[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-emfv-anhang-2":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":22,"neighbors_after":35,"citing_decisions":40,"is_thin":41},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"emfv","Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch elektromagnetische Felder","gii","de","regulation","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","2016-11-15","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Femfv\u002Fxml.zip",1220937,"Anhang 2","anhang-2","Nichtthermische Wirkungen: Expositionsgrenzwerte und Auslöseschwellen für statische und zeitveränderliche elektrische und magnetische Felder im Frequenzbereich bis 10 MHz","Ausnahmen; Straftaten und Ordnungswidrigkeiten","(Fundstelle: BGBl.\nI 2016, 2543 - 2545)\n1.ExpositionsgrenzwerteTabelle A2.1 Expositionsgrenzwerte für die magnetische Flussdichte B von statischen MagnetfeldernMaximalwert der magnetischen Flussdichte B (T)\nSensorische Wirkungen (normale Arbeitsbedingungen)\tSensorische Wirkungen (lokale Exposition von Gliedmaßen)\tGesundheitliche Wirkungen (kontrollierte Arbeitsbedingungen)\n2\t8\t8\nAnmerkung 1:Die Expositionsgrenzwerte in Tabelle A2.1 sind räumliche Maximalwerte für statische Magnetfelder zur Begrenzung der Wirkungen bei Beschäftigten, die in dem statischen Magnetfeld tätig werden.\nWirkungen können insbesondere bei Bewegungen in den Bereichen mit hohen räumlichen Magnetfeldgradienten auftreten.\nAnmerkung 2:Bei Tätigkeiten in einem statischen Magnetfeld mit einer magnetischen Flussdichte B bis 2 T sind die Expositionsgrenzwerte für sensorische Wirkungen nach Tabelle A2.4 für normale Arbeitsbedingungen im Frequenzbereich bis 10 Hz eingehalten.\nAnmerkung 3:Ist bei Tätigkeiten in einem statischen Magnetfeld mit einer magnetischen Flussdichte B bis 8 T die Exposition nur auf die Gliedmaßen beschränkt, so sind die Expositionsgrenzwerte für sensorische Wirkungen nach Tabelle A2.4 im Frequenzbereich bis 10 Hz eingehalten.\nAnmerkung 4:Bei Tätigkeiten in einem statischen Magnetfeld mit einer magnetischen Flussdichte B bis 8 T sind die Expositionsgrenzwerte für sensorische und gesundheitliche Wirkungen nach Tabelle A2.3 im Frequenzbereich bis 10 Hz nur für kontrollierte Arbeitsbedingungen eingehalten.\nTabelle A2.2 Expositionsgrenzwert für die externe elektrische Feldstärke Ee von statischen elektrischen FeldernMaximalwert der externen elektrischen Feldstärke Ee (V\u002Fm)\n2,82 · 104\nAnmerkung:Der Expositionsgrenzwert in Tabelle A2.2 ist ein räumlicher Maximalwert für statische elektrische Felder zur Begrenzung der Wirkungen bei Beschäftigten, die in dem statischen elektrischen Feld tätig werden.\nTabelle A2.3 Expositionsgrenzwerte der internen elektrischen Feldstärke Ei für gesundheitliche Wirkungen im Frequenzbereich bis 10 MHzFrequenzbereich\tSpitzenwert der internen elektrischen Feldstärke Ei (V\u002Fm)\n0 Hz \u003C f \u003C 3 kHz\t1,1\n3 kHz ≤f≤ 10 MHz\t0,38 · 10–3 · f\nAnmerkung 1:f ist die Frequenz in Hertz (Hz).\nAnmerkung 2:Die Expositionsgrenzwerte der internen elektrischen Feldstärke Ei für gesundheitliche Wirkungen sind räumliche Maximalwerte im Körper von Beschäftigten.\nTabelle A2.4 Expositionsgrenzwerte der internen elektrischen Feldstärke Ei für sensorische Wirkungen im Frequenzbereich bis 400 HzFrequenzbereich\tSpitzenwert der internen elektrischen Feldstärke Ei (V\u002Fm)\n0 Hz \u003C f \u003C 25 Hz\t0,07\n25 Hz ≤f≤ 400 Hz\t2,8 · 10–3 · f\nAnmerkung 1:f ist die Frequenz in Hertz (Hz).\nAnmerkung 2:Die Expositionsgrenzwerte der internen elektrischen Feldstärke Ei für sensorische Wirkungen in Tabelle A2.4 sind räumliche Maximalwerte im Kopf von Beschäftigten.\nTabelle A2.5 Expositionsgrenzwerte für kontinuierliche Kontaktströme IK bei greifendem KontaktFrequenz\tSpitzenwert des stationären zeitveränderlichen Kontaktstroms IK (mA)\nBis 3 kHz\t5\n3 kHz ≤f \u003C 45 kHz\tf \u002F 600\n45 kHz ≤f \u003C 100 kHz\t75\n100 kHz ≤f≤ 10 MHz\t75\nAnmerkung 1:f ist die Frequenz in Hertz (Hz).\nAnmerkung 2:Durch den greifenden Kontakt wird die Kontaktfläche größer als bei berührendem Kontakt.\nTabelle A2.6 Expositionsgrenzwerte für den Entladungspuls eines KontaktstromsMaximale übertragene Entladungsenergie W (mJ)\tMaximale übertragene Ladung Q (µC)\n350\t50\n2.AuslöseschwellenTabelle A2.7 Auslöseschwellen für externe elektrische Felder im Frequenzbereich von 0 Hz bis 10 MHzFrequenzbereich\tSpitzenwert der externen elektrischen Feldstärke Ee (V\u002Fm)\nUntere Auslöseschwelle\tObere Auslöseschwelle\n0 Hz ≤f \u003C 25 Hz\t2,82 · 104\t2,82 · 104\n25 Hz ≤f \u003C 50 Hz\t7,07 · 105 \u002F f\t2,82 · 104\n50 Hz ≤f \u003C 1,635 kHz\t7,07 · 105 \u002F f\t1,41 · 106 \u002F f\n1,635 kHz ≤f \u003C 3 kHz\t7,07 · 105 \u002F f\t8,62 · 102\n3 kHz ≤f≤ 10 MHz\t2,36 · 102\t8,62 · 102\nAnmerkung 1:f ist die Frequenz in Hertz (Hz).\nAnmerkung 2:Die Auslöseschwellen für die Exposition gegenüber elektrischen Feldern stellen die gemessenen oder berechneten räumlichen Maximalwerte am Arbeitsplatz von Beschäftigten dar.\nAnmerkung 3:Zur Vereinfachung der im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach § 3 durchzuführenden Bewertung der Exposition können Mess- oder Berechnungsverfahren mit definierter räumlicher Mittelung nach dem Stand der Technik angewendet werden.\nTabelle A2.8 Auslöseschwellen für magnetische Felder im Frequenzbereich von 0 Hz bis 10 MHzFrequenzbereich\tSpitzenwert der magnetischen Flussdichte B (T)\nUntere Auslöseschwelle\tObere Auslöseschwelle\tAuslöseschwelle für die Exposition von Gliedmaßen\n0 Hz ≤f \u003C 0,0175 Hz\t2\t2\t8\n0,0175 Hz ≤f \u003C 0,1575 Hz\t35 · 10–3 \u002F f\t2\t8\n0,1575 Hz ≤f \u003C 0,21 Hz\t35 · 10–3 \u002F f\t2\t1,26 \u002F f\n0,21 Hz ≤f \u003C 25 Hz\t35 · 10–3 \u002F f\t0,42 \u002F f\t1,26 \u002F f\n25 Hz ≤f \u003C 300 Hz\t1,4 · 10–3\t0,42 \u002F f\t1,26 \u002F f\n300 Hz ≤f \u003C 3 kHz\t0,42 \u002F f\t0,42 \u002F f\t1,26 \u002F f\n3 kHz ≤f≤ 10 MHz\t0,14 · 10–3\t0,14 · 10–3\t0,42 · 10–3\nAnmerkung 1:f ist die Frequenz in Hertz (Hz).\nAnmerkung 2:Die Auslöseschwellen für die Exposition gegenüber magnetischen Feldern stellen die gemessenen oder berechneten räumlichen Maximalwerte am Arbeitsplatz von Beschäftigten dar.\nAnmerkung 3:Zur Vereinfachung der im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach § 3 durchzuführenden Bewertung der Exposition können Mess- oder Berechnungsverfahren mit definierter räumlicher Mittelung nach dem Stand der Technik angewendet werden.\nTabelle A2.9 Auslöseschwellen für Kontaktströme IK bei berührendem KontaktFrequenz\tSpitzenwert des stationären zeitveränderlichen Kontaktstroms IK (mA)\nBis 3 kHz\t1\n3 kHz ≤f \u003C 45 kHz\tf \u002F 3 000\n45 kHz ≤f \u003C 100 kHz\t15\n100 kHz ≤f≤ 10 MHz\t15\nAnmerkung:f ist die Frequenz in Hertz (Hz).\nTabelle A2.10 Auslöseschwellen der magnetischen Flussdichte B bei statischen Magnetfeldern für die Beeinflussung von implantierten aktiven oder am Körper getragenen medizinischen Geräten, z.\nB.\nHerzschrittmacherMagnetische Flussdichte B (mT)\nUntere Auslöseschwelle\tObere Auslöseschwelle\n0,5\t1\nTabelle A2.11 Auslöseschwellen der magnetischen Flussdichte B für die Projektilwirkung von ferromagnetischen Gegenständen im Streufeld von Anlagen mit hohen statischen Magnetfeldern (> 100 mT)Magnetische Flussdichte B (mT)\nUntere Auslöseschwelle\tObere Auslöseschwelle\naktiv geschirmte Magnete\tsonstige Magnete\n3\t30\t60","EMFV - Ausnahmen; Straftaten und Ordnungswidrigkeiten - Anhang 2 Nichtthermische Wirkungen: Expositionsgrenzwerte und Auslöseschwellen für statische und zeitveränderliche elektrische und magnetische Felder im Frequenzbereich bis 10 MHz [1\u002F2]\n\n(Fundstelle: BGBl.\nI 2016, 2543 - 2545)\n1.ExpositionsgrenzwerteTabelle A2.1 Expositionsgrenzwerte für die magnetische Flussdichte B von statischen MagnetfeldernMaximalwert der magnetischen Flussdichte B (T)\nSensorische Wirkungen (normale Arbeitsbedingungen)\tSensorische Wirkungen (lokale Exposition von Gliedmaßen)\tGesundheitliche Wirkungen (kontrollierte Arbeitsbedingungen)\n2\t8\t8\nAnmerkung 1:Die Expositionsgrenzwerte in Tabelle A2.1 sind räumliche Maximalwerte für statische Magnetfelder zur Begrenzung der Wirkungen bei Beschäftigten, die in dem statischen Magnetfeld tätig werden.\nWirkungen können insbesondere bei Bewegungen in den Bereichen mit hohen räumlichen Magnetfeldgradienten auftreten.\nAnmerkung 2:Bei Tätigkeiten in einem statischen Magnetfeld mit einer magnetischen Flussdichte B bis 2 T sind die Expositionsgrenzwerte für sensorische Wirkungen nach Tabelle A2.4 für normale Arbeitsbedingungen im Frequenzbereich bis 10 Hz eingehalten.\nAnmerkung 3:Ist bei Tätigkeiten in einem statischen Magnetfeld mit einer magnetischen Flussdichte B bis 8 T die Exposition nur auf die Gliedmaßen beschränkt, so sind die Expositionsgrenzwerte für sensorische Wirkungen nach Tabelle A2.4 im Frequenzbereich bis 10 Hz eingehalten.\nAnmerkung 4:Bei Tätigkeiten in einem statischen Magnetfeld mit einer magnetischen Flussdichte B bis 8 T sind die Expositionsgrenzwerte für sensorische und gesundheitliche Wirkungen nach Tabelle A2.3 im Frequenzbereich bis 10 Hz nur für kontrollierte Arbeitsbedingungen eingehalten.\nTabelle A2.2 Expositionsgrenzwert für die externe elektrische Feldstärke Ee von statischen elektrischen FeldernMaximalwert der externen elektrischen Feldstärke Ee (V\u002Fm)\n2,82 · 104\nAnmerkung:Der Expositionsgrenzwert in Tabelle A2.2 ist ein räumlicher Maximalwert für statische elektrische Felder zur Begrenzung der Wirkungen bei Beschäftigten, die in dem statischen elektrischen Feld tätig werden.\nTabelle A2.3 Expositionsgrenzwerte der internen elektrischen Feldstärke Ei für gesundheitliche Wirkungen im Frequenzbereich bis 10 MHzFrequenzbereich\tSpitzenwert der internen elektrischen Feldstärke Ei (V\u002Fm)\n0 Hz \u003C f \u003C 3 kHz\t1,1\n3 kHz ≤f≤ 10 MHz\t0,38 · 10–3 · f\nAnmerkung 1:f ist die Frequenz in Hertz (Hz).\nAnmerkung 2:Die Expositionsgrenzwerte der internen elektrischen Feldstärke Ei für gesundheitliche Wirkungen sind räumliche Maximalwerte im Körper von Beschäftigten.\nTabelle A2.4 Expositionsgrenzwerte der internen elektrischen Feldstärke Ei für sensorische Wirkungen im Frequenzbereich bis 400 HzFrequenzbereich\tSpitzenwert der internen elektrischen Feldstärke Ei (V\u002Fm)\n0 Hz \u003C f \u003C 25 Hz\t0,07\n25 Hz ≤f≤ 400 Hz\t2,8 · 10–3 · f\nAnmerkung 1:f ist die Frequenz in Hertz (Hz).\nAnmerkung 2:Die Expositionsgrenzwerte der internen elektrischen Feldstärke Ei für sensorische Wirkungen in Tabelle A2.4 sind räumliche Maximalwerte im Kopf von Beschäftigten.\nTabelle A2.5 Expositionsgrenzwerte für kontinuierliche Kontaktströme IK bei greifendem KontaktFrequenz\tSpitzenwert des stationären zeitveränderlichen Kontaktstroms IK (mA)\nBis 3 kHz\t5\n3 kHz ≤f \u003C 45 kHz\tf \u002F 600\n45 kHz ≤f \u003C 100 kHz\t75\n100 kHz ≤f≤ 10 MHz\t75\nAnmerkung 1:f ist die Frequenz in Hertz (Hz).\nAnmerkung 2:Durch den greifenden Kontakt wird die Kontaktfläche größer als bei berührendem Kontakt.\nTabelle A2.6 Expositionsgrenzwerte für den Entladungspuls eines KontaktstromsMaximale übertragene Entladungsenergie W (mJ)\tMaximale übertragene Ladung Q (µC)\n350\t50\n2.AuslöseschwellenTabelle A2.7 Auslöseschwellen für externe elektrische Felder im Frequenzbereich von 0 Hz bis 10 MHzFrequenzbereich\tSpitzenwert der externen elektrischen Feldstärke Ee (V\u002Fm)\nUntere Auslöseschwelle\tObere Auslöseschwelle\n0 Hz ≤f \u003C 25 Hz\t2,82 · 104\t2,82 · 104\n25 Hz ≤f \u003C 50 Hz\t7,07 · 105 \u002F f\t2,82 · 104\n50 Hz ≤f \u003C 1,635 kHz\t7,07 · 105 \u002F f\t1,41 · 106 \u002F f\n1,635 kHz ≤f \u003C 3 kHz\t7,07 · 105 \u002F f\t8,62 · 102\n3 kHz ≤f≤ 10 MHz\t2,36 · 102\t8,62 · 102\nAnmerkung 1:f ist die Frequenz in Hertz (Hz).\nAnmerkung 2:Die Auslöseschwellen für die Exposition gegenüber elektrischen Feldern stellen die gemessenen oder berechneten räumlichen Maximalwerte am Arbeitsplatz von Beschäftigten dar.\nAnmerkung 3:Zur Vereinfachung der im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach § 3 durchzuführenden Bewertung der Exposition können Mess- oder Berechnungsverfahren mit definierter räumlicher Mittelung nach dem Stand der Technik angewendet werden.",{"abschnitt":21},"Abschnitt 5",[23,27,31],{"norm_key":24,"title":25,"slug":26},"Anhang 1","Physikalische Größen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern","anhang-1",{"norm_key":28,"title":29,"slug":30},"§ 22","Straftaten und Ordnungswidrigkeiten","22",{"norm_key":32,"title":33,"slug":34},"§ 21","Ausnahmen","21",[36],{"norm_key":37,"title":38,"slug":39},"Anhang 3","Thermische Wirkungen: Expositionsgrenzwerte und Auslöseschwellen für zeitveränderliche elektromagnetische Felder im Frequenzbereich von 100 kHz bis 300 GHz","anhang-3",[],false]