[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-stpo-105":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":23,"neighbors_after":36,"citing_decisions":49,"is_thin":101},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"stpo","Strafprozeßordnung","gii","de","statute","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","1950-09-12","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fstpo\u002Fxml.zip",1279734,"§ 105","105","Verfahren bei der Durchsuchung","Ermittlungsmaßnahmen","(1) Durchsuchungen dürfen nur durch den Richter, bei Gefahr im Verzug auch durch die Staatsanwaltschaft und ihre Ermittlungspersonen (§ 152 des Gerichtsverfassungsgesetzes) angeordnet werden. Durchsuchungen nach § 103 Abs. 1 Satz 2 ordnet der Richter an; die Staatsanwaltschaft ist hierzu befugt, wenn Gefahr im Verzug ist.\n(2) Wenn eine Durchsuchung der Wohnung, der Geschäftsräume oder des befriedeten Besitztums ohne Beisein des Richters oder des Staatsanwalts stattfindet, so sind, wenn möglich, ein Gemeindebeamter oder zwei Mitglieder der Gemeinde, in deren Bezirk die Durchsuchung erfolgt, zuzuziehen. Die als Gemeindemitglieder zugezogenen Personen dürfen nicht Polizeibeamte oder Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft sein.\n(3) Wird eine Durchsuchung in einem Dienstgebäude oder einer nicht allgemein zugänglichen Einrichtung oder Anlage der Bundeswehr erforderlich, so wird die vorgesetzte Dienststelle der Bundeswehr um ihre Durchführung ersucht. Die ersuchende Stelle ist zur Mitwirkung berechtigt. Des Ersuchens bedarf es nicht, wenn die Durchsuchung von Räumen vorzunehmen ist, die ausschließlich von anderen Personen als Soldaten bewohnt werden.","STPO - Allgemeine Vorschriften - Ermittlungsmaßnahmen - § 105 Verfahren bei der Durchsuchung\n\n(1) Durchsuchungen dürfen nur durch den Richter, bei Gefahr im Verzug auch durch die Staatsanwaltschaft und ihre Ermittlungspersonen (§ 152 des Gerichtsverfassungsgesetzes) angeordnet werden. Durchsuchungen nach § 103 Abs. 1 Satz 2 ordnet der Richter an; die Staatsanwaltschaft ist hierzu befugt, wenn Gefahr im Verzug ist.\n(2) Wenn eine Durchsuchung der Wohnung, der Geschäftsräume oder des befriedeten Besitztums ohne Beisein des Richters oder des Staatsanwalts stattfindet, so sind, wenn möglich, ein Gemeindebeamter oder zwei Mitglieder der Gemeinde, in deren Bezirk die Durchsuchung erfolgt, zuzuziehen. Die als Gemeindemitglieder zugezogenen Personen dürfen nicht Polizeibeamte oder Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft sein.\n(3) Wird eine Durchsuchung in einem Dienstgebäude oder einer nicht allgemein zugänglichen Einrichtung oder Anlage der Bundeswehr erforderlich, so wird die vorgesetzte Dienststelle der Bundeswehr um ihre Durchführung ersucht. Die ersuchende Stelle ist zur Mitwirkung berechtigt. Des Ersuchens bedarf es nicht, wenn die Durchsuchung von Räumen vorzunehmen ist, die ausschließlich von anderen Personen als Soldaten bewohnt werden.",{"buch":21,"abschnitt":22},"Erstes Buch","Achter Abschnitt",[24,28,32],{"norm_key":25,"title":26,"slug":27},"§ 104","Durchsuchung von Räumen zur Nachtzeit","104",{"norm_key":29,"title":30,"slug":31},"§ 103","Durchsuchung bei anderen Personen","103",{"norm_key":33,"title":34,"slug":35},"§ 102","Durchsuchung bei Beschuldigten","102",[37,41,45],{"norm_key":38,"title":39,"slug":40},"§ 106","Hinzuziehung des Inhabers eines Durchsuchungsobjekts","106",{"norm_key":42,"title":43,"slug":44},"§ 107","Durchsuchungsbescheinigung; Beschlagnahmeverzeichnis","107",{"norm_key":46,"title":47,"slug":48},"§ 108","Beschlagnahme anderer Gegenstände","108",[50,57,62,65,71,76,81,86,91,96],{"title":51,"ecli":52,"leitsatz":53,"date":54,"source_url":55,"source_type":56},"BVerfG, Nichtannahmebeschluss v. 14.01.2026 – 1 BvR 1409\u002F25","ECLI:DE:BVerfG:2026:rk20260114.1bvr140925",null,"2026-01-14","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KVRE464772601.zip","rechtsprechung",{"title":58,"ecli":59,"leitsatz":53,"date":60,"source_url":61,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 01.04.2025 – 1 StR 436\u002F24","ECLI:DE:BGH:2025:010425B1STR436.24.2","2025-04-01","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE711652025.zip",{"title":58,"ecli":63,"leitsatz":53,"date":60,"source_url":64,"source_type":56},"ECLI:DE:BGH:2025:010425B1STR436.24.1","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE711642025.zip",{"title":66,"ecli":67,"leitsatz":68,"date":69,"source_url":70,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 13.03.2025 – 2 StR 232\u002F24","ECLI:DE:BGH:2025:130325B2STR232.24.0","Der Versuch der Ermittlungsbehörden, Zugang zu den auf einem Mobiltelefon eines Beschuldigten gespeicherten Daten durch zwangsweises Auflegen von dessen Finger auf den Fingerabdrucksensor zu erlangen, ist von § 81b Abs. 1 StPO in Verbindung mit §§ 94 ff. StPO als Ermächtigungsgrundlage jedenfalls dann gedeckt, wenn eine zuvor nach §§ 102, 105 Abs. 1 StPO richterlich angeordnete Durchsuchung gerade auch dem Auffinden von Mobiltelefonen dient und der beabsichtigte Datenzugriff trotz seiner Eingriffsintensität verhältnismäßig ist.","2025-03-13","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE711342025.zip",{"title":72,"ecli":73,"leitsatz":53,"date":74,"source_url":75,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 21.11.2024 – 4 StR 270\u002F24","ECLI:DE:BGH:2024:211124B4STR270.24.0","2024-11-21","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE711442024.zip",{"title":77,"ecli":78,"leitsatz":53,"date":79,"source_url":80,"source_type":56},"BGH, Urt. v. 15.05.2024 – 6 StR 374\u002F23","ECLI:DE:BGH:2024:150524U6STR374.23.0","2024-05-15","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE618362024.zip",{"title":82,"ecli":83,"leitsatz":53,"date":84,"source_url":85,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 06.05.2024 – 5 StR 550\u002F23","ECLI:DE:BGH:2024:060524B5STR550.23.0","2024-05-06","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE662752024.zip",{"title":87,"ecli":88,"leitsatz":53,"date":89,"source_url":90,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 28.02.2024 – 5 StR 573\u002F23","ECLI:DE:BGH:2024:280224B5STR573.23.0","2024-02-28","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE602302024.zip",{"title":92,"ecli":93,"leitsatz":53,"date":94,"source_url":95,"source_type":56},"BVerfG, Stattgebender Kammerbeschluss v. 05.12.2023 – 2 BvR 1749\u002F20","ECLI:DE:BVerfG:2023:rk20231205.2bvr174920","2023-12-05","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KVRE457742301.zip",{"title":97,"ecli":98,"leitsatz":53,"date":99,"source_url":100,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 19.07.2023 – 2 StR 104\u002F23","ECLI:DE:BGH:2023:190723B2STR104.23.0","2023-07-19","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE652702023.zip",false]