[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-ppbv-anlage-3":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":23,"neighbors_after":36,"citing_decisions":44,"is_thin":45},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"ppbv","Verordnung über die Grundsätze der Personalbedarfsbemessung in der stationären Krankenpflege","gii","de","regulation","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","2024-06-12","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fppbv\u002Fxml.zip",1262650,"Anlage 3","anlage-3","(zu § 13 Absatz 2 Satz 1)","Schlussvorschriften","(Fundstelle: BGBl. 2024 I Nr. 188, S. 22 - 42)\nI.\nLeistungsbereich Körperpflege: Leistungen im Zusammenhang mit der Körperpflege inkl.\nAnleiten, Helfen, Motivieren zur Selbständigkeit und Vor- und Nachbereiten inkl. intermittierende Förderung der Selbstpflegekompetenz durch integrierte Anleitung von Patient oder Bezugsperson\nAltersgruppe\tLeistungsstufe\tArt der Leistung\tZuordnungsmerkmal\u002FMaßnahme\nF\tKA1\tGrundleistungen\tAlle Patienten, die nicht der Leistungsstufe KA2, KA3 oder KA4 zugeordnet werden\nKA2\tErweiterte Leistungen\tGanzkörperwäsche inkl.\nBekleidungswechsel im Bett oder auf dem Wickeltisch\nKA3\tBesondere Leistungen\t•Baden\u002Fwaschen inkl.\nBekleidungswechsel unter erschwerten Bedingungen, z.\nB.: im Inkubator oder im Wärmebett mit Abdeckung oder Wärmelampe oder mit laufender Infusion, Katheter, Drainage, Stoma, Prothese, Schiene, Gips, Extension, Wundverband oder kontinuierlichem O2-Bedarfoder kontinuierlicher Phototherapie inkl.–Aufwendiges Reinigungsbad, z.\nB.\nElternanleitung erstes Säuglingsbad, therapeutischesBad oder\n–Stimulation bei großer Abwehrhaltung oder\n–Körperpflege durch die PFK und Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe bei Umkehr-\u002F Schutzisolation oder\n–aseptische Bedingungen (nicht bei Isolation) oder\n–bei Mehrfachbehinderung\nKA4\tHochaufwendige Leistungen\tHochaufwendige Körperpflege durch die Pflegefachkraft (PFK) •bei Vorliegen eines Erschwernisfaktors (s.\nBeispielliste) oder\n•bei bestehender Beeinträchtigung der Atemsituation und\u002Foder Herz- Kreislaufsituation bei Anstrengung und\u002Foder\n•komplette Anleitung der Eltern\u002FBezugsperson\nMindestens 1 x täglich therapeutische Körperpflege z.\nB. •GKW basalstimulierend, Körperwaschung belebend oder beruhigend\n•GKW unter kinästhetischen Gesichtspunkten (Infant Handling)\n•GKW nach anderen Therapiekonzepten –bei Vorliegen eines Erschwernisfaktors (s.\nBeispielliste) oder\n–bei bestehender Beeinträchtigung der Atemsituation und\u002Foder Herz-Kreislaufsituation bei Anstrengung\nGanzkörperwaschung\u002F-pflege mit 2 PFK pflegefachlich indiziert •bei Vorliegen eines Erschwernisfaktors (s.\nBeispielliste) oder\n•bei bestehender Beeinträchtigung der Atemsituation und\u002Foder Herz-\u002FKreislaufsituation bei Anstrengung\nK\tKA1\tGrundleistungen\tAlle Patienten, die nicht der Leistungsstufe KA2, KA3 oder KA4 zugeordnet werden\nKA2\tErweiterte Leistungen\tBeaufsichtigen und ggf. unterstützende Maßnahmen und Mundpflege durch die PFK bei: Ganzkörperwäsche inkl.\nBekleidungswechsel am Waschbecken\u002FDusche\u002FBadewanne oder im Bett oder auf dem Wickeltisch\nKA3\tBesondere Leistungen\tBaden\u002Fwaschen\u002Fduschen inkl.\nBekleidungswechsel unter erschwerten Bedingungen, z.\nB.: mit laufender Infusion, Katheter, Drainage, Stoma, Prothese, Schiene, Gips, Extension, Wundverband und\u002Foder kontinuierlichem O2-Bedarfinkl.•Aufwendiges Reinigungsbad z.\nB therapeutisches Bad und\u002Foder\n•Stimulation\u002FÜberzeugungsarbeit bei großer Abwehrhaltung und\u002Foder\n•Körperpflege durch die PFK und Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe bei Umkehr-\u002F Schutzisolation und\u002Foder\n•aseptische Bedingungen (nicht bei Isolation)\n•bei Mehrfachbehinderung\nKA4\tHochaufwendige Leistungen\t•Hochaufwendige Körperpflege durch die PFK–bei fehlender Fähigkeit, den Positionswechsel im Bett durchzuführen durch Vorliegen eines Erschwernisfaktors (siehe Beispielliste) oder\n–bei bestehender Beeinträchtigung der Atemsituation oder Herz-\u002FKreislaufsituation bei Anstrengung oder\n–bei massivem Abwehrverhalten\u002FWiderständen oder\n–bei massiver Angst vor Berührung und Bewegung bei der Körperpflege\n•Anleitung zur selbständigen Körperpflege\nMindestens 1 x täglich therapeutische Körperpflege, z.\nB. •GKW basalstimulierend, belebend und\u002Foder beruhigend\n•GKW nach Bobath\n•GKW unter kinästhetischen Gesichtspunkten\n•andere neurologische oder rehabilitative Konzepte zur Ganzkörperpflege mit Faszilitation\u002F Inhibitation von normalen Bewegungsabläufen oder kompensatorischen Fähigkeiten,\n•Konzepte aus psychologischer Perspektive,\nbei Erfüllung mindestens einer der folgenden Voraussetzungen: •bei fehlender Fähigkeit den Positionswechsel im Bett durchzuführen durch Vorliegen eines Erschwernisfaktors (s.\nBeispielliste) oder\n•bei massivem Abwehrverhalten\u002FWiderständen oder\n•bei massiver Angst vor Berührung und Bewegung\nGanzkörperwaschung\u002F-pflege mit 2 PFK pflegefachlich indiziert •bei fehlender Fähigkeit, den Positionswechsel im Bett durchzuführen, durch Vorliegen eines Erschwernisfaktors (siehe Beispielliste) oder\n•bei bestehender Beeinträchtigung der Atemsituation oder Herz-\u002FKreislaufsituation bei Anstrengung oder\n•bei massivem Abwehrverhalten\u002FWiderständen oder\n•bei massiver Angst vor Berührung und Bewegung\nHochaufwendige Körperpflege und mindestens 2 körperbezogene Angebote zur Förderung der Wahrnehmung und des Wohlbefindens (z.\nB.\nMassage, Ausstreichen)\nJ\tKA1\tGrundleistungen\tAlle Patienten, die nicht der Leistungsstufe KA2, KA3 oder KA4 zugeordnet werden\nKA2\tErweiterte Leistungen\tBeaufsichtigen und ggf. unterstützende Maßnahmen durch die PFK bei: •Ganzkörperwäsche und Mundhygiene inkl.\nBekleidungswechsel am Waschbecken oder im Bett oder\n•Teilwäsche\u002F-baden\u002F-duschen inkl.\nBekleidungswechsel oder Haarpflege inkl.\nHaarwäsche durch die PFK\nKA3\tBesondere Leistungen\t•Ganzkörperwäsche im Bett inkl.\nBekleidungswechsel oder\n•Baden\u002Fwaschen\u002Fduschen inkl.\nBekleidungswechsel unter erschwerten Bedingungen, z.\nB.: mit laufender Infusion, Katheter, Drainage, Stoma, Prothese, Schiene, Gips, Extension, Wundverband oder kontinuierlichem O2-Bedarfinkl.–Aufwendiges Reinigungsbad z.\nB. therapeutisches Bad oder\n–Überzeugungsarbeit bei großer Abwehrhaltung oder\n–bei Mehrfachbehinderung oder\n–Körperpflege durch die PFK und Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe bei Umkehr-\u002F Schutzisolation oder\n–Sterilbedingungen (nicht bei Isolation)\nKA4\tHochaufwendige Leistungen\tHochaufwendige Körperpflege oder Anleitung zur selbständigen Körperpflege bei fehlender Fähigkeit, den Positionswechsel im Bett durchzuführen, •durch Vorliegen eines Erschwernisfaktors (siehe Beispielliste) oder\n•bei bestehender Beeinträchtigung der Atemsituation oder Herz-\u002FKreislaufsituation bei Anstrengung oder\n•bei massivem Abwehrverhalten\u002FWiderständen bei der Körperpflege oder\n•bei massiver Angst vor Berührung und Bewegung oder\n•bei fehlenden Kenntnissen über Ablauf der Körperpflege oder\n•bei Bewegungsverbot aus medizinischen Gründen (ärztliche Anordnung) oder\n•bei hoher Selbstgefährdung (inkl.\nAnleitung\u002FUnterstützung von Eltern\u002FBezugspersonen)\nMindestens 1 x täglich therapeutische Körperpflege, z.\nB.•GKW basalstimulierend, belebend und\u002Foder beruhigend,\n•GKW nach Bobath,\n•GKW unter kinästhetischen Gesichtspunkten,\n•andere neurologische oder rehabilitative Konzepte zur GKW mit Fazilitation\u002FInhibitation von normalen Bewegungsabläufen oder kompensatorischen Fähigkeiten,\n•Konzepte aus psychologischer Perspektive\nbei Erfüllung mindestens einer der folgenden Voraussetzungen: •bei fehlender Fähigkeit, den Positionswechsel im Bett durchzuführen, durch Vorliegen eines Erschwernisfaktors (siehe Beispielliste) oder\n•bei massivem Abwehrverhalten\u002FWiderständen bei der Körperpflege oder\n•bei massiver Angst vor Berührung und Bewegung oder\n•bei fehlenden Kenntnissen über Ablauf der Körperpflege oder\n•bei Bewegungsverbot aus medizinischen Gründen (ärztliche Anordnung) oder\n•Bewegungsverbot aufgrund hoher Selbstgefährdung\nGanzkörperwaschung\u002F-pflege mit 2 PFK pflegefachlich indiziert •bei fehlender Fähigkeit, den Positionswechsel im Bett durchzuführen, durch Vorliegen eines Erschwernisfaktors (siehe Beispielliste) oder\n•bei bestehender Beeinträchtigung der Atemsituation oder Herz-\u002FKreislaufsituation bei Anstrengung oder\n•bei massivem Abwehrverhalten\u002FWiderständen bei der Körperpflege oder\n•bei massiver Angst vor Berührung und Bewegung oder\n•bei fehlenden Kenntnissen über Ablauf der Körperpflege oder\n•bei Bewegungsverbot aus medizinischen Gründen (ärztliche Anordnung) oder\n•Hohe Selbstgefährdung\nBeispielliste (nicht abschließend) für Erschwernisfaktoren bei der Körperpflege:\nAltersgruppen F, K und J:–mindestens drei Zu- und\u002Foder Ableitungen (inkl.\nBeatmung)\n–Tracheostoma\n–Spastik, Kontrakturen, Parese, Plegie\n–Bewegungsverbot aus medizinischen Gründen (ärztl.\nAnordnung)\n–Schmerzempfindlichkeit\u002FSchmerzen trotz Schmerzmanagement\n–nicht altersgerechte Orientierung\u002FWahrnehmung\nNur Altersgruppe F:–Erforderlichkeit einer speziellen medizinisch-therapeutischen Lagerung (z.\nB.\nGipsschale, Stützkorsett, 20-30°-Hochschräglagerung, Extensionsbehandlung)\n–medizinische Gründe für Bewegungsverbot\u002F-einschränkung (z.\nB.\nWirbelsäuleninstabilität), nach Operation (z.\nB.\nSternum-Eröffnung, Klavikula-Fraktur, Schulterdystokie, Hypospadie-OP)\n–hohes Dekubitusrisiko gemäß Assessmentergebnis\n–Hautveränderungen (Ekzem, Hautinfektion (Staphylodermie))\n–Vorhandensein eines Anus praeter\n–motorische Unruhezustände z.\nB. nach langer Sedierung, Hyperexzitabilität bei Drogenentzug\nNur Altersgruppen K und J:–extreme Adipositas (Perzentil größer 99,5)\n–krankheitsbedingte Risiken (z.\nB.\nWirbelsäuleninstabilität, Schienung bei beidseitiger Verletzung der Extremitäten, Halo-Fixateur, Extensionsbehandlung, Belastungsintoleranz)\n–fehlende Kraft zur Eigenbewegung\nII.\nLeistungsbereich Ernährung: Leistungen im Zusammenhang mit der Ernährung inkl.\nVor- und Nacharbeiten, Anleiten, Helfen, Motivieren zur Selbständigkeit\nAltersgruppe\tLeistungsstufe\tArt der Leistung\tZuordnungsmerkmal\u002FMaßnahme\nF\tKA1\tGrundleistungen\tAlle Patienten, die nicht der Leistungsstufe KA2, KA3 oder KA4 zugeordnet werden\nKA2\tErweiterte Leistungen\t•Nahrungsverabreichung bis zu 8 x täglich inkl.\nMundpflege oder\n•Nahrungsverabreichung per Sonde inkl.\nMagenrestprüfung bis zu 8 x täglich inkl.\nMundpflege oder\n•Hilfen beim Stillen\nKA3\tBesondere Leistungen\t•Nahrungsverabreichung mehr als 8 x täglich inkl.\nMundpflege oder\n•Nahrungsverabreichung per Sonde inkl.\nMagenrestprüfung mehr als 8 x täglich inkl.\nMundpflege oder\n•Teilnahrungsverabreichung per Sonde (unabhängig von der Häufigkeit der Mahlzeiten) inkl.\nMundpflege oder\n•Umstellen auf erste Breimahlzeit oder\n•umfassende Stillanleitung oder\n•Nahrungsverabreichung bei Verletzung\u002FFehlbildung in Mund\u002FSpeiseröhre oder\n•Nahrungsverabreichung bei einer speziellen Diät (z.\nB.\nPKU, Diabetes mellitus, Zöliakie)\n•inkl.–Trinkversuche oder\n–orale Stimulation oder\n–Nahrungsverabreichung durch die PFK und Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe beiUmkehr-\u002FSchutzisolation oder\n–aseptische Bedingungen (nicht bei Isolation)\nKA4\tHochaufwendige Leistungen\t•Hochaufwendige fraktionierte Applikation von Nahrung\u002FSondennahrung mindestens 8 x täglich bei Vorliegen einer Schluckstörung mit starken Auswirkungen auf die Nahrungsaufnahme oder bei Vorliegen einer Fehl-\u002FMangelernährung den Fähigkeiten des Früh-\u002F Neugeborenen\u002FSäuglings entsprechend angeboten und zu den Verabreichungszeiträumen Stimulation zur Nahrungsaufnahme oder\n•Verabreichung von Nahrung muss immer begleitet\u002Fbeaufsichtigt werden, verbunden mit der Notwendigkeit der Applikation von Restnahrung via Sonde\nHochaufwendige orale\u002Fbasale Stimulation vorbereitend auf die Nahrungsverabreichung oder zur Förderung des Schluckreflexes oder zur Förderung des Mundmotorik vor\u002Fbei jeder Mahlzeit\u002FStillversuch (mind. 6 x tägl.) bei Vorliegen einer massiv verlangsamten\u002Ferschwerten Nahrungsaufnahme oder einer massiv erschwerten Stillsituation oder bei Schluckstörungen mit starken Auswirkungen auf die Nahrungsaufnahme mit anschließender Nahrungsverabreichung inkl.\nAnleitung der Mutter\u002FBezugsperson\nHochaufwendige Durchführung von Trink- und Esstraining oder Anleitung der Eltern\u002FBezugsperson nach individuell aufgestellter Maßnahmenplanung bei mindestens 6 Mahlzeiten tägl. bei Vorliegen einer massiv verlangsamten\u002Ferschwerten Nahrungsaufnahme oder einer massiv erschwerten Stillsituation oder bei Schluckstörungen mit starken Auswirkungen auf die Nahrungsaufnahme\nNahrungsverabreichung\u002FAnleitung mit kontinuierlicher Überwachung von mindestens 2 Vitalparametern und des Erschöpfungszustandes des Patienten beim Stillen\u002Fbei Nahrungsaufnahme durch ständige Anwesenheit einer PFK während jeder Nahrungsaufnahme (mindestens 6 x tägl.) bei Vorliegen einer massiv verlangsamten\u002Ferschwerten Nahrungsaufnahme (z.\nB. bei Lippen-Kiefer- Gaumespalte oder Belastungsintoleranz) oder einer massiv erschwerten Stillsituation oder bei Schluckstörungen mit starken Auswirkungen auf die Nahrungsaufnahme\nK\tKA1\tGrundleistungen\tAlle Patienten, die nicht A2, A3 oder A4 zugeordnet werden können\nKA2\tErweiterte Leistungen\t•Nahrungsverabreichung oder Beaufsichtigung bis zu 6 x täglich inkl.\nMundpflege oder\n•Nahrungsverabreichung per Sonde inkl.\nMagenrestprüfung bis zu 6x täglich inkl.\nMundpflege und ggf. unterstützende Maßnahmen\nKA3\tBesondere Leistungen\t•Nahrungsverabreichung mehr als 6 x täglich inkl.\nMundpflege oder\n•(Teil-)Nahrungsverabreichung per Sonde inkl.\nMagenrestprüfung mehr als 6 x täglich inkl.\nMundpflege oder\n•Nahrungsverabreichung bei Verletzung\u002FFehlbildung in Mund\u002FSpeiseröhre oder\n•Nahrungsverabreichung bei Kleinkindern mit Ess- bzw.\nSchluckschwierigkeiten oder\n•Nahrungsverabreichung bzw.\nAnleitung und Überwachung bei einer speziellen Diät (z.\nB.\nPKU, Diabetes mellitus, Zöliakie)\n•inkl.–orale Stimulation oder\n–Nahrungsverabreichung durch die PFK und Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe beiUmkehr-\u002FSchutzisolation oder\n–aseptische Bedingungen (nicht bei Isolation)\nKA4\tHochaufwendige Leistungen\tHochaufwendige fraktionierte Applikation von Nahrung\u002FSondennahrung mindestens 8 x täglich in altersgerechter Form bzw. den Fähigkeiten des Kleinkindes entsprechend angeboten bei Vorliegen einer kontinuierlichen\u002Fmassiven Nahrungsverweigerung oder bei Vorliegen einer Fehl-\u002FMangelernährung und zu den Verabreichungszeiträumen Stimulation zur Nahrungsaufnahme oder Verabreichung von Nahrung immer begleiten\u002Fbeaufsichtigen, verbunden mit der Notwendigkeit der Applikation von Restnahrung via Sonde\nHochaufwendige orale\u002Fbasale Stimulation vorbereitend auf die Nahrungsverabreichung oder zur Förderung des Schluckreflexes oder zur Förderung der Mundmotorik vor jeder Mahlzeit (3H und mindestens 3Z) mit anschließender Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme bei Vorliegen einer massiv verlangsamten\u002Ferschwerten Nahrungsaufnahme oder bei Vorliegen einer Schluckstörung mit starken Auswirkungen auf die Nahrungsaufnahme\nHochaufwendiges Trink- und Esstraining nach individuell aufgestellter Maßnahmenplanung bei mindestens 4 Mahlzeiten täglich bei Vorliegen einer kontinuierlichen\u002Fmassiven Nahrungsverweigerung oder bei einer massiv verlangsamten\u002Ferschwerten Nahrungsaufnahme oder bei Vorliegen von Kau-\u002FSchluckstörungen mit starken Auswirkungen auf die Nahrungsaufnahme.\nMaßnahmen können z.\nB. sein: •Anleitung zum Schlucken\u002FSchlucktechniken\n•Einüben kompensatorischer Maßnahmen\n•Unterstützung bei der Kopf-\u002FKiefer-\u002FLippenkontrolle\n•Einüben von physiologischen Bewegungsabläufen bei der Nahrungsaufnahme durch z.\nB. passives Führen der Hand bei der Nahrungsaufnahme\n•faszilitieren\u002Finhibieren von Bewegungsabläufen\u002Fdes Schluckaktes\n•Einüben von Essritualen\nNahrungsverabreichung\u002FAnleitung mit der Besonderheit des Zuredens und Anleitens des Patienten bei der versuchten selbständigen Nahrungsaufnahme, bei der Willensbildung zum Erhalten einer speziellen Diät oder beim Überwinden einer Nahrungsverweigerung bei jeder Mahlzeit und Flüssigkeitsverabreichung oder Begleitung der Bezugsperson bei der Umstellung auf orale Kost in Verbindung mit dem Durchsetzen der oralen Nahrungsaufnahme (3H und mindestens 3Z) bei Vorliegen einer kontinuierlichen\u002Fmassiven Nahrungsverweigerung oder bei einer massiv verlangsamten\u002Ferschwerten Nahrungsaufnahme oder bei Vorliegen einer Fehl-\u002FMangelernährung\nJ\tKA1\tGrundleistungen\tAlle Patienten, die nicht der Leistungsstufe A2, A3 oder A4 zugeordnet werden\nKA2\tErweiterte Leistungen\tNahrungsverabreichung oder Beaufsichtigung bis zu 6 x täglich inkl.\nMundpflege oder Nahrungsverabreichung per Sonde inkl.\nMagenrestprüfung bis zu 6 x täglich inkl.\nMundpflege und ggf. unterstützende Maßnahmen\nKA3\tBesondere Leistungen\t•Teilnahrungsverabreichungper Sonde (unabhängig von der Häufigkeit der Mahlzeiten) inkl.\nMundpflege oder\n•Nahrungsverabreichung bei Verletzung\u002FFehlbildung in Mund\u002FSpeiseröhre oder\n•Nahrungsverabreichung bei Kindern mit Ess- bzw.\nSchluckschwierigkeiten oder\n•Nahrungsverabreichung bzw.\nAnleitung und Überwachung bei einer speziellen Diät (z.\nB.\nDiabetes mellitus, Zöliakie)\n•inkl.–orale Stimulation oder\n–Nahrungsverabreichung durch die PFK und Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe beiUmkehr-\u002FSchutzisolation oder\n–aseptische Bedingungen (nicht bei Isolation)\nKA4\tHochaufwendige Leistungen\tHochaufwendige fraktionierte Applikation von Nahrung\u002FSondennahrung mindestens 5 x täglich in altersgerechter Form bzw. den Fähigkeiten des Kindes\u002FJugendlichen entsprechend angeboten bei Vorliegen einer kontinuierlichen\u002Fmassiven Nahrungsverweigerung oder vorliegender Fehl-\u002FMangelernährung und zu den Verabreichungszeiträumen Stimulation zur Nahrungsaufnahme\nVerabreichung von Nahrung immer begleiten\u002Fbeaufsichtigen, verbunden mit der Notwendigkeit der Applikation von Restnahrung via Sonde\nHochaufwendige orale\u002Fbasale Stimulation vorbereitend auf die Nahrungsverabreichung oder zur Förderung des Schluckreflexes oder zur Förderung der Mundmotorik oder Einüben von Kompensationstechniken vor\u002Fbei jeder Mahlzeit (3H und mindestens 2Z) mit anschließender Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme bei Vorliegen einer massiv verlangsamten\u002Ferschwerten Nahrungsaufnahme oder bei Vorliegen einer Kau-\u002FSchluckstörung mit starken Auswirkungen auf die Nahrungsaufnahme\nHochaufwendiges Trink- und Esstraining nach individuell aufgestellter Maßnahmenplanung bei jeder Mahlzeit (3H und mindestens 2Z)•bei Vorliegen einer kontinuierlichen\u002Fmassiven Nahrungsverweigerung oder\n•bei einer massiv verlangsamten\u002Ferschwerten Nahrungsaufnahme oder\n•bei Vorliegen einer Kau-\u002FSchluckstörung mit starken Auswirkungen auf die NahrungsaufnahmeMaßnahmen können sein: –Anleitung zum Schlucken\u002FSchlucktechniken,\n–Einüben kompensatorischer Maßnahmen,\n–Unterstützung bei der Kopf-\u002FKiefer-\u002FLippenkontrolle,\n–Einüben von physiologischen Bewegungsabläufen bei der Nahrungsaufnahme durch z.\nB. passives Führen der Hand bei der Nahrungsaufnahme,\n–faszilitieren\u002Finhibieren von Bewegungsabläufen\u002Fdes Schluckaktes,\n–Einüben von Essritualen\nHochaufwendige Nahrungsverabreichung\u002FAnleitung mit der Besonderheit des Zuredens und Anleitens des Patienten •bei der versuchten selbständigen Nahrungsaufnahme,\n•bei der Willensbildung zum Erhalten einer speziellen Diät oder\n•beim Überwinden einer Nahrungsverweigerung bei jeder Mahlzeit und Flüssigkeitsverabreichung oder bei Essstörung die Überwachung der Nahrungsaufnahme zur Vermeidung von unkontrolliertem Trinken (3H und mindestens 2Z) bei Vorliegen einer kontinuierlichen\u002Fmassiven Nahrungsverweigerung oder einer passiv verlangsamten\u002Ferschwerten Nahrungsaufnahme oder bei einer vorliegenden Fehl-\u002FMangelernährung\nIII.\nLeistungsbereich Ausscheidung: Leistungen im Zusammenhang mit Ausscheidungen inkl.\nVor- und Nachbereiten, Anleiten, Helfen, Motivieren zur Selbständigkeit\nAltersgruppe\tLeistungsstufe\tArt der Leistung\tZuordnungsmerkmale\u002FMaßnahme\nF\tKA1\tGrundleistungen\tAlle Patienten, die nicht KA2, KA3 oder KA4 zugeordnet werden\nKA2\tErweiterte Leistungen\tWickeln 5 x bis 8 x täglich\nKA3\tBesondere Leistungen\tWickeln mehr als 8 x täglich oder eines der folgenden Merkmale:•Versorgen bei z.\nB.\nDurchfall, Erbrechen, Schwitzen, Blutungen inkl.\nTeil- oder Ganzbeziehen des Bettes, Teil- oder Ganzwäsche\u002F-baden des Kindes, Bekleidungswechsel\n•Ausscheidungsunterstützung durch die Pflegeperson und Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe bei Umkehr-\u002FSchutzisolation\n•aseptische Bedingungen (nicht bei Isolation)\nKA4\tHochaufwendige Leistungen\tHochaufwendige Übernahme der Ausscheidungsunterstützung •bei Vorliegen eines Erschwernisfaktors (siehe Beispielliste) oder\n•bei bestehender Beeinträchtigung der Atemsituation oder Herz-Kreislaufsituation bei Anstrengung oder\n•bei ausgeprägter Obstipation oder andere Gründe, die einen Einlauf oder rektales Ausräumen erfordern und einer der zusätzlichen Aspekte: –1 x tägl. digitales rektales Ausräumen\u002FReinigungseinlauf\n–Ausscheidungsunterstützung bei voller Übernahme mindestens 9 x tägl.\n–Übernahme der Ausscheidungsunterstützung durch intermittierende Katheterisierung oder Entero-\u002FUrostoma-Versorgung mind. 5 x tägl.\n–volle Übernahme der Ausscheidungsunterstützungen mit 2 PFK mind. 3 x tägl.\n–Bauch-\u002FKolonmassage mind. 30 Minuten tägl.\nK\tKA1\tGrundleistungen\t•Alle Patienten, die nicht der Leistungsstufe KA2, KA3 oder KA4 zugeordnet werden\nKA2\tErweiterte Leistungen\t•Wickeln bis zu 6 x täglich oder\n•Beaufsichtigen mit ggf. unterstützenden Maßnahmen oder\n•Blasen- und\u002Foder Darmmassage\nKA3\tBesondere Leistungen\tWickeln mehr als 6 x täglich oder:•Versorgen bei z.\nB.\nErbrechen, Schwitzen und Blutungen inkl.\nTeil- oder Ganzbeziehen des Bettes, Teil- oder Ganzwäsche\u002F-baden des Kindes, Bekleidungswechsel oder\n•Blasen- und\u002Foder Darmtraining oder Versorgen bei unkontrollierter Blasen- und Darmentleerung oder\n•Ausscheidungsunterstützung durch die Pflegeperson und Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe bei Umkehr-\u002FSchutzisolation oder\n•aseptische Bedingungen (nicht bei Isolation)\nKA4\tHochaufwendige Leistungen\tHochaufwendige Ausscheidungsunterstützung mit Transfer auf die Toilette mindestens 4 x täglich durch fehlende Fähigkeiten bei der Ausscheidung durch Vorliegen eines Erschwernisfaktors (siehe Beispielliste)\nWäschewechsel (Kleidung und Bettwäsche) und Teilkörperwaschungen mindestens 3 x täglich •bei inadäquatem Umgang mit Ausscheidungen oder\n•bei fehlender Selbständigkeit beim Erbrechen oder\n•bei veränderter Miktions-\u002FDefäkationsfrequenz und fehlender Selbständigkeit bei der Miktion\u002FDefäkation\nHochaufwendige Übernahme der Ausscheidungsunterstützung (Steckbecken, Toilettenstuhl, AP-Versorgung, Transfer zur Toilette, Wickeln) •durch fehlende Fähigkeiten bei der Ausscheidung durch Vorliegen eines Erschwernisfaktors (siehe Beispielliste) oder\n•bei veränderter Miktions-\u002FDefäkationsfrequenz und fehlender Selbständigkeit bei der Miktion\u002F Defäkation oder\n•ausgeprägte Obstipation oder andere Gründe, die einen tägl.\nEinlauf\u002Frektales Ausräumen erfordern und einer der zusätzlichen Aspekte: –1 x täglich digitales rektales Ausräumen oder 1 x täglich Reinigungseinlauf\n–Ausscheidungsunterstützung bei voller Übernahme mindestens 6 x tägl.\n–hochaufwendige Übernahme der Ausscheidungsunterstützung mit 2 PFK\nJ\tKA1\tGrundleistungen\tAlle Patienten, die nicht der Leistungsstufe A2, A3 oder A4 zugeordnet werden\nKA2\tErweiterte Leistungen\tBeaufsichtigen mit ggf. unterstützende Maßnahmen (z.\nB.\nWickeln oder Urinflasche halten, Blasen und\u002Foder Darmmassage)\nzur Toilette bringen\u002FBettpfanne\nKA3\tBesondere Leistungen\tVersorgen bei z.\nB.\nErbrechen, Schwitzen und Blutungen mit Teil- oder Ganzbeziehen des Bettes, Teil- oder Ganzwäsche\u002F-baden des Jugendlichen, Bekleidungswechsel inkl.: •Versorgen bei unkontrollierter Blasen- und Darmentleerung oder Blasen- oder Darmtraining oder\n•Ausscheidungsunterstützung durch die Pflegeperson und Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe bei Umkehr-\u002FSchutzisolation oder\n•aseptische Bedingungen (nicht bei Isolation)\nKA4\tHochaufwendige Leistungen\tHochaufwendige Ausscheidungsunterstützung mit Transfer auf die Toilette mindestens 4 x täglich durch fehlende Fähigkeiten bei der Ausscheidung durch Vorliegen eines Erschwernisfaktors (siehe Beispielliste)\nWäschewechsel (Kleidung und Bettwäsche) und Teilkörperwaschungenmindestens 2 x täglich•bei inadäquatem Umgang mit Ausscheidungen oder\n•bei fehlender Selbständigkeit beim Erbrechen oder Schwitzen oder\n•bei veränderter Miktions-\u002FDefäkationsfrequenz und fehlender Selbständigkeit bei der Miktion\u002FDefäkation\nHochaufwendige Übernahme der Ausscheidungsunterstützung (Steckbecken, Toilettenstuhl, Transfer zur Toilette, Wickeln, AP-Versorgung) •durch fehlende Fähigkeiten bei der Ausscheidung durch Vorliegen eines Erschwernisfaktors(siehe Beispielliste) oder\n•veränderte Miktions-\u002FDefäkationsfrequenz und fehlende Selbständigkeit bei der Miktion\u002F Defäkation ausgeprägte Obstipation oder\n•andere Gründe, die einen tägl.\nEinlauf\u002Frektales Ausräumen oder spezielles Darmmanagement erfordern und einer der zusätzlichen Aspekte: –1 x tägl. digitales rektales Ausräumen oder 1 x tägl.\nReinigungseinlauf\n–Ausscheidungsunterstützung bei voller Übernahme mind. 5 x täglich\n–Übernahme des Darmmanagement durch intermittierendes digitales Ausräumen\n–volle Übernahme der Ausscheidungsunterstützungen mit 2 PFK\nAusscheidungstraining mit Anleitung\u002FÜberwachung und mit Transfer auf die Toilette mindestens 4 x tägl. bei inadäquatem Umgang mit Ausscheidungen\nBeispielliste (nicht abschließend) für Erschwernisfaktoren bei der Ausscheidung:\nAltersgruppen F, K und J:–mindestens drei Zu- oder Ableitungen (inkl.\nBeatmung)\n–Tracheostoma\n–Spastik, Kontrakturen, Parese, Plegie\n–Schmerzempfindlichkeit\u002FSchmerzen trotz Schmerzmanagement\n–nicht altersgerechte Orientierung\u002FWahrnehmung\n–Bewegungsverbot aus medizinischen Gründen (ärztl.\nAnordnung)\nNur Altersgruppe F:–medizinische Gründe für Bewegungsverbot\u002F-einschränkung (z.\nB.\nWirbelsäuleninstabilität), nach Operation (z.\nB.\nSternum-Eröffnung, Klavikula-Fraktur, Schulterdystokie, Hypospadie-OP)\n–Erforderlichkeit einer speziellen medizinisch-therapeutischen Lagerung (z.\nB.\nGipsschale, Stützkorsett, 20–30°-Hochschräglagerung, Extensionsbehandlung)\n–hohes Dekubitusrisiko gemäß Assessmentergebnis\n–Hautveränderungen (Ekzem, Hautinfektion (Staphylodermie))\n–Vorhandensein eines Anus praeter\n–motorische Unruhezustände z.\nB. nach langer Sedierung, Hyperexzitabilität bei Drogenentzug\nNur Altersgruppen K und J:–extreme Adipositas (Perzentil größer 99,5)\n–krankheitsbedingte Risiken (z.\nB.\nWirbelsäuleninstabilität, Schienung bei beidseitiger Verletzung der Extremitäten, Halo-Fixateur, Extensionsbehandlung, Belastungsintoleranz) Gehbeeinträchtigung, doppelseitige Extremitätenverletzung\n–fehlende Kraft zur Eigenbewegung\nIV.\nLeistungsbereich Bewegen und Lagern: Leistungen im Zusammenhang mit Bewegen und Lagern, inkl.\nVor- und Nachbereiten, Anleiten, Helfen, Motivieren zur Selbständigkeit\nAltersgruppe\tLeistungsstufe\tArt der Leistung\tZuordnungsmerkmal\u002FMaßnahme\nF\tKA1\tGrundleistungen\tAlle Patienten, die nicht der Leistungsstufe KA2, KA3 oder KA4 zugeordnet werden\nKA2\tErweiterte Leistungen\t•Positionsunterstützung\u002F-wechsel mit Hilfsmitteln, z.\nB.: U-Kissen, Lagerungskeil, Rolle oder\n•Prophylaktischer Maßnahmen, z.\nB.: Pneumonieprophylaxe, Dekubitusprrophylage, oder –\n•Mobilisation, z.\nB.: Laufübung, Durchbewegen\nKA3\tBesondere Leistungen\t•Mobilisation und\u002Foder Positionsunterstützung\u002F-wechsel im Inkubator oder\n•Spezielle Positionsunterstützungen, z.\nB.: Dreistufenlagerung, Drainagelagerung, Positionsunterstützung bei Extension oder\n•Aufwendige Maßnahmen zur Spannungsregulierung, z.\nB.\nAufbau oder Abbau von Muskel- tonus oder\n•Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln, z.\nB.\nSchiene(n), Korsett\nKA4\tHochaufwendige Leistungen\tHochaufwendige Re-Positionierung in eine medizinisch-therapeutisch erforderliche Lagerung (z.\nB.\nExtension) mindestens 10 x tägl. bedingt durch fehlende Fähigkeit, sich altersgerecht zu bewegen, durch Vorliegen eines Erschwernisfaktors (siehe Beispielliste)\nHochaufwendiger Lagerungswechsel (bzw.\nMikrolagerung) mindestens 10 x täglich bedingt durch fehlende Fähigkeit sich altersgerecht zu bewegen durch Vorliegen eines Erschwernisfaktors (siehe Beispielliste)\nBewegungstraining nach verschiedenen therapeutischen Konzepten mit individuell aufgestellter Maßnahmenplanung bei krankheitsbedingten Bewegungseinschränkungen\u002F-verbot\nK\tKA1\tGrundleistungen\tAlle Patienten, die nicht der Leistungsstufe KA2, KA3 oder KA4 zugeordnet werden\nKA2\tErweiterte Leistungen\t•Positionsunterstützung mit Lagerungshilfen oder\n•Prophylaktische Maßnahmen, z.\nB.: Pneumonieprophylaxe, Dekubitusprrophylage oder\n•Mobilisation, z.\nB.\nPositionsunterstützung, Laufübung, Durchbewegen\nKA3\tBesondere Leistungen\t•Spezielle Positionsunterstützungen, z.\nB.: Dreistufenlagerung, Drainagelagerung, Positionsunterstützung bei Extension oder\n•Aufwendige Maßnahmen zur Spannungsregulierung, z.\nB.\nAufbau oder Abbau von Muskeltonus oder\n•Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln z.\nB.\nSchiene(n), Korsett oder\n•Lauftraining\nKA4\tHochaufwendige Leistungen\tHochaufwendiger Lagerungswechsel (bzw.\nMikrolagerung) mindestens 10 x täglich•bei massivem Abwehrverhalten\u002FWiderständen oder\n•bei massiver Angst vor Berührung und Bewegung oder\n•bei fehlender Fähigkeit, den Positionswechsel im Bett durchzuführen, bedingt durch einen Erschwernisfaktor (siehe Beispielliste)\nMindestens 8 x tägl. hochaufwendiger Lagerungs-\u002FPositionswechsel oder Mobilisation •bei massivem Abwehrverhalten\u002FWiderständen oder\n•bei massiver Angst vor Berührung und Bewegung oder\n•bei fehlender Fähigkeit, den Positionswechsel im Bett durchzuführen, bedingt durch einen Erschwernisfaktor (siehe Beispielliste), davon mind. 4 x täglich mit 2 PFK\nHochaufwendige Unterstützung bei der Mobilisation aus dem Bett •bei massivem Abwehrverhalten\u002FWiderstände oder\n•bei massiver Angst vor Berührung und Bewegung oder\n•bei fehlender Fähigkeit, den Positionswechsel im Bett durchzuführen, bedingt durch einen Erschwernisfaktor (siehe Beispielliste) oder\n•bei fehlender Fähigkeit, einen Transfer durchzuführen oder zu gehen, mit zusätzlichen erforder- lichen Aktivitäten, z.\nB.: aufwendiges Anlegen von z.\nB.\nStützkorsett\u002F-hose, Kompressionsanzug vor\u002Fnach der Mobilisation\nmindestens 4 x täglich Spastik des Patienten lösen und mindestens 2 x täglich Anbahnung normaler Bewegungsabläufe durch Faszilitation, Inhibitation\nHochaufwendige Mobilisation aus dem Bett bei fehlender Fähigkeit, den Positionswechsel im Bett durchzuführen, bedingt durch einen Erschwernisfaktor (siehe Beispielliste) oder fehlender Fähigkeit einen Transfer durchzuführen oder zu gehen und•kleinkindgerechtes Gehtraining unter Anwendung von Techniken, z.\nB.\nFaszilitation, Inhibition, Kinästhetik, oder\n•kleinkindgerechtes Gehtraining nach verschiedenen therapeutischen Konzepten (wie NDT, MRP, Bobath) oder\n•kleinkindgerechtes Gehtraining mit Gehhilfen wie Unterarmgehstützen, Gehwagen\u002FRollator\nJ\tKA1\tGrundleistungen\tAlle Patienten, die nicht der Leistungsstufe A2, A3 oder A4 zugeordnet werden\nKA2\tErweiterte Leistungen\t•Positionsunterstützung mit Lagerungshilfen oder\n•Prophylaktische Maßnahmen, z.\nB.: Pneumonieprophylaxe, Dekubitusprrophylage oder\n•Mobilisation, z.\nB.\nPositionsunterstützung, Laufübung, Durchbewegen\nKA3\tBesondere Leistungen\t•Spezielle Positionsunterstützungen, z.\nB.: Dreistufenlagerung, Drainagelagerung, Positions- unterstützung bei Extension, oder\n•Aufwendige Maßnahmen zur Spannungsregulierung, z.\nB.\nAufbau oder Abbau von Muskeltonus, oder\n•Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln, z.\nB.\nSchiene(n), Korsett, oder\n•Lauftraining oder\n•Mobilisation und Transfer mit Hilfsmitteln, z.\nB.\nPatientenlift\nKA4\tHochaufwendige Leistungen\tHochaufwendiger Lagerungswechsel (bzw.\nMikrolagerung) mindestens 10 x täglich•bei massivem Abwehrverhalten\u002FWiderständen oder\n•bei massiver Angst vor Berührung und Bewegung oder\n•bei hoher Selbstgefährdung oder\n•bei Bewegungsverbot aus medizinischen Gründen (ärztliche Anordnung) oder\n•bei fehlender Fähigkeit, den Positionswechsel im Bett durchzuführen, bedingt durch einen Erschwernisfaktor (siehe Beispielliste)\nMindestens 8 x tägl. hochaufwendiger Lagerungs-\u002FPositionswechsel oder Mobilisation •bei massivem Abwehrverhalten\u002FWiderständen oder\n•bei massiver Angst vor Berührung und Bewegung oder\n•bei hoher Selbstgefährdung oder\n•bei Bewegungsverbot aus medizinischen Gründen (ärztliche Anordnung) oder\n•bei fehlender Fähigkeit, den Positionswechsel im Bett durchzuführen, bedingt durch einen Erschwernisfaktor (siehe Beispielliste), davon mind. 4 x täglich mit 2 PFK\nUnterstützung bei der hochaufwendigen Mobilisation aus dem Bett mit zusätzlichen erforderlichen Aktivitäten •bei fehlender Fähigkeit, den Positionswechsel im Bett durchzuführen, bedingt durch einen Erschwernisfaktor (siehe Beispielliste) oder\n•bei fehlender Fähigkeit einen Transfer durchzuführen oder zu gehen\n•mit zusätzlich erforderlichen Aktivitäten wie: –aufwendiges Anlegen von z.\nB.\nStützkorsett\u002F-hose vor\u002Fnach der Mobilisation oder\n–mindestens 4 x täglich Spastik des Patienten lösen und Anbahnung normaler Bewegungs- abläufe durch Fazilitation, Inhibitation mindestens 2 x täglich\nHochaufwendige Mobilisation aus dem Bett bei fehlender Fähigkeit, den Positionswechsel im Bett durchzuführen, bedingt durch einen Erschwernisfaktor (siehe Beispielliste) oder fehlende Fähigkeit einen Transfer durchzuführen oder zu gehen und•Gehtraining unter Anwendung von Techniken wie Faszilitation, Inhibition, Kinästhetik oder\n•Gehtraining nach verschiedenen therapeutischen Konzepten (wie NDT, MRP, Bobath) oder\n•Gehtraining mit Gehhilfen wie Unterarmgehstützen, Gehwagen\u002FRollator\nHochaufwendiger Lagerungs-\u002FPositionswechsel mindestens 7 x tägl.\n(keine Mikrolagerungen) •bei fehlender Fähigkeit, den Positionswechsel im Bett durchzuführen, bedingt durch einen Erschwernisfaktor (siehe Beispielliste) oder\n•bei fehlender Fähigkeit, einen Transfer durchzuführen oder zu gehen, und einem der folgenden Aspekte: –Mobilisation mindestens 2 x tägl. in den Roll-\u002FLehnstuhl\n–ausgiebige Kontrakturenprophylaxe an allen gefährdeten großen Gelenken mindestens 1 x tägl. und Thromboseprophylaxe durch Anlegen eines medizinischen Thrombose- prophylaxestrumpfes oder Kompressionsverbandes\nBeispielliste (nicht abschließend) für Erschwernisfaktoren bei Bewegen und Lagern:\nAltersgruppen F, K und J:–mindestens drei Zu- oder Ableitungen (inkl.\nBeatmung)\n–Tracheostoma\n–Spastik, Kontrakturen, Parese, Plegie\n–hohes Dekubitusrisiko gemäß Assessmentergebnis\n–Schmerzempfindlichkeit\u002FSchmerzen trotz Schmerzmanagement\n–nicht altersgerechte Orientierung\u002FWahrnehmung\nNur Altersgruppe F:–medizinische Gründe für Bewegungsverbot\u002F-einschränkung (z.\nB.\nWirbelsäuleninstabilität), nach Operation (z.\nB.\nSternum-Eröffnung, Klavikula-Fraktur, Schulterdystokie, Hypospadie-OP)\n–Erforderlichkeit einer speziellen medizinisch-therapeutischen Lagerung (z.\nB.\nGipsschale, Stützkorsett, 20-30°-Hochschräglagerung, Extensionsbehandlung)\n–Hautveränderungen (Ekzem, Hautinfektion (Staphylodermie))\n–Vorhandensein eines Anus praeter\n–motorische Unruhezustände z.\nB. nach langer Sedierung, Hyperexzitabilität bei Drogenentzug\nNur Altersgruppen K und J:–extreme Adipositas (Perzentil größer 99,5)\n–krankheitsbedingte Risiken (z.\nB.\nWirbelsäuleninstabilität, Schienung bei beidseitiger Verletzung der Extremitäten, Halo-Fixateur, Extensionsbehandlung, Belastungsintoleranz)\n–Schwindelanfälle\n–fehlende Kraft zur Eigenbewegung\nV.\nLeistungsbereich Kommunikation: Leistungen im Zusammenhang mit Kommunikation inkl.\nVor- und Nacharbeiten\nAltersgruppe\tLeistungsstufe\tArt der Leistung\tZuordnungsmerkmal\u002FMaßnahme\nF\tKA1\tGrundleistungen\tKommunikation findet Berücksichtigung in den allgemeinen Leistungsstufen KA1 und KA2.\nErst ab Leistungsstufe KA3 findet eine gesonderte Berücksichtigung statt\nKA2\tErweiterte Leistungen\tKommunikation findet Berücksichtigung in den allgemeinen Leistungsstufen KA1 und KA2.\nErst ab Leistungsstufe KA3 findet eine gesonderte Berücksichtigung statt\nKA3\tBesondere Leistungen\t45 Minuten tägl.\n(Summe kann addiert werden) geplante spezifische Information\u002FAnleitung\u002FBeratung mit Leistungsnachweis, inkl.\nVor- und Nachbereitung; die Betreuung findet gesondert\u002Fgetrennt von anderen Interventionen statt\nKA4\tHochaufwendige Leistungen\tEins-zu-eins-Betreuung: Einen Patienten kontinuierlich über einen längeren Zeitraum von mind. 60 Min. täglich (Summe kann addiert werden) in Präsenz betreuen und findet getrennt\u002Fgesondert von anderen Interventionen statt bei Vorliegen eines der in der Beispielliste aufgeführten Gründe\nProblemlösungsorientierte Gespräche mit Angehörigen\u002FBezugspersonen bei Vorliegen eines der in der Beispielliste aufgeführten Gründe von mind. 60 Min. täglich (Summe kann addiert werden), die gesondert\u002Fgetrennt von anderen Interventionen stattfinden, bei Vorliegen einer der folgenden Voraussetzungen: •zur Krisenbewältigung\u002FVertrauensbildung\u002FAnpassung oder\n•Gespräche zur Vorbereitung auf die Entlassung oder\n•Gespräche mit Dolmetscher\nHochaufwendige Anleitungssituation mit Angehörigen\u002FBezugspersonen bei Vorliegen eines der in der Beispielliste aufgeführten Gründe von mind. 60 Min. tägl.\n(Summe kann addiert werden) die getrennt\u002Fgesondert von anderen Interventionen stattfindet\nHochaufwendige kommunikative Stimulation, Förderung der spielerischen Interaktion, Bereitstellen und Nachbereitung von altersentsprechendem Spielmaterial, Fingerspiele etc. von mind. 60 Min. tägl.\n(Summe kann addiert werden) die getrennt\u002Fgesondert von anderen Interventionen statt bei Vorliegen eines der in der Beispielliste aufgeführten Gründe stattfindet\nK\tKA1\tGrundleistungen\tKommunikation findet Berücksichtigung in den allgemeinen Leistungsstufen KA1 und KA2.\nErst ab Leistungsstufe KA3 findet eine gesonderte Berücksichtigung statt\nKA2\tErweiterte Leistungen\tKommunikation findet Berücksichtigung in den allgemeinen Leistungsstufen KA1 und KA2.\nErst ab Leistungsstufe KA3 findet eine gesonderte Berücksichtigung statt\nKA3\tBesondere Leistungen\t45 Minuten tägl.\n(Summe kann addiert werden) geplante spezifische Information\u002FAnleitung\u002FBeratung mit Leistungsnachweis, inkl.\nVor- und Nachbereitung; die Betreuung findet gesondert\u002Fgetrennt von anderen Interventionen statt\nKA4\tHochaufwendige Leistungen\tEins-zu-eins-Betreuung: Einen Patienten kontinuierlich über einen längeren Zeitraum von mind. 60 Min. tägl.\n(Summe kann addiert werden) in Präsenz betreuen und getrennt\u002Fgesondert von anderen Interventionen stattfindet, bei Vorliegen eines der in der Beispielliste aufgeführten Gründe\nProblemlösungsorientierte Gespräche (mit Kleinkind und\u002Foder Angehörigen\u002FBezugspersonen) bei Vorliegen einer der in der Liste aufgeführten Gründe von mind. 60 Min. tägl.\n(Summe kann addiert werden) die gesondert\u002Fgetrennt von anderen Interventionen stattfinden: •zur Krisenbewältigung\u002FVertrauensbildung\u002FAnpassung oder\n•Gespräche zur Vorbereitung auf die Entlassung oder\n•Gespräche mit Dolmetscher\nHochaufwendige Anleitungssituation mit Kleinkind und\u002Foder Angehörigen\u002FBezugspersonen bei Vorliegen eines der in der Beispielliste aufgeführten Gründe von mind. 60 Min. tägl.\n(Summe kann addiert werden), die getrennt\u002Fgesondert von anderen Interventionen stattfindet\nHochaufwendige kommunikative Stimulation, Förderung der spielerischen Interaktion, Bereitstellen und Nachbereitung von Lektüre, Spiel-,Mal- und Bastelmaterial von mind. 60 Min. tägl.\n(Summe kann addiert werden), die getrennt von anderen Interventionen bei Vorliegen eines der in der Liste aufgeführten Gründe stattfindet\nJ\tKA1\tGrundleistungen\tKommunikation findet Berücksichtigung in den allgemeinen Leistungsstufen KA1 und KA2.\nErst ab Leistungsstufe KA3 findet eine gesonderte Berücksichtigung statt\nKA2\tErweiterte Leistungen\tKommunikation findet Berücksichtigung in den allgemeinen Leistungsstufen KA1 und KA2.\nErst ab Leistungsstufe KA3 findet eine gesonderte Berücksichtigung statt\nKA3\tBesondere Leistungen\t45 Minuten tägl.\n(Summe kann addiert werden) geplante spezifische Information\u002FAnleitung\u002FBeratung mit Leistungsnachweis, inkl.\nVor- und Nachbereitung; die Betreuung findet gesondert\u002Fgetrennt von anderen Interventionen statt\nKA4\tHochaufwendige Leistungen\tEins-zu-eins-Betreuung: Einen Patienten kontinuierlich über einen längeren Zeitraum von mind. 60 Min. tägl.\n(Summe kann addiert werden) in Präsenz und getrennt\u002Fgesondert von anderen Interventionen bei Vorliegen einer der in der Liste aufgeführten Gründe betreuen\nProblemlösungsorientierte Gespräche (mit Kind\u002FJugendlichen und\u002Foder Angehörigen\u002FBezugspersonen) bei Vorliegen einer der in der Liste aufgeführten Gründe von mind. 60 Min. tägl.\n(Summe kann addiert werden) und findet gesondert\u002Fgetrennt von anderen Interventionen statt •zur Krisenbewältigung\u002FVertrauensbildung\u002FAnpassung oder\n•Gespräche zur Vorbereitung auf die Entlassung oder\n•Gespräche mit Dolmetscher\nHochaufwendige Anleitungssituation mit dem Kind\u002FJugendlichen und\u002Foder Angehörigen\u002FBezugspersonen bei Vorliegen eines der in der Beispielliste aufgeführten Gründe von mind. 60 Min. tägl.\n(Summe kann addiert werden) und findet getrennt\u002Fgesondert von anderen Interventionen statt\nHochaufwendige kommunikative Stimulation, Förderung der spielerischen Interaktion, Bereitstellen und Nachbereitung von Lektüre, Spiel-, Mal- und Bastelmaterial von mind. 60 Min. tägl.\n(Summe kann addiert werden) und getrennt von anderen Interventionen bei Vorliegen eines der in der Liste aufgeführten Gründe\nBeispielliste (nicht abschließend):\nGründe für kontinuierliche Betreuung:–extreme Krisensituation des Patienten oder der Angehörigen\u002FBezugspersonen oder\n–Krisensituation des Neugeborenen\u002FSäuglings durch fehlende Ablenkung und Beschäftigung, fehlende Bezugsperson, fehlende Zuwendung, Unruhe bei Entzugserscheinungen, Unruhe bei Phototherapie, Schmerzen trotz Schmerzmanagement\nGründe für problemlösungsorientierte Gespräche:–massive Beeinträchtigung der Informationsverarbeitung des Patienten oder der Angehörigen\u002FBezugspersonen oder\n–Verhaltensweisen, die kontraproduktiv für die Therapie sind, oder\n–Sprach-\u002FKommunikationsbarrieren des Patienten oder der Angehörigen\u002FBezugspersonen oder\n–beeinträchtigte Anpassungsfähigkeit oder Nichteinhaltung von Therapieabsprachen des Patienten oder der Angehörigen\u002FBezugspersonen oder\n–extreme Krisensituation des Patienten oder der Angehörigen\u002FBezugspersonen oder\n–Krisensituation des Neugeborenen\u002FSäuglings, Kleinkindes oder Kind\u002FJugendlichen durch fehlende Ablenkung\u002FBeschäftigung, fehlende Bezugsperson, fehlende Zuwendung, Unruhe bei Entzugserscheinungen, Unruhe bei Phototherapie oder Schmerzen trotz Schmerzmanagement\nGründe für hochaufwendige Anleitungssituationen:–massive Beeinträchtigung der Informationsverarbeitung der Angehörigen\u002FBezugspersonen oder\n–Verhaltensweisen die kontraproduktiv für die Therapie sind oder\n–Sprach-\u002FKommunikationsbarrieren der Angehörigen\u002FBezugspersonen oder\n–beeinträchtigte Anpassungsfähigkeit oder Nichteinhaltung von Therapieabsprachen der Patienten oder der Angehörigen\u002FBezugspersonen oder\n–körperliche Einschränkungen, die den erforderlichen Kompetenzerwerb erschweren\nGründe für hochaufwendige kommunikative Stimulation:–extreme Krisensituation des Kleinkindes oder des Kindes\u002FJugendlichen oder der Angehörigen\u002FBezugspersonen oder\n–Krisensituation des Neugeborenen\u002FSäuglings, Kleinkindes oder des Kindes\u002FJugendlichen durch fehlende Ablenkung und Beschäftigung, fehlende Bezugsperson, fehlende Zuwendung, Unruhe bei Entzugserscheinungen, Unruhe bei Phototherapie, Schmerzen trotz Schmerzmanagement oder\n–körperliche Einschränkungen, die den erforderlichen Kompetenzerwerb erschweren\nkontinuierlicher O2-Bedarf (z.\nB.\nO2-Brille) um die O2-Sättigung über 92 % zu haltenaltersabhängig, z.\nB.: einzelne Schritte, Bewegungsablaufaltersabhängig, z.\nB.: Festigung der Muskulatur, viele Schritte, AutomatisierungGründe aus Leistungsstufe KA4 finden entsprechend Anwendung","PPBV - Personalbemessung auf Intensivstationen - Schlussvorschriften - Anlage 3 (zu § 13 Absatz 2 Satz 1) [1\u002F8]\n\n(Fundstelle: BGBl. 2024 I Nr. 188, S. 22 - 42)\nI.\nLeistungsbereich Körperpflege: Leistungen im Zusammenhang mit der Körperpflege inkl.\nAnleiten, Helfen, Motivieren zur Selbständigkeit und Vor- und Nachbereiten inkl. intermittierende Förderung der Selbstpflegekompetenz durch integrierte Anleitung von Patient oder Bezugsperson\nAltersgruppe\tLeistungsstufe\tArt der Leistung\tZuordnungsmerkmal\u002FMaßnahme\nF\tKA1\tGrundleistungen\tAlle Patienten, die nicht der Leistungsstufe KA2, KA3 oder KA4 zugeordnet werden\nKA2\tErweiterte Leistungen\tGanzkörperwäsche inkl.\nBekleidungswechsel im Bett oder auf dem Wickeltisch\nKA3\tBesondere Leistungen\t•Baden\u002Fwaschen inkl.\nBekleidungswechsel unter erschwerten Bedingungen, z.\nB.: im Inkubator oder im Wärmebett mit Abdeckung oder Wärmelampe oder mit laufender Infusion, Katheter, Drainage, Stoma, Prothese, Schiene, Gips, Extension, Wundverband oder kontinuierlichem O2-Bedarfoder kontinuierlicher Phototherapie inkl.–Aufwendiges Reinigungsbad, z.\nB.\nElternanleitung erstes Säuglingsbad, therapeutischesBad oder\n–Stimulation bei großer Abwehrhaltung oder\n–Körperpflege durch die PFK und Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe bei Umkehr-\u002F Schutzisolation oder\n–aseptische Bedingungen (nicht bei Isolation) oder\n–bei Mehrfachbehinderung\nKA4\tHochaufwendige Leistungen\tHochaufwendige Körperpflege durch die Pflegefachkraft (PFK) •bei Vorliegen eines Erschwernisfaktors (s.\nBeispielliste) oder\n•bei bestehender Beeinträchtigung der Atemsituation und\u002Foder Herz- Kreislaufsituation bei Anstrengung und\u002Foder\n•komplette Anleitung der Eltern\u002FBezugsperson\nMindestens 1 x täglich therapeutische Körperpflege z.\nB. •GKW basalstimulierend, Körperwaschung belebend oder beruhigend\n•GKW unter kinästhetischen Gesichtspunkten (Infant Handling)\n•GKW nach anderen Therapiekonzepten –bei Vorliegen eines Erschwernisfaktors (s.\nBeispielliste) oder\n–bei bestehender Beeinträchtigung der Atemsituation und\u002Foder Herz-Kreislaufsituation bei Anstrengung\nGanzkörperwaschung\u002F-pflege mit 2 PFK pflegefachlich indiziert •bei Vorliegen eines Erschwernisfaktors (s.\nBeispielliste) oder\n•bei bestehender Beeinträchtigung der Atemsituation und\u002Foder Herz-\u002FKreislaufsituation bei Anstrengung\nK\tKA1\tGrundleistungen\tAlle Patienten, die nicht der Leistungsstufe KA2, KA3 oder KA4 zugeordnet werden\nKA2\tErweiterte Leistungen\tBeaufsichtigen und ggf. unterstützende Maßnahmen und Mundpflege durch die PFK bei: Ganzkörperwäsche inkl.\nBekleidungswechsel am Waschbecken\u002FDusche\u002FBadewanne oder im Bett oder auf dem Wickeltisch\nKA3\tBesondere Leistungen\tBaden\u002Fwaschen\u002Fduschen inkl.\nBekleidungswechsel unter erschwerten Bedingungen, z.\nB.: mit laufender Infusion, Katheter, Drainage, Stoma, Prothese, Schiene, Gips, Extension, Wundverband und\u002Foder kontinuierlichem O2-Bedarfinkl.•Aufwendiges Reinigungsbad z.\nB therapeutisches Bad und\u002Foder\n•Stimulation\u002FÜberzeugungsarbeit bei großer Abwehrhaltung und\u002Foder\n•Körperpflege durch die PFK und Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe bei Umkehr-\u002F Schutzisolation und\u002Foder\n•aseptische Bedingungen (nicht bei Isolation)\n•bei Mehrfachbehinderung\nKA4\tHochaufwendige Leistungen\t•Hochaufwendige Körperpflege durch die PFK–bei fehlender Fähigkeit, den Positionswechsel im Bett durchzuführen durch Vorliegen eines Erschwernisfaktors (siehe Beispielliste) oder\n–bei bestehender Beeinträchtigung der Atemsituation oder Herz-\u002FKreislaufsituation bei Anstrengung oder\n–bei massivem Abwehrverhalten\u002FWiderständen oder\n–bei massiver Angst vor Berührung und Bewegung bei der Körperpflege\n•Anleitung zur selbständigen Körperpflege\nMindestens 1 x täglich therapeutische Körperpflege, z.\nB. •GKW basalstimulierend, belebend und\u002Foder beruhigend\n•GKW nach Bobath\n•GKW unter kinästhetischen Gesichtspunkten\n•andere neurologische oder rehabilitative Konzepte zur Ganzkörperpflege mit Faszilitation\u002F Inhibitation von normalen Bewegungsabläufen oder kompensatorischen Fähigkeiten,\n•Konzepte aus psychologischer Perspektive,\nbei Erfüllung mindestens einer der folgenden Voraussetzungen: •bei fehlender Fähigkeit den Positionswechsel im Bett durchzuführen durch Vorliegen eines Erschwernisfaktors (s.\nBeispielliste) oder\n•bei massivem Abwehrverhalten\u002FWiderständen oder\n•bei massiver Angst vor Berührung und Bewegung\nGanzkörperwaschung\u002F-pflege mit 2 PFK pflegefachlich indiziert •bei fehlender Fähigkeit, den Positionswechsel im Bett durchzuführen, durch Vorliegen eines Erschwernisfaktors (siehe Beispielliste) oder\n•bei bestehender Beeinträchtigung der Atemsituation oder Herz-\u002FKreislaufsituation bei Anstrengung oder\n•bei massivem Abwehrverhalten\u002FWiderständen oder\n•bei massiver Angst vor Berührung und Bewegung\nHochaufwendige Körperpflege und mindestens 2 körperbezogene Angebote zur Förderung der Wahrnehmung und des Wohlbefindens (z.\nB.\nMassage, Ausstreichen)\nJ\tKA1\tGrundleistungen\tAlle Patienten, die nicht der Leistungsstufe KA2, KA3 oder KA4 zugeordnet werden\nKA2\tErweiterte Leistungen\tBeaufsichtigen und ggf. unterstützende Maßnahmen durch die PFK bei: •Ganzkörperwäsche und Mundhygiene inkl.\nBekleidungswechsel am Waschbecken oder im Bett oder\n•Teilwäsche\u002F-baden\u002F-duschen inkl.\nBekleidungswechsel oder Haarpflege inkl.\nHaarwäsche durch die PFK\nKA3\tBesondere Leistungen\t•Ganzkörperwäsche im Bett inkl.\nBekleidungswechsel oder\n•Baden\u002Fwaschen\u002Fduschen inkl.\nBekleidungswechsel unter erschwerten Bedingungen, z.\nB.: mit laufender Infusion, Katheter, Drainage, Stoma, Prothese, Schiene, Gips, Extension, Wundverband oder kontinuierlichem O2-Bedarfinkl.–Aufwendiges Reinigungsbad z.\nB. therapeutisches Bad oder\n–Überzeugungsarbeit bei großer Abwehrhaltung oder\n–bei Mehrfachbehinderung oder",{"abschnitt":21,"kapitel":22},"Abschnitt 2","Kapitel 5",[24,28,32],{"norm_key":25,"title":26,"slug":27},"Anlage 2","(zu § 9 Absatz 1)","anlage-2",{"norm_key":29,"title":30,"slug":31},"Anlage 1","(zu § 7 Absatz 2 und 5)","anlage-1",{"norm_key":33,"title":34,"slug":35},"§ 21","Inkrafttreten","21",[37,40],{"norm_key":38,"title":16,"slug":39},"Anlage 4","anlage-4",{"norm_key":41,"title":42,"slug":43},"Anlage 5","(zu § 17 Absatz 2)","anlage-5",[],false]