[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-elektrostoffv-3":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":21,"neighbors_after":30,"citing_decisions":43,"is_thin":51},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"elektrostoffv","Verordnung zur Beschränkung der Verwendung gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten","gii","de","regulation","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","2013-04-19","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Felektrostoffv\u002Fxml.zip",1220802,"§ 3","3","Voraussetzungen für das Inverkehrbringen",null,"(1) Elektro- und Elektronikgeräte einschließlich Kabeln und Ersatzteilen dürfen nur in Verkehr gebracht werden, wenn die zulässigen Höchstkonzentrationen folgender Stoffe nicht überschritten werden: 1.0,1 Gewichtsprozent je homogenen Werkstoff: a)Blei,\nb)Quecksilber,\nc)sechswertiges Chrom,\nd)polybromiertes Biphenyl (PBB),\ne)polybromierte Diphenylether (PBDE),\nf)Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP),\ng)Butylbenzylphthalat (BBP),\nh)Dibutylphthalat (DBP) oder\ni)Diisobutylphthalat (DIBP) oder\n2.0,01 Gewichtsprozent Cadmium je homogenen Werkstoff.\n(2) Unbeschadet des Absatzes 1 dürfen Elektro- und Elektronikgeräte nur in Verkehr gebracht werden, wenn 1.für sie die erforderlichen technischen Unterlagen erstellt wurden,\n2.in Übereinstimmung mit Modul A in Anhang II des Beschlusses Nr. 768\u002F2008\u002FEG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. Juli 2008 über einen gemeinsamen Rechtsrahmen für die Vermarktung von Produkten und zur Aufhebung des Beschlusses 93\u002F465\u002FEWG des Rates (ABl. L 218 vom 13.8.2008, S. 82) durch eine interne Fertigungskontrolle nachgewiesen wurde, dass sie die Anforderungen des Absatzes 1 erfüllen,\n3.für sie die EU-Konformitätserklärung gemäß § 11 ausgestellt wurde und\n4.gemäß § 12 die CE-Kennzeichnung angebracht wurde.\nIst nach anderen geltenden Rechtsvorschriften der Europäischen Union die Durchführung eines Konformitätsbewertungsverfahrens erforderlich, bei dem mindestens die Anforderungen des Moduls A in Anhang II des Beschlusses Nr. 768\u002F2008\u002FEG erfüllt sein müssen, so kann die Erfüllung der Anforderungen gemäß Absatz 1 im Rahmen dieses alternativen Verfahrens nachgewiesen werden. Es können einheitliche technische Unterlagen erstellt werden.\n(3) Absatz 1 gilt nicht für Verwendungszwecke, die in den Anhängen III und IV der Richtlinie 2011\u002F65\u002FEU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (ABl. L 174 vom 1.7.2011, S. 88), die zuletzt durch die Richtlinie (EU) 2017\u002F2102 (ABl. L 305 vom 21.11.2017, S. 8) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung festgelegt sind. Bei diesen Verwendungszwecken hat die interne Fertigungskontrolle nach Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 nachzuweisen, dass die Voraussetzungen für die jeweilige Ausnahme nach den Anhängen III und IV der Richtlinie 2011\u002F65\u002FEU erfüllt werden.\n(4) Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe f bis h gilt nicht für Spielzeug, das bereits gemäß Eintrag 51 in Anhang XVII der Verordnung (EG) Nr. 1907\u002F2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006 zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH), zur Schaffung einer Europäischen Agentur für chemische Stoffe, zur Änderung der Richtlinie 1999\u002F45\u002FEG und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 793\u002F93 des Rates, der Verordnung (EG) Nr. 1488\u002F94 der Kommission, der Richtlinie 76\u002F769\u002FEWG des Rates sowie der Richtlinien 91\u002F155\u002FEWG, 93\u002F67\u002FEWG, 93\u002F105\u002FEG und 2000\u002F21\u002FEG der Kommission (ABl. L 396 vom 30.12.2006, S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2015\u002F1494 (ABl. L 233 vom 5.9.2015, S. 2) geändert worden ist, einer Beschränkung unterliegt.","ELEKTROSTOFFV - § 3 Voraussetzungen für das Inverkehrbringen\n\n(1) Elektro- und Elektronikgeräte einschließlich Kabeln und Ersatzteilen dürfen nur in Verkehr gebracht werden, wenn die zulässigen Höchstkonzentrationen folgender Stoffe nicht überschritten werden: 1.0,1 Gewichtsprozent je homogenen Werkstoff: a)Blei,\nb)Quecksilber,\nc)sechswertiges Chrom,\nd)polybromiertes Biphenyl (PBB),\ne)polybromierte Diphenylether (PBDE),\nf)Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP),\ng)Butylbenzylphthalat (BBP),\nh)Dibutylphthalat (DBP) oder\ni)Diisobutylphthalat (DIBP) oder\n2.0,01 Gewichtsprozent Cadmium je homogenen Werkstoff.\n(2) Unbeschadet des Absatzes 1 dürfen Elektro- und Elektronikgeräte nur in Verkehr gebracht werden, wenn 1.für sie die erforderlichen technischen Unterlagen erstellt wurden,\n2.in Übereinstimmung mit Modul A in Anhang II des Beschlusses Nr. 768\u002F2008\u002FEG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. 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Es können einheitliche technische Unterlagen erstellt werden.\n(3) Absatz 1 gilt nicht für Verwendungszwecke, die in den Anhängen III und IV der Richtlinie 2011\u002F65\u002FEU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (ABl. L 174 vom 1.7.2011, S. 88), die zuletzt durch die Richtlinie (EU) 2017\u002F2102 (ABl. L 305 vom 21.11.2017, S. 8) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung festgelegt sind. Bei diesen Verwendungszwecken hat die interne Fertigungskontrolle nach Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 nachzuweisen, dass die Voraussetzungen für die jeweilige Ausnahme nach den Anhängen III und IV der Richtlinie 2011\u002F65\u002FEU erfüllt werden.\n(4) Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe f bis h gilt nicht für Spielzeug, das bereits gemäß Eintrag 51 in Anhang XVII der Verordnung (EG) Nr. 1907\u002F2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. 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Die in § 5 Abs. 1 Satz 1 ElektroG aF und in § 4 Abs. 1 in Verbindung mit § 3 Abs. 1 Nr. 1 ElektroStoffV enthaltenen Stoffverbote stellen, soweit sie neben abfallwirtschaftlichen Zielen auch dem Gesundheits- und Verbraucherschutz dienen, Marktverhaltensregelungen im Sinne von § 3a UWG, § 4 Nr. 11 UWG aF dar.\n2. An den Nachweis eines bei \"Ausreißern\" in Betracht kommenden Bagatellverstoßes wegen der Überschreitung der Grenzwerte für Quecksilber nach § 5 ElektroG aF und § 3 ElektroStoffV sind strenge Anforderungen zu stellen.","2016-09-21","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE300072017.zip","rechtsprechung",false]