,"source_url":98,"source_type":59},"BGH, Beschl. v. 04.06.2014 – XII ZB 625\u002F13","Ein Ergänzungsbetreuer, der wegen einer rechtlichen Verhinderung des Betreuers bestellt worden ist, kann auch dann keine pauschale Vergütung nach §§ 4, 5 VBVG verlangen, wenn seine Tätigkeit auf einen längeren Zeitraum angelegt ist und sich nicht in einer konkreten, punktuellen Maßnahme erschöpft.","2014-06-04","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE316232014.zip",{"title":100,"ecli":63,"leitsatz":101,"date":102,"source_url":103,"source_type":59},"BGH, Beschl. v. 12.02.2014 – XII ZB 592\u002F12","Anlässlich eines Verfahrens auf Genehmigung einer Erbausschlagung für ein minderjähriges Kind ist diesem zur Entgegennahme des Genehmigungsbeschlusses im Sinne von § 41 Abs. 3 FamFG nur dann ein Ergänzungspfleger zu bestellen, wenn die Voraussetzungen für eine Entziehung der Vertretungsmacht nach § 1796 BGB festgestellt sind.","2014-02-12","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE300302014.zip",{"title":105,"ecli":63,"leitsatz":63,"date":106,"source_url":107,"source_type":59},"BGH, Beschl. v. 29.05.2013 – XII ZB 124\u002F12","2013-05-29","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-JURE130010259.zip",false]