[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-bgb-315":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":25,"neighbors_after":38,"citing_decisions":51,"is_thin":108},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"bgb","Bürgerliches Gesetzbuch","gii","de","statute","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","1896-08-18","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fbgb\u002Fxml.zip",1204212,"§ 315","315","Bestimmung der Leistung durch eine Partei","Einseitige Leistungsbestimmungsrechte","(1) Soll die Leistung durch einen der Vertragschließenden bestimmt werden, so ist im Zweifel anzunehmen, dass die Bestimmung nach billigem Ermessen zu treffen ist.\n(2) Die Bestimmung erfolgt durch Erklärung gegenüber dem anderen Teil.\n(3) Soll die Bestimmung nach billigem Ermessen erfolgen, so ist die getroffene Bestimmung für den anderen Teil nur verbindlich, wenn sie der Billigkeit entspricht. Entspricht sie nicht der Billigkeit, so wird die Bestimmung durch Urteil getroffen; das Gleiche gilt, wenn die Bestimmung verzögert wird.","BGB - Recht der Schuldverhältnisse - Schuldverhältnisse aus Verträgen - Begründung, Inhalt und Beendigung - Einseitige Leistungsbestimmungsrechte - § 315 Bestimmung der Leistung durch eine Partei\n\n(1) Soll die Leistung durch einen der Vertragschließenden bestimmt werden, so ist im Zweifel anzunehmen, dass die Bestimmung nach billigem Ermessen zu treffen ist.\n(2) Die Bestimmung erfolgt durch Erklärung gegenüber dem anderen Teil.\n(3) Soll die Bestimmung nach billigem Ermessen erfolgen, so ist die getroffene Bestimmung für den anderen Teil nur verbindlich, wenn sie der Billigkeit entspricht. Entspricht sie nicht der Billigkeit, so wird die Bestimmung durch Urteil getroffen; das Gleiche gilt, wenn die Bestimmung verzögert wird.",{"buch":21,"abschnitt":22,"untertitel":23,"titel":24},"Buch 2","Abschnitt 3","Untertitel 4","Titel 1",[26,30,34],{"norm_key":27,"title":28,"slug":29},"§ 314","Kündigung von Dauerschuldverhältnissen aus wichtigem Grund","314",{"norm_key":31,"title":32,"slug":33},"§ 313","Störung der Geschäftsgrundlage","313",{"norm_key":35,"title":36,"slug":37},"§ 312m","Abweichende Vereinbarungen und Beweislast","312m",[39,43,47],{"norm_key":40,"title":41,"slug":42},"§ 316","Bestimmung der Gegenleistung","316",{"norm_key":44,"title":45,"slug":46},"§ 317","Bestimmung der Leistung durch einen Dritten","317",{"norm_key":48,"title":49,"slug":50},"§ 318","Anfechtung der Bestimmung","318",[52,59,65,71,77,82,88,93,98,103],{"title":53,"ecli":54,"leitsatz":55,"date":56,"source_url":57,"source_type":58},"BAG, Urt. v. 25.11.2025 – 3 AZR 91\u002F25","ECLI:DE:BAG:2025:251125.U.3AZR91.25.0","§ 30c Abs. 1 BetrAVG ermöglicht eine Begrenzung der Anpassung auf 1 vH gemäß § 16 Abs. 3 Nr. 1 BetrAVG nur für laufende Leistungen, die auf Zusagen beruhen, die dem Arbeitnehmer nach dem 31. Dezember 1998 neu und unabhängig von einer etwaig bereits bestehenden Zusage erteilt wurden.","2025-11-25","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600071342.zip","rechtsprechung",{"title":60,"ecli":61,"leitsatz":62,"date":63,"source_url":64,"source_type":58},"BAG, Urt. v. 28.10.2025 – 3 AZR 35\u002F25","ECLI:DE:BAG:2025:281025.U.3AZR35.25.0","Eine Gesamtzusage mit gespaltener Rentenformel, in der über eine mögliche Anhebung der Höchstgrenze des oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegenden Versorgungsteils \"zu gegebener Zeit\" zu entscheiden ist, enthält den Vorbehalt eines Rechts zur einseitigen Leistungsbestimmung, die gemäß § 315 Abs. 1 BGB im Zweifel nach billigem Ermessen zu treffen ist.","2025-10-28","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600071248.zip",{"title":66,"ecli":67,"leitsatz":68,"date":69,"source_url":70,"source_type":58},"BAG, Beschl. v. 26.06.2025 – 8 AZB 17\u002F25","ECLI:DE:BAG:2025:260625.B.8AZB17.25.0",null,"2025-06-26","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600070522.zip",{"title":72,"ecli":73,"leitsatz":74,"date":75,"source_url":76,"source_type":58},"BGH, Urt. v. 03.06.2025 – XI ZR 45\u002F24","ECLI:DE:BGH:2025:030625UXIZR45.24.0","1. Der Bereicherungsanspruch des Kunden gegen die Sparkasse wegen eines ohne Rechtsgrund vom Girokonto des Kunden abgebuchten Entgelts entsteht erst mit dem Anerkenntnis des Saldoabschlusses durch den Kunden, in den der vermeintliche Entgeltanspruch der Sparkasse eingestellt worden ist. Sofern der Kunde den Saldoabschluss nicht ausdrücklich anerkennt und innerhalb von sechs Wochen keine Einwendungen gegen den Abschluss vorbringt, gilt dieser gemäß Nr. 7 Abs. 3 Satz 2 AGB-Sparkassen nach Ablauf der sechswöchigen Frist als anerkannt.\n2. Der Kunde erhält durch die Mitteilung der Sparkasse, die ihn gemäß § 675g Abs. 1 BGB i.V.m. Art. 248 §§ 2, 3 EGBGB über eine beabsichtigte Änderung eines Entgelts informiert, die auf einer unwirksam formularmäßig vereinbarten Zustimmungsfiktion des Kunden beruht, und durch den anschließenden Ausweis des Entgelts in dem von der Sparkasse erstellten Saldoabschluss Kenntnis im Sinne des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB von den seinen Rückforderungsanspruch begründenden Umständen.\n3. Die Rechtslage hinsichtlich der AGB-rechtlichen Unwirksamkeit von Zustimmungsfiktionsklauseln im Rechtsverkehr der Banken und Sparkassen war vor Verkündung des Senatsurteils vom 27. April 2021 (XI ZR 26\u002F20, BGHZ 229, 344) nicht unsicher und zweifelhaft. Dem Kunden war die Erhebung einer Rückforderungsklage bereits vor Verkündung dieses Urteils zumutbar. Einer langjährigen und verbreiteten Verwendung von unwirksamen Zustimmungsfiktionsklauseln im Bankgeschäft kommt kein für die Unzumutbarkeit einer Klageerhebung maßgebendes Gewicht zu.\n4. Der Musterbeklagte kann in das Verfahren über eine Musterfeststellungsklage im Rahmen einer Widerklage eigene Feststellungsziele einbringen. Vom Musterbeklagten eingebrachte Feststellungsziele sind allerdings unzulässig, wenn sie sich nicht im Rahmen des Lebenssachverhalts halten, der durch die Feststellungsziele des Musterklägers vorgegeben ist.","2025-06-03","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE715322025.zip",{"title":78,"ecli":79,"leitsatz":68,"date":80,"source_url":81,"source_type":58},"BGH, Urt. v. 19.03.2025 – IV ZR 204\u002F23","ECLI:DE:BGH:2025:190325UIVZR204.23.0","2025-03-19","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE707452025.zip",{"title":83,"ecli":84,"leitsatz":85,"date":86,"source_url":87,"source_type":58},"BAG, Urt. v. 19.02.2025 – 10 AZR 57\u002F24","ECLI:DE:BAG:2025:190225.U.10AZR57.24.0","Verstößt der Arbeitgeber schuldhaft gegen seine arbeitsvertragliche Verpflichtung, dem Arbeitnehmer rechtzeitig für eine Zielperiode Ziele vorzugeben, an deren Erreichen die Zahlung einer variablen Vergütung geknüpft ist (Zielvorgabe), löst dies, wenn eine nachträgliche Zielvorgabe ihre Motivations- und Anreizfunktion nicht mehr erfüllen kann, grundsätzlich einen Anspruch des Arbeitnehmers auf Schadensersatz statt der Leistung aus.","2025-02-19","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600070265.zip",{"title":89,"ecli":90,"leitsatz":68,"date":91,"source_url":92,"source_type":58},"BAG, Urt. v. 12.02.2025 – 5 AZR 171\u002F24","ECLI:DE:BAG:2025:120225.U.5AZR171.24.0","2025-02-12","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600070145.zip",{"title":94,"ecli":95,"leitsatz":68,"date":96,"source_url":97,"source_type":58},"BGH, Urt. v. 18.12.2024 – IV ZR 207\u002F23","ECLI:DE:BGH:2024:181224UIVZR207.23.0","2024-12-18","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE712772024.zip",{"title":99,"ecli":100,"leitsatz":68,"date":101,"source_url":102,"source_type":58},"BGH, Urt. v. 02.10.2024 – IV ZR 37\u002F23","ECLI:DE:BGH:2024:021024UIVZR37.23.0","2024-10-02","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE706882024.zip",{"title":104,"ecli":105,"leitsatz":68,"date":106,"source_url":107,"source_type":58},"BGH, Urt. v. 17.09.2024 – EnZR 58\u002F23","ECLI:DE:BGH:2024:170924UENZR58.23.0","2024-09-17","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE705652024.zip",false]