[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-bzrg-53":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":23,"neighbors_after":36,"citing_decisions":49,"is_thin":81},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"bzrg","Gesetz über das Zentralregister und das Erziehungsregister","gii","de","statute","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","1971-03-18","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fbzrg\u002Fxml.zip",9781533,"§ 53","53","Offenbarungspflicht bei Verurteilungen","Begrenzung von Offenbarungspflichten des Verurteilten","(1) Verurteilte dürfen sich als unbestraft bezeichnen und brauchen den der Verurteilung zugrunde liegenden Sachverhalt nicht zu offenbaren, wenn die Verurteilung 1.nicht in das Führungszeugnis oder nur in ein Führungszeugnis nach § 32 Abs. 3, 4 aufzunehmen oder\n2.zu tilgen ist.\n(2) Soweit Gerichte oder Behörden ein Recht auf unbeschränkte Auskunft haben, können Verurteilte ihnen gegenüber keine Rechte aus Absatz 1 Nr. 1 herleiten, falls sie hierüber belehrt werden.","BZRG - Das Zentralregister - Begrenzung von Offenbarungspflichten des Verurteilten - § 53 Offenbarungspflicht bei Verurteilungen\n\n(1) Verurteilte dürfen sich als unbestraft bezeichnen und brauchen den der Verurteilung zugrunde liegenden Sachverhalt nicht zu offenbaren, wenn die Verurteilung 1.nicht in das Führungszeugnis oder nur in ein Führungszeugnis nach § 32 Abs. 3, 4 aufzunehmen oder\n2.zu tilgen ist.\n(2) Soweit Gerichte oder Behörden ein Recht auf unbeschränkte Auskunft haben, können Verurteilte ihnen gegenüber keine Rechte aus Absatz 1 Nr. 1 herleiten, falls sie hierüber belehrt werden.",{"teil":21,"abschnitt":22},"Zweiter Teil","Sechster Abschnitt",[24,28,32],{"norm_key":25,"title":26,"slug":27},"§ 52","Ausnahmen","52",{"norm_key":29,"title":30,"slug":31},"§ 51","Verwertungsverbot","51",{"norm_key":33,"title":34,"slug":35},"§ 50","Zu Unrecht getilgte Eintragungen","50",[37,41,45],{"norm_key":38,"title":39,"slug":40},"§ 53a","Grenzen der internationalen Zusammenarbeit","53a",{"norm_key":42,"title":43,"slug":44},"§ 54","Eintragungen in das Register","54",{"norm_key":46,"title":47,"slug":48},"§ 55","Verfahren bei der Eintragung","55",[50,56,62,67,72,77],{"title":51,"ecli":52,"leitsatz":52,"date":53,"source_url":54,"source_type":55},"Sächsisches OVG, Beschl. v. 25.01.2021 – 2 B 444\u002F20",null,"2021-01-25","https:\u002F\u002Fwww.justiz.sachsen.de\u002Fovgentschweb\u002Fdocument.phtml?id=6099","sachsen_rechtsprechung",{"title":57,"ecli":58,"leitsatz":52,"date":59,"source_url":60,"source_type":61},"BGH, Urt. v. 14.01.2019 – AnwZ (Brfg) 70\u002F17","ECLI:DE:BGH:2019:140119UANWZ.BRFG.70.17.0","2019-01-14","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE619122019.zip","rechtsprechung",{"title":63,"ecli":64,"leitsatz":52,"date":65,"source_url":66,"source_type":61},"BGH, Beschl. v. 20.03.2018 – AnwZ (Brfg) 70\u002F17","ECLI:DE:BGH:2018:200318BANWZ.BRFG.70.17.0","2018-03-20","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE622012018.zip",{"title":68,"ecli":52,"leitsatz":69,"date":70,"source_url":71,"source_type":61},"BAG, Urt. v. 20.03.2014 – 2 AZR 1071\u002F12","Verurteilungen, die im Bundeszentralregister getilgt sind, braucht ein Stellenbewerber auf die pauschale Frage nach dem Vorliegen von Vorstrafen auch dann nicht anzugeben, wenn er sich um eine Stelle im Justizvollzugsdienst bewirbt.","2014-03-20","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600044693.zip",{"title":73,"ecli":52,"leitsatz":74,"date":75,"source_url":76,"source_type":61},"BAG, Urt. v. 15.11.2012 – 6 AZR 339\u002F11","An der Informationsbeschaffung durch die unspezifizierte Frage nach eingestellten Ermittlungsverfahren an den Stellenbewerber besteht grundsätzlich kein berechtigtes Interesse des potenziellen Arbeitgebers. Eine solche Frage ist damit im Regelfall nicht erforderlich iSv. § 29 Abs. 1 Satz 1 DSG NRW (juris: DSG NW 2000). Das ergibt sich aus den Wertentscheidungen des § 53 BZRG. Eine allein auf die wahrheitswidrige Beantwortung einer solchen Frage gestützte Kündigung verstößt deshalb gegen die objektive Wertordnung des Grundgesetzes, wie sie im Recht auf informationelle Selbstbestimmung zum Ausdruck kommt, und ist nach § 138 Abs. 1 BGB unwirksam.","2012-11-15","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600039905.zip",{"title":78,"ecli":52,"leitsatz":52,"date":79,"source_url":80,"source_type":61},"BAG, Urt. v. 06.09.2012 – 2 AZR 270\u002F11","2012-09-06","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KARE600040076.zip",false]