[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-bgb-305b":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":23,"neighbors_after":36,"citing_decisions":49,"is_thin":106},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"bgb","Bürgerliches Gesetzbuch","gii","de","statute","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","1896-08-18","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fbgb\u002Fxml.zip",1204181,"§ 305b","305b","Vorrang der Individualabrede","Gestaltung rechtsgeschäftlicher Schuldverhältnisse durch Allgemeine Geschäftsbedingungen","Individuelle Vertragsabreden haben Vorrang vor Allgemeinen Geschäftsbedingungen.","BGB - Recht der Schuldverhältnisse - Gestaltung rechtsgeschäftlicher Schuldverhältnisse durch Allgemeine Geschäftsbedingungen - § 305b Vorrang der Individualabrede\n\nIndividuelle Vertragsabreden haben Vorrang vor Allgemeinen Geschäftsbedingungen.",{"buch":21,"abschnitt":22},"Buch 2","Abschnitt 2",[24,28,32],{"norm_key":25,"title":26,"slug":27},"§ 305a","Einbeziehung in besonderen Fällen","305a",{"norm_key":29,"title":30,"slug":31},"§ 305","Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen in den Vertrag","305",{"norm_key":33,"title":34,"slug":35},"§ 304","Ersatz von Mehraufwendungen","304",[37,41,45],{"norm_key":38,"title":39,"slug":40},"§ 305c","Überraschende und mehrdeutige Klauseln","305c",{"norm_key":42,"title":43,"slug":44},"§ 306","Rechtsfolgen bei Nichteinbeziehung und Unwirksamkeit","306",{"norm_key":46,"title":47,"slug":48},"§ 306a","Umgehungsverbot","306a",[50,57,63,68,73,79,85,91,96,101],{"title":51,"ecli":52,"leitsatz":53,"date":54,"source_url":55,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 20.11.2025 – I ZB 9\u002F25","ECLI:DE:BGH:2025:201125BIZB9.25.0","Zwischen den Vertragsparteien eines Vertrags zugunsten Dritter individuell ausgehandelte Vertragsbestimmungen können auch im Verhältnis zum begünstigten Dritten als nach § 305b BGB gegenüber Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorrangige Individualvereinbarung angesehen werden, wenn die Interessen des Dritten bei den Vertragsverhandlungen von dem Versprechensempfänger gegenüber dem Versprechenden gewahrt wurden, so dass der Dritte nicht als in ihrer Verhandlungsmacht unterlegene Vertragspartei anzusehen ist. So verhält es sich, wenn in einem zwischen einer Konzerngesellschaft und einem Lieferanten individuell ausgehandelten Rahmenvertrag verbundenen Unternehmen der Konzerngesellschaft Rechte eingeräumt werden.","2025-11-20","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE729992025.zip","rechtsprechung",{"title":58,"ecli":59,"leitsatz":60,"date":61,"source_url":62,"source_type":56},"BAG, Urt. v. 15.11.2023 – 10 AZR 288\u002F22","ECLI:DE:BAG:2023:151123.U.10AZR288.22.0",null,"2023-11-15","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600067526.zip",{"title":64,"ecli":65,"leitsatz":60,"date":66,"source_url":67,"source_type":56},"BAG, Urt. v. 25.01.2023 – 10 AZR 109\u002F22","ECLI:DE:BAG:2023:250123.U.10AZR109.22.0","2023-01-25","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600065765.zip",{"title":69,"ecli":70,"leitsatz":60,"date":71,"source_url":72,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 18.01.2023 – IV ZR 61\u002F22","ECLI:DE:BGH:2023:180123BIVZR61.22.0","2023-01-18","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE650322023.zip",{"title":74,"ecli":75,"leitsatz":76,"date":77,"source_url":78,"source_type":56},"BGH, Urt. v. 06.10.2021 – XI ZR 234\u002F20","ECLI:DE:BGH:2021:061021UXIZR234.20.0","1. Die in Prämiensparverträgen enthaltene Formularklausel \"Die Spareinlage wird variabel z.Zt. mit .. % p.a. verzinst\", nach der bei objektiver Auslegung eine Änderung des Zinssatzes mit der Änderung eines Aushangs im Kassenraum der Musterbeklagten in Kraft tritt, ist in Bezug auf die Ausgestaltung der Variabilität nach § 308 Nr. 4 BGB unwirksam, weil sie nicht das erforderliche Mindestmaß an Kalkulierbarkeit möglicher Zinsänderungen aufweist (Bestätigung der Senatsurteile vom 17. Februar 2004 - XI ZR 140\u002F03, BGHZ 158, 149, 153 ff. und vom 13. April 2010 - XI ZR 197\u002F09, BGHZ 185, 166 Rn. 15).\n2. Eine ergänzende Vertragsauslegung (§§ 133, 157 BGB) von Prämiensparverträgen hinsichtlich der durch die (teilweise) Unwirksamkeit der Zinsänderungsklausel entstandenen Lücke ist auch im Rahmen einer Musterfeststellungsklage nach §§ 606 ff. ZPO möglich und geboten. Dabei ist eine objektiv-generalisierende Sicht auf die typischen Vorstellungen der an Prämiensparverträgen gleicher Art beteiligten Verkehrskreise maßgebend. Individualabreden (§ 305b BGB) zur variablen Verzinsung sind in den (ausgesetzten) Individualverfahren der angemeldeten Verbraucher zu berücksichtigen, da erst das Gericht, gegenüber dem das Musterfeststellungsurteil Bindungswirkung entfalten soll, beurteilt, ob seine Entscheidung die Feststellungsziele und den Lebenssachverhalt der Musterfeststellungsklage betrifft (§ 613 Abs. 1 ZPO).\n3. Bei Prämiensparverträgen, bei denen die Prämien auf die Sparbeiträge stufenweise bis zum 15. Sparjahr steigen, ist im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung für die vorzunehmenden Zinsanpassungen allein ein Referenzzinssatz für langfristige Spareinlagen und eine Zinsanpassung nach der Verhältnismethode maßgebend (Bestätigung der Senatsurteile vom 13. April 2010 - XI ZR 197\u002F09, BGHZ 185, 166 Rn. 22 f., 26 f. und vom 21. Dezember 2010 - XI ZR 52\u002F08, WM 2011, 306 Rn. 22, 25).\n4. Die Ansprüche der Verbraucher auf Zahlung weiterer Zinsbeträge aus den Prämiensparverträgen werden frühestens mit Beendigung der Prämiensparverträge fällig (§ 271 Abs. 2 BGB).","2021-10-06","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE312302021.zip",{"title":80,"ecli":81,"leitsatz":82,"date":83,"source_url":84,"source_type":56},"BAG, Urt. v. 24.03.2021 – 10 AZR 16\u002F20","ECLI:DE:BAG:2021:240321.U.10AZR16.20.0","Erhebt ein Arbeitnehmer Klage auf Beschäftigung und ist allein die Art der Beschäftigung streitig, ist die Klage hinreichend bestimmt, wenn im Klageantrag das Berufsbild genannt ist, nach dem der Arbeitnehmer beschäftigt werden soll, oder sich in vergleichbarer Weise ergibt, worin die Tätigkeit bestehen soll.","2021-03-24","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600062291.zip",{"title":86,"ecli":87,"leitsatz":88,"date":89,"source_url":90,"source_type":56},"BGH, Urt. v. 03.03.2021 – XII ZR 92\u002F19","ECLI:DE:BGH:2021:030321UXIIZR92.19.0","Zur Bedeutung einer Vollständigkeitsklausel (hier: „Mündliche Nebenabreden bestehen nicht“) in einem Mietvertrag über Geschäftsräume.","2021-03-03","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE303872021.zip",{"title":92,"ecli":93,"leitsatz":60,"date":94,"source_url":95,"source_type":56},"BGH, Urt. v. 18.04.2019 – III ZR 191\u002F18","ECLI:DE:BGH:2019:180419UIIIZR191.18.0","2019-04-18","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE624332019.zip",{"title":97,"ecli":98,"leitsatz":60,"date":99,"source_url":100,"source_type":56},"BGH, Urt. v. 20.12.2018 – I ZR 134\u002F17","ECLI:DE:BGH:2018:201218UIZR134.17.0","2018-12-20","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE633512021.zip",{"title":102,"ecli":103,"leitsatz":104,"date":99,"source_url":105,"source_type":56},"BGH, Urt. v. 20.12.2018 – I ZR 133\u002F17","ECLI:DE:BGH:2018:201218UIZR133.17.0","Neuausgabe\nEine Allgemeine Geschäftsbedingung, nach der der Verlag eines juristischen Großkommentars berechtigt ist, eine Erstreckung der vertraglichen Zusammenarbeit auf eine Neuausgabe abzulehnen, ohne dass dafür ein sachlicher Grund vorliegt und dem Kommentator mitgeteilt wird, kann sich als ein hinreichend bedeutsamer Nachteil im Sinne des § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB darstellen, der sich bei umfassender Würdigung der relevanten Umstände als unangemessen erweist.","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE310842021.zip",false]