[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-stichprobenv-3":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":21,"neighbors_after":30,"citing_decisions":43,"is_thin":51},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"stichprobenv","Verordnung über Verfahren und Umfang der Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis zum Zensusgesetz 2011","gii","de","regulation","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","2010-06-25","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fstichprobenv\u002Fxml.zip",1279393,"§ 3","3","Stichprobenumfang",null,"(1) Auf Grund der in den Stichprobenplan übernommenen qualitätssichernden Vorgaben errechnet sich bundesweit ein Bedarf von rund 1,4 Millionen Anschriften, an denen Haushaltsbefragungen auf Stichprobenbasis durchgeführt werden. Der bundesweite Stichprobenumfang wird auf 9,6 Prozent der Bevölkerung festgelegt. Grundlage dafür ist die amtliche Einwohnerzahl zum Stichtag 31. Dezember 2009.\n(2) Bezogen auf die Länder ergibt sich unter Berücksichtigung methodisch-statistischer Kriterien des § 2 Absatz 2 und des § 3 Absatz 1 rechnerisch folgende vorläufige Verteilung: Land\tAnschriften Stichprobe\tAnschriften gesamt\tPersonen Stichprobe\tPersonen gesamt\nBW\t191 791\t2 335 600\t1 135 058\t10 749 506\nBY\t216 204\t2 889 523\t1 185 080\t12 519 728\nBE\t7 416\t301 566\t144 450\t3 431 675\nBB\t58 519\t631 278\t304 654\t2 522 493\nHB\t3 302\t136 981\t31 647\t661 866\nHH\t5 868\t247 069\t77 736\t1 772 100\nHE\t123 670\t1 350 002\t723 197\t6 064 953\nMV\t26 355\t374 758\t155 469\t1 664 356\nNI\t176 261\t2 138 494\t820 543\t7 947 244\nNW\t243 411\t3 777 691\t1 519 479\t17 933 064\nRP\t124 772\t1 116 391\t551 138\t4 028 351\nSL\t31 118\t298 507\t132 526\t1 030 324\nSN\t60 509\t801 012\t377 745\t4 192 801\nST\t47 747\t560 792\t253 682\t2 381 872\nSH\t57 450\t776 914\t287 909\t2 834 260\nTH\t34 803\t514 430\t199 688\t2 267 763\nD\t1 409 196 (7,72 %)\t18 251 008\t7 900 001 (9,65 %)\t82 002 356","STICHPROBENV - § 3 Stichprobenumfang\n\n(1) Auf Grund der in den Stichprobenplan übernommenen qualitätssichernden Vorgaben errechnet sich bundesweit ein Bedarf von rund 1,4 Millionen Anschriften, an denen Haushaltsbefragungen auf Stichprobenbasis durchgeführt werden. Der bundesweite Stichprobenumfang wird auf 9,6 Prozent der Bevölkerung festgelegt. Grundlage dafür ist die amtliche Einwohnerzahl zum Stichtag 31. Dezember 2009.\n(2) Bezogen auf die Länder ergibt sich unter Berücksichtigung methodisch-statistischer Kriterien des § 2 Absatz 2 und des § 3 Absatz 1 rechnerisch folgende vorläufige Verteilung: Land\tAnschriften Stichprobe\tAnschriften gesamt\tPersonen Stichprobe\tPersonen gesamt\nBW\t191 791\t2 335 600\t1 135 058\t10 749 506\nBY\t216 204\t2 889 523\t1 185 080\t12 519 728\nBE\t7 416\t301 566\t144 450\t3 431 675\nBB\t58 519\t631 278\t304 654\t2 522 493\nHB\t3 302\t136 981\t31 647\t661 866\nHH\t5 868\t247 069\t77 736\t1 772 100\nHE\t123 670\t1 350 002\t723 197\t6 064 953\nMV\t26 355\t374 758\t155 469\t1 664 356\nNI\t176 261\t2 138 494\t820 543\t7 947 244\nNW\t243 411\t3 777 691\t1 519 479\t17 933 064\nRP\t124 772\t1 116 391\t551 138\t4 028 351\nSL\t31 118\t298 507\t132 526\t1 030 324\nSN\t60 509\t801 012\t377 745\t4 192 801\nST\t47 747\t560 792\t253 682\t2 381 872\nSH\t57 450\t776 914\t287 909\t2 834 260\nTH\t34 803\t514 430\t199 688\t2 267 763\nD\t1 409 196 (7,72 %)\t18 251 008\t7 900 001 (9,65 %)\t82 002 356",{},[22,26],{"norm_key":23,"title":24,"slug":25},"§ 2","Stichprobenverfahren","2",{"norm_key":27,"title":28,"slug":29},"§ 1","Zweck","1",[31,35,39],{"norm_key":32,"title":33,"slug":34},"§ 4","Fragebogen","4",{"norm_key":36,"title":37,"slug":38},"§ 5","Zusammenarbeit der statistischen Ämter","5",{"norm_key":40,"title":41,"slug":42},"§ 6","Inkrafttreten","6",[44],{"title":45,"ecli":46,"leitsatz":47,"date":48,"source_url":49,"source_type":50},"BVerfG, Urt. v. 19.09.2018 – 2 BvF 1\u002F15, 2 BvF 2\u002F15","ECLI:DE:BVerfG:2018:fs20180919.2bvf000115","1. Eine staatliche Volkszählung durch Auswertung vorhandener Register und ergänzende Individualbefragungen fällt unter Art. 73 Abs. 1 Nr. 11 GG.\n2. Soweit das Grundgesetz unmittelbar an die Zahl der Einwohner anknüpft, muss der Gesetzgeber ihre realitätsgerechte Ermittlung sicherstellen.\n3. Bei der Regelung des Erhebungsverfahrens verfügt der Gesetzgeber über einen Gestaltungs- und Entscheidungsspielraum. Er muss den an eine \"gültige\" Prognose zu stellenden Anforderungen genügen. Weitergehende prozedurale Anforderungen an das Gesetzgebungsverfahren bestehen hingegen nicht.\n4. Soweit Rechtsstellung, Finanzkraft und Finanzbedarf der Kommunen von ihrer Einwohnerzahl beeinflusst werden, beruht dies typischerweise auf landesrechtlichen Regelungen des Kommunal- oder Kommunalfinanzverfassungsrechts. Ein dem Bund zurechenbarer Eingriff in ihre Rechtsstellung liegt darin nicht.\n5. Das Bundesstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) und die Garantie der kommunalen Selbstverwaltung (Art. 28 Abs. 2 GG) in Verbindung mit dem Rechtsstaatsgebot (Art. 20 Abs. 3, Art. 28 Abs. 1 Satz 1 GG) verpflichten den Gesetzgeber grundsätzlich zu einer Gleichbehandlung nachgeordneter Hoheitsträger. Für den Bund gilt in Bezug auf die Länder insoweit ein föderatives, für Bund und Länder hinsichtlich der Kommunen ein interkommunales Gleichbehandlungsgebot. Gegen Beeinträchtigungen ihrer Rechtspositionen durch den Bund sind Ländern und Kommunen grundsätzlich Rechtsschutzmöglichkeiten eröffnet.\n6. Da es zum Wesen der Statistik gehört, dass die Daten nach einer statistischen Aufbereitung für die verschiedensten, nicht von vornherein bestimmbaren Aufgaben verwendet werden, gelten für Volkszählungen Ausnahmen von den Erfordernissen einer konkreten Zweckumschreibung, vom Verbot, personenbezogene Daten auf Vorrat zu sammeln, sowie von den Anforderungen für Weitergabe und Verwertung (vgl. BVerfGE 65, 1 \u003C47>).\n7. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit erfordert die Prüfung, ob aufgrund der Fortentwicklung der statistischen Wissenschaft Möglichkeiten einer grundrechtsschonenderen Datenerhebung bestehen.","2018-09-19","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KVRE427971801.zip","rechtsprechung",false]