[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-uvpg-anlage-1":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":22,"neighbors_after":35,"citing_decisions":36,"is_thin":37},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"uvpg","Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung","gii","de","statute","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","1990-02-12","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fuvpg\u002Fxml.zip",9761526,"Anlage 1","anlage-1","Liste „UVP-pflichtige Vorhaben“","Schlussvorschriften","(Fundstelle: BGBl.\nI 2021, 565 – 582;bzgl. der einzelnen Änderungen vgl.\nFußnote)\nNachstehende Vorhaben fallen nach § 1 Absatz 1 Nummer 1 in den Anwendungsbereich dieses Gesetzes.\nSoweit nachstehend eine allgemeine Vorprüfung oder eine standortbezogene Vorprüfung des Einzelfalls vorgesehen ist, nimmt dies Bezug auf die Regelungen des § 7 Absatz 1 und 2.\nLegende:\nNr.\t=\tNummer des Vorhabens\nVorhaben\t=\tArt des Vorhabens mit ggf.\nGrößen- oder Leistungswerten nach § 6 Satz 2 sowie Prüfwerten für Größe oder Leistung nach § 7 Absatz 5 Satz 3\nX in Spalte 1\t=\tVorhaben ist UVP-pflichtig\nA in Spalte 2\t=\tallgemeine Vorprüfung des Einzelfalls: siehe § 7 Absatz 1 Satz 1\nS in Spalte 2\t=\tstandortbezogene Vorprüfung des Einzelfalls: siehe § 7 Absatz 2\nNr.\nVorhaben\tSp. 1\tSp. 2\n1.\nWärmeerzeugung, Bergbau und Energie:\n1.1\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Erzeugung von Strom, Dampf, Warmwasser, Prozesswärme oder erhitztem Abgas durch den Einsatz von Brennstoffen in einer Verbrennungseinrichtung (wie Kraftwerk, Heizkraftwerk, Heizwerk, Gasturbine, Verbrennungsmotoranlage, sonstige Feuerungsanlage), einschließlich des jeweils zugehörigen Dampfkessels, mit einer Feuerungswärmeleistung von\n1.1.1\tmehr als 200 MW,\tX\n1.1.2\t50 MW bis 200 MW;\t\tA\n1.2\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Erzeugung von Strom, Dampf, Warmwasser, Prozesswärme oder erhitztem Abgas in einer Verbrennungseinrichtung (wie Kraftwerk, Heizkraftwerk, Heizwerk, Gasturbinenanlage, Verbrennungsmotoranlage, sonstige Feuerungsanlage), einschließlich des jeweils zugehörigen Dampfkessels, ausgenommen Verbrennungsmotoranlagen für Bohranlagen und Notstromaggregate, durch den Einsatz von\n1.2.1\tKohle, Koks einschließlich Petrolkoks, Kohlebriketts, Torfbriketts, Brenntorf, naturbelassenem Holz, emulgiertem Naturbitumen, Heizölen, ausgenommen Heizöl EL, mit einer Feuerungswärmeleistung von 1 MW bis weniger als 50 MW,\t\tS\n1.2.2\tgasförmigen Brennstoffen (insbesondere Koksofengas, Grubengas, Stahlgas, Raffineriegas, Synthesegas, Erdölgas aus der Tertiärförderung von Erdöl, Klärgas, Biogas), ausgenommen naturbelassenem Erdgas, Flüssiggas, Gasen der öffentlichen Gasversorgung oder Wasserstoff, mit einer Feuerungswärmeleistung von\n1.2.2.1\t10 MW bis weniger als 50 MW,\t\tS\n1.2.2.2\t1 MW bis weniger als 10 MW, bei Verbrennungsmotoranlagen oder Gasturbinenanlagen,\t\tS\n1.2.3\tHeizöl EL, Dieselkraftstoff, Methanol, Ethanol, naturbelassenen Pflanzenölen oder Pflanzenölmethylestern, naturbelassenem Erdgas, Flüssiggas, Gasen der öffentlichen Gasversorgung oder Wasserstoff mit einer Feuerungswärmeleistung von\n1.2.3.1\t20 MW bis weniger als 50 MW,\t\tS\n1.2.3.2\t1 MW bis weniger als 20 MW, bei Verbrennungsmotoranlagen oder Gasturbinenanlagen,\t\tS\n1.2.4\tanderen als in Nummer 1.2.1 oder 1.2.3 genannten festen oder flüssigen Brennstoffen mit einer Feuerungswärmeleistung von\n1.2.4.1\t1 MW bis weniger als 50 MW,\t\tA\n1.2.4.2\t100 KW bis weniger als 1 MW;\t\tS\n1.3\t(weggefallen)\n1.4\tErrichtung und Betrieb einer Verbrennungsmotoranlage oder Gasturbinenanlage zum Antrieb von Arbeitsmaschinen für den Einsatz von\n1.4.1\tHeizöl EL, Dieselkraftstoff, Methanol, Ethanol, naturbelassenen Pflanzenölen, Pflanzenölmethylestern Koksofengas, Grubengas, Stahlgas, Raffineriegas, Synthesegas, Erdölgas aus der Tertiärförderung von Erdöl, Klärgas, Biogas, naturbelassenem Erdgas, Flüssiggas, Gasen der öffentlichen Gasversorgung oder Wasserstoff mit einer Feuerungswärmeleistung von\n1.4.1.1\tmehr als 200 MW,\tX\n1.4.1.2\t50 MW bis 200 MW,\t\tA\n1.4.1.3\t1 MW bis weniger als 50 MW, ausgenommen Verbrennungsmotoranlagen für Bohranlagen,\t\tS\n1.4.2\tanderen als in Nummer 1.4.1 genannten Brennstoffen mit einer Feuerungswärmeleistung von\n1.4.2.1\tmehr als 200 MW,\tX\n1.4.2.2\t50 MW bis 200 MW,\t\tA\n1.4.2.3\t1 MW bis weniger als 50 MW;\t\tS\n1.5\t(weggefallen)\n1.6\tErrichtung und Betrieb einer Windfarm mit Anlagen mit einer Gesamthöhe von jeweils mehr als 50 Metern mit\n1.6.1\t20 oder mehr Windkraftanlagen,\tX\n1.6.2\t6 bis weniger als 20 Windkraftanlagen,\t\tA\n1.6.3\t3 bis weniger als 6 Windkraftanlagen;\t\tS\n1.7\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zum Brikettieren von Braun- oder Steinkohle;\tX\n1.8\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Trockendestillation von Steinkohle oder Braunkohle (z.\nB.\nKokerei, Gaswerk, Schwelerei) mit einem Durchsatz von\n1.8.1\t500 t oder mehr je Tag,\tX\n1.8.2\tweniger als 500 t je Tag, ausgenommen Holzkohlenmeiler;\t\tA\n1.9\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Vergasung oder Verflüssigung von Kohle oder bituminösem Schiefer mit einem Durchsatz von\n1.9.1\t500 t oder mehr je Tag,\tX\n1.9.2\tweniger als 500 t je Tag;\t\tA\n1.10\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Abscheidung von Kohlendioxid zur dauerhaften Speicherung\n1.10.1\taus einer Anlage, die nach Spalte 1 UVP-pflichtig ist,\tX\n1.10.2\tmit einer Abscheidungsleistung von 1,5 Mio. t oder mehr pro Jahr, soweit sie nicht unter Nummer 1.10.1 fällt,\tX\n1.10.3\tmit einer Abscheidungsleistung von weniger als 1,5 Mio. t pro Jahr;\t\tA\n1.11\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur\n1.11.1\tErzeugung von Biogas, soweit nicht durch Nummer 8.4 erfasst, mit einer Produktionskapazität von\n1.11.1.1\t2 Mio.\nNormkubikmetern oder mehr Rohgas je Jahr,\t\tA\n1.11.1.2\t1,2 Mio. bis weniger als 2 Mio.\nNormkubikmetern Rohgas je Jahr,\t\tS\n1.11.2\tAufbereitung von Biogas mit einer Verarbeitungskapazität von\n1.11.2.1\t2 Mio.\nNormkubikmetern oder mehr Rohgas je Jahr,\t\tA\n1.11.2.2\t1,2 Mio. bis weniger als 2 Mio.\nNormkubikmetern Rohgas je Jahr;\t\tS\n2.\nSteine und Erden, Glas, Keramik, Baustoffe:\n2.1\tErrichtung und Betrieb eines Steinbruchs mit einer Abbaufläche von\n2.1.1\t25 ha oder mehr,\tX\n2.1.2\t10 ha bis weniger als 25 ha,\t\tA\n2.1.3\tweniger als 10 ha, soweit Sprengstoffe verwendet werden;\t\tS\n2.2\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Zementklinkern oder Zementen mit einer Produktionskapazität von\n2.2.1\t1 000 t oder mehr je Tag,\tX\n2.2.2\tweniger als 1 000 t je Tag;\t\tA\n2.3\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Gewinnung von Asbest;\tX\n2.4\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Bearbeitung oder Verarbeitung von Asbest oder Asbesterzeugnissen mit\n2.4.1\teiner Jahresproduktion von\n2.4.1.1\t20 000 t oder mehr Fertigerzeugnissen bei Asbestzementerzeugnissen,\tX\n2.4.1.2\t50 t oder mehr Fertigerzeugnissen bei Reibungsbelägen,\tX\n2.4.2\teinem Einsatz von 200 t oder mehr Asbest bei anderen Verwendungszwecken,\tX\n2.4.3\teiner geringeren Jahresproduktion oder einem geringeren Einsatz als in den vorstehenden Nummern angegeben;\t\tA\n2.5\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Glas, auch soweit es aus Altglas hergestellt wird, einschließlich Anlagen zur Herstellung von Glasfasern mit einer Schmelzkapazität von\n2.5.1\t200 000 t oder mehr je Jahr oder bei Flachglasanlagen, die nach dem Floatglasverfahren betrieben werden, 100 000 t oder mehr je Jahr,\tX\n2.5.2\t20 t je Tag bis weniger als in der vorstehenden Nummer angegeben,\t\tA\n2.5.3\t100 kg bis weniger als 20 t je Tag, ausgenommen Anlagen zur Herstellung von Glasfasern, die für medizinische oder fernmeldetechnische Zwecke bestimmt sind;\t\tS\n2.6\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zum Brennen keramischer Erzeugnisse (einschließlich Anlagen zum Blähen von Ton) mit einer Produktionskapazität von\n2.6.1\t75 t oder mehr je Tag,\t\tA\n2.6.2\tweniger als 75 t je Tag, soweit der Rauminhalt der Brennanlage 4 m3 oder mehr beträgt oder die Besatzdichte mehr als 100 kg je Kubikmeter Rauminhalt der Brennanlage beträgt, ausgenommen elektrisch beheizte Brennöfen, die diskontinuierlich und ohne Abluftführung betrieben werden;\t\tS\n2.7\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zum Schmelzen mineralischer Stoffe, einschließlich Anlagen zur Herstellung von Mineralfasern;\t\tA\n3.\nStahl, Eisen und sonstige Metalle einschließlich Verarbeitung:\n3.1\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zum Rösten (Erhitzen unter Luftzufuhr zur Überführung in Oxide) oder Sintern (Stückigmachen von feinkörnigen Stoffen durch Erhitzen) von Erzen;\tX\n3.2\tErrichtung und Betrieb eines integrierten Hüttenwerkes (Anlage zur Herstellung oder zum Erschmelzen von Roheisen und zur Weiterverarbeitung zu Rohstahl, bei der sich Gewinnungs- und Weiterverarbeitungseinheiten nebeneinander befinden und in funktioneller Hinsicht miteinander verbunden sind);\tX\n3.3\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung oder zum Erschmelzen von Roheisen oder Stahl einschließlich Stranggießen, auch soweit Konzentrate oder sekundäre Rohstoffe eingesetzt werden, mit einer Schmelzkapazität von\n3.3.1\t2,5 t Roheisen oder Stahl je Stunde oder mehr,\t\tA\n3.3.2\tweniger als 2,5 t Stahl je Stunde;\t\tS\n3.4\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Nichteisenrohmetallen aus Erzen, Konzentraten oder sekundären Rohstoffen durch metallurgische, chemische oder elektrolytische Verfahren;\tX\n3.5\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zum Schmelzen, zum Legieren oder zur Raffination von Nichteisenmetallen mit einer Schmelzkapazität von\n3.5.1\t100 000 t oder mehr je Jahr,\tX\n3.5.2\t4 t oder mehr je Tag bei Blei und Cadmium oder von 20 t oder mehr je Tag bei sonstigen Nichteisenmetallen, jeweils bis weniger als 100 000 t je Jahr,\t\tA\n3.5.3\t0,5 t bis weniger als 4 t je Tag bei Blei und Cadmium oder von 2 t bis weniger als 20 t je Tag bei sonstigen Nichteisenmetallen, ausgenommen –Vakuum-Schmelzanlagen,\n–Schmelzanlagen für Gusslegierungen aus Zinn und Wismut oder aus Feinzink und Aluminium in Verbindung mit Kupfer oder Magnesium,\n–Schmelzanlagen, die Bestandteil von Druck- oder Kokillengießmaschinen sind oder die ausschließlich im Zusammenhang mit einzelnen Druck- oder Kokillengießmaschinen gießfertige Nichteisenmetalle oder gießfertige Legierungen niederschmelzen,\n–Schmelzanlagen für Edelmetalle oder für Legierungen, die nur aus Edelmetallen oder aus Edelmetallen und Kupfer bestehen,\n–Schwalllötbäder und\n–Heißluftverzinnungsanlagen;\nS\n3.6\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Umformung von Stahl durch Warmwalzen;\t\tA\n3.7\tErrichtung und Betrieb einer Eisen-, Temper- oder Stahlgießerei mit einer Verarbeitungskapazität an Flüssigmetall von\n3.7.1\t200 000 t oder mehr je Jahr,\tX\n3.7.2\t20 t oder mehr je Tag,\t\tA\n3.7.3\t2 t bis weniger als 20 t je Tag;\t\tS\n3.8\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zum Aufbringen von metallischen Schutzschichten auf Metalloberflächen mit Hilfe von schmelzflüssigen Bädern mit einer Verarbeitungskapazität von\n3.8.1\t100 000 t Rohgut oder mehr je Jahr,\tX\n3.8.2\t2 t Rohgut je Stunde bis weniger als 100 000 t Rohgut je Jahr,\t\tA\n3.8.3\t500 kg bis weniger als 2 t Rohgut je Stunde, ausgenommen Anlagen zum kontinuierlichen Verzinken nach dem Sendzimirverfahren;\t\tS\n3.9\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Oberflächenbehandlung von Metallen durch ein elektrolytisches oder chemisches Verfahren mit einem Volumen der Wirkbäder von\n3.9.1\t30 m3 oder mehr,\t\tA\n3.9.2\t1 m3 bis weniger als 30 m3 bei Anlagen durch Beizen oder Brennen unter Verwendung von Fluss- oder Salpetersäure;\t\tS\n3.10\tErrichtung und Betrieb einer Anlage, die aus einem oder mehreren maschinell angetriebenen Hämmern oder Fallwerken besteht, wenn die Schlagenergie eines Hammers oder Fallwerkes\n3.10.1\t20 Kilojoule oder mehr beträgt,\t\tA\n3.10.2\t1 Kilojoule bis weniger als 20 Kilojoule beträgt;\t\tS\n3.11\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Sprengverformung oder zum Plattieren mit Sprengstoffen bei einem Einsatz von 10 kg Sprengstoff oder mehr je Schuss;\t\tA\n3.12\tErrichtung und Betrieb einer Schiffswerft\n3.12.1\tzum Bau von Seeschiffen mit einer Größe von 100 000 Bruttoregistertonnen,\tX\n3.12.2\tzur Herstellung oder Reparatur von Schiffskörpern oder Schiffssektionen aus Metall mit einer Länge von 20 m oder mehr, soweit nicht ein Fall der vorstehenden Nummer vorliegt;\t\tA\n3.13\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zum Bau von Schienenfahrzeugen mit einer Produktionskapazität von 600 oder mehr Schienenfahrzeugeinheiten je Jahr (1 Schienenfahrzeugeinheit entspricht 0,5 Lokomotive, 1 Straßenbahn, 1 Wagen eines Triebzuges, 1 Triebkopf, 1 Personenwagen oder 3 Güterwagen);\t\tA\n3.14\tErrichtung und Betrieb einer Anlage für den Bau und die Montage von Kraftfahrzeugen oder einer Anlage für den Bau von Kraftfahrzeugmotoren mit einer Kapazität von jeweils 100 000 Stück oder mehr je Jahr;\t\tA\n3.15\tErrichtung und Betrieb einer Anlage für den Bau und die Instandsetzung von Luftfahrzeugen, soweit je Jahr mehr als 50 Luftfahrzeuge hergestellt oder repariert werden können, ausgenommen Wartungsarbeiten;\t\tA\n4.\nChemische Erzeugnisse, Arzneimittel, Mineralölraffination und Weiterverarbeitung:\n4.1\tErrichtung und Betrieb einer integrierten chemischen Anlage (Verbund zur Herstellung von Stoffen oder Stoffgruppen durch chemische Umwandlung im industriellen Umfang, bei dem sich mehrere Einheiten nebeneinander befinden und in funktioneller Hinsicht miteinander verbunden sind und –zur Herstellung von organischen Grundchemikalien,\n–zur Herstellung von anorganischen Grundchemikalien,\n–zur Herstellung von phosphor-, stickstoff- oder kaliumhaltigen Düngemitteln (Einnährstoff oder Mehrnährstoff),\n–zur Herstellung von Ausgangsstoffen für Pflanzenschutzmittel und von Bioziden,\n–zur Herstellung von Grundarzneimitteln unter Verwendung eines chemischen oder biologischen Verfahrens oder\n–zur Herstellung von Explosivstoffen\ndienen), ausgenommen Anlagen zur Erzeugung oder Spaltung von Kernbrennstoffen oder zur Aufarbeitung bestrahlter Kernbrennstoffe nach Nummer 11.1;\tX\n4.2\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Stoffen oder Stoffgruppen durch chemische Umwandlung im industriellen Umfang, ausgenommen integrierte chemische Anlagen nach Nummer 4.1, Anlagen nach Nummer 10.1 und Anlagen zur Erzeugung oder Spaltung von Kernbrennstoffen oder zur Aufarbeitung bestrahlter Kernbrennstoffe nach Nummer 11.1;\t\tA\n4.3\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Destillation oder Raffination oder sonstigen Weiterverarbeitung von Erdöl in Mineralölraffinerien;\tX\n4.4\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Anstrich- oder Beschichtungsstoffen (Lasuren, Firnisse, Lacke, Dispersionsfarben) oder Druckfarben unter Einsatz von 25 t flüchtiger organischer Verbindungen oder mehr je Tag, die bei einer Temperatur von 293,15 Kelvin einen Dampfdruck von mindestens 0,01 Kilopascal haben;\t\tA\n5.\nOberflächenbehandlung von Kunststoffen:\n5.1\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Oberflächenbehandlung von Kunststoffen durch ein elektrolytisches oder chemisches Verfahren mit einem Volumen der Wirkbäder von 30 m3 oder mehr;\t\tA\n6.\nHolz, Zellstoff:\n6.1\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Gewinnung von Zellstoff aus Holz, Stroh oder ähnlichen Faserstoffen;\tX\n6.2\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Papier oder Pappe mit einer Produktionskapazität von\n6.2.1\t200 t oder mehr je Tag,\tX\n6.2.2\t20 t bis weniger als 200 t je Tag;\t\tA\n7.\nNahrungs-, Genuss- und Futtermittel, landwirtschaftliche Erzeugnisse:\n7.1\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Intensivhaltung von Hennen mit\n7.1.1\t60 000 oder mehr Plätzen,\tX\n7.1.2\t40 000 bis weniger als 60 000 Plätzen,\t\tA\n7.1.3\t15 000 bis weniger als 40 000 Plätzen;\t\tS\n7.2\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Intensivhaltung oder -aufzucht von Junghennen mit\n7.2.1\t85 000 oder mehr Plätzen,\tX\n7.2.2\t40 000 bis weniger als 85 000 Plätzen,\t\tA\n7.2.3\t30 000 bis weniger als 40 000 Plätzen;\t\tS\n7.3\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Intensivhaltung oder -aufzucht von Mastgeflügel mit\n7.3.1\t85 000 oder mehr Plätzen,\tX\n7.3.2\t40 000 bis weniger als 85 000 Plätzen,\t\tA\n7.3.3\t30 000 bis weniger als 40 000 Plätzen;\t\tS\n7.4\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Intensivhaltung oder -aufzucht von Truthühnern mit\n7.4.1\t60 000 oder mehr Plätzen,\tX\n7.4.2\t40 000 bis weniger als 60 000 Plätzen,\t\tA\n7.4.3\t15 000 bis weniger als 40 000 Plätzen;\t\tS\n7.5\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Intensivhaltung oder -aufzucht von Rindern mit\n7.5.1\t800 oder mehr Plätzen,\t\tA\n7.5.2\t600 bis weniger als 800 Plätzen;\t\tS\n7.6\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Intensivhaltung oder -aufzucht von Kälbern mit\n7.6.1\t1 000 oder mehr Plätzen,\t\tA\n7.6.2\t500 bis weniger als 1 000 Plätzen;\t\tS\n7.7\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Intensivhaltung oder -aufzucht von Mastschweinen (Schweine von 30 kg Lebendgewicht oder mehr) mit\n7.7.1\t3 000 oder mehr Plätzen,\tX\n7.7.2\t2 000 bis weniger als 3 000 Plätzen,\t\tA\n7.7.3\t1 500 bis weniger als 2 000 Plätzen;\t\tS\n7.8\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Intensivhaltung oder -aufzucht von Sauen einschließlich dazugehörender Ferkel (Ferkel bis weniger als 30 kg Lebendgewicht) mit\n7.8.1\t900 oder mehr Plätzen,\tX\n7.8.2\t750 bis weniger als 900 Plätzen,\t\tA\n7.8.3\t560 bis weniger als 750 Plätzen;\t\tS\n7.9\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur getrennten Intensivaufzucht von Ferkeln (Ferkel von 10 bis weniger als 30 kg Lebendgewicht) mit\n7.9.1\t9 000 oder mehr Plätzen,\tX\n7.9.2\t6 000 bis weniger als 9 000 Plätzen,\t\tA\n7.9.3\t4 500 bis weniger als 6 000 Plätzen;\t\tS\n7.10\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Intensivhaltung oder -aufzucht von Pelztieren mit\n7.10.1\t1 000 oder mehr Plätzen,\t\tA\n7.10.2\t750 bis weniger als 1 000 Plätzen;\t\tS\n7.11\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Intensivhaltung oder -aufzucht von Tieren in gemischten Beständen, wenn\n7.11.1\tdie jeweils unter den Nummern 7.1.1, 7.2.1, 7.3.1, 7.4.1, 7.7.1, 7.8.1, 7.9.1 genannten Platzzahlen nicht erreicht werden, die Summe der Vom-Hundert-Anteile, bis zu denen die Platzzahlen ausgeschöpft werden, aber den Wert 100 erreicht oder überschreitet,\tX\n7.11.2\tdie jeweils unter den Nummern 7.1.2, 7.2.2, 7.3.2, 7.4.2, 7.5.1, 7.6.1, 7.7.2, 7.8.2, 7.9.2 und 7.10.1 genannten Platzzahlen nicht erreicht werden, die Summe der Vom-Hundert-Anteile, bis zu denen die Platzzahlen ausgeschöpft werden, aber den Wert von 100 erreicht oder überschreitet,\t\tA\n7.11.3\tdie jeweils unter den Nummern 7.1.3, 7.2.3, 7.3.3, 7.4.3, 7.5.2, 7.6.2, 7.7.3, 7.8.3, 7.9.3 und 7.10.2 genannten Platzzahlen nicht erreicht werden, die Summe der Vom-Hundert-Anteile, bis zu denen die Platzzahlen ausgeschöpft werden, aber den Wert 100 erreicht oder überschreitet;\t\tS\n7.12\t(weggefallen)\n7.13\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zum Schlachten von Tieren mit einer Kapazität von\n7.13.1\t50 t Lebendgewicht oder mehr je Tag,\t\tA\n7.13.2\t0,5 t bis weniger als 50 t Lebendgewicht je Tag bei Geflügel oder 4 t bis weniger als 50 t Lebendgewicht je Tag bei sonstigen Tieren;\t\tS\n7.14\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Erzeugung von Speisefetten aus tierischen Rohstoffen, ausgenommen Milch, mit einer Produktionskapazität von\n7.14.1\t75 t Fertigerzeugnissen oder mehr je Tag,\t\tA\n7.14.2\tweniger als 75 t Fertigerzeugnissen je Tag, ausgenommen Anlagen zur Erzeugung von Speisefetten aus selbstgewonnenen tierischen Fetten in Fleischereien mit einer Kapazität von bis zu 200 kg Speisefett je Woche;\t\tS\n7.15\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zum Schmelzen von tierischen Fetten mit einer Produktionskapazität von\n7.15.1\t75 t Fertigerzeugnissen oder mehr je Tag,\t\tA\n7.15.2\tweniger als 75 t Fertigerzeugnissen je Tag, ausgenommen Anlagen zur Verarbeitung von selbstgewonnenen tierischen Fetten zu Speisefetten in Fleischereien mit einer Kapazität von bis zu 200 kg Speisefett je Woche;\t\tS\n7.16\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Fleischkonserven mit einer Produktionskapazität von\n7.16.1\t75 t Konserven oder mehr je Tag,\t\tA\n7.16.2\t1 t bis weniger als 75 t Konserven je Tag;\t\tS\n7.17\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Gemüsekonserven mit einer Produktionskapazität von\n7.17.1\t600 t Konserven oder mehr je Tag, wenn die Anlage an nicht mehr als 90 aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr in Betrieb ist,\t\tA\n7.17.2\t300 t Konserven oder mehr je Tag, wenn die Anlage an mehr als 90 aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr in Betrieb ist,\t\tA\n7.17.3\t10 t bis weniger als den in den Nummern 7.17.1 oder 7.17.2 angegebenen Kapazitäten für Tonnen Konserven je Tag und unter den dort genannten Voraussetzungen im Übrigen, ausgenommen Anlagen zum Sterilisieren oder Pasteurisieren dieser Nahrungsmittel in geschlossenen Behältnissen;\t\tS\n7.18\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Futtermittelerzeugnissen aus tierischen Rohstoffen, soweit in einer solchen Anlage eine fabrikmäßige Herstellung von Tierfutter durch Erwärmen der Bestandteile tierischer Herkunft erfolgt,\t\tA\n7.19\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Beseitigung oder Verwertung von Tierkörpern oder tierischen Abfällen mit einer Verarbeitungskapazität von\n7.19.1\t10 t oder mehr je Tag,\t\tA\n7.19.2\tweniger als 10 t je Tag;\t\tS\n7.20\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zum Gerben einschließlich Nachgerben von Tierhäuten oder Tierfellen mit einer Verarbeitungskapazität von\n7.20.1\t12 t Fertigerzeugnissen oder mehr je Tag,\t\tA\n7.20.2\tweniger als 12 t Fertigerzeugnissen je Tag, ausgenommen Anlagen, in denen weniger Tierhäute oder Tierfelle behandelt werden als beim Schlachten von weniger als 4 t sonstigen Tieren nach Nummer 7.13.2 anfallen;\t\tS\n7.21\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Fischmehl oder Fischöl;\tX\n7.22\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Braumalz (Mälzerei) mit einer Produktionskapazität von\n7.22.1\t600 t Darrmalz oder mehr je Tag, wenn die Anlage an nicht mehr als 90 aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr in Betrieb ist,\t\tA\n7.22.2\t300 t Darrmalz oder mehr je Tag, wenn die Anlage an mehr als 90 aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr in Betrieb ist,\t\tA\n7.22.3\tweniger als den in den Nummern 7.22.1 oder 7.22.2 angegebenen Kapazitäten für Tonnen Darrmalz je Tag und unter den dort genannten Voraussetzungen im Übrigen;\t\tS\n7.23\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Stärkemehlen mit einer Produktionskapazität von\n7.23.1\t600 t Stärkemehlen oder mehr je Tag, wenn die Anlage an nicht mehr als 90 aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr in Betrieb ist,\t\tA\n7.23.2\t300 t Stärkemehlen oder mehr je Tag, wenn die Anlage an mehr als 90 aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr in Betrieb ist,\t\tA\n7.23.3\t1 t bis weniger als den in den Nummern 7.23.1 oder 7.23.2 angegebenen Kapazitäten für Tonnen Stärkemehle je Tag und unter den dort genannten Voraussetzungen im Übrigen;\t\tS\n7.24\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung oder Raffination von Ölen oder Fetten aus pflanzlichen Rohstoffen mit einer Produktionskapazität von\n7.24.1\t600 t Fertigerzeugnissen oder mehr je Tag, wenn die Anlage an nicht mehr als 90 aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr in Betrieb ist,\t\tA\n7.24.2\t300 t Fertigerzeugnissen oder mehr je Tag, wenn die Anlage an mehr als 90 aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr in Betrieb ist,\t\tA\n7.24.3\tweniger als den in den Nummern 7.24.1 oder 7.24.2 angegebenen Kapazitäten für Tonnen Fertigerzeugnisse je Tag mit Hilfe von Extraktionsmitteln und unter den dort genannten Voraussetzungen im Übrigen, soweit die Menge des eingesetzten Extraktionsmittels 1 t oder mehr je Tag beträgt;\t\tS\n7.25\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung oder Raffination von Zucker unter Verwendung von Zuckerrüben oder Rohzucker;\t\tA\n7.26\tErrichtung und Betrieb einer Brauerei mit einer Produktionskapazität von\n7.26.1\t6 000 hl Bier oder mehr je Tag, wenn die Brauerei an nicht mehr als 90 aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr in Betrieb ist,\t\tA\n7.26.2\t3 000 hl Bier oder mehr je Tag, wenn die Brauerei an mehr als 90 aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr in Betrieb ist,\t\tA\n7.26.3\t200 hl bis weniger als den in den Nummern 7.26.1 oder 7.26.2 angegebenen Kapazitäten für Hektoliter Bier je Tag und unter den dort genannten Voraussetzungen im Übrigen;\t\tS\n7.27\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Süßwaren oder Sirup aus tierischen Rohstoffen, ausgenommen Milch, mit einer Produktionskapazität von\n7.27.1\t75 t Süßwaren oder Sirup oder mehr je Tag,\t\tA\n7.27.2\t50 kg bis weniger als 75 t Süßwaren oder Sirup je Tag bei Herstellung von Lakritz;\t\tS\n7.28\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Süßwaren oder Sirup aus pflanzlichen Rohstoffen mit einer Produktionskapazität von\n7.28.1\t600 t oder mehr Süßwaren oder Sirup je Tag, wenn die Anlage an nicht mehr als 90 aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr in Betrieb ist,\t\tA\n7.28.2\t300 t oder mehr Süßwaren oder Sirup je Tag, wenn die Anlage an mehr als 90 aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr in Betrieb ist,\t\tA\n7.28.3\t50 kg bis weniger als den in den Nummern 7.28.1 oder 7.28.2 angegebenen Kapazitäten für Tonnen Süßwaren je Tag und unter den dort genannten Voraussetzungen im Übrigen bei Herstellung von Kakaomasse aus Rohkakao oder bei thermischer Veredelung von Kakao- oder Schokoladenmasse;\t\tS\n7.29\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Behandlung oder Verarbeitung von Milch, Milcherzeugnissen oder Milchbestandteilen mit einer Produktionskapazität als Jahresdurchschnittswert von\n7.29.1\t200 t Milch oder mehr je Tag,\t\tA\n7.29.2\t5 t bis weniger als 200 t Milch, Milcherzeugnissen oder Milchbestandteilen je Tag bei Sprühtrocknern;\t\tS\n8.\nVerwertung und Beseitigung von Abfällen und sonstigen Stoffen:\n8.1.\nErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Beseitigung oder Verwertung fester, flüssiger oder in Behältern gefasster gasförmiger Abfälle, Deponiegas oder anderer gasförmiger Stoffe mit brennbaren Bestandteilen durch\n8.1.1\tthermische Verfahren, insbesondere Entgasung, Plasmaverfahren, Pyrolyse, Vergasung, Verbrennung oder eine Kombination dieser Verfahren\n8.1.1.1\tbei gefährlichen Abfällen,\tX\n8.1.1.2\tbei nicht gefährlichen Abfällen mit einer Durchsatzkapazität von 3 t Abfällen oder mehr je Stunde,\tX\n8.1.1.3\tbei nicht gefährlichen Abfällen mit einer Durchsatzkapazität von weniger als 3 t Abfällen je Stunde,\t\tA\n8.1.2\tVerbrennen von Altöl oder Deponiegas in einer Verbrennungsmotoranlage mit einer Feuerungswärmeleistung von\n8.1.2.1\t50 MW oder mehr,\t\tA\n8.1.2.2\t1 MW bis weniger als 50 MW,\t\tA\n8.1.2.3\tweniger als 1 MW,\t\tS\n8.1.3\tAbfackeln von Deponiegas oder anderen gasförmigen Stoffen, ausgenommen über Notfackeln, die für den nicht bestimmungsgemäßen Betrieb erforderlich sind;\t\tS\n8.2\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Erzeugung von Strom, Dampf, Warmwasser, Prozesswärme oder erhitztem Abgas in einer Verbrennungseinrichtung (wie Kraftwerk, Heizkraftwerk, Heizwerk, sonstige Feuerungsanlage), einschließlich zugehöriger Dampfkessel, durch den Einsatz von –gestrichenem, lackiertem oder beschichtetem Holz oder\n–Sperrholz, Spanplatten, Faserplatten oder sonst verleimtem Holz\nsowie daraus anfallenden Resten, soweit keine Holzschutzmittel aufgetragen oder infolge einer Behandlung enthalten sind oder Beschichtungen keine halogenorganischen Verbindungen oder Schwermetalle enthalten, mit einer Feuerungswärmeleistung von\n8.2.1\t50 MW oder mehr,\tX\n8.2.2\t1 MW bis weniger als 50 MW;\t\tS\n8.3\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur biologischen Behandlung von gefährlichen Abfällen mit einer Durchsatzkapazität an Einsatzstoffen von\n8.3.1\t10 t oder mehr je Tag,\tX\n8.3.2\t1 t bis weniger als 10 t je Tag;\t\tS\n8.4.\nErrichtung und Betrieb einer Anlage zur biologischen Behandlung von\n8.4.1\tnicht gefährlichen Abfällen, soweit nicht durch Nummer 8.4.2 erfasst, mit einer Durchsatzkapazität an Einsatzstoffen von\n8.4.1.1\t50 t oder mehr je Tag,\t\tA\n8.4.1.2\t10 t bis weniger als 50 t je Tag,\t\tS\n8.4.2\tGülle, soweit die Behandlung ausschließlich durch anaerobe Vergärung (Biogaserzeugung) erfolgt, mit einer Durchsatzkapazität von\n8.4.2.1\t50 t oder mehr je Tag,\t\tA\n8.4.2.2\tweniger als 50 t je Tag, soweit die Produktionskapazität von Rohgas 1,2 Mio.\nNormkubikmeter je Jahr oder mehr beträgt;\t\tS\n8.5\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur chemischen Behandlung, insbesondere zur chemischen Emulsionsspaltung, Fällung, Flockung, Neutralisation oder Oxidation, von gefährlichen Abfällen;\tX\n8.6\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur chemischen Behandlung, insbesondere zur chemischen Emulsionsspaltung, Fällung, Flockung, Neutralisation oder Oxidation, von nicht gefährlichen Abfällen mit einer Durchsatzkapazität an Einsatzstoffen von\n8.6.1\t100 t oder mehr je Tag,\tX\n8.6.2\t50 t bis weniger als 100 t je Tag,\t\tA\n8.6.3\t10 t bis weniger als 50 t je Tag;\t\tS\n8.7\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur zeitweiligen Lagerung von Abfällen, ausgenommen die zeitweilige Lagerung bis zum Einsammeln auf dem Gelände der Entstehung der Abfälle, bei\n8.7.1\tEisen- oder Nichteisenschrotten, einschließlich Autowracks, mit einer Gesamtlagerkapazität von\n8.7.1.1\t1 500 t oder mehr,\t\tA\n8.7.1.2\t100 t bis weniger als 1 500 t,\t\tS\n8.7.2\tgefährlichen Schlämmen mit einer Gesamtlagerkapazität von\n8.7.2.1\t50 t oder mehr,\t\tA\n8.7.2.2\t30 t bis weniger als 50 t;\t\tS\n8.8\t(weggefallen)\n8.9\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Lagerung von Abfällen über einen Zeitraum von jeweils mehr als einem Jahr, bei\n8.9.1\tgefährlichen Abfällen mit\n8.9.1.1\teiner Aufnahmekapazität von 10 t je Tag oder mehr oder einer Gesamtlagerkapazität von 150 t oder mehr,\tX\n8.9.1.2\tgeringeren Kapazitäten als in Nummer 8.9.1.1 angegeben,\t\tA\n8.9.2\tnicht gefährlichen Abfällen mit\n8.9.2.1\teiner Aufnahmekapazität von 10 t je Tag oder mehr oder einer Gesamtlagerkapazität von 150 t oder mehr,\t\tA\n8.9.2.2\tgeringeren Kapazitäten als in Nummer 8.9.2.1 angegeben;\t\tS\n9.\nLagerung von Stoffen und Gemischen:\n9.1\tErrichtung und Betrieb einer Anlage, die der Lagerung von Stoffen oder Gemischen, die bei einer Temperatur von 293,15 Kelvin einen absoluten Dampfdruck von mindestens 101,3 Kilopascal und einen Explosionsbereich mit Luft haben (brennbare Gase), in Behältern oder von Erzeugnissen, die diese Stoffe oder Gemische z.\nB. als Treibmittel oder Brenngas enthalten, dient, ausgenommen Erdgasröhrenspeicher und Anlagen, die von Nummer 9.3 erfasst werden,\n9.1.1\tsoweit es sich nicht ausschließlich um Einzelbehältnisse mit einem Volumen von jeweils nicht mehr als 1 000 cm3 handelt, mit einem Fassungsvermögen von\n9.1.1.1\t200 000 t oder mehr,\tX\n9.1.1.2\t30 t bis weniger als 200 000 t,\t\tA\n9.1.1.3\t3 t bis weniger als 30 t,\t\tS\n9.1.2\tsoweit es sich ausschließlich um Einzelbehältnisse mit einem Volumen von jeweils nicht mehr als 1 000 cm3 handelt, mit einem Fassungsvermögen von\n9.1.2.1\t200 000 t oder mehr,\tX\n9.1.2.2\t30 t bis weniger als 200 000 t;\t\tS\n9.2\tErrichtung und Betrieb einer Anlage, die der Lagerung von Flüssigkeiten dient, ausgenommen Anlagen, die von Nummer 9.3 erfasst werden, soweit\n9.2.1\tdie Flüssigkeiten einen Flammpunkt von 373,15 Kelvin oder weniger haben, mit einem Fassungsvermögen von\n9.2.1.1\t200 000 t oder mehr,\tX\n9.2.1.2\t50 000 t bis weniger als 200 000 t,\t\tA\n9.2.1.3\t10 000 t bis weniger als 50 000 t,\t\tS\n9.2.2\tdie Flüssigkeiten einen Flammpunkt unter 294,15 Kelvin haben und deren Siedepunkt bei Normaldruck (101,3 Kilopascal) über 293,15 Kelvin liegt, mit einem Fassungsvermögen von 5 000 t bis weniger als 10 000 t;\t\tS\n9.3\tErrichtung und Betrieb einer Anlage, die der Lagerung von im Anhang 2 (Stoffliste zu Nummer 9.3 Anhang 1) der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen in der jeweils geltenden Fassung genannten Stoffen dient, mit einer Lagerkapazität von\n9.3.1\t200 000 t oder mehr,\tX\n9.3.2\tden in Spalte 4 des Anhangs 2 (Stoffliste zu Nummer 9.3 Anhang 1) der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen in der jeweils geltenden Fassung ausgewiesenen Mengen bis weniger als 200 000 t,\t\tA\n9.3.3\tden in Spalte 3 bis weniger als den in Spalte 4 des Anhangs 2 (Stoffliste zu Nummer 9.3 Anhang 1) der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen in der jeweils geltenden Fassung ausgewiesenen Mengen;\t\tS\n9.4\tErrichtung und Betrieb einer Anlage, die der Lagerung von Erdöl, petrochemischen oder chemischen Stoffen oder Erzeugnissen dient, ausgenommen Anlagen, die von den Nummern 9.1, 9.2 oder 9.3 erfasst werden, mit einem Fassungsvermögen von\n9.4.1\t200 000 t oder mehr,\tX\n9.4.2\t25 000 t bis weniger als 200 000 t;\t\tA\n10.\nSonstige Industrieanlagen:\n10.1\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung, Bearbeitung oder Verarbeitung von explosionsgefährlichen Stoffen im Sinne des Sprengstoffgesetzes, die zur Verwendung als Sprengstoffe, Zündstoffe, Treibstoffe, pyrotechnische Sätze oder zur Herstellung dieser Stoffe bestimmt sind; hierzu gehört auch eine Anlage zum Laden, Entladen oder Delaborieren von Munition oder sonstigen Sprengkörpern, ausgenommen Anlagen im handwerklichen Umfang oder zur Herstellung von Zündhölzern sowie ortsbewegliche Mischladegeräte;\tX\n10.2\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Wiedergewinnung oder Vernichtung von explosionsgefährlichen Stoffen im Sinne des Sprengstoffgesetzes;\tX\n10.3\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zum Vulkanisieren von Natur- oder Synthesekautschuk unter Verwendung von Schwefel oder Schwefelverbindungen mit einem Einsatz von\n10.3.1\t25 t Kautschuk oder mehr je Stunde,\t\tA\n10.3.2\tweniger als 25 t Kautschuk je Stunde, ausgenommen Anlagen, in denen weniger als 50 kg Kautschuk je Stunde verarbeitet wird oder ausschließlich vorvulkanisierter Kautschuk eingesetzt wird;\t\tS\n10.4\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Vorbehandlung (Waschen, Bleichen, Mercerisieren) oder zum Färben von Fasern oder Textilien mit\n10.4.1\teiner Verarbeitungskapazität von 10 t Fasern oder Textilien oder mehr je Tag,\t\tA\n10.4.2\teiner Färbekapazität von 2 t bis weniger als 10 t Fasern oder Textilien je Tag bei Anlagen zum Färben von Fasern oder Textilien unter Verwendung von Färbebeschleunigern einschließlich Spannrahmenanlagen, ausgenommen Anlagen, die unter erhöhtem Druck betrieben werden,\t\tS\n10.4.3\teiner Bleichkapazität von weniger als 10 t Fasern oder Textilien je Tag bei Anlagen zum Bleichen von Fasern oder Textilien unter Verwendung von Chlor oder Chlorverbindungen;\t\tS\n10.5\tErrichtung und Betrieb eines Prüfstandes für oder mit Verbrennungsmotoren, ausgenommen –Rollenprüfstände, die in geschlossenen Räumen betrieben werden, und\n–Anlagen, in denen mit Katalysator oder Dieselrußfilter ausgerüstete Serienmotoren geprüft werden,\nmit einer Feuerungswärmeleistung von insgesamt\n10.5.1\t10 MW oder mehr,\t\tA\n10.5.2\t300 KW bis weniger als 10 MW;\t\tS\n10.6\tErrichtung und Betrieb eines Prüfstandes für oder mit Gasturbinen oder Triebwerken mit einer Feuerungswärmeleistung von insgesamt\n10.6.1\tmehr als 200 MW,\tX\n10.6.2\t100 MW bis 200 MW,\t\tA\n10.6.3\tweniger als 100 MW;\t\tS\n10.7\tErrichtung und Betrieb einer ständigen Renn- oder Teststrecke für Kraftfahrzeuge;\t\tA\n10.8\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Wasserelektrolyse zur Erzeugung von Wasserstoff sowie Sauerstoff, ausgenommen integrierte chemische Anlagen nach Nummer 4.1, mit einer elektrischen Nennleistung von\n10.8.1\t50 MW oder mehr\t\tA\n10.8.2\t5 MW bis weniger als 50 MW\t\tS\n11.\nKernenergie:\n11.1\tErrichtung und Betrieb einer ortsfesten Anlage zur Erzeugung oder zur Bearbeitung oder Verarbeitung oder zur Spaltung von Kernbrennstoffen oder zur Aufarbeitung bestrahlter Kernbrennstoffe sowie bei ortsfesten Anlagen zur Spaltung von Kernbrennstoffen die insgesamt geplanten Maßnahmen zur Stilllegung, zum sicheren Einschluss oder zum Abbau der Anlage oder von Anlagenteilen; ausgenommen sind ortsfeste Anlagen zur Spaltung von Kernbrennstoffen, deren Höchstleistung 1 KW thermische Dauerleistung nicht überschreitet; einzelne Maßnahmen zur Stilllegung, zum sicheren Einschluss oder zum Abbau der in Halbsatz 1 bezeichneten Anlagen oder von Anlagenteilen gelten als Änderung im Sinne von § 9;\tX\n11.2\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Sicherstellung oder zur Endlagerung radioaktiver Abfälle;\tX\n11.3\taußerhalb der in den Nummern 11.1 und 11.2 bezeichneten Anlagen Errichtung und Betrieb einer Anlage oder Einrichtung zur Bearbeitung oder Verarbeitung bestrahlter Kernbrennstoffe oder hochradioaktiver Abfälle oder zu dem ausschließlichen Zweck der für mehr als zehn Jahre geplanten Lagerung bestrahlter Kernbrennstoffe oder radioaktiver Abfälle an einem anderen Ort als dem Ort, an dem diese Stoffe angefallen sind;\tX\n11.4\taußerhalb der in den Nummern 11.1 und 11.2 bezeichneten Anlagen, soweit nicht Nummer 11.3 Anwendung findet, Errichtung und Betrieb einer Anlage oder Einrichtung zur Lagerung, Bearbeitung oder Verarbeitung radioaktiver Abfälle, deren Aktivitäten die Werte erreichen oder überschreiten, bei deren Unterschreiten es für den beantragten Umgang nach einer aufgrund des Strahlenschutzgesetzes erlassenen Rechtsverordnung keiner Vorbereitung der Schadensbekämpfung bei Abweichungen vom bestimmungsgemäßen Betrieb bedarf;\t\tA\n12.\nAbfalldeponien:\n12.1\tErrichtung und Betrieb einer Deponie zur Ablagerung von gefährlichen Abfällen im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes;\tX\n12.2\tErrichtung und Betrieb einer Deponie zur Ablagerung von nicht gefährlichen Abfällen im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, mit Ausnahme der Deponien für Inertabfälle nach Nummer 12.3, mit einer Aufnahmekapazität von\n12.2.1\t10 t oder mehr je Tag oder mit einer Gesamtkapazität von 25 000 t oder mehr,\tX\n12.2.2\tweniger als 10 t je Tag oder mit einer Gesamtkapazität von weniger als 25 000 t;\t\tS\n12.3\tErrichtung und Betrieb einer Deponie zur Ablagerung von Inertabfällen im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes;\t\tA\n13.\nWasserwirtschaftliche Vorhaben mit Benutzung oder Ausbau eines Gewässers:\n13.1\tErrichtung und Betrieb einer Abwasserbehandlungsanlage, die ausgelegt ist für\n13.1.1\torganisch belastetes Abwasser von 9 000 kg\u002Fd oder mehr biochemischen Sauerstoffbedarfs in fünf Tagen (roh) oder anorganisch belastetes Abwasser von 4 500 m3 oder mehr Abwasser in zwei Stunden (ausgenommen Kühlwasser),\tX\n13.1.2\torganisch belastetes Abwasser von 600 kg\u002Fd bis weniger als 9 000 kg\u002Fd biochemischen Sauerstoffbedarfs in fünf Tagen (roh) oder anorganisch belastetes Abwasser von 900 m3 bis weniger als 4 500 m3 Abwasser in zwei Stunden (ausgenommen Kühlwasser),\t\tA\n13.1.3\torganisch belastetes Abwasser von 120 kg\u002Fd bis weniger als 600 kg\u002Fd biochemischen Sauerstoffbedarfs in fünf Tagen (roh) oder anorganisch belastetes Abwasser von 10 m3 bis weniger als 900 m3 Abwasser in zwei Stunden (ausgenommen Kühlwasser);\t\tS\n13.2\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur intensiven Fischzucht\n13.2.1\tin oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern oder verbunden mit dem Einbringen oder Einleiten von Stoffen in oberirdische Gewässer oder Küstengewässer mit einem Fischertrag je Jahr von\n13.2.1.1\t1 000 t oder mehr, wenn dies durch Landesrecht vorgeschrieben ist,\tX\n13.2.1.2\t100 t oder mehr, soweit nicht von Nummer 13.2.1.1 erfasst,\t\tA\n13.2.1.3\t50 t bis weniger als 100 t;\t\tS\n13.2.2\tin der ausschließlichen Wirtschaftszone Deutschlands mit einem Fischertrag je Jahr von\n13.2.2.1\tmehr als 2 500 t,\tX\n13.2.2.2\t500 t bis 2 500 t,\t\tA\n13.2.2.3\t250 t bis weniger als 500 t;\t\tS\n13.3\tEntnehmen, Zutagefördern oder Zutageleiten von Grundwasser oder Einleiten von Oberflächenwasser zum Zwecke der Grundwasseranreicherung, jeweils mit einem jährlichen Volumen an Wasser von\n13.3.1\t10 Mio. m3 oder mehr,\tX\n13.3.2\t100 000 m3 bis weniger als 10 Mio. m3,\t\tA\n13.3.3\t5 000 m3 bis weniger als 100 000 m3, wenn durch die Gewässerbenutzung erhebliche nachteilige Auswirkungen auf grundwasserabhängige Ökosysteme zu erwarten sind;\t\tS\n13.4\tTiefbohrung zum Zweck der Wasserversorgung;\t\tA\n13.5\tWasserwirtschaftliches Projekt in der Landwirtschaft (sofern nicht von Nummer 13.3 oder Nummer 13.18 erfasst), einschließlich Bodenbewässerung oder Bodenentwässerung, mit einem jährlichen Volumen an Wasser von\n13.5.1\t100 000 m3 oder mehr,\t\tA\n13.5.2\t5 000 m3 bis weniger als 100 000 m3, wenn durch die Gewässerbenutzung erhebliche nachteilige Auswirkungen auf grundwasserabhängige Ökosysteme zu erwarten sind;\t\tS\n13.6\tBau eines Stauwerkes oder einer sonstigen Anlage zur Zurückhaltung oder dauerhaften Speicherung von Wasser, wobei\n13.6.1\t10 Mio. m3 oder mehr Wasser zurückgehalten oder gespeichert werden,\tX\n13.6.2\tweniger als 10 Mio. m3 Wasser zurückgehalten oder gespeichert werden;\t\tA\n13.7\tUmleitung von Wasser von einem Flusseinzugsgebiet in ein anderes, ausgenommen Transport von Trinkwasser in Rohrleitungen, mit einem Volumen von\n13.7.1\t–100 Mio. oder mehr m3 Wasser pro Jahr, wenn durch die Umleitung Wassermangel verhindert werden soll, oder\n–5 % oder mehr des Durchflusses, wenn der langjährige durchschnittliche Wasserdurchfluss des Flusseinzugsgebietes, dem Wasser entnommen wird, 2 000 Mio. m3 übersteigt,\nX\n13.7.2\tweniger als den in Nummer 13.7.1 angegebenen Werten;\t\tA\n13.8\tFlusskanalisierungs- und Stromkorrekturarbeiten;\t\tA\n13.9\tBau eines Hafens für die Binnenschifffahrt, wenn der Hafen für Schiffe mit\n13.9.1\tmehr als 1 350 t zugänglich ist,\tX\n13.9.2\t1 350 t oder weniger zugänglich ist;\t\tA\n13.10\tBau eines Binnen- oder Seehandelshafens für die Seeschifffahrt;\tX\n13.11\tBau eines mit einem Binnen- oder Seehafen für die Seeschifffahrt verbundenen Landungssteges zum Laden und Löschen von Schiffen (ausgenommen Fährschiffe), der\n13.11.1\tSchiffe mit mehr als 1 350 t aufnehmen kann,\tX\n13.11.2\tSchiffe mit 1 350 t oder weniger aufnehmen kann;\t\tA\n13.12\tBau eines sonstigen Hafens, einschließlich Fischereihafens oder Jachthafens, oder einer infrastrukturellen Hafenanlage;\t\tA\n13.13\tBau eines Deiches oder Dammes, der den Hochwasserabfluss beeinflusst (sofern nicht von Nummer 13.16 erfasst);\t\tA\n13.14\tErrichtung und Betrieb einer Wasserkraftanlage;\t\tA\n13.15\tBaggerung in Flüssen oder Seen zur Gewinnung von Mineralien;\t\tA\n13.16\tBauten des Küstenschutzes zur Bekämpfung der Erosion und meerestechnische Arbeiten, die geeignet sind, Veränderungen der Küste mit sich zu bringen (zum Beispiel Bau von Deichen, Molen, Hafendämmen und sonstigen Küstenschutzbauten), mit Ausnahme der Unterhaltung und Wiederherstellung solcher Bauten, soweit nicht durch Landesrecht etwas anderes als in dieser Nummer bestimmt ist;\t\tA\n13.17\tLandgewinnung am Meer, soweit nicht durch Landesrecht etwas anderes bestimmt ist;\t\tA\n13.18\tsonstige der Art nach nicht von den Nummern 13.1 bis 13.17 erfasste Ausbaumaßnahmen im Sinne des Wasserhaushaltsgesetzes\n13.18.1\tsoweit die Ausbaumaßnahmen nicht von Nummer 13.18.2 erfasst sind,\t\tA\n13.18.2\tnaturnaher Ausbau von Bächen, Gräben, Rückhaltebecken und Teichen, kleinräumige naturnahe Umgestaltungen, wie die Beseitigung von Bach- und Grabenverrohrungen, Verlegung von Straßenseitengräben in der bebauten Ortslage und ihre kleinräumige Verrohrung, Umsetzung von Kiesbänken in Gewässern;\t\tS\n14.\nVerkehrsvorhaben:\n14.1\tBau einer Bundeswasserstraße durch\n14.1.1\tVorhaben im Sinne der Nummern 13.6.1 und 13.7.1,\tX\n14.1.2\tVorhaben im Sinne der Nummern 13.6.2, 13.7.2, 13.8, 13.12 und 13.13 (unabhängig von einer Beeinflussung des Hochwasserabflusses);\t\tA\n14.2\tBau einer Bundeswasserstraße, die für Schiffe mit\n14.2.1\tmehr als 1 350 t zugänglich ist,\tX\n14.2.2\t1 350 t oder weniger zugänglich ist;\t\tA\n14.3\tBau einer Bundesautobahn oder einer sonstigen Bundesstraße, wenn diese eine Schnellstraße im Sinne der Begriffsbestimmung des Europäischen Übereinkommens über die Hauptstraßen des internationalen Verkehrs vom 15.\nNovember 1975 ist;\tX\n14.4\tBau einer neuen vier- oder mehrstreifigen Bundesstraße, wenn diese neue Straße eine durchgehende Länge von 5 km oder mehr aufweist;\tX\n14.5\tBau einer vier- oder mehrstreifigen Bundesstraße durch Verlegung und\u002Foder Ausbau einer bestehenden Bundesstraße, wenn dieser geänderte Bundesstraßenabschnitt eine durchgehende Länge von 10 km oder mehr aufweist;\tX\n14.6\tBau einer sonstigen Bundesstraße;\t\tA\n14.7\tBau eines Schienenwegs von Eisenbahnen mit den dazugehörigen Betriebsanlagen sowie Bahnstromfernleitungen auf dem Gelände der Betriebsanlage oder entlang des Schienenwegs;\tX\n14.8\tSoweit der Bau nicht Teil des Baus eines Schienenwegs nach Nummer 14.7 oder einer Bahnstromfernleitung nach Nummer 19.13 ist;\n14.8.1\tBau von Gleisanschlüssen mit einer Länge bis 2 000 m\t\tS\n14.8.2\tBau von Zuführungs- und Industriestammgleisen mit einer Länge bis 3 000 m\t\tS\n14.8.3\tBau einer sonstigen Betriebsanlage von Eisenbahnen, insbesondere einer intermodalen Umschlaganlage oder eines Terminals für Eisenbahnen, wenn diese eine Fläche\n14.8.3.1\tvon 5 000 m2 oder mehr in Anspruch nimmt,\t\tA\n14.8.3.2\tvon 2 000 m2 bis weniger als 5 000 m2 in Anspruch nimmt;\t\tS\n14.9\tBau einer Magnetschwebebahnstrecke mit den dazugehörenden Betriebsanlagen;\tX\n14.10\tBau einer anderen Bahnstrecke für den öffentlichen spurgeführten Verkehr mit den dazugehörenden Betriebsanlagen;\t\tA\n14.11\tBau einer Bahnstrecke für Straßenbahnen, Stadtschnellbahnen in Hochlage, Untergrundbahnen oder Hängebahnen im Sinne des Personenbeförderungsgesetzes, jeweils mit den dazugehörenden Betriebsanlagen;\t\tA\n14.12\tBau eines Flugplatzes im Sinne der Begriffsbestimmungen des Abkommens von Chicago von 1944 zur Errichtung der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (Anhang 14) mit einer Start- und Landebahngrundlänge von\n14.12.1\t1 500 m oder mehr,\tX\n14.12.2\tweniger als 1 500 m;\t\tA\n15.\nBergbau und dauerhafte Speicherung von Kohlendioxid:\n15.1\tbergbauliche Vorhaben, einschließlich der zu ihrer Durchführung erforderlichen betriebsplanpflichtigen Maßnahmen dieser Anlage, nur nach Maßgabe der aufgrund des § 57c Nummer 1 des Bundesberggesetzes erlassenen Rechtsverordnung,\n15.2\tErrichtung, Betrieb und Stilllegung von Kohlendioxidspeichern;\tX\n16.\nFlurbereinigung:\n16.1\tBau der gemeinschaftlichen und öffentlichen Anlagen im Sinne des Flurbereinigungsgesetzes;\t\tA\n17.\nForstliche und landwirtschaftliche Vorhaben:\n17.1\tErstaufforstung im Sinne des Bundeswaldgesetzes mit\n17.1.1\t50 ha oder mehr Wald,\tX\n17.1.2\t20 ha bis weniger als 50 ha Wald,\t\tA\n17.1.3\t2 ha bis weniger als 20 ha Wald;\t\tS\n17.2\tRodung von Wald im Sinne des Bundeswaldgesetzes zum Zwecke der Umwandlung in eine andere Nutzungsart mit\n17.2.1\t10 ha oder mehr Wald,\tX\n17.2.2\t5 ha bis weniger als 10 ha Wald,\t\tA\n17.2.3\t1 ha bis weniger als 5 ha Wald;\t\tS\n17.3\tProjekte zur Verwendung von Ödland oder naturnahen Flächen zu intensiver Landwirtschaftsnutzung mit\n17.3.1\t20 ha oder mehr,\tX\n17.3.2\t10 ha bis weniger als 20 ha,\t\tA\n17.3.3\t1 ha bis weniger als 10 ha;\t\tS\n18.\nBauvorhaben:\n18.1\tBau eines Feriendorfes, eines Hotelkomplexes oder einer sonstigen großen Einrichtung für die Ferien- und Fremdenbeherbergung, für den im bisherigen Außenbereich im Sinne des § 35 des Baugesetzbuchs ein Bebauungsplan aufgestellt wird, mit\n18.1.1\teiner Bettenzahl von jeweils insgesamt 300 oder mehr oder mit einer Gästezimmerzahl von jeweils insgesamt 200 oder mehr,\tX\n18.1.2\teiner Bettenzahl von jeweils insgesamt 100 bis weniger als 300 oder mit einer Gästezimmerzahl von jeweils insgesamt 80 bis weniger als 200;\t\tA\n18.2\tBau eines ganzjährig betriebenen Campingplatzes, für den im bisherigen Außenbereich im Sinne des § 35 des Baugesetzbuchs ein Bebauungsplan aufgestellt wird, mit einer Stellplatzzahl von\n18.2.1\t200 oder mehr,\tX\n18.2.2\t50 bis weniger als 200;\t\tA\n18.3\tBau eines Freizeitparks, für den im bisherigen Außenbereich im Sinne des § 35 des Baugesetzbuchs ein Bebauungsplan aufgestellt wird, mit einer Größe des Plangebiets von\n18.3.1\t10 ha oder mehr,\tX\n18.3.2\t4 ha bis weniger als 10 ha;\t\tA\n18.4\tBau eines Parkplatzes, für den im bisherigen Außenbereich im Sinne des § 35 des Baugesetzbuchs ein Bebauungsplan aufgestellt wird, mit einer Größe von\n18.4.1\t1 ha oder mehr,\tX\n18.4.2\t0,5 ha bis weniger als 1 ha;\t\tA\n18.5\tBau einer Industriezone für Industrieanlagen, für den im bisherigen Außenbereich im Sinne des § 35 des Baugesetzbuchs ein Bebauungsplan aufgestellt wird, mit einer zulässigen Grundfläche im Sinne des § 19 Absatz 2 der Baunutzungsverordnung oder einer festgesetzten Größe der Grundfläche von insgesamt\n18.5.1\t100 000 m2 oder mehr,\tX\n18.5.2\t20 000 m2 bis weniger als 100 000 m2;\t\tA\n18.6\tBau eines Einkaufszentrums, eines großflächigen Einzelhandelsbetriebes oder eines sonstigen großflächigen Handelsbetriebes im Sinne des § 11 Absatz 3 Satz 1 der Baunutzungsverordnung, für den im bisherigen Außenbereich im Sinne des § 35 des Baugesetzbuchs ein Bebauungsplan aufgestellt wird, mit einer zulässigen Geschossfläche von\n18.6.1\t5 000 m2 oder mehr,\tX\n18.6.2\t1 200 m2 bis weniger als 5 000 m2;\t\tA\n18.7\tBau eines Städtebauprojektes für sonstige bauliche Anlagen, für den im bisherigen Außenbereich im Sinne des § 35 des Baugesetzbuchs ein Bebauungsplan aufgestellt wird, mit einer zulässigen Grundfläche im Sinne des § 19 Absatz 2 der Baunutzungsverordnung oder einer festgesetzten Größe der Grundfläche von insgesamt\n18.7.1\t100 000 m2 oder mehr,\tX\n18.7.2\t20 000 m2 bis weniger als 100 000 m2;\t\tA\n18.8\tBau eines Vorhabens der in den Nummern 18.1 bis 18.7 genannten Art, soweit der jeweilige Prüfwert für die Vorprüfung erreicht oder überschritten wird und für den in sonstigen Gebieten ein Bebauungsplan aufgestellt, geändert oder ergänzt wird;\t\tA\n18.9\tVorhaben, für das nach Landesrecht zur Umsetzung der Richtlinie 85\u002F337\u002FEWG des Rates über die Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten (ABl.\nEG Nr.\nL 175 S. 40) in der durch die Änderungsrichtlinie 97\u002F11\u002FEG des Rates (ABl.\nEG Nr.\nL 73 S. 5) geänderten Fassung eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgesehen ist, sofern dessen Zulässigkeit durch einen Bebauungsplan begründet wird oder ein Bebauungsplan einen Planfeststellungsbeschluss ersetzt;\n19.\nLeitungsanlagen und andere Anlagen:\n19.1\tErrichtung und Betrieb einer Hochspannungsfreileitung im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes mit\n19.1.1\teiner Länge von mehr als 15 km und mit einer Nennspannung von 220 kV oder mehr,\tX\n19.1.2\teiner Länge von mehr als 15 km und mit einer Nennspannung von 110 kV bis zu 220 kV,\t\tA\n19.1.3\teiner Länge von 5 km bis 15 km und mit einer Nennspannung von 110 kV oder mehr,\t\tA\n19.1.4\teiner Länge von über 200 Metern und weniger als 5 km und einer Nennspannung von 110 kV oder mehr;\t\tS\n19.1.5\teiner Länge von bis zu 200 Metern und einer Nennspannung von 110 kV oder mehr, wenn die Hochspannungsfreileitung in einem Natura 2000-Gebiet nach § 7 Absatz 1 Nummer 8 des Bundesnaturschutzgesetzes liegt\t\tS\n19.2\tErrichtung und Betrieb einer Gasversorgungsleitung im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes, ausgenommen Anlagen, die den Bereich eines Werksgeländes nicht überschreiten, mit\n19.2.1\teiner Länge von mehr als 40 km und einem Durchmesser von mehr als 800 mm,\tX\n19.2.2\teiner Länge von mehr als 40 km und einem Durchmesser von 300 mm bis zu 800 mm,\t\tA\n19.2.3\teiner Länge von 5 km bis 40 km und einem Durchmesser von mehr als 300 mm,\t\tA\n19.2.4\teiner Länge von weniger als 5 km und einem Durchmesser von mehr als 300 mm;\t\tS\n19.3\tErrichtung und Betrieb einer Rohrleitungsanlage zum Befördern wassergefährdender Stoffe im Sinne von § 66 Absatz 6 Satz 7 dieses Gesetzes, ausgenommen Rohrleitungsanlagen, die –den Bereich eines Werksgeländes nicht überschreiten,\n–Zubehör einer Anlage zum Umgang mit solchen Stoffen sind, oder\n–Anlagen verbinden, die in engem räumlichen und betrieblichen Zusammenhang miteinander stehen und kurzräumig durch landgebundene öffentliche Verkehrswege getrennt sind,\nmit\n19.3.1\teiner Länge von mehr als 40 km,\tX\n19.3.2\teiner Länge von 2 km bis 40 km und einem Durchmesser der Rohrleitung von mehr als 150 mm,\t\tA\n19.3.3\teiner Länge von weniger als 2 km und einem Durchmesser der Rohrleitung von mehr als 150 mm;\t\tS\n19.4\tErrichtung und Betrieb einer Rohrleitungsanlage, soweit sie nicht unter Nummer 19.3 fällt, zum Befördern von verflüssigten Gasen, ausgenommen Anlagen, die den Bereich eines Werksgeländes nicht überschreiten, mit\n19.4.1\teiner Länge von mehr als 40 km und einem Durchmesser der Rohrleitung von mehr als 800 mm,\tX\n19.4.2\teiner Länge von mehr als 40 km und einem Durchmesser der Rohrleitung von 150 mm bis zu 800 mm,\t\tA\n19.4.3\teiner Länge von 2 km bis 40 km und einem Durchmesser der Rohrleitung von mehr als 150 mm,\t\tA\n19.4.4\teiner Länge von weniger als 2 km und einem Durchmesser der Rohrleitung von mehr als 150 mm;\t\tS\n19.5\tErrichtung und Betrieb einer Rohrleitungsanlage, soweit sie nicht unter Nummer 19.3 oder als Energieanlage im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes unter Nummer 19.2 fällt, zum Befördern von nichtverflüssigten Gasen, ausgenommen Anlagen, die den Bereich eines Werksgeländes nicht überschreiten, mit\n19.5.1\teiner Länge von mehr als 40 km und einem Durchmesser der Rohrleitung von mehr als 800 mm,\tX\n19.5.2\teiner Länge von mehr als 40 km und einem Durchmesser der Rohrleitung von 300 mm bis zu 800 mm,\t\tA\n19.5.3\teiner Länge von 5 km bis 40 km und einem Durchmesser der Rohrleitung von mehr als 300 mm,\t\tA\n19.5.4\teiner Länge von weniger als 5 km und einem Durchmesser der Rohrleitung von mehr als 300 mm;\t\tS\n19.6\tErrichtung und Betrieb einer Rohrleitungsanlage zum Befördern von Stoffen im Sinne von § 3a des Chemikaliengesetzes, soweit sie nicht unter eine der Nummern 19.2 bis 19.5 fällt und ausgenommen Abwasserleitungen sowie Anlagen, die den Bereich eines Werksgeländes nicht überschreiten oder Zubehör einer Anlage zum Lagern solcher Stoffe sind, mit\n19.6.1\teiner Länge von mehr als 40 km und einem Durchmesser der Rohrleitung von mehr als 800 mm,\tX\n19.6.2\teiner Länge von mehr als 40 km und einem Durchmesser der Rohrleitung von 300 mm bis 800 mm,\t\tA\n19.6.3\teiner Länge von 5 km bis 40 km und einem Durchmesser der Rohrleitung von mehr als 300 mm,\t\tA\n19.6.4\teiner Länge von weniger als 5 km und einem Durchmesser der Rohrleitung von mehr als 300 mm;\t\tS\n19.7\tErrichtung und Betrieb einer Rohrleitungsanlage zum Befördern von Dampf oder Warmwasser aus einer Anlage nach den Nummern 1 bis 10, die den Bereich des Werksgeländes überschreitet (Dampf- oder Warmwasserpipeline), mit\n19.7.1\teiner Länge von 5 km oder mehr außerhalb des Werksgeländes,\t\tA\n19.7.2\teiner Länge von weniger als 5 km im Außenbereich;\t\tS\n19.8\tErrichtung und Betrieb einer Rohrleitungsanlage, soweit sie nicht unter Nummer 19.6 fällt, zum Befördern von Wasser, die das Gebiet einer Gemeinde überschreitet (Wasserfernleitung), mit\n19.8.1\teiner Länge von 10 km oder mehr,\t\tA\n19.8.2\teiner Länge von 2 km bis weniger als 10 km;\t\tS\n19.9\tErrichtung und Betrieb eines künstlichen Wasserspeichers mit\n19.9.1\t10 Mio. m3 oder mehr Wasser,\tX\n19.9.2\t2 Mio. m3 bis weniger als 10 Mio. m3 Wasser,\t\tA\n19.9.3\t5 000 m3 bis weniger als 2 Mio. m3 Wasser;\t\tS\n19.10\tErrichtung und Betrieb einer Kohlendioxidleitung im Sinne des Kohlendioxid-Speicherung-und-Transport-Gesetzes, ausgenommen Anlagen, die den Bereich eines Werksgeländes nicht überschreiten, mit\n19.10.1\teiner Länge von mehr als 40 km und einem Durchmesser der Rohrleitung von mehr als 800 mm,\tX\n19.10.2\teiner Länge von mehr als 40 km und einem Durchmesser der Rohrleitung von 150 mm bis zu 800 mm,\t\tA\n19.10.3\teiner Länge von 2 km bis 40 km und einem Durchmesser der Rohrleitung von mehr als 150 mm,\t\tA\n19.10.4\teiner Länge von weniger als 2 km und einem Durchmesser der Rohrleitung von mehr als 150 mm;\t\tS\n19.11\tErrichtung und Betrieb eines Erdkabels nach § 2 Absatz 5 des Bundesbedarfsplangesetzes\tX\n19.12\tErrichtung und Betrieb einer Anbindungsleitung von LNG-Anlagen an das Fernleitungsnetz im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes, ausgenommen Leitungsanlagen, die den Bereich eines Werksgeländes nicht überschreiten, mit\n19.12.1\teiner Länge von mehr als 40 km und einem Durchmesser von mehr als 800 mm,\tX\n19.12.2\teiner Länge von mehr als 40 km und einem Durchmesser von 300 mm bis zu 800 mm,\t\tA\n19.12.3\teiner Länge von 5 km bis 40 km und einem Durchmesser von mehr als 300 mm,\t\tA\n19.12.4\teiner Länge von weniger als 5 km und einem Durchmesser von mehr als 300 mm;\t\tS\n19.13\tErrichtung und Betrieb einer Bahnstromfernleitung mit einer Nennspannung von 110 kV bis weniger als 220 kV, soweit nicht von Nummer 14.7 erfasst,\n19.13.1\tmit einer Länge von 15 km oder mehr\t\tA\n19.13.2\tmit einer Länge von weniger als 15 km\t\tS","UVPG - Schlussvorschriften - Anlage 1 Liste „UVP-pflichtige Vorhaben“ [1\u002F14]\n\n(Fundstelle: BGBl.\nI 2021, 565 – 582;bzgl. der einzelnen Änderungen vgl.\nFußnote)\nNachstehende Vorhaben fallen nach § 1 Absatz 1 Nummer 1 in den Anwendungsbereich dieses Gesetzes.\nSoweit nachstehend eine allgemeine Vorprüfung oder eine standortbezogene Vorprüfung des Einzelfalls vorgesehen ist, nimmt dies Bezug auf die Regelungen des § 7 Absatz 1 und 2.\nLegende:\nNr.\t=\tNummer des Vorhabens\nVorhaben\t=\tArt des Vorhabens mit ggf.\nGrößen- oder Leistungswerten nach § 6 Satz 2 sowie Prüfwerten für Größe oder Leistung nach § 7 Absatz 5 Satz 3\nX in Spalte 1\t=\tVorhaben ist UVP-pflichtig\nA in Spalte 2\t=\tallgemeine Vorprüfung des Einzelfalls: siehe § 7 Absatz 1 Satz 1\nS in Spalte 2\t=\tstandortbezogene Vorprüfung des Einzelfalls: siehe § 7 Absatz 2\nNr.\nVorhaben\tSp. 1\tSp. 2\n1.\nWärmeerzeugung, Bergbau und Energie:\n1.1\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Erzeugung von Strom, Dampf, Warmwasser, Prozesswärme oder erhitztem Abgas durch den Einsatz von Brennstoffen in einer Verbrennungseinrichtung (wie Kraftwerk, Heizkraftwerk, Heizwerk, Gasturbine, Verbrennungsmotoranlage, sonstige Feuerungsanlage), einschließlich des jeweils zugehörigen Dampfkessels, mit einer Feuerungswärmeleistung von\n1.1.1\tmehr als 200 MW,\tX\n1.1.2\t50 MW bis 200 MW;\t\tA\n1.2\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Erzeugung von Strom, Dampf, Warmwasser, Prozesswärme oder erhitztem Abgas in einer Verbrennungseinrichtung (wie Kraftwerk, Heizkraftwerk, Heizwerk, Gasturbinenanlage, Verbrennungsmotoranlage, sonstige Feuerungsanlage), einschließlich des jeweils zugehörigen Dampfkessels, ausgenommen Verbrennungsmotoranlagen für Bohranlagen und Notstromaggregate, durch den Einsatz von\n1.2.1\tKohle, Koks einschließlich Petrolkoks, Kohlebriketts, Torfbriketts, Brenntorf, naturbelassenem Holz, emulgiertem Naturbitumen, Heizölen, ausgenommen Heizöl EL, mit einer Feuerungswärmeleistung von 1 MW bis weniger als 50 MW,\t\tS\n1.2.2\tgasförmigen Brennstoffen (insbesondere Koksofengas, Grubengas, Stahlgas, Raffineriegas, Synthesegas, Erdölgas aus der Tertiärförderung von Erdöl, Klärgas, Biogas), ausgenommen naturbelassenem Erdgas, Flüssiggas, Gasen der öffentlichen Gasversorgung oder Wasserstoff, mit einer Feuerungswärmeleistung von\n1.2.2.1\t10 MW bis weniger als 50 MW,\t\tS\n1.2.2.2\t1 MW bis weniger als 10 MW, bei Verbrennungsmotoranlagen oder Gasturbinenanlagen,\t\tS\n1.2.3\tHeizöl EL, Dieselkraftstoff, Methanol, Ethanol, naturbelassenen Pflanzenölen oder Pflanzenölmethylestern, naturbelassenem Erdgas, Flüssiggas, Gasen der öffentlichen Gasversorgung oder Wasserstoff mit einer Feuerungswärmeleistung von\n1.2.3.1\t20 MW bis weniger als 50 MW,\t\tS\n1.2.3.2\t1 MW bis weniger als 20 MW, bei Verbrennungsmotoranlagen oder Gasturbinenanlagen,\t\tS\n1.2.4\tanderen als in Nummer 1.2.1 oder 1.2.3 genannten festen oder flüssigen Brennstoffen mit einer Feuerungswärmeleistung von\n1.2.4.1\t1 MW bis weniger als 50 MW,\t\tA\n1.2.4.2\t100 KW bis weniger als 1 MW;\t\tS\n1.3\t(weggefallen)\n1.4\tErrichtung und Betrieb einer Verbrennungsmotoranlage oder Gasturbinenanlage zum Antrieb von Arbeitsmaschinen für den Einsatz von\n1.4.1\tHeizöl EL, Dieselkraftstoff, Methanol, Ethanol, naturbelassenen Pflanzenölen, Pflanzenölmethylestern Koksofengas, Grubengas, Stahlgas, Raffineriegas, Synthesegas, Erdölgas aus der Tertiärförderung von Erdöl, Klärgas, Biogas, naturbelassenem Erdgas, Flüssiggas, Gasen der öffentlichen Gasversorgung oder Wasserstoff mit einer Feuerungswärmeleistung von\n1.4.1.1\tmehr als 200 MW,\tX\n1.4.1.2\t50 MW bis 200 MW,\t\tA\n1.4.1.3\t1 MW bis weniger als 50 MW, ausgenommen Verbrennungsmotoranlagen für Bohranlagen,\t\tS\n1.4.2\tanderen als in Nummer 1.4.1 genannten Brennstoffen mit einer Feuerungswärmeleistung von\n1.4.2.1\tmehr als 200 MW,\tX\n1.4.2.2\t50 MW bis 200 MW,\t\tA\n1.4.2.3\t1 MW bis weniger als 50 MW;\t\tS\n1.5\t(weggefallen)\n1.6\tErrichtung und Betrieb einer Windfarm mit Anlagen mit einer Gesamthöhe von jeweils mehr als 50 Metern mit\n1.6.1\t20 oder mehr Windkraftanlagen,\tX\n1.6.2\t6 bis weniger als 20 Windkraftanlagen,\t\tA\n1.6.3\t3 bis weniger als 6 Windkraftanlagen;\t\tS\n1.7\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zum Brikettieren von Braun- oder Steinkohle;\tX\n1.8\tErrichtung und Betrieb einer Anlage zur Trockendestillation von Steinkohle oder Braunkohle (z.\nB.\nKokerei, Gaswerk, Schwelerei) mit einem Durchsatz von\n1.8.1\t500 t oder mehr je Tag,\tX\n1.8.2\tweniger als 500 t je Tag, ausgenommen Holzkohlenmeiler;\t\tA",{"teil":21},"Teil 7",[23,27,31],{"norm_key":24,"title":25,"slug":26},"§ 74","Übergangsvorschrift","74",{"norm_key":28,"title":29,"slug":30},"§ 73","Berichterstattung an die Europäische Kommission","73",{"norm_key":32,"title":33,"slug":34},"§ 72","Vermeidung von Interessenkonflikten","72",[],[],false]