[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-binschstro_2012-anlage-8":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":23,"neighbors_after":36,"citing_decisions":45,"is_thin":46},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"binschstro_2012","Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung","gii","de","regulation","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","2011-12-16","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fbinschstro_2012\u002Fxml.zip",9777889,"Anlage 8","anlage-8","Bezeichnung der Wasserstraße","Gewässerschutz und Abfallbeseitigung auf Fahrzeugen","(Fundstelle: BGBl.\nI 2012, Anlageband zu Nr. 1, S. 256 - 271)\nI.\nAllgemeines1.SchifffahrtszeichenSchifffahrtszeichen zur Bezeichnung der Wasserstraße, der Fahrrinne und von gefährlichen Stellen und Hindernissen im und am Fahrwasser werden nicht durchgehend gesetzt.Ein schwimmendes Schifffahrtszeichen wird etwa 5 m außerhalb der zu bezeichnenden Begrenzungen verankert.Eine Buhne oder ein Parallelwerk kann durch ein schwimmendes oder festes Schifffahrtszeichen bezeichnet sein.\nDieses ist im Allgemeinen vor, zwischen oder auf dem Buhnenkopf und Parallelwerk angebracht.Von einem Schifffahrtszeichen muss ein ausreichender Abstand gehalten werden, da sonst Gefahr besteht, zu raken oder aufzulaufen.Ein Schifffahrtszeichen kann mit Taktfeuer ergänzt werden.Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen der zuständigen Behörde kann es zur Beeinträchtigung eines Schifffahrtszeichens kommen; eine Tonne kann versenkt oder abgetrieben werden, ein Feuer kann durch äußere Einwirkungen zum Erlöschen kommen.\nBei Hochwasser oder Eisgang kann die Betonnung vorübergehend eingezogen werden.\nDen Schifffahrttreibenden obliegt es, bei der Benutzung der Schifffahrtszeichen diese Risiken zu beachten.\n2.Begriffe\nFeuer:\tLicht mit Kennung, das der Befeuerung dient.\nFestfeuer:\tUnunterbrochene Lichterscheinung von gleichbleibender Stärke und Farbe.\nTaktfeuer:\tEin in kennzeichnendem Rhythmus aufleuchtendes Feuer mit regelmäßiger Wiederkehr.\nEs werden verwendet:\n-\tununterbrochenes Feuer mit Einzelunterbrechung:Ubr.\noder\nmit Gruppen von UnterbrechungenBeispiel: 2 Unterbrechungen: Ubr.\n(2)\n-\tGleichtaktfeuer: Glt.\n-\tBlitzfeuer mit Einzelblitzen: Blz.\noder\nmit Gruppen von 2 Blitzen: Blz.\n(2)\noder\nmit Gruppen von 2 + 1 Blitzen: Blz.\n(2+1)\n-\tFunkelfeuer mit dauerndem Funkel: Fkl.\noder\nmit Gruppen von Funkeln\nBeispiel: 3 Funkel: Fkl.\n(3)\nBeispiel: 9 Funkel: Fkl.\n(9)\noder\nmit Gruppen von Funkeln und 1 Blink\nBeispiel: 6 Funkel + 1 Blink: Fkl.\n(6) + Blk.\n-\tSchnelles Funkelfeuer mit dauerndem schnellen Funkel: SFkl.\noder\nmit Gruppen von schnellen Funkeln\nBeispiel: 3 schnelle Funkel: SFkl.\n(3)\nBeispiel: 9 schnelle Funkel: SFkl.\n(9)\noder\nmit Gruppen von schnellen Funkeln und 1 Blink\nBeispiel: 6 schnelle Funkel + 1 Blink: SFkl.\n(6) + Blk.\nEin Funkelfeuer wird mit 60 Lichterscheinungen\u002FMinute und ein schnelles Funkelfeuer mit 100 bis 120 Lichterscheinungen\u002F Minute ausgesendet.\nEin Blink wird als Lichterscheinung von mehr als zwei Sekunden Dauer sichtbar.\nEin Feuer mit Einzelunterbrechung oder Einzelblitzen und mit Gruppen von drei Unterbrechungen oder drei Blitzen wird als Feuer mit ungerader Kennung bezeichnet.\nEin Feuer mit Gruppen von zwei und vier Unterbrechungen oder Blitzen wird als Feuer mit gerader Kennung bezeichnet.\nII.\nBezeichnung der Fahrrinne\n1.\nRechte Seite\nFarbe:\trot\nForm:\tStumpftonne, Tonne mit Toppzeichen, Leuchttonne, Schwimmstange (Spiere)\nToppzeichen (wenn vorhanden):\troter Zylinder (in der Regel als Radarreflektor)\nFeuer (wenn vorhanden):\trotes Taktfeuer\n2.\nLinke Seite\nFarbe:\tgrün\nForm:\tSpitztonne, Tonne mit Toppzeichen, Leuchttonne, Schwimmstange (Spiere)\nToppzeichen (wenn vorhanden):\tgrüner Kegel - Spitze oben - (in der Regel als Radarreflektor)\nFeuer (wenn vorhanden):\tgrünes Taktfeuer\n3.\nSpaltung\nFarbe:\trot-grün waagerecht gestreift\nForm:\tTonne mit Toppzeichen, Leuchttonne\nToppzeichen (wenn vorhanden):\trot-grün waagerecht gestreifter Ball (in der Regel als Radarreflektor)\nFeuer (wenn vorhanden):\tweißes Funkel- oder Gleichtaktfeuer: Fkl. oder Glt.\nErforderlichenfalls zeigt ein rotes zylinderförmiges oder ein grünes kegelförmiges Toppzeichen über dem Zeichen für die Fahrrinnenspaltung an, an welcher Seite die Vorbeifahrt erfolgen soll.\n4.\nAbzweigung, Einmündung, Hafeneinfahrt\n4.1\tRechte Seite der durchgehenden Fahrrinne\u002Flinke Seite der abzweigenden oder einmündenden Fahrrinne\nFarbe:\trot mit einem grünen waagerechten Streifen\nForm:\tTonne mit Toppzeichen, Leuchttonne, Schwimmstange (Spiere)\nToppzeichen (wenn vorhanden):\troter Zylinder (in der Regel als Radarreflektor)\nFeuer (wenn vorhanden):\trotes Blitzfeuer: Blz.\n(2+1)\n4.2\tLinke Seite der durchgehenden Fahrrinne\u002Frechte Seite der abzweigenden oder einmündenden Fahrrinne\nFarbe:\tgrün mit einem roten waagerechten Streifen\nForm:\tTonne mit Toppzeichen, Leuchttonne, Schwimmstange (Spiere)\nToppzeichen (wenn vorhanden):\tgrüner Kegel - Spitze oben - (in der Regel als Radarreflektor)\nFeuer (wenn vorhanden):\tgrünes Blitzfeuer: Blz.\n(2+1)\nDie Positionen rechte Seite der durchgehenden Fahrrinne\u002Frechte Seite der abzweigenden oder einmündenden Fahrrinne und linke Seite der durchgehenden Fahrrinne\u002Flinke Seite der abzweigenden oder einmündenden Fahrrinne werden mit den Zeichen nach Bild 1 und Bild 2 bezeichnet.\n5.\nZusammenspiel der Bilder 1 bis 3 (Beispiel):\nIII.\nBezeichnung der Wasserstraße sowie eines Hindernisses in oder an der Wasserstraße\nA.\nFeste Zeichen\n1.\nRechte Seite\nFarbe:\trot\nForm:\tStange mit Toppzeichen\nToppzeichen:\troter Kegel - Spitze unten -(in der Regel als Radarreflektor)\nFeuer (wenn vorhanden):\trotes Taktfeuer\n2.\nLinke Seite\nFarbe:\tgrün\nForm:\tStange mit Toppzeichen\nToppzeichen:\tgrüner Kegel - Spitze oben -(in der Regel als Radarreflektor)\nFeuer (wenn vorhanden):\tgrünes Taktfeuer\n3.\nSpaltung\nFarbe:\trot-grün\nForm:\tStange mit Toppzeichen\nToppzeichen:\troter Kegel - Spitze unten -über grünem Kegel - Spitze oben -(in der Regel als Radarreflektor)\nFeuer (wenn vorhanden):\tweißes Funkel- oder Gleichtaktfeuer:Fkl. oder Glt.\n4.\nAbzweigung, Einmündung, Hafeneinfahrt\nIm Bereich einer Abzweigung, Einmündung und Hafeneinfahrt kann für jede Seite der Wasserstraße die Ufersicherung bis zur Trennspitze durch die unter den Nummern 1 und 2 (Bilder 5 und 6) gezeigten festen Schifffahrtszeichen gekennzeichnet werden.\nDie Fahrt von der Hafeneinfahrt in den Hafen gilt als Bergfahrt.\nB.\nSchwimmende Zeichen (nur zur Bezeichnung eines Hindernisses)\n1.\nRechte Seite\nFarbe:\trot-weiß waagerecht gestreift\nForm:\tSpierentonne mit Toppzeichen, Schwimmstange (Spiere), in derRegel jeweils mit Radarreflektor\nToppzeichen(wenn vorhanden):\troter Zylinder\nFeuer (wenn vorhanden):\trotes Taktfeuer\n2.\nLinke Seite\nFarbe:\tgrün-weiß waagerecht gestreift\nForm:\tSpierentonne mit Toppzeichen,Schwimmstange (Spiere), in derRegel jeweils mit Radarreflektor\nToppzeichen(wenn vorhanden):\tgrüner Kegel - Spitze oben -\nFeuer (wenn vorhanden):\tgrünes Taktfeuer (in der Regel mit Radarreflektor)\nC.\nZusammenspiel der Bilder 5 bis 9 mit A.4 (Beispiel)\nIV.\nWeitere Möglichkeiten zur Bezeichnungeiner gefährlichen Stelle und eines Hindernisses in der Wasserstraße\n1.\nVorbeifahrt ohne Herabsetzung der Geschwindigkeit auf der freien Seite zugelassen\nbei Nacht\tbei Tag\ngesperrte Seite\tgesperrte Seite\nVerbotszeichen A.1\nfreie Seite\tfreie Seite\nHinweiszeichen E.1\nbei Nacht\tbei Tag\n2.\nVorbeifahrt nur mit Herabsetzung der Geschwindigkeit auf der freien Seite zugelassen(Wellenschlag vermeiden)\nbei Nacht\tbei Tag\ngesperrte Seite\tgesperrte Seite\nfreie Seite\tfreie Seite\nbei Nacht\tbei Tag\nV.\nZusätzliche Zeichen für die Radarschifffahrt (falls erforderlich)\nA.\nBezeichnung eines Radarzieles\n1.\nFarbe:\tgelb\nForm:\tTonne mit Toppzeichen als RadarreflektorSchwimmstange (Spiere) mit Toppzeichen als Radarreflektor\njeweils z.B. oberhalb oder unterhalb eines Brückenpfeilers ausgelegt\n2.\nStange mit Radarreflektor(oberhalb und unterhalb eines Brückenpfeilers)\nB.\nBezeichnung einer Freileitung\n1.\nRadarreflektoren an Freileitung befestigt(ergeben im Radarbild eine Punktreihe zur Identifizierung der Freileitung)\n2.\nRadarreflektoren auf gelben Tonnen an beiden Ufern paarweise ausgelegt(ergeben im Radarbild je zwei nebeneinander liegende Punkte zur Identifizierung der Freileitung)\nVI.\nBezeichnung der Lage der Fahrrinne zum Ufersowie des Übergangs der Fahrrinne von einem zum anderen Ufer\nA.\nLage der Fahrrinne zum Ufer\n1.\nRechte Seite\nFarbe:\trot\u002Fweiß\nForm:\tStange mit Toppzeichen\nToppzeichen:\trote quadratische Tafel mit weißen waagerechten Streifen am oberen und unteren Rand\noder\nroter quadratischer Lattenrahmen\nFeuer (wenn vorhanden):\trotes Taktfeuer\n2.\nLinke Seite\nFarbe:\tgrün\u002Fweiß\nForm:\tStange mit Toppzeichen\nToppzeichen:\tauf der Spitze stehende quadratische Tafel, obere Hälfte grün, untere Hälfte weiß\noder\ngrüner quadratischer auf der Spitze stehender Lattenrahmen\nFeuer (wenn vorhanden):\tgrünes Taktfeuer\n3.\nZusammenspiel der Bilder 19 und 20 (Beispiel)\nB.\nÜbergang der Fahrrinne von einem zum anderen Ufer\n1.\nRechte Seite\nFarbe:\tgelb\u002Fschwarz\nForm:\tStange mit Toppzeichen\nToppzeichen:\tgelbe quadratische Tafel mit einem senkrechten schwarzen Mittelstreifen\noder\ngelbes stehendes Lattenkreuz\n2.\nLinke Seite\nFarbe:\tgelb\u002Fschwarz\nForm:\tStange mit Toppzeichen\nToppzeichen:\tgelbe auf der Spitze stehende quadratische Tafel mit einem senkrechten schwarzen Mittelstreifen\noder\ngelbes liegendes Lattenkreuz\n3.\nZusammenspiel der Bilder 22 und 23 (Beispiele)\n3.1\tBezeichnung durch Einzelbaken\nFeuer (wenn vorhanden):\tlinke Seite:\tgelbes Taktfeuer mit ungerader Kennung\nrechte Seite:\tgelbes Taktfeuer mit gerader Kennung\n3.2\tBezeichnung durch Richtbaken\nEin Richtbakenpaar besteht aus Ober- und Unterbake.\nSie bezeichnen in Deckpeilung die Richtung des Überganges.\nDie Oberbake steht vom Schiff aus gesehen hinter der Unterbake und ist höher als diese.\nFeuer (wenn vorhanden):\tbeide Seiten\tUnterfeuer:\tgelbes Gleichtaktfeuer\nOberfeuer:\tgleichgängig mit Unterfeuer oder gelbes Festfeuer\nVII.\nZusätzliche Bezeichnung für einen See und eine seeartige Erweiterung\nA.\nBezeichnung einer gefährlichen Stelle und eines Hindernisses\n1.\nKardinalzeichen\nEine allgemeine Gefahrenstelle (z.\nB.\nUntiefe, Wrack, Buhne und sonstiges Schifffahrtshindernis) ist in der Regel mit einem oder mehreren Kardinalzeichen bezeichnet, die für die verschiedenen Quadranten den Bezug zur Lage der Gefahrenstelle angeben.\n1.1\tDefinition der Quadranten und Kardinalzeichen\nDie vier Quadranten (Nord, Ost, Süd und West) werden durch die vom Bezugspunkt ausgehenden Richtungen NW-NO, NO-SO, SO-SW und SW-NW begrenzt.\nEin Kardinalzeichen wird nach dem Quadranten benannt, in dem es liegt.\nDer Name des Kardinalzeichens sagt aus, dass an der Seite des Zeichens vorbeigefahren werden soll, nach der es benannt ist.\n1.2\tBeschreibung der Kardinalzeichen\nNord-Kardinalzeichen\nFarbe:\tschwarz über gelb\nForm:\tSpierentonne mit Toppzeichen, Schwimmstange (Spiere) mit Toppzeichen\nToppzeichen:\tzwei schwarze Kegel übereinander- Spitzen oben -\nFeuer (wenn vorhanden):\tweißes Funkelfeuer Fkl. oder weißes SchnellesFunkelfeuer SFkl.\nOst-Kardinalzeichen\nFarbe:\tschwarz mit einem breiten gelben waagerechten Streifen\nForm:\tSpierentonne mit Toppzeichen, Schwimmstange(Spiere) mit Toppzeichen\nToppzeichen:\tzwei schwarze Kegel übereinander- Spitzen voneinander -\nFeuer (wenn vorhanden):\tweißes Funkelfeuer Fkl.\n(3) oder weißes SchnellesFunkelfeuer SFkl.\n(3)\nSüd-Kardinalzeichen\nFarbe:\tgelb über schwarz\nForm:\tSpierentonne mit Toppzeichen, Schwimmstange (Spiere) mit Toppzeichen\nToppzeichen:\tzwei schwarze Kegel übereinander - Spitzen unten -\nFeuer (wenn vorhanden):\tweißes Funkelfeuer Fkl.\n(6) + Blk. oder weißesSchnelles Funkelfeuer SFkl.\n(6) + Blk.\nWest-Kardinalzeichen\nFarbe:\tgelb mit einem breiten schwarzen waagerechten Streifen\nForm:\tSpierentonne mit Toppzeichen, Schwimmstange(Spiere) mit Toppzeichen\nToppzeichen:\tzwei schwarze Kegel übereinander- Spitzen zueinander -\nFeuer (wenn vorhanden):\tweißes Funkelfeuer Fkl.\n(9) oder weißes SchnellesFunkelfeuer SFkl.\n(9)\n2.\nEinzelgefahrzeichen\nEin Einzelgefahrzeichen wird errichtet oder ausgelegt über einer Einzelgefahr.\nDie Gefahrenstelle kann an allen Seiten passiert werden.\nFarbe:\tschwarz mit einem oder mehreren breiten rotenwaagerechten Streifen\nForm:\tSpierentonne mit Toppzeichen, Schwimmstange(Spiere) mit Toppzeichen\nToppzeichen:\tzwei schwarze Bälle übereinander\nFeuer (wenn vorhanden):\tweißes Blitzfeuer Blz.\n(2)\nB.\nBezeichnung der Mitte eines Fahrwassers, einer Fahrwasserstrecke, einer Ansteuerung sowie einer Fahrwassereinfahrt\n1.\nMittefahrwasserzeichen\nAn beiden Seiten des Mittefahrwasserzeichens ist eine der zugelassenen Abladetiefe entsprechende Wassertiefe vorhanden.\nFarbe:\trot-weiß senkrecht gestreift\nForm:\tTonne mit Toppzeichen (in der Regel als Radarreflektor)\nToppzeichen:\troter Ball\nFeuer (wenn vorhanden):\tweißes Taktfeuer: Ubr., Glt. oder Blz.\n2.\nZusätzliche Bezeichnung einer Fahrwasserstrecke und einer Ansteuerung\nEin Leitfeuer ist ein Einzelfeuer, das durch Sektoren verschiedener Farbe und Kennung im Allgemeinen ein Fahrwasser, eine Hafeneinfahrt oder einen freien Seeraum zwischen Untiefen bezeichnet.\nDie Fahrwasserstrecke ist identisch mit dem weißen Sektor des Leitfeuers.\nFeuer:\tweißes Taktfeuer: Ubr. oder Glt. mit Warnsektoren rot und grün.\n3.\nEinfahrtzeichen\nDas Einfahrtzeichen dient der Kennzeichnung von Einfahrten von einem See oder einer seeartigen Erweiterung in einen verhältnismäßig engeren Wasserstraßenabschnitt.\nFarbe:\tweiß-schwarz gestreift oder schwarz-weiß gestreift\nForm:\tStange mit Toppzeichen\nToppzeichen:\trechtes Ufer:\tRaute aus senkrechtem Lattenwerk\nlinkes Ufer:\tRaute aus waagerechtem Lattenwerk\nFeuer (wenn vorhanden):\trechtes Ufer:\trotes Taktfeuer\nlinkes Ufer:\tgrünes Taktfeuer\n4.\nZusammenspiel der Bilder 26 bis 31 und Bild 34 (Beispiel)\nVIII.\nBezeichnung einer besonderen Wasserfläche\n1.\nTonnen für eine gesperrte Wasserfläche\nGelbe Stumpftonnen (Bild 33) oder gelbe Tonnen (Bild 34) mit oder ohne Radarreflektoren oder mit oder ohne Toppzeichen kennzeichnen eine gesperrte Wasserfläche.\nAls Toppzeichen können insbesondere die Zeichen nach Anlage 7 in Form von Tafeln oder Zylindern verwendet werden.\n2.\nTonnen für sonstige Zwecke\nWeiße Tonnen können zu anderen als den vorgenannten Zwecken verwendet werden.\nAls Toppzeichen können insbesondere die Zeichen nach Anlage 7 in Form von Tafeln oder Zylindern verwendet werden.","BINSCHSTRO_2012 - Umweltbestimmungen - Gewässerschutz und Abfallbeseitigung auf Fahrzeugen - Anlage 8 Bezeichnung der Wasserstraße [1\u002F3]\n\n(Fundstelle: BGBl.\nI 2012, Anlageband zu Nr. 1, S. 256 - 271)\nI.\nAllgemeines1.SchifffahrtszeichenSchifffahrtszeichen zur Bezeichnung der Wasserstraße, der Fahrrinne und von gefährlichen Stellen und Hindernissen im und am Fahrwasser werden nicht durchgehend gesetzt.Ein schwimmendes Schifffahrtszeichen wird etwa 5 m außerhalb der zu bezeichnenden Begrenzungen verankert.Eine Buhne oder ein Parallelwerk kann durch ein schwimmendes oder festes Schifffahrtszeichen bezeichnet sein.\nDieses ist im Allgemeinen vor, zwischen oder auf dem Buhnenkopf und Parallelwerk angebracht.Von einem Schifffahrtszeichen muss ein ausreichender Abstand gehalten werden, da sonst Gefahr besteht, zu raken oder aufzulaufen.Ein Schifffahrtszeichen kann mit Taktfeuer ergänzt werden.Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen der zuständigen Behörde kann es zur Beeinträchtigung eines Schifffahrtszeichens kommen; eine Tonne kann versenkt oder abgetrieben werden, ein Feuer kann durch äußere Einwirkungen zum Erlöschen kommen.\nBei Hochwasser oder Eisgang kann die Betonnung vorübergehend eingezogen werden.\nDen Schifffahrttreibenden obliegt es, bei der Benutzung der Schifffahrtszeichen diese Risiken zu beachten.\n2.Begriffe\nFeuer:\tLicht mit Kennung, das der Befeuerung dient.\nFestfeuer:\tUnunterbrochene Lichterscheinung von gleichbleibender Stärke und Farbe.\nTaktfeuer:\tEin in kennzeichnendem Rhythmus aufleuchtendes Feuer mit regelmäßiger Wiederkehr.\nEs werden verwendet:\n-\tununterbrochenes Feuer mit Einzelunterbrechung:Ubr.\noder\nmit Gruppen von UnterbrechungenBeispiel: 2 Unterbrechungen: Ubr.\n(2)\n-\tGleichtaktfeuer: Glt.\n-\tBlitzfeuer mit Einzelblitzen: Blz.\noder\nmit Gruppen von 2 Blitzen: Blz.\n(2)\noder\nmit Gruppen von 2 + 1 Blitzen: Blz.\n(2+1)\n-\tFunkelfeuer mit dauerndem Funkel: Fkl.\noder\nmit Gruppen von Funkeln\nBeispiel: 3 Funkel: Fkl.\n(3)\nBeispiel: 9 Funkel: Fkl.\n(9)\noder\nmit Gruppen von Funkeln und 1 Blink\nBeispiel: 6 Funkel + 1 Blink: Fkl.\n(6) + Blk.\n-\tSchnelles Funkelfeuer mit dauerndem schnellen Funkel: SFkl.\noder\nmit Gruppen von schnellen Funkeln\nBeispiel: 3 schnelle Funkel: SFkl.\n(3)\nBeispiel: 9 schnelle Funkel: SFkl.\n(9)\noder\nmit Gruppen von schnellen Funkeln und 1 Blink\nBeispiel: 6 schnelle Funkel + 1 Blink: SFkl.\n(6) + Blk.\nEin Funkelfeuer wird mit 60 Lichterscheinungen\u002FMinute und ein schnelles Funkelfeuer mit 100 bis 120 Lichterscheinungen\u002F Minute ausgesendet.\nEin Blink wird als Lichterscheinung von mehr als zwei Sekunden Dauer sichtbar.\nEin Feuer mit Einzelunterbrechung oder Einzelblitzen und mit Gruppen von drei Unterbrechungen oder drei Blitzen wird als Feuer mit ungerader Kennung bezeichnet.\nEin Feuer mit Gruppen von zwei und vier Unterbrechungen oder Blitzen wird als Feuer mit gerader Kennung bezeichnet.\nII.\nBezeichnung der Fahrrinne\n1.\nRechte Seite\nFarbe:\trot\nForm:\tStumpftonne, Tonne mit Toppzeichen, Leuchttonne, Schwimmstange (Spiere)\nToppzeichen (wenn vorhanden):\troter Zylinder (in der Regel als Radarreflektor)\nFeuer (wenn vorhanden):\trotes Taktfeuer\n2.\nLinke Seite\nFarbe:\tgrün\nForm:\tSpitztonne, Tonne mit Toppzeichen, Leuchttonne, Schwimmstange (Spiere)\nToppzeichen (wenn vorhanden):\tgrüner Kegel - 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