[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-honigv_2004-anlage-2":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":21,"neighbors_after":34,"citing_decisions":35,"is_thin":36},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"honigv_2004","Honigverordnung","gii","de","regulation","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","2004-01-16","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fhonigv_2004\u002Fxml.zip",1239742,"Anlage 2","anlage-2","(zu den §§ 2 und 4)",null,"Abschnitt I Allgemeine Anforderungen Honig dürfen keine anderen Stoffe als Honig zugefügt werden.Honig muss, soweit möglich, frei von organischen und anorganischen honigfremden Stoffen sein. Honig dürfen jedoch weder Pollen noch andere honigeigene Stoffe entzogen werden, soweit dies beim Entfernen von anorganischen oder organischen honigfremden Stoffen nicht unvermeidbar ist. Abweichend davon dürfen gefiltertem Honig Pollen entzogen worden sein.Honig darf keinen künstlich veränderten Säuregrad aufweisen. Honig darf mit Ausnahme von Backhonig keinen fremden Geschmack oder Geruch aufweisen, nicht in Gärung übergegangen oder gegoren sein oder so stark erhitzt worden sein, dass die Enzyme erheblich oder vollständig inaktiviert wurden.\nAbschnitt II Spezifische Anforderungen 1.\tZuckergehalt\n1.1.\tFructose- und Glucosegehalt (Summe)\na)\tBlütenhonig\tmindestens 60 g\u002F100 g,\nb)\tHonigtauhonig, allein oder in Mischung mit Blütenhonig\tmindestens 45 g\u002F100 g,\n1.2.\tSaccharosegehalt\na)\tIm Allgemeinen\thöchstens 5 g\u002F100 g,\nb)\tHonig von Robinie (Robinia pseudoacacia), Luzerne (Medicago sativa), Banksia menziesii, Süßklee (Hedysarum), Roter Eukalyptus (Eucalyptus camadulensis), Eucryphia lucida, Eucryphia milliganii, Citrus spp.\thöchstens 10 g\u002F100 g,\nc)\tHonig von Lavendel (Lavandula spp.), Borretsch (Borago officinalis)\thöchstens 15 g\u002F100 g.\n2.\tWassergehalt\na)\tIm Allgemeinen\thöchstens 20%,\nb)\tHonig von Heidekraut(Calluna) und Backhonig im Allgemeinen\thöchstens 23%,\nc)\tBackhonig von Heidekraut (Calluna)\thöchstens 25%.\n3.\tGehalt an wasserunlöslichen Stoffen\na)\tIm Allgemeinen\thöchstens 0,1 g\u002F100 g,\nb)\tPresshonig\thöchstens 0,5 g\u002F100 g.\n4.\tElektrische Leitfähigkeit\na)\tHonigarten im Allgemeinen und Mischungen dieser Honigarten\thöchstens 0,8 mS\u002Fcm,\nb)\tHonigtauhonig und Kastanienhonig und Mischungen dieser Honigarten\tmindestens 0,8 mS\u002Fcm.\nDen unter den Buchstaben a und b festgelegten Anforderungen müssen die nachfolgend genannten Honigarten sowie Mischungen mit diesen Honigarten nicht entsprechen:\nHonige von Erdbeerbaum (Arbutus unedo), Glockenheide (Erica), Eukalyptus, Linden (Tilia spp.), Heidekraut (Calluna vulgaris), Leptospermum, Teebaum (Melaleuca spp.).\n5.\tGehalt an freien Säuren\na)\tIm Allgemeinen\thöchstens 50 Milliäquivalente Säure pro kg,\nb)\tBackhonig\thöchstens 80 Milliäquivalente Säure pro kg.\n6.\tHydroxymethylfurfuralgehalt (HMF), bestimmt nach Behandlung und Mischung\na)\tIm Allgemeinen, mit Ausnahme von Backhonig\thöchstens 40 mg\u002Fkg (vorbehaltlich der Bestimmungen unter Nr. 7 Buchstabe b),\nb)\tHonig mit angegebenem Ursprung in Regionen mit tropischem Klima und Mischungen solcher Honigarten untereinander\thöchstens 80 mg\u002Fkg.\n7.\tDiastase-Zahl nach Schade, bestimmt nach Behandlung und Mischung\na)\tIm Allgemeinen mit Ausnahme von Backhonig\tmindestens 8,\nb)\tHonigarten mit einemgeringen natürlichen Enzymgehalt (z. B. Zitrushonig) und einem HMF-Gehalt von höchstens 15 mg\u002Fkg\tmindestens 3.","HONIGV_2004 - Anlage 2 (zu den §§ 2 und 4)\n\nAbschnitt I Allgemeine Anforderungen Honig dürfen keine anderen Stoffe als Honig zugefügt werden.Honig muss, soweit möglich, frei von organischen und anorganischen honigfremden Stoffen sein. Honig dürfen jedoch weder Pollen noch andere honigeigene Stoffe entzogen werden, soweit dies beim Entfernen von anorganischen oder organischen honigfremden Stoffen nicht unvermeidbar ist. Abweichend davon dürfen gefiltertem Honig Pollen entzogen worden sein.Honig darf keinen künstlich veränderten Säuregrad aufweisen. Honig darf mit Ausnahme von Backhonig keinen fremden Geschmack oder Geruch aufweisen, nicht in Gärung übergegangen oder gegoren sein oder so stark erhitzt worden sein, dass die Enzyme erheblich oder vollständig inaktiviert wurden.\nAbschnitt II Spezifische Anforderungen 1.\tZuckergehalt\n1.1.\tFructose- und Glucosegehalt (Summe)\na)\tBlütenhonig\tmindestens 60 g\u002F100 g,\nb)\tHonigtauhonig, allein oder in Mischung mit Blütenhonig\tmindestens 45 g\u002F100 g,\n1.2.\tSaccharosegehalt\na)\tIm Allgemeinen\thöchstens 5 g\u002F100 g,\nb)\tHonig von Robinie (Robinia pseudoacacia), Luzerne (Medicago sativa), Banksia menziesii, Süßklee (Hedysarum), Roter Eukalyptus (Eucalyptus camadulensis), Eucryphia lucida, Eucryphia milliganii, Citrus spp.\thöchstens 10 g\u002F100 g,\nc)\tHonig von Lavendel (Lavandula spp.), Borretsch (Borago officinalis)\thöchstens 15 g\u002F100 g.\n2.\tWassergehalt\na)\tIm Allgemeinen\thöchstens 20%,\nb)\tHonig von Heidekraut(Calluna) und Backhonig im Allgemeinen\thöchstens 23%,\nc)\tBackhonig von Heidekraut (Calluna)\thöchstens 25%.\n3.\tGehalt an wasserunlöslichen Stoffen\na)\tIm Allgemeinen\thöchstens 0,1 g\u002F100 g,\nb)\tPresshonig\thöchstens 0,5 g\u002F100 g.\n4.\tElektrische Leitfähigkeit\na)\tHonigarten im Allgemeinen und Mischungen dieser Honigarten\thöchstens 0,8 mS\u002Fcm,\nb)\tHonigtauhonig und Kastanienhonig und Mischungen dieser Honigarten\tmindestens 0,8 mS\u002Fcm.\nDen unter den Buchstaben a und b festgelegten Anforderungen müssen die nachfolgend genannten Honigarten sowie Mischungen mit diesen Honigarten nicht entsprechen:\nHonige von Erdbeerbaum (Arbutus unedo), Glockenheide (Erica), Eukalyptus, Linden (Tilia spp.), Heidekraut (Calluna vulgaris), Leptospermum, Teebaum (Melaleuca spp.).\n5.\tGehalt an freien Säuren\na)\tIm Allgemeinen\thöchstens 50 Milliäquivalente Säure pro kg,\nb)\tBackhonig\thöchstens 80 Milliäquivalente Säure pro kg.\n6.\tHydroxymethylfurfuralgehalt (HMF), bestimmt nach Behandlung und Mischung\na)\tIm Allgemeinen, mit Ausnahme von Backhonig\thöchstens 40 mg\u002Fkg (vorbehaltlich der Bestimmungen unter Nr. 7 Buchstabe b),\nb)\tHonig mit angegebenem Ursprung in Regionen mit tropischem Klima und Mischungen solcher Honigarten untereinander\thöchstens 80 mg\u002Fkg.\n7.\tDiastase-Zahl nach Schade, bestimmt nach Behandlung und Mischung\na)\tIm Allgemeinen mit Ausnahme von Backhonig\tmindestens 8,\nb)\tHonigarten mit einemgeringen natürlichen Enzymgehalt (z. 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