[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-emfv-anhang-3":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":22,"neighbors_after":35,"citing_decisions":36,"is_thin":37},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"emfv","Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch elektromagnetische Felder","gii","de","regulation","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","2016-11-15","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Femfv\u002Fxml.zip",1220939,"Anhang 3","anhang-3","Thermische Wirkungen: Expositionsgrenzwerte und Auslöseschwellen für zeitveränderliche elektromagnetische Felder im Frequenzbereich von 100 kHz bis 300 GHz","Ausnahmen; Straftaten und Ordnungswidrigkeiten","(Fundstelle: BGBl. I 2016, 2546 - 2547)\n1.ExpositionsgrenzwerteTabelle A3.1 Expositionsgrenzwerte der spezifischen Absorptionsrate SAR für gesundheitliche Wirkungen von elektromagnetischen Feldern im Frequenzbereich von 100 kHz bis 6 GHzExpositionsgrenzwerte für gesundheitliche Wirkungen\tSpezifische Absorptionsrate SAR (W\u002Fkg)\nGanzkörpermittelwert der SAR\t0,4\nLokale SAR-Wärmebelastung für Kopf und Rumpf\t10\nLokale SAR-Wärmebelastung für Gliedmaßen\t20\nAnmerkung 1:Die SAR-Werte sind über ein Sechs-Minuten-Intervall zu mitteln.\nAnmerkung 2:Lokale SAR-Werte sind über 10 g eines beliebigen zusammenhängenden Körpergewebes zu mitteln.\nTabelle A3.2 Expositionsgrenzwert der Leistungsdichte S für gesundheitliche Wirkungen bei Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern im Frequenzbereich von 6 GHz bis 300 GHzFrequenzbereich\tExpositionsgrenzwert der Leistungsdichte S (W\u002Fm2)\n6 GHz ≤f≤ 300 GHz\t50\nAnmerkung:Die Leistungsdichte wird über jedes Flächenelement von 20 cm2 gemittelt. Die maximale örtliche Leistungsdichte, gemittelt über 1 cm2, darf das 20-fache des Wertes von 50 W\u002Fm2, also 1 kW\u002Fm2, nicht überschreiten. Leistungsdichten im Frequenzbereich von 6 GHz bis 10 GHz werden über Sechs-Minuten-Intervalle gemittelt. Oberhalb von 10 GHz wird die Leistungsdichte über ein beliebiges Zeitintervall von jeweils 68\u002Ff1,05-Minuten gemittelt (wobei f die Frequenz in GHz ist).\nTabelle A3.3 Expositionsgrenzwert der lokalen spezifischen Energieabsorption SA für sensorische Wirkungen von gepulsten elektromagnetischen Feldern im Frequenzbereich von 0,3 GHz bis 6 GHz (Mikrowellenhören)Frequenzbereich\tExpositionsgrenzwert der lokalen spezifischen Energieabsorption SA (mJ\u002Fkg)\n0,3 GHz ≤f≤ 6 GHz\t10\nAnmerkung 1:Die zu mittelnde Gewebemasse für lokale SA beträgt 10 g.\nAnmerkung 2:Die sensorische Wirkung des Mikrowellenhörens kann nur bei Pulsbreiten kleiner als 30 µs auftreten.\n2.AuslöseschwellenTabelle A3.4 Auslöseschwellen für elektromagnetische Felder im Frequenzbereich von 100 kHz bis 300 GHzFrequenzbereich\tEffektivwert der elektrischen FeldstärkeE (V\u002Fm)\tEffektivwert der magnetischen FeldstärkeH (A\u002Fm)\tMittelwert der LeistungsdichteS (W\u002Fm2)\n100 kHz ≤f \u003C 1 MHz\t614\t1,63 · 106 \u002F f\t–\n1 MHz ≤f \u003C 10 MHz\t614 · 106 \u002F f\t1,63 · 106 \u002F f\t–\n10 MHz ≤f \u003C 400 MHz\t61,4\t0,163\t10\n400 MHz ≤f \u003C 2 GHz\t3,07 · 10–3 · √f\t8,14 · 10–6 · √f\t25 · 10–9 ·f\n2 GHz ≤f \u003C 300 GHz\t137,3\t0,364\t50\nAnmerkung 1:f ist die Frequenz in Hertz (Hz).\nAnmerkung 2:Die Auslöseschwellen für E, H und S werden bis 10 GHz über ein Sechs-Minuten-Intervall gemittelt. Über 10 GHz werden die Auslöseschwellen für E, H und S über ein beliebiges Zeitintervall von jeweils 68\u002Ff1,05-Minuten gemittelt (wobei f die Frequenz in GHz ist).\nAnmerkung 3:Die Leistungsdichte wird über ein beliebiges exponiertes Flächenelement von 20 cm2 gemittelt. Die maximale örtliche Leistungsdichte, gemittelt über 1 cm2, sollte das 20-fache des Wertes von 50 W\u002Fm2, also 1 kW\u002Fm2, nicht überschreiten.\nAnmerkung 4:Bei Hochfrequenzpulsen im Frequenzbereich zwischen 100 kHz und 10 MHz berechnen sich die Spitzenwerte für die elektrischen Feldstärken E durch Interpolation des 1,5-fachen Wertes der Auslöseschwelle bei 100 kHz und des 32-fachen Wertes bei 10 MHz in Tabelle A3.4. Bei Frequenzen über 10 MHz überschreitet die über die Impulsbreite gemittelte Leistungsdichte Seq nicht das Tausendfache der Auslöseschwellen oder die Feldstärken nicht das 32-fache der entsprechenden Auslöseschwellen.\nAnmerkung 5:Zur Vereinfachung der im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach § 3 durchzuführenden Bewertung der Exposition können Mess- oder Berechnungsverfahren mit definierter räumlicher Mittlung nach dem Stand der Technik angewendet werden.\nTabelle A3.5 Auslöseschwellen für stationäre Kontaktströme IK und induzierte Ströme durch die Gliedmaßen IG im Frequenzbereich von 100 kHz bis 110 MHzFrequenzbereich\tEffektivwert des stationären zeitveränderlichen KontaktstromsIK (mA)\tEffektivwert des induzierten Stroms durch eine beliebige GliedmaßeIG (mA)\n100 kHz ≤f \u003C 10 MHz\t40\t–\n10 MHz ≤f≤ 110 MHz\t40\t100\nAnmerkung:Die Auslöseschwellen IK und IG werden jeweils über ein Sechs-Minuten-Intervall gemittelt.","EMFV - Ausnahmen; Straftaten und Ordnungswidrigkeiten - Anhang 3 Thermische Wirkungen: Expositionsgrenzwerte und Auslöseschwellen für zeitveränderliche elektromagnetische Felder im Frequenzbereich von 100 kHz bis 300 GHz\n\n(Fundstelle: BGBl. I 2016, 2546 - 2547)\n1.ExpositionsgrenzwerteTabelle A3.1 Expositionsgrenzwerte der spezifischen Absorptionsrate SAR für gesundheitliche Wirkungen von elektromagnetischen Feldern im Frequenzbereich von 100 kHz bis 6 GHzExpositionsgrenzwerte für gesundheitliche Wirkungen\tSpezifische Absorptionsrate SAR (W\u002Fkg)\nGanzkörpermittelwert der SAR\t0,4\nLokale SAR-Wärmebelastung für Kopf und Rumpf\t10\nLokale SAR-Wärmebelastung für Gliedmaßen\t20\nAnmerkung 1:Die SAR-Werte sind über ein Sechs-Minuten-Intervall zu mitteln.\nAnmerkung 2:Lokale SAR-Werte sind über 10 g eines beliebigen zusammenhängenden Körpergewebes zu mitteln.\nTabelle A3.2 Expositionsgrenzwert der Leistungsdichte S für gesundheitliche Wirkungen bei Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern im Frequenzbereich von 6 GHz bis 300 GHzFrequenzbereich\tExpositionsgrenzwert der Leistungsdichte S (W\u002Fm2)\n6 GHz ≤f≤ 300 GHz\t50\nAnmerkung:Die Leistungsdichte wird über jedes Flächenelement von 20 cm2 gemittelt. Die maximale örtliche Leistungsdichte, gemittelt über 1 cm2, darf das 20-fache des Wertes von 50 W\u002Fm2, also 1 kW\u002Fm2, nicht überschreiten. Leistungsdichten im Frequenzbereich von 6 GHz bis 10 GHz werden über Sechs-Minuten-Intervalle gemittelt. Oberhalb von 10 GHz wird die Leistungsdichte über ein beliebiges Zeitintervall von jeweils 68\u002Ff1,05-Minuten gemittelt (wobei f die Frequenz in GHz ist).\nTabelle A3.3 Expositionsgrenzwert der lokalen spezifischen Energieabsorption SA für sensorische Wirkungen von gepulsten elektromagnetischen Feldern im Frequenzbereich von 0,3 GHz bis 6 GHz (Mikrowellenhören)Frequenzbereich\tExpositionsgrenzwert der lokalen spezifischen Energieabsorption SA (mJ\u002Fkg)\n0,3 GHz ≤f≤ 6 GHz\t10\nAnmerkung 1:Die zu mittelnde Gewebemasse für lokale SA beträgt 10 g.\nAnmerkung 2:Die sensorische Wirkung des Mikrowellenhörens kann nur bei Pulsbreiten kleiner als 30 µs auftreten.\n2.AuslöseschwellenTabelle A3.4 Auslöseschwellen für elektromagnetische Felder im Frequenzbereich von 100 kHz bis 300 GHzFrequenzbereich\tEffektivwert der elektrischen FeldstärkeE (V\u002Fm)\tEffektivwert der magnetischen FeldstärkeH (A\u002Fm)\tMittelwert der LeistungsdichteS (W\u002Fm2)\n100 kHz ≤f \u003C 1 MHz\t614\t1,63 · 106 \u002F f\t–\n1 MHz ≤f \u003C 10 MHz\t614 · 106 \u002F f\t1,63 · 106 \u002F f\t–\n10 MHz ≤f \u003C 400 MHz\t61,4\t0,163\t10\n400 MHz ≤f \u003C 2 GHz\t3,07 · 10–3 · √f\t8,14 · 10–6 · √f\t25 · 10–9 ·f\n2 GHz ≤f \u003C 300 GHz\t137,3\t0,364\t50\nAnmerkung 1:f ist die Frequenz in Hertz (Hz).\nAnmerkung 2:Die Auslöseschwellen für E, H und S werden bis 10 GHz über ein Sechs-Minuten-Intervall gemittelt. Über 10 GHz werden die Auslöseschwellen für E, H und S über ein beliebiges Zeitintervall von jeweils 68\u002Ff1,05-Minuten gemittelt (wobei f die Frequenz in GHz ist).\nAnmerkung 3:Die Leistungsdichte wird über ein beliebiges exponiertes Flächenelement von 20 cm2 gemittelt. Die maximale örtliche Leistungsdichte, gemittelt über 1 cm2, sollte das 20-fache des Wertes von 50 W\u002Fm2, also 1 kW\u002Fm2, nicht überschreiten.\nAnmerkung 4:Bei Hochfrequenzpulsen im Frequenzbereich zwischen 100 kHz und 10 MHz berechnen sich die Spitzenwerte für die elektrischen Feldstärken E durch Interpolation des 1,5-fachen Wertes der Auslöseschwelle bei 100 kHz und des 32-fachen Wertes bei 10 MHz in Tabelle A3.4. Bei Frequenzen über 10 MHz überschreitet die über die Impulsbreite gemittelte Leistungsdichte Seq nicht das Tausendfache der Auslöseschwellen oder die Feldstärken nicht das 32-fache der entsprechenden Auslöseschwellen.\nAnmerkung 5:Zur Vereinfachung der im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach § 3 durchzuführenden Bewertung der Exposition können Mess- oder Berechnungsverfahren mit definierter räumlicher Mittlung nach dem Stand der Technik angewendet werden.\nTabelle A3.5 Auslöseschwellen für stationäre Kontaktströme IK und induzierte Ströme durch die Gliedmaßen IG im Frequenzbereich von 100 kHz bis 110 MHzFrequenzbereich\tEffektivwert des stationären zeitveränderlichen KontaktstromsIK (mA)\tEffektivwert des induzierten Stroms durch eine beliebige GliedmaßeIG (mA)\n100 kHz ≤f \u003C 10 MHz\t40\t–\n10 MHz ≤f≤ 110 MHz\t40\t100\nAnmerkung:Die Auslöseschwellen IK und IG werden jeweils über ein Sechs-Minuten-Intervall gemittelt.",{"abschnitt":21},"Abschnitt 5",[23,27,31],{"norm_key":24,"title":25,"slug":26},"Anhang 2","Nichtthermische Wirkungen: Expositionsgrenzwerte und Auslöseschwellen für statische und zeitveränderliche elektrische und magnetische Felder im Frequenzbereich bis 10 MHz","anhang-2",{"norm_key":28,"title":29,"slug":30},"Anhang 1","Physikalische Größen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern","anhang-1",{"norm_key":32,"title":33,"slug":34},"§ 22","Straftaten und Ordnungswidrigkeiten","22",[],[],false]