[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-famfg-29":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":23,"neighbors_after":36,"citing_decisions":49,"is_thin":83},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"famfg","Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit","gii","de","statute","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","2008-12-17","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Ffamfg\u002Fxml.zip",1225273,"§ 29","29","Beweiserhebung","Verfahren im ersten Rechtszug","(1) Das Gericht erhebt die erforderlichen Beweise in geeigneter Form. Es ist hierbei an das Vorbringen der Beteiligten nicht gebunden.\n(2) Die Vorschriften der Zivilprozessordnung über die Vernehmung bei Amtsverschwiegenheit und das Recht zur Zeugnisverweigerung gelten für die Befragung von Auskunftspersonen entsprechend.\n(3) Das Gericht hat die Ergebnisse der Beweiserhebung aktenkundig zu machen.","FAMFG - Allgemeiner Teil - Verfahren im ersten Rechtszug - § 29 Beweiserhebung\n\n(1) Das Gericht erhebt die erforderlichen Beweise in geeigneter Form. Es ist hierbei an das Vorbringen der Beteiligten nicht gebunden.\n(2) Die Vorschriften der Zivilprozessordnung über die Vernehmung bei Amtsverschwiegenheit und das Recht zur Zeugnisverweigerung gelten für die Befragung von Auskunftspersonen entsprechend.\n(3) Das Gericht hat die Ergebnisse der Beweiserhebung aktenkundig zu machen.",{"buch":21,"abschnitt":22},"Buch 1","Abschnitt 2",[24,28,32],{"norm_key":25,"title":26,"slug":27},"§ 28","Verfahrensleitung","28",{"norm_key":29,"title":30,"slug":31},"§ 27","Mitwirkung der Beteiligten","27",{"norm_key":33,"title":34,"slug":35},"§ 26","Ermittlung von Amts wegen","26",[37,41,45],{"norm_key":38,"title":39,"slug":40},"§ 30","Förmliche Beweisaufnahme","30",{"norm_key":42,"title":43,"slug":44},"§ 31","Glaubhaftmachung","31",{"norm_key":46,"title":47,"slug":48},"§ 32","Termin","32",[50,57,63,68,73,78],{"title":51,"ecli":52,"leitsatz":53,"date":54,"source_url":55,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 12.09.2023 – XIII ZB 32\u002F20","ECLI:DE:BGH:2023:120923BXIIIZB32.20.0",null,"2023-09-12","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE631632023.zip","rechtsprechung",{"title":58,"ecli":59,"leitsatz":60,"date":61,"source_url":62,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 15.09.2021 – XII ZB 9\u002F21","ECLI:DE:BGH:2021:150921BXIIZB9.21.0","1. Bei der Feststellung der Mittellosigkeit des Betroffenen muss das Gericht grundsätzlich ihm zustehende Unterhaltsansprüche sowie die Zahlungsbereitschaft der Unterhaltsschuldner ermitteln. Den Betreuer trifft dabei grundsätzlich eine Mitwirkungspflicht.\n2. Zur Überzeugungsbildung des Gerichts über eine im Ausland abgeschlossene Hochschulausbildung des Betreuers, wenn Urkunden darüber bei seiner Flucht aus dem Land verloren gegangen sind.","2021-09-15","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE311792021.zip",{"title":64,"ecli":65,"leitsatz":53,"date":66,"source_url":67,"source_type":56},"BVerfG, Ablehnung einstweilige Anordnung v. 06.12.2016 – 1 BvQ 45\u002F16","ECLI:DE:BVerfG:2016:qk20161206.1bvq004516","2016-12-06","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KVRE417551601.zip",{"title":69,"ecli":53,"leitsatz":70,"date":71,"source_url":72,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 19.01.2011 – XII ZB 256\u002F10","Zu den Anforderungen an den Inhalt eines Sachverständigengutachtens nach § 280 Abs. 3 FamFG .","2011-01-19","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE315432011.zip",{"title":74,"ecli":53,"leitsatz":75,"date":76,"source_url":77,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 15.09.2010 – XII ZB 383\u002F10","1. Auch der behandelnde Arzt des Betroffenen kann im Unterbringungsverfahren gemäß § 321 Abs. 1 FamFG zum Sachverständigen bestellt werden, solange es sich nicht um Unterbringungen mit einer Gesamtdauer von mehr als vier Jahren handelt, § 329 Abs. 2 Satz 2 FamFG .\n2. Der Verwertung eines Sachverständigengutachtens des behandelnden Arztes steht nicht entgegen, dass der Betroffene ihn nicht von seiner Verschwiegenheitspflicht entbunden hat .\n3. Ist der Sachverständige nicht Arzt für Psychiatrie, muss das Gericht prüfen und in der Entscheidung darlegen, ob er als Arzt über Erfahrung auf dem Gebiet der Psychiatrie i.S.v. § 321 Abs. 1 Satz 4 Halbsatz 2 FamFG verfügt. Ein pauschaler Verweis auf die Selbsteinschätzung des Sachverständigen genügt nicht .\n4. Ist der Sachverständige im Sinne von § 321 Abs. 1 Satz 4 FamFG nicht hinreichend qualifiziert, kann das von ihm angefertigte Gutachten nicht verwertet werden .\n5. Dem Betroffenen sind vor seiner Untersuchung durch den Sachverständigen dessen Ernennung und der Zweck der Untersuchung bekanntzugeben .","2010-09-15","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE315892010.zip",{"title":79,"ecli":53,"leitsatz":80,"date":81,"source_url":82,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 17.02.2010 – XII ZB 68\u002F09","1. In Verfahren nach § 1666 BGB kann ein Elternteil mangels einer gesetzlichen Grundlage nicht gezwungen werden, sich körperlich oder psychiatrisch\u002Fpsychologisch untersuchen zu lassen und zu diesem Zweck bei einem Sachverständigen zu erscheinen (im Anschluss an BVerfG, 2. April 2009, 1 BvR 683\u002F09, FamRZ 2009, 944 f. und BVerfG, 20. Mai 2003, 1 BvR 2222\u002F01, FamRZ 2004, 523 f.) .\n2. Verweigert in Verfahren nach § 1666 BGB ein Elternteil die Mitwirkung an der Begutachtung, kann dieses Verhalten nicht nach den Grundsätzen der Beweisvereitelung gewürdigt werden .\n3. In Betracht kommt allerdings, den die Begutachtung verweigernden Elternteil in Anwesenheit eines Sachverständigen gerichtlich anzuhören und zu diesem Zweck das persönliche Erscheinen des Elternteils anzuordnen und gegebenenfalls gemäß § 33 FGG durchzusetzen (vgl. auch § 33 FamFG) .","2010-02-17","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE305442010.zip",false]