[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-d_v_2017-anlage-4":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":21,"neighbors_after":33,"citing_decisions":46,"is_thin":47},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"d_v_2017","Verordnung über die Anwendung von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln nach den Grundsätzen der guten fachlichen Praxis beim Düngen","gii","de","regulation","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","2017-05-26","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fd_v_2017\u002Fxml.zip",1216339,"Anlage 4","anlage-4","(zu § 4 Absatz 1 und 2)",null,"(Fundstelle: BGBl.\nI 2017, 1326 - 1333)\nTabelle 1 Düngebedarfsermittlung für Acker- und Gemüsebau\tFaktoren für die Düngebedarfsermittlung\tanzuwendende Tabelle\u002FVorschrift\n1.\nKultur\tTabelle 2 oder 4\n2.\nStickstoffbedarfswert in kg N\u002Fha\tTabelle 2 oder 4\n3.\nErtragsniveau laut Tabelle mit Stickstoffbedarfswerten in dt\u002Fha\tTabelle 2 oder 4\n4.\nErtragsniveau grundsätzlich im Durchschnitt der letzten drei Jahre in dt\u002Fha\tTabelle 3 oder 5\n5.\nErtragsdifferenz in dt\u002Fha aus\tZeilen 3 und 4\nZu- und Abschläge in kg N\u002Fha für\n6.\tim Boden verfügbare Stickstoffmenge (Nmin)\t§ 4 Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 und Absatz 4\n7.\nErtragsdifferenz\tZeile 5, Tabelle 3 oder 5\n8.\nStickstoffnachlieferung aus dem Bodenvorrat\tTabelle 6\n9.\nStickstoffnachlieferung aus der organischen Düngung der Vorjahre\t§ 4 Absatz 1 Satz 2 Nummer 5\n10.\nVorfrucht bzw.\nVorkultur (Ackerbau\u002FGemüse)\tTabelle 7 oder 4 Spalte 5\n11.\nZuschlag bei Abdeckung mit Folie oder Vlies zur Ernteverfrühung\t§ 4 Absatz 1 Satz 2 Nummer 2\n12.\nStickstoffdüngebedarf während der Vegetation in kg N\u002Fha\tSumme der Werte der Zeilen 2, 6, 7, 8, 9, 10 und 11\n13.\nZuschläge auf Grund nachträglich eintretender Umstände, insbesondere Bestandsentwicklung oder Witterungsereignisse\t§ 3 Absatz 3 Satz 3 und 4\nTabelle 2 Stickstoffbedarfswerte für landwirtschaftliche Ackerkulturen in Abhängigkeit vom ErtragsniveauVorbemerkungen und Hinweise:1.Der Stickstoffbedarfswert entspricht dem Nährstoffbedarf an Stickstoff während einer Anbauperiode.\n2.Die Stickstoffbedarfswerte in der Tabelle beziehen sich auf das angegebene Ertragsniveau und die zu Vegetationsbeginn in der Regel aus 0 bis 90 cm Bodentiefe zu ermittelnde verfügbare Stickstoffmenge (Nmin).\nKultur\tErtragsniveau in dt\u002Fha\tStickstoffbedarfswert in kg N\u002Fha\nWinterraps\t 40\t200\nWinterweizen A, B\t 80\t230\nWinterweizen C\t 80\t210\nWinterweizen E\t 80\t260\nHartweizen\t 55\t200\nWintergerste\t 70\t180\nWinterroggen\t 70\t170\nWintertriticale\t 70\t190\nSommergerste\t 50\t140\nHafer\t 55\t130\nKörnermais\t 90\t200\nSilomais\t450\t200\nZuckerrübe\t650\t170\nKartoffel\t450\t180\nFrühkartoffel\t400\t220\nSonnenblume\t 30\t120\nÖllein\t 20\t100\nTabelle 3 Zu- und Abschläge auf Grund von abweichendem Ertragsniveau bei AckerkulturenVorbemerkungen und Hinweise:1.Die Ertragsdifferenz ist die Differenz zwischen dem Ertragsniveau nach Tabelle 2 und dem tatsächlichen Ertragsniveau im Durchschnitt der letzten fünf Jahre, in den nach § 13a Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 durch Rechtsverordnung ausgewiesenen Gebieten sowie in den nach § 13a Absatz 4 festgelegten Gebieten im Durchschnitt der Jahre 2015 bis einschließlich 2019.\nWeicht das tatsächliche Ertragsniveau in einem der letzten fünf Jahre, in den nach § 13a Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 durch Rechtsverordnung ausgewiesenen Gebieten sowie in den nach § 13a Absatz 4 festgelegten Gebieten in einem der Jahre 2015 bis einschließlich 2019, um mehr als 20 % vom Ertragsniveau des jeweils vorangegangenen Jahres ab, kann statt des tatsächlichen Ertragsniveaus, das im Jahr der Abweichung erreicht wurde, das Ertragsniveau des jeweils vorangegangenen Jahres für die Ermittlung der Ertragsdifferenz herangezogen werden.\n2.Zu- und Abschläge richten sich grundsätzlich nach der jeweiligen Ertragsdifferenz entsprechend den Vorgaben der Spalten 3 und 4.\nAbweichend hiervon sind bei höherem Ertragsniveau Zuschläge von mehr als 40 kg N\u002Fha zulässig, wenn die nach Landesrecht zuständige Stelle dies genehmigt hat.\nGeringere Ertragsdifferenzen können anteilig berücksichtigt werden.\n1\t2\t3\t4\nKultur\tErtragsdifferenz in dt\u002Fha\tHöchstzuschläge bei höheren Erträgen in kg N\u002Fha je Einheit nach Spalte 2\tMindestabschläge bei niedrigeren Erträgen in kg N\u002Fha je Einheit nach Spalte 2\nRaps\t  5\t10\t15\nGetreide und Körnermais\t 10\t10\t15\nSilomais\t 50\t10\t15\nZuckerrüben\t100\t10\t15\nKartoffel\t 50\t10\t10\nTabelle 4 Stickstoffbedarfswerte für Gemüsekulturen und Erdbeeren in Abhängigkeit vom Ertragsniveau; Stickstoffnachlieferung aus Ernteresten der Vorkultur für die Folgekultur im gleichen JahrVorbemerkungen und Hinweise:1.Der Stickstoffbedarfswert entspricht dem Nährstoffbedarf an Stickstoff während einer Anbauperiode.\n2.Die Stickstoffbedarfswerte in der Tabelle beziehen sich auf das angegebene Ertragsniveau und die zu ermittelnde verfügbare Stickstoffmenge (Nmin) in der Probenahmetiefe nach Spalte 4.\n3.Bei Abfuhr der ganzen Pflanze (zum Beispiel bei maschineller Porreeernte) sind keine Abschläge nach Spalte 5 vorzunehmen.\n4.Wird die Untersuchung des Stickstoff-Vorrats (Nmin) des Bodens frühestens vier Wochen nach der Einarbeitung der Erntereste der Vorkultur durchgeführt, dürfen die Abschläge nach Spalte 5 um bis zu zwei Drittel verringert werden.\n5.Die Ermittlung der verfügbaren Stickstoffmenge im Boden ist abweichend von § 4 Absatz 4 bei den in Spalte 3 mit „*“ gekennzeichneten Kulturen in der 4.\nKulturwoche und bei den in Spalte 3 mit „**“ gekennzeichneten Kulturen in der 6.\nKulturwoche durchzuführen.\n1\t2\t3\t4\t5\nKultur\tErtrags-niveau\tStickstoff- bedarfswert\tProbe- nahmetiefe\tAbschläge auf Grund der Stickstoffnachlieferung aus den Ernteresten für die Folgekultur\nin dt\u002Fha\tin kg N\u002Fha\tin cm\tin kg N\u002Fha\nBlumenkohl\t350\t300\t60\t80\nBrokkoli\t150\t310\t60\t100\nBuschbohnen\t120\t110\t60\t45\nChicoréerüben\t450\t135*\t90\t40\nChinakohl\t700\t210\t60\t45\nDill, Frischmarkt\t200\t85\t30\t5\nDill, Industrieware\t250\t105\t30\t25\nErdbeeren, Pflanzung\t0\t60\t0 – 30\t0\nErdbeeren, Frühjahr\t140\t60\t0 – 30\t0\nErdbeeren, nach Ernte\t140\t60\t0 – 30\t0\nFeldsalat\t80\t85\t15\t5\nFeldsalat, großblättrig\t130\t110\t15\t5\nGemüseerbse\t80\t85\t60\t65\nGrünkohl\t400\t200\t60\t35\nGurke, Einleger\t800\t210\t30\t50\nKnollenfenchel\t400\t200\t60\t45\nKohlrabi\t450\t230\t30\t30\nKürbis\t400\t140\t60\t50\nMairüben (mit Laub)\t650\t170\t30\t15\nMöhren, Bund-\t600\t115*\t60\t10\nMöhren, Industrie\t900\t165**\t90\t45\nMöhren, Wasch-\t700\t125**\t60\t30\nPastinake\t400\t140*\t60\t50\nPetersilie, Blatt-, bis 1.\nSchnitt\t240\t160*\t60\t10\nPetersilie, Blatt-, nach einem Schnitt\t160\t100\t60\t10\nPetersilie, Wurzel-\t400\t130**\t60\t45\nPorree\t600\t250\t60\t55\nRadies\t300\t110\t30\t5\nRettich, Bund-\t500\t140\t30\t10\nRettich, deutsch\t550\t175\t60\t30\nRettich, japanisch\t1 000\t230\t60\t45\nRhabarber 1.\nStandjahr\t0\t130\t30\nRhabarber 2.\nStandjahr Austrieb\t100\t100\t30\nRhabarber 3.\nStandjahr Austrieb\t200\t120\t60\nRhabarber ab 4.\nStandjahr Austrieb\t350\t140\t60\nRhabarber 2.\nStandjahr nach Ernte\t\t150\t60\nRhabarber 3.\nStandjahr nach Ernte\t\t170\t90\nRhabarber ab 4.\nStandjahr nach Ernte\t\t140\t90\nRosenkohl\t250\t310\t90\t130\nRote Rüben\t600\t250\t60\t50\nRotkohl\t600\t260\t60\t60\nRucola, Feinware\t175\t150\t30\t20\nRucola, Grobware\t300\t210\t30\t20\nSalate, Baby Leaf Lettuce\t140\t90\t30\t0\nSalate, Blatt-, grün (Lollo, Eichblatt, Krul)\t350\t130\t30\t10\nSalate, Blatt-, rot (Lollo, Eichblatt, Krul)\t300\t115\t30\t10\nSalate, Eissalat\t600\t175\t30\t15\nSalate, Endivien, Frisée\t350\t150\t60\t15\nSalate, Endivien, glattblättrig\t600\t190\t60\t20\nSalate, Kopfsalat\t500\t150\t30\t10\nSalate, Radicchio\t280\t140\t60\t30\nSalate, verschiedene Arten\t450\t150\t30\t10\nSalate, Romana\t450\t140\t60\t10\nSalate, Romana Herzen\t300\t150\t30\t15\nSalate, Zuckerhut\t600\t190\t60\t20\nSchnittlauch, gesät, bis 1.\nSchnitt\t300\t210**\t60\t10\nSchnittlauch, gesät, nach einem Schnitt\t200\t180\t60\t25\nSchnittlauch, Anbau für Treiberei\t280\t240**\t60\t55\nSchwarzwurzel\t200\t75**\t90\t25\nSellerie, Bund-\t600\t205\t30\t10\nSellerie, Knollen-\t650\t220\t60\t40\nSellerie, Stangen-\t500\t230\t30\t40\nSpargel 1.\nStandjahr\t0\t140\t60\nSpargel 2.\nStandjahr\t20\t160\t90\nSpargel 3.\nStandjahr\t80\t160\t90\nSpargel ab 4.\nStandjahr\t100\t80\t90\nSpinat, Blatt-, FM, Baby\t100\t100\t30\t10\nSpinat, Blatt-, Standard\t250\t190\t30\t30\nSpinat, Hack, Standard\t300\t205\t30\t30\nStangenbohne, Standard\t250\t100\t60\t70\nTeltower Rübchen (Herbstanbau)\t150\t110\t60\t30\nWeißkohl, Frischmarkt\t700\t260\t60\t75\nWeißkohl, Industrie\t1 000\t320\t90\t75\nWirsing\t400\t285\t60\t80\nZucchini\t650\t250\t60\t85\nZuckermais\t200\t160\t90\t60\nZwiebel, Bund-\t680\t210*\t30\t15\nZwiebel, Trocken-\t600\t155**\t60\t30\nTabelle 5 Zu- und Abschläge auf Grund von abweichendem Ertragsniveau bei GemüsekulturenVorbemerkungen und Hinweise: Die Ertragsdifferenz ist die Differenz zwischen dem Ertragsniveau nach Tabelle 4 und dem tatsächlichen Ertragsniveau im Durchschnitt der letzten fünf Jahre, in den nach § 13a Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 durch Rechtsverordnung ausgewiesenen Gebieten sowie in den nach § 13a Absatz 4 festgelegten Gebieten im Durchschnitt der Jahre 2015 bis einschließlich 2019.\nWeicht das tatsächliche Ertragsniveau in einem der letzten fünf Jahre, in den nach § 13a Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 durch Rechtsverordnung ausgewiesenen Gebieten sowie in den nach § 13a Absatz 4 festgelegten Gebieten in einem der Jahre 2015 bis einschließlich 2019, um mehr als 20 % vom Ertragsniveau des jeweils vorangegangenen Jahres ab, kann statt des tatsächlichen Ertragsniveaus, das im Jahr der Abweichung erreicht wurde, das Ertragsniveau des jeweils vorangegangenen Jahres für die Ermittlung der Ertragsdifferenz herangezogen werden.\n1\t2\t3\t4\nKultur\tErtragsdifferenz in Prozent\tZuschläge bei höheren Erträgen in kg N\u002Fha je Einheit nach Spalte 2\tAbschläge bei niedrigeren Erträgen in kg N\u002Fha je Einheit nach Spalte 2\nEinlegegurken\t20\t40\t40\nKnollensellerie\t20\t40\t40\nKopfkohl\t20\t40\t40\nPorree\t20\t40\t40\nRettich\t20\t40\t40\nRosenkohl\t20\t40\t40\nalle anderen in Tabelle 4 aufgeführten Kulturen\t20\t20\t20\nTabelle 6 Abschläge auf Grund der Stickstoffnachlieferung aus dem BodenvorratVorbemerkungen und Hinweise: Bei stark humosem Boden muss ein Abschlag nach Spalte 2 vorgenommen werden.\n1\t2\nHumusgehalt in %\tMindestabschlag in kg N\u002Fha\ngrößer 4,0 (humos)\t20\nTabelle 7 Abschläge in Abhängigkeit von Vor- und ZwischenfrüchtenVorfrucht (Hauptfrucht des Vorjahres)\tMindestabschlag in kg N\u002Fha\nGrünland, Dauerbrache, Luzerne, Klee, Kleegras, Rotationsbrache mit Leguminosen\t20\nRotationsbrache ohne Leguminosen, Zuckerrüben ohne Blattbergung\t10\nRaps, Körnerleguminosen, Kohlgemüse\t10\nFeldgras\t10\nGetreide (mit und ohne Stroh), Silomais, Körnermais, Kartoffel, Gemüse ohne Kohlarten\t 0\nZwischenfrucht\nNichtleguminosen, abgefroren\t 0\nNichtleguminosen, nicht abgefroren\n– im Frühjahr eingearbeitet\t20\n– im Herbst eingearbeitet\t 0\nLeguminosen, abgefroren\t10\nLeguminosen, nicht abgefroren\n– im Frühjahr eingearbeitet\t40\n– im Herbst eingearbeitet\t10\nFutterleguminosen mit Nutzung\t10\nandere Zwischenfrüchte mit Nutzung\t 0\nTabelle 8 Düngebedarfsermittlung für Grünland, Dauergrünland und mehrschnittigen FeldfutterbauFaktoren für die Düngebedarfsermittlung\tanzuwendende Tabelle\n1.\nKultur (Grünland, Dauergrünland, mehrschnittiges Feldfutter)\tTabelle 9\n2.\nStickstoffbedarfswert in kg N\u002Fha\tTabelle 9\n3.\nErtragsniveau laut Stickstoffbedarfswerttabelle in dt TM\u002Fha\tTabelle 9\n4.\nGegebenenfalls Rohproteingehalt laut Stickstoffbedarfswerttabelle in % RP i. d.\nTM\tTabelle 9\n5.\nErtragsniveau grundsätzlich im Durchschnitt der letzten drei Jahre in dt TM\u002Fha\tTabelle 10\n6.\nGegebenenfalls Rohproteingehalt grundsätzlich im Durchschnitt der letzten drei Jahre in % RP i. d.\nTM, soweit Werte vorliegen\tTabelle 10\n7.\nErtragsdifferenz in dt\u002Fha aus\tZeilen 3 und 5\n8.\nGegebenenfalls Rohproteindifferenz in % RP i. d.\nTM aus\tZeilen 4 und 6\nZu- und Abschläge in kg N\u002Fha für\n9.\nStickstoffnachlieferung aus der organischen Düngung der Vorjahre\t§ 4 Absatz 2 Satz 2 Nummer 4\n10.\nErtragsdifferenz\tZeile 7, Tabelle 10\n11.\nGegebenenfalls Rohproteindifferenz\tZeile 8, Tabelle 10\n12.\nStickstoffnachlieferung aus dem Bodenvorrat\tTabelle 11\n13.\nStickstoffnachlieferung aus der Stickstoffbindung von Leguminosen\tTabelle 12\n14.\nStickstoffdüngebedarf während der Vegetation in kg N\u002Fha\tSumme der Werte der Zeilen 2, 9, 10 bzw. 11, 12 und 13\n15.\nZuschläge auf Grund nachträglich eintretender Umstände, insbesondere Bestandsentwicklung oder Witterungsereignisse\t§ 3 Absatz 3 Satz 3 und 4\nTabelle 9 Stickstoffbedarfswerte bei Grünland, Dauergrünland und mehrschnittigem FeldfutterbauVorbemerkungen und Hinweise:1.Im Falle von „Weide intensiv“ gelten die angegebenen Werte für Grünland- oder Dauergrünlandstandorte mit einer 4- bis 5-fachen Nutzung; die Stickstoffrückführung aus Weideexkrementen ist berücksichtigt.\n2.Im Falle von „Weide extensiv“ gelten die angegebenen Werte für Grünland- oder Dauergrünlandstandorte mit einer 2- bis 3-fachen Nutzung und die Stickstoffrückführung aus Weideexkrementen ist berücksichtigt.\n3.Im Falle von „Ackergras (3 – 4 Schnitte\u002FJahr)“ gelten die angegebenen Werte für zeitweise trockene Standorte.\nErtragsniveau (Netto)\tRohproteingehalt (% RP: 6,25 = kg N\u002Fdt Trockenmasse (TM))\tStickstoff- bedarfswert\nin dt TM\u002Fha\tin % RP i. d.\nTM\tin kg N\u002Fha\nGrünland\u002FDauergrünland\n1-Schnittnutzung\t 40\t 8,6\t 55\n2-Schnittnutzung\t 55\t11,4\t100\n3-Schnittnutzung\t 80\t15,0\t190\n4-Schnittnutzung\t 90\t17,0\t245\n5-Schnittnutzung\t110\t17,5\t310\n6-Schnittnutzung\t120\t18,2\t350\nWeide\u002FMähweide\nWeide intensiv\t 90\t18,0\t130\nMähweiden, 60 % Weideanteil\t 94\t17,6\t190\nMähweiden, 20 % Weideanteil\t 98\t17,2\t245\nWeide extensiv\t 65\t12,5\t 65\nmehrschnittiger Feldfutterbau\nAckergras (5 Schnitte\u002FJahr)\t150\t16,6\t400\nAckergras (3 – 4 Schnitte\u002FJahr)\t120\t16,2\t310\nKlee-\u002FLuzernegras(3 – 4 Schnitte\u002FJahr)\t120\t18,2\t350\nRotklee-\u002FLuzerne in Reinkultur\t110\t20,5\t360\nTabelle 10 Zu- und Abschläge auf Grund von abweichendem Ertragsniveau oder RohproteingehaltVorbemerkungen und Hinweise:1.Die Ertragsdifferenz ist die Differenz zwischen dem Ertragsniveau nach Tabelle 9 und dem tatsächlichen Ertragsniveau im Durchschnitt der letzten fünf Jahre, in den nach § 13a Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 durch Rechtsverordnung ausgewiesenen Gebieten sowie in den nach § 13a Absatz 4 festgelegten Gebieten im Durchschnitt der Jahre 2015 bis einschließlich 2019.\nWeicht das tatsächliche Ertragsniveau in einem der letzten fünf Jahre, in den nach § 13a Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 durch Rechtsverordnung ausgewiesenen Gebieten sowie in den nach § 13a Absatz 4 festgelegten Gebieten in einem der Jahre 2015 bis einschließlich 2019, um mehr als 20 % vom Ertragsniveau des jeweils vorangegangenen Jahres ab, kann statt des tatsächlichen Ertragsniveaus, das im Jahr der Abweichung erreicht wurde, das Ertragsniveau des jeweils vorangegangenen Jahres für die Ermittlung der Ertragsdifferenz herangezogen werden.\n2.Die Rohproteindifferenz ist die Differenz zwischen dem Rohproteingehalt nach Tabelle 9 und dem tatsächlichen Rohproteingehalt im Durchschnitt der letzten fünf Jahre, in den nach § 13a Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 durch Rechtsverordnung ausgewiesenen Gebieten sowie in den nach § 13a Absatz 4 festgelegten Gebieten im Durchschnitt der Jahre 2015 bis einschließlich 2019.\nSie ist nur dann zu ermitteln, wenn im Betrieb Untersuchungsergebnisse vorliegen.\nWeicht der tatsächliche Rohproteingehalt in einem der letzten fünf Jahre, in den nach § 13a Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 durch Rechtsverordnung ausgewiesenen Gebieten sowie in den nach § 13a Absatz 4 festgelegten Gebieten in einem der Jahre 2015 bis einschließlich 2019, um mehr als 20 % vom Rohproteingehalt des jeweils vorangegangenen Jahres ab, kann statt des tatsächlichen Rohproteingehalts, der im Jahr der Abweichung erreicht wurde, der Rohproteingehalt des jeweils vorangegangenen Jahres für die Ermittlung der Rohproteindifferenz herangezogen werden.\n3.Zu- und Abschläge richten sich nach der jeweiligen Differenz entsprechend den Vorgaben der Spalten 2 und 3.\n4.Im Falle von „Ackergras (3 – 4 Schnitte\u002FJahr)“ gelten die angegebenen Werte für zeitweise trockene Standorte.\n1\t2\t3\nZu- oder Abschläge in kg N\u002Fha\nje 10 dt TM\u002Fha Ertragsdifferenz\tje 1 % Rohprotein in der TM Rohproteindifferenz\nGrünland\u002FDauergrünland\n1-Schnittnutzung\t14\t 6\n2-Schnittnutzung\t18\t 9\n3-Schnittnutzung\t24\t13\n4-Schnittnutzung\t27\t14\n5-Schnittnutzung\t28\t18\n6-Schnittnutzung\t29\t19\nWeide\u002FMähweide\nWeide intensiv\t15\t 8\nMähweiden, 60 % Weideanteil\t20\t11\nMähweiden, 20 % Weideanteil\t25\t14\nWeide extensiv\t10\t 5\nmehrschnittiges Feldfutter\nAckergras (5 Schnitte\u002FJahr)\t27\t24\nAckergras (3 – 4 Schnitte\u002FJahr)\t26\t19\nKlee-\u002FLuzernegras(3 – 4 Schnitte\u002FJahr)mit einem Grasanteil > 50 %\t29\t19\nTabelle 11 Abschläge für Stickstoffnachlieferung aus dem Bodenvorrat\tMindestabschläge in kg N\u002Fha\nGrünland\u002FDauergrünland\nsehr schwach bis stark humose Grünland- oder Dauergrünlandböden (weniger als 8 % organische Substanz)\t10\nstark bis sehr stark humose Grünland- oder Dauergrünlandböden(8 % bis weniger als 15 % organische Substanz)\t30\nanmoorige Grünland- oder Dauergrünlandböden(15 % bis weniger als 30 % organische Substanz)\t50\nMoorböden (30 % und mehr organische Substanz)\nHochmoor\t50\nNiedermoor\t80\nmehrschnittiger Feldfutterbau\nAckergras (ohne Leguminosen)\t 0\nTabelle 12 Abschläge für Stickstoffnachlieferung aus der Stickstoffbindung von Leguminosen\tMindestabschläge in kg N\u002Fha\nLeguminosen im Grünland\u002FDauergrünland\nErtragsanteil von Leguminosen 5 bis 10 %\t 20\nErtragsanteil von Leguminosen größer 10 bis 20 %\t 40\nErtragsanteil von Leguminosen größer 20 %\t 60\nLeguminosen im mehrschnittigen Feldfutterbau\nKlee-\u002FLuzernegras je 10 % Ertragsanteil Leguminosen\t 30\nRotklee\u002FLuzerne in Reinkultur\t360","D_V_2017 - Anlage 4 (zu § 4 Absatz 1 und 2) [1\u002F5]\n\n(Fundstelle: BGBl.\nI 2017, 1326 - 1333)\nTabelle 1 Düngebedarfsermittlung für Acker- und Gemüsebau\tFaktoren für die Düngebedarfsermittlung\tanzuwendende Tabelle\u002FVorschrift\n1.\nKultur\tTabelle 2 oder 4\n2.\nStickstoffbedarfswert in kg N\u002Fha\tTabelle 2 oder 4\n3.\nErtragsniveau laut Tabelle mit Stickstoffbedarfswerten in dt\u002Fha\tTabelle 2 oder 4\n4.\nErtragsniveau grundsätzlich im Durchschnitt der letzten drei Jahre in dt\u002Fha\tTabelle 3 oder 5\n5.\nErtragsdifferenz in dt\u002Fha aus\tZeilen 3 und 4\nZu- und Abschläge in kg N\u002Fha für\n6.\tim Boden verfügbare Stickstoffmenge (Nmin)\t§ 4 Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 und Absatz 4\n7.\nErtragsdifferenz\tZeile 5, Tabelle 3 oder 5\n8.\nStickstoffnachlieferung aus dem Bodenvorrat\tTabelle 6\n9.\nStickstoffnachlieferung aus der organischen Düngung der Vorjahre\t§ 4 Absatz 1 Satz 2 Nummer 5\n10.\nVorfrucht bzw.\nVorkultur (Ackerbau\u002FGemüse)\tTabelle 7 oder 4 Spalte 5\n11.\nZuschlag bei Abdeckung mit Folie oder Vlies zur Ernteverfrühung\t§ 4 Absatz 1 Satz 2 Nummer 2\n12.\nStickstoffdüngebedarf während der Vegetation in kg N\u002Fha\tSumme der Werte der Zeilen 2, 6, 7, 8, 9, 10 und 11\n13.\nZuschläge auf Grund nachträglich eintretender Umstände, insbesondere Bestandsentwicklung oder Witterungsereignisse\t§ 3 Absatz 3 Satz 3 und 4\nTabelle 2 Stickstoffbedarfswerte für landwirtschaftliche Ackerkulturen in Abhängigkeit vom ErtragsniveauVorbemerkungen und Hinweise:1.Der Stickstoffbedarfswert entspricht dem Nährstoffbedarf an Stickstoff während einer Anbauperiode.\n2.Die Stickstoffbedarfswerte in der Tabelle beziehen sich auf das angegebene Ertragsniveau und die zu Vegetationsbeginn in der Regel aus 0 bis 90 cm Bodentiefe zu ermittelnde verfügbare Stickstoffmenge (Nmin).\nKultur\tErtragsniveau in dt\u002Fha\tStickstoffbedarfswert in kg N\u002Fha\nWinterraps\t 40\t200\nWinterweizen A, B\t 80\t230\nWinterweizen C\t 80\t210\nWinterweizen E\t 80\t260\nHartweizen\t 55\t200\nWintergerste\t 70\t180\nWinterroggen\t 70\t170\nWintertriticale\t 70\t190\nSommergerste\t 50\t140\nHafer\t 55\t130\nKörnermais\t 90\t200\nSilomais\t450\t200\nZuckerrübe\t650\t170\nKartoffel\t450\t180\nFrühkartoffel\t400\t220\nSonnenblume\t 30\t120\nÖllein\t 20\t100\nTabelle 3 Zu- und Abschläge auf Grund von abweichendem Ertragsniveau bei AckerkulturenVorbemerkungen und Hinweise:1.Die Ertragsdifferenz ist die Differenz zwischen dem Ertragsniveau nach Tabelle 2 und dem tatsächlichen Ertragsniveau im Durchschnitt der letzten fünf Jahre, in den nach § 13a Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 durch Rechtsverordnung ausgewiesenen Gebieten sowie in den nach § 13a Absatz 4 festgelegten Gebieten im Durchschnitt der Jahre 2015 bis einschließlich 2019.\nWeicht das tatsächliche Ertragsniveau in einem der letzten fünf Jahre, in den nach § 13a Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 durch Rechtsverordnung ausgewiesenen Gebieten sowie in den nach § 13a Absatz 4 festgelegten Gebieten in einem der Jahre 2015 bis einschließlich 2019, um mehr als 20 % vom Ertragsniveau des jeweils vorangegangenen Jahres ab, kann statt des tatsächlichen Ertragsniveaus, das im Jahr der Abweichung erreicht wurde, das Ertragsniveau des jeweils vorangegangenen Jahres für die Ermittlung der Ertragsdifferenz herangezogen werden.\n2.Zu- und Abschläge richten sich grundsätzlich nach der jeweiligen Ertragsdifferenz entsprechend den Vorgaben der Spalten 3 und 4.\nAbweichend hiervon sind bei höherem Ertragsniveau Zuschläge von mehr als 40 kg N\u002Fha zulässig, wenn die nach Landesrecht zuständige Stelle dies genehmigt hat.\nGeringere Ertragsdifferenzen können anteilig berücksichtigt werden.\n1\t2\t3\t4\nKultur\tErtragsdifferenz in dt\u002Fha\tHöchstzuschläge bei höheren Erträgen in kg N\u002Fha je Einheit nach Spalte 2\tMindestabschläge bei niedrigeren Erträgen in kg N\u002Fha je Einheit nach Spalte 2\nRaps\t  5\t10\t15\nGetreide und Körnermais\t 10\t10\t15\nSilomais\t 50\t10\t15\nZuckerrüben\t100\t10\t15\nKartoffel\t 50\t10\t10\nTabelle 4 Stickstoffbedarfswerte für Gemüsekulturen und Erdbeeren in Abhängigkeit vom Ertragsniveau; Stickstoffnachlieferung aus Ernteresten der Vorkultur für die Folgekultur im gleichen JahrVorbemerkungen und Hinweise:1.Der Stickstoffbedarfswert entspricht dem Nährstoffbedarf an Stickstoff während einer Anbauperiode.",{},[22,26,30],{"norm_key":23,"title":24,"slug":25},"Anlage 3","(zu § 3 Absatz 5 Satz 1 Nummer 2)","anlage-3",{"norm_key":27,"title":28,"slug":29},"Anlage 2","(zu § 3 Absatz 4 Satz 2 und § 6 Absatz 4, 5 und 7)","anlage-2",{"norm_key":31,"title":28,"slug":32},"Anlage 1","anlage-1",[34,38,42],{"norm_key":35,"title":36,"slug":37},"Anlage 5","(zu § 10 Absatz 1 Satz 2 und Absatz 2 Satz 2)","anlage-5",{"norm_key":39,"title":40,"slug":41},"Anlage 7","(zu § 3 Absatz 2 und 6 und § 4 Absatz 3)","anlage-7",{"norm_key":43,"title":44,"slug":45},"Anlage 8","(zu § 11 Satz 2)","anlage-8",[],false]