[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-eggentdurchfg-3a":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":21,"neighbors_after":34,"citing_decisions":47,"is_thin":53},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"eggentdurchfg","Gesetz zur Durchführung der Verordnungen der Europäischen Gemeinschaft oder der Europäischen Union auf dem Gebiet der Gentechnik und über die Kennzeichnung ohne Anwendung gentechnischer Verfahren hergestellter Lebensmittel","gii","de","regulation","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","2004-06-22","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Feggentdurchfg\u002Fxml.zip",9783639,"§ 3a","3a","Voraussetzungen für die Kennzeichnung ohne Anwendung gentechnischer Verfahren hergestellter Lebensmittel",null,"(1) Ein Lebensmittel darf mit einer Angabe, die auf die Herstellung des Lebensmittels ohne Anwendung gentechnischer Verfahren hindeutet, nur in den Verkehr gebracht oder beworben werden, soweit die Anforderungen der Absätze 2 bis 5 eingehalten worden sind. Es darf nur die Angabe „ohne Gentechnik“ verwendet werden.\n(2) Es dürfen keine Lebensmittel und Lebensmittelzutaten verwendet werden, die nach 1.Artikel 12 und 13 der Verordnung (EG) Nr. 1829\u002F2003 oder\n2.Artikel 4 oder 5 der Verordnung (EG) Nr. 1830\u002F2003\ngekennzeichnet sind oder, soweit sie in den Verkehr gebracht würden, zu kennzeichnen wären.\n(3) Es dürfen keine Lebensmittel und Lebensmittelzutaten verwendet werden, die in den Anwendungsbereich der Verordnung (EG) Nr. 1829\u002F2003 fallen, aber nach Artikel 12 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1829\u002F2003 oder Artikel 4 Abs. 7 oder 8 oder Artikel 5 Abs. 4 der Verordnung (EG) Nr. 1830\u002F2003 von den Kennzeichnungsvorschriften ausgenommen sind.\n(4) Im Falle eines Lebensmittels oder einer Lebensmittelzutat tierischer Herkunft darf dem Tier, von dem das Lebensmittel gewonnen worden ist, kein Futtermittel verabreicht worden sein, das nach 1.Artikel 24 und 25 der Verordnung (EG) Nr. 1829\u002F2003 oder\n2.Artikel 4 oder 5 der Verordnung (EG) Nr. 1830\u002F2003\ngekennzeichnet ist oder, soweit es in den Verkehr gebracht würde, zu kennzeichnen wäre. Für den Zeitraum vor Gewinnung des Lebensmittels, innerhalb dessen eine Verfütterung von genetisch veränderten Futtermitteln unzulässig ist, gelten für die in der Anlage genannten Tierarten die dort geregelten Anforderungen.\n(5) Zum Zubereiten, Bearbeiten, Verarbeiten oder Mischen eines Lebensmittels oder einer Lebensmittelzutat dürfen keine durch einen genetisch veränderten Organismus hergestellten Lebensmittel, Lebensmittelzutaten, Verarbeitungshilfsstoffe sowie Stoffe im Sinne des § 5 Abs. 2 der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. Dezember 1999 (BGBl. I S. 2464), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 18. Dezember 2007 (BGBl. I S. 3011) geändert worden ist, verwendet worden sein. Satz 1 gilt nicht für Lebensmittel, Lebensmittelzutaten, Verarbeitungshilfsstoffe sowie Stoffe im Sinne des § 5 Abs. 2 der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung, für die auf Grund einer Entscheidung oder eines Beschlusses der Europäischen Kommission nach Artikel 22 Abs. 2 Buchstabe g in Verbindung mit Artikel 37 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 834\u002F2007 des Rates vom 28. Juni 2007 über die ökologische\u002Fbiologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen\u002Fbiologischen Erzeugnissen und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 2092\u002F91 (ABl. EU Nr. L 189 S. 1) eine Ausnahme zugelassen ist.\n(6) Für die Begriffe 1.„durch einen genetisch veränderten Organismus hergestellt” gilt die Begriffsbestimmung in Artikel 2 Buchstabe v der Verordnung (EG) Nr. 834\u002F2007 und\n2.„Verarbeitungshilfsstoff” gilt die Begriffsbestimmung in Artikel 2 Buchstabe y der Verordnung (EG) Nr. 834\u002F2007.","EGGENTDURCHFG - § 3a Voraussetzungen für die Kennzeichnung ohne Anwendung gentechnischer Verfahren hergestellter Lebensmittel\n\n(1) Ein Lebensmittel darf mit einer Angabe, die auf die Herstellung des Lebensmittels ohne Anwendung gentechnischer Verfahren hindeutet, nur in den Verkehr gebracht oder beworben werden, soweit die Anforderungen der Absätze 2 bis 5 eingehalten worden sind. Es darf nur die Angabe „ohne Gentechnik“ verwendet werden.\n(2) Es dürfen keine Lebensmittel und Lebensmittelzutaten verwendet werden, die nach 1.Artikel 12 und 13 der Verordnung (EG) Nr. 1829\u002F2003 oder\n2.Artikel 4 oder 5 der Verordnung (EG) Nr. 1830\u002F2003\ngekennzeichnet sind oder, soweit sie in den Verkehr gebracht würden, zu kennzeichnen wären.\n(3) Es dürfen keine Lebensmittel und Lebensmittelzutaten verwendet werden, die in den Anwendungsbereich der Verordnung (EG) Nr. 1829\u002F2003 fallen, aber nach Artikel 12 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1829\u002F2003 oder Artikel 4 Abs. 7 oder 8 oder Artikel 5 Abs. 4 der Verordnung (EG) Nr. 1830\u002F2003 von den Kennzeichnungsvorschriften ausgenommen sind.\n(4) Im Falle eines Lebensmittels oder einer Lebensmittelzutat tierischer Herkunft darf dem Tier, von dem das Lebensmittel gewonnen worden ist, kein Futtermittel verabreicht worden sein, das nach 1.Artikel 24 und 25 der Verordnung (EG) Nr. 1829\u002F2003 oder\n2.Artikel 4 oder 5 der Verordnung (EG) Nr. 1830\u002F2003\ngekennzeichnet ist oder, soweit es in den Verkehr gebracht würde, zu kennzeichnen wäre. Für den Zeitraum vor Gewinnung des Lebensmittels, innerhalb dessen eine Verfütterung von genetisch veränderten Futtermitteln unzulässig ist, gelten für die in der Anlage genannten Tierarten die dort geregelten Anforderungen.\n(5) Zum Zubereiten, Bearbeiten, Verarbeiten oder Mischen eines Lebensmittels oder einer Lebensmittelzutat dürfen keine durch einen genetisch veränderten Organismus hergestellten Lebensmittel, Lebensmittelzutaten, Verarbeitungshilfsstoffe sowie Stoffe im Sinne des § 5 Abs. 2 der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. Dezember 1999 (BGBl. I S. 2464), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 18. Dezember 2007 (BGBl. I S. 3011) geändert worden ist, verwendet worden sein. Satz 1 gilt nicht für Lebensmittel, Lebensmittelzutaten, Verarbeitungshilfsstoffe sowie Stoffe im Sinne des § 5 Abs. 2 der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung, für die auf Grund einer Entscheidung oder eines Beschlusses der Europäischen Kommission nach Artikel 22 Abs. 2 Buchstabe g in Verbindung mit Artikel 37 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 834\u002F2007 des Rates vom 28. Juni 2007 über die ökologische\u002Fbiologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen\u002Fbiologischen Erzeugnissen und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 2092\u002F91 (ABl. EU Nr. L 189 S. 1) eine Ausnahme zugelassen ist.\n(6) Für die Begriffe 1.„durch einen genetisch veränderten Organismus hergestellt” gilt die Begriffsbestimmung in Artikel 2 Buchstabe v der Verordnung (EG) Nr. 834\u002F2007 und\n2.„Verarbeitungshilfsstoff” gilt die Begriffsbestimmung in Artikel 2 Buchstabe y der Verordnung (EG) Nr. 834\u002F2007.",{},[22,26,30],{"norm_key":23,"title":24,"slug":25},"§ 3","Beteiligung anderer Behörden des Bundes","3",{"norm_key":27,"title":28,"slug":29},"§ 2","Aufgaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft","2",{"norm_key":31,"title":32,"slug":33},"§ 1","Aufgaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit","1",[35,39,43],{"norm_key":36,"title":37,"slug":38},"§ 3b","Nachweise für die Kennzeichnung ohne Anwendung gentechnischer Verfahren hergestellter Lebensmittel","3b",{"norm_key":40,"title":41,"slug":42},"§ 4","Überwachung","4",{"norm_key":44,"title":45,"slug":46},"§ 5","Mitwirkung von Zollstellen","5",[48],{"title":49,"ecli":17,"leitsatz":17,"date":50,"source_url":51,"source_type":52},"BVerwG, Urt. v. 24.10.2013 – 7 C 13\u002F12","2013-10-24","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE410020106.zip","rechtsprechung",false]