[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-bgb-312c":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":26,"neighbors_after":39,"citing_decisions":52,"is_thin":111},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"bgb","Bürgerliches Gesetzbuch","gii","de","statute","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","1896-08-18","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fbgb\u002Fxml.zip",1204199,"§ 312c","312c","Fernabsatzverträge","Außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge und Fernabsatzverträge","(1) Fernabsatzverträge sind Verträge, bei denen der Unternehmer oder eine in seinem Namen oder Auftrag handelnde Person und der Verbraucher für die Vertragsverhandlungen und den Vertragsschluss ausschließlich Fernkommunikationsmittel verwenden, es sei denn, dass der Vertragsschluss nicht im Rahmen eines für den Fernabsatz organisierten Vertriebs- oder Dienstleistungssystems erfolgt.\n(2) Fernkommunikationsmittel im Sinne dieses Gesetzes sind alle Kommunikationsmittel, die zur Anbahnung oder zum Abschluss eines Vertrags eingesetzt werden können, ohne dass die Vertragsparteien gleichzeitig körperlich anwesend sind, wie Briefe, Kataloge, Telefonanrufe, Telekopien, E-Mails, über den Mobilfunkdienst versendete Nachrichten (SMS) sowie Rundfunk und digitale Dienste nach § 1 Absatz 4 Nummer 1 des Digitale-Dienste-Gesetzes.","BGB - Recht der Schuldverhältnisse - Schuldverhältnisse aus Verträgen - Begründung, Inhalt und Beendigung - Grundsätze bei Verbraucherverträgen und besondere Vertriebsformen - Außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge und Fernabsatzverträge - § 312c Fernabsatzverträge\n\n(1) Fernabsatzverträge sind Verträge, bei denen der Unternehmer oder eine in seinem Namen oder Auftrag handelnde Person und der Verbraucher für die Vertragsverhandlungen und den Vertragsschluss ausschließlich Fernkommunikationsmittel verwenden, es sei denn, dass der Vertragsschluss nicht im Rahmen eines für den Fernabsatz organisierten Vertriebs- oder Dienstleistungssystems erfolgt.\n(2) Fernkommunikationsmittel im Sinne dieses Gesetzes sind alle Kommunikationsmittel, die zur Anbahnung oder zum Abschluss eines Vertrags eingesetzt werden können, ohne dass die Vertragsparteien gleichzeitig körperlich anwesend sind, wie Briefe, Kataloge, Telefonanrufe, Telekopien, E-Mails, über den Mobilfunkdienst versendete Nachrichten (SMS) sowie Rundfunk und digitale Dienste nach § 1 Absatz 4 Nummer 1 des Digitale-Dienste-Gesetzes.",{"buch":21,"abschnitt":22,"untertitel":23,"titel":24,"kapitel":25},"Buch 2","Abschnitt 3","Untertitel 2","Titel 1","Kapitel 2",[27,31,35],{"norm_key":28,"title":29,"slug":30},"§ 312b","Außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge","312b",{"norm_key":32,"title":33,"slug":34},"§ 312a","Allgemeine Pflichten und Grundsätze bei Verbraucherverträgen; Grenzen der Vereinbarung von Entgelten","312a",{"norm_key":36,"title":37,"slug":38},"§ 312","Anwendungsbereich","312",[40,44,48],{"norm_key":41,"title":42,"slug":43},"§ 312d","Informationspflichten","312d",{"norm_key":45,"title":46,"slug":47},"§ 312e","Verletzung von Informationspflichten über Kosten","312e",{"norm_key":49,"title":50,"slug":51},"§ 312f","Abschriften und Bestätigungen","312f",[53,60,67,73,79,85,91,96,101,106],{"title":54,"ecli":55,"leitsatz":56,"date":57,"source_url":58,"source_type":59},"C-564\u002F24 – Eisenberger Gerüstbau GmbH gegen JK","ECLI:EU:C:2026:151","Vorlage zur Vorabentscheidung – Verbraucherschutz – Richtlinie 2011\u002F83\u002FEU – Fernabsatzvertrag zwischen einem Verbraucher und einem Unternehmer – Begriff des ‚Verbrauchers‘ – Anbahnung des Kontakts zwischen dem Verbraucher und dem Unternehmer durch einen anderen, vom Verbraucher beauftragten, Unternehmer – Art. 2 Nr. 7 – Widerrufsrecht des Verbrauchers – Art. 9 Abs. 1 – Rechtsmissbrauch","2026-03-05","https:\u002F\u002Feur-lex.europa.eu\u002Flegal-content\u002FDE\u002FALL\u002F?uri=CELEX:62024CJ0564","eurlex_caselaw",{"title":61,"ecli":62,"leitsatz":63,"date":64,"source_url":65,"source_type":66},"BGH, Urt. v. 05.02.2026 – III ZR 74\u002F25","ECLI:DE:BGH:2026:050226UIIIZR74.25.0","Fernunterrichtsschutzgesetz\nDer Senat ist nicht mit der für eine Vorlage gemäß Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG, § 80 BVerfGG erforderlichen Sicherheit von der Verfassungswidrigkeit des in § 12 FernUSG statuierten Zulassungserfordernisses und der in § 7 Abs. 1 FernUSG angeordneten Nichtigkeit eines Fernunterrichtsvertrags, der von einem Veranstalter ohne entsprechende Zulassung des Fernlehrgangs geschlossen wird, überzeugt. Aus Sicht des Senats sprechen im Gegenteil gute Gründe dafür, dass die genannten Vorschriften mit dem Grundgesetz im Einklang stehen.","2026-02-05","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE704562026.zip","rechtsprechung",{"title":68,"ecli":69,"leitsatz":70,"date":71,"source_url":72,"source_type":66},"BGH, Urt. v. 07.01.2026 – VIII ZR 62\u002F25","ECLI:DE:BGH:2026:070126UVIIIZR62.25.0","Dem Anlaufen der Widerrufsfrist steht es - jedenfalls im Anwendungsbereich der Verbraucherrechterichtlinie - nicht entgegen, wenn die Widerrufsbelehrung das Bestehen eines Widerrufsrechts (abstrakt) an die Verbrauchereigenschaft des Käufers und die ausschließliche Verwendung von Fernkommunikationsmitteln knüpft. Der Unternehmer ist nicht gehalten, den Verbraucher konkret einzelfallbezogen über das Vorliegen der persönlichen und sachlichen Voraussetzungen eines Widerrufsrechts bei ihm zu belehren (Bestätigung der Senatsbeschlüsse vom 25. Februar 2025 - VIII ZR 143\u002F24, NJW 2025, 1268 Rn. 29; vom 22. Juli 2025 - VIII ZR 5\u002F25, NJW 2025, 3147 Rn. 14 ff.).","2026-01-07","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE700312026.zip",{"title":74,"ecli":75,"leitsatz":76,"date":77,"source_url":78,"source_type":66},"BGH, Beschl. v. 22.07.2025 – VIII ZR 5\u002F25","ECLI:DE:BGH:2025:220725BVIIIZR5.25.0","1. Ein Unternehmer, der beim Abschluss eines Fernabsatzvertrags mit einem Verbraucher eine von der Musterwiderrufsbelehrung in Teilen abweichende Widerrufsbelehrung verwendet, muss dort nicht seine Telefaxnummer mitteilen, wenn er in der Widerrufsbelehrung als Kommunikationsmittel beispielhaft seine Postanschrift und die E-Mail-Adresse mitgeteilt hat, über die der Verbraucher schnell mit ihm in Kontakt treten und effizient kommunizieren kann (Fortführung von BGH, Beschluss vom 25. Februar 2025 - VIII ZR 143\u002F24, NJW 2025, 1268 Rn. 6 ff., 16 ff. [zur Telefonnummer des Unternehmers]).\n2. Ein normal informierter, angemessen aufmerksamer und verständiger Durchschnittsverbraucher würde von der rechtzeitigen Ausübung des Widerrufs selbst im Falle einer Unrichtigkeit oder Nichterreichbarkeit der im Impressum der Internetseite des Unternehmers angegebenen Telefaxnummer nicht abgehalten, wenn in der Widerrufsbelehrung beispielhaft sowohl die Postanschrift als auch die E-Mail-Adresse des Unternehmers mitgeteilt sind.\n3. Dem Anlaufen der Widerrufsfrist steht es - jedenfalls im Anwendungsbereich der Verbraucherrechterichtlinie - nicht entgegen, wenn die Widerrufsbelehrung das Bestehen eines Widerrufsrechts (abstrakt) an die Verbrauchereigenschaft des Käufers und die ausschließliche Verwendung von Fernkommunikationsmitteln knüpft. Der Unternehmer ist nicht gehalten, den Verbraucher konkret einzelfallbezogen über das Vorliegen der persönlichen und sachlichen Voraussetzungen eines Widerrufsrechts bei ihm zu belehren (Bestätigung von Senatsbeschluss vom 25. Februar 2025 - VIII ZR 143\u002F24, aaO Rn. 29; im Anschluss an BGH, Urteil vom 9. November 2011 - I ZR 123\u002F10, NJW 2012, 1814 Rn. 27).\n4. Es hindert das Anlaufen der Widerrufsfrist auch nicht, wenn der Unternehmer in der Widerrufsbelehrung dem Verbraucher zwar mitgeteilt hat, er habe die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware zu tragen, entgegen Art. 246a § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Halbs. 2 EGBGB jedoch keine - zumindest schätzungsweise - Angaben zu den Kosten der Rücksendung gemacht hat (Bestätigung von Senatsbeschluss vom 25. Februar 2025 - VIII ZR 143\u002F24, aaO Rn. 28).","2025-07-22","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE718282025.zip",{"title":80,"ecli":81,"leitsatz":82,"date":83,"source_url":84,"source_type":66},"BGH, Beschl. v. 03.12.2024 – VIII ZR 271\u002F22","ECLI:DE:BGH:2024:031224BVIIIZR271.22.0",null,"2024-12-03","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE703072025.zip",{"title":86,"ecli":87,"leitsatz":88,"date":89,"source_url":90,"source_type":66},"BGH, Urt. v. 25.09.2024 – VIII ZR 58\u002F23","ECLI:DE:BGH:2024:250924UVIIIZR58.23.0","1. Zum Nichtbestehen eines Widerrufsrechts des Leasingnehmers im Falle eines Leasingvertrags mit Kilometerabrechnung (im Anschluss an EuGH, Urteil vom 21. Dezember 2023 - C-38\u002F21, C-47\u002F21, C-232\u002F21, NJW 2024, 809 Rn. 126 ff. - BMW Bank; Senatsurteil vom 24. Februar 2021 - VIII ZR 36\u002F20, BGHZ 229, 59 Rn. 20 ff.).\n2. Zur Frage des Vorliegens eines Kraftfahrzeugvermietungsvertrags im Sinne von § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB.","2024-09-25","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE706042024.zip",{"title":92,"ecli":93,"leitsatz":82,"date":94,"source_url":95,"source_type":66},"BGH, Urt. v. 16.07.2024 – XI ZR 677\u002F20","ECLI:DE:BGH:2024:160724UXIZR677.20.0","2024-07-16","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE666122024.zip",{"title":97,"ecli":98,"leitsatz":82,"date":99,"source_url":100,"source_type":66},"BGH, Beschl. v. 09.01.2024 – VIII ZR 101\u002F22","ECLI:DE:BGH:2024:090124BVIIIZR101.22.0","2024-01-09","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE603172024.zip",{"title":102,"ecli":103,"leitsatz":82,"date":104,"source_url":105,"source_type":66},"BGH, Beschl. v. 07.11.2023 – VIII ZR 168\u002F22","ECLI:DE:BGH:2023:071123BVIIIZR168.22.0","2023-11-07","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE606682024.zip",{"title":107,"ecli":108,"leitsatz":82,"date":109,"source_url":110,"source_type":66},"BGH, Beschl. v. 25.04.2023 – VIII ZR 93\u002F22","ECLI:DE:BGH:2023:250423BVIIIZR93.22.0","2023-04-25","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE625652023.zip",false]