[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-vstgb-9":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":23,"neighbors_after":36,"citing_decisions":49,"is_thin":103},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"vstgb","Völkerstrafgesetzbuch","gii","de","statute","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","2002-06-26","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fvstgb\u002Fxml.zip",1291311,"§ 9","9","Kriegsverbrechen gegen Eigentum und sonstige Rechte","Kriegsverbrechen","(1) Wer im Zusammenhang mit einem internationalen oder nichtinternationalen bewaffneten Konflikt plündert oder, ohne dass dies durch die Erfordernisse des bewaffneten Konflikts geboten ist, sonst in erheblichem Umfang völkerrechtswidrig Sachen der gegnerischen Partei, die der Gewalt der eigenen Partei unterliegen, zerstört, sich aneignet oder beschlagnahmt, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.\n(2) Wer im Zusammenhang mit einem internationalen bewaffneten Konflikt völkerrechtswidrig anordnet, dass Rechte und Forderungen aller oder eines wesentlichen Teils der Angehörigen der gegnerischen Partei aufgehoben oder ausgesetzt werden oder vor Gericht nicht einklagbar sind, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.","VSTGB - Straftaten gegen das Völkerrecht - Kriegsverbrechen - § 9 Kriegsverbrechen gegen Eigentum und sonstige Rechte\n\n(1) Wer im Zusammenhang mit einem internationalen oder nichtinternationalen bewaffneten Konflikt plündert oder, ohne dass dies durch die Erfordernisse des bewaffneten Konflikts geboten ist, sonst in erheblichem Umfang völkerrechtswidrig Sachen der gegnerischen Partei, die der Gewalt der eigenen Partei unterliegen, zerstört, sich aneignet oder beschlagnahmt, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.\n(2) Wer im Zusammenhang mit einem internationalen bewaffneten Konflikt völkerrechtswidrig anordnet, dass Rechte und Forderungen aller oder eines wesentlichen Teils der Angehörigen der gegnerischen Partei aufgehoben oder ausgesetzt werden oder vor Gericht nicht einklagbar sind, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.",{"teil":21,"abschnitt":22},"Teil 2","Abschnitt 2",[24,28,32],{"norm_key":25,"title":26,"slug":27},"§ 8","Kriegsverbrechen gegen Personen","8",{"norm_key":29,"title":30,"slug":31},"§ 7","Verbrechen gegen die Menschlichkeit","7",{"norm_key":33,"title":34,"slug":35},"§ 6","Völkermord","6",[37,41,45],{"norm_key":38,"title":39,"slug":40},"§ 10","Kriegsverbrechen gegen humanitäre Operationen und Embleme","10",{"norm_key":42,"title":43,"slug":44},"§ 11","Kriegsverbrechen des Einsatzes verbotener Methoden der Kriegsführung","11",{"norm_key":46,"title":47,"slug":48},"§ 12","Kriegsverbrechen des Einsatzes verbotener Mittel der Kriegsführung","12",[50,57,62,67,72,77,83,88,93,98],{"title":51,"ecli":52,"leitsatz":53,"date":54,"source_url":55,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 22.01.2025 – AK 1 - 5\u002F25, AK 1\u002F25, AK 2\u002F25, AK 3\u002F25, AK 4\u002F25, AK 5\u002F25","ECLI:DE:BGH:2025:220125BAK1.25.0",null,"2025-01-22","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE703532025.zip","rechtsprechung",{"title":58,"ecli":59,"leitsatz":53,"date":60,"source_url":61,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 24.10.2024 – AK 85\u002F24","ECLI:DE:BGH:2024:241024BAK85.24.0","2024-10-24","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE708522024.zip",{"title":63,"ecli":64,"leitsatz":53,"date":65,"source_url":66,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 02.10.2024 – AK 76\u002F24","ECLI:DE:BGH:2024:021024BAK76.24.0","2024-10-02","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE705642024.zip",{"title":68,"ecli":69,"leitsatz":53,"date":70,"source_url":71,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 27.06.2024 – AK 56\u002F24","ECLI:DE:BGH:2024:270624BAK56.24.0","2024-06-27","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE619862024.zip",{"title":73,"ecli":74,"leitsatz":53,"date":75,"source_url":76,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 21.03.2024 – AK 26 und 27\u002F24, AK 26\u002F24, AK 27\u002F24","ECLI:DE:BGH:2024:210324BAK26.24.0","2024-03-21","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE608222024.zip",{"title":78,"ecli":79,"leitsatz":80,"date":81,"source_url":82,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 21.02.2024 – AK 4\u002F24","ECLI:DE:BGH:2024:210224BAK4.24.0","1. Die allgemeine Funktionsträgerimmunität gilt bei völkerrechtlichen Verbrechen nicht, und zwar unabhängig vom Status und Rang des Täters. Der Ausschluss dieser funktionellen Immunität fremder Hoheitsträger bei Völkerstraftaten gehört zum zweifelsfreien Bestand des Völkergewohnheitsrechts.\n2. Für ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch Versklavung nach § 7 Abs. 1 Nr. 3 VStGB bedarf es nicht zwingend der Ausübung eines angemaßten „Eigentumsrechts“ an dem Opfer über einen längeren Zeitraum; ein solcher ist lediglich ein Indiz für das Vorliegen einer Versklavung, ohne dass diese bei bloß kurzzeitigen Tatgeschehen ausgeschlossen wäre.","2024-02-21","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE304162024.zip",{"title":84,"ecli":85,"leitsatz":53,"date":86,"source_url":87,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 08.08.2023 – AK 51\u002F23","ECLI:DE:BGH:2023:080823BAK51.23.0","2023-08-08","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE628452023.zip",{"title":89,"ecli":90,"leitsatz":53,"date":91,"source_url":92,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 18.10.2022 – AK 33\u002F22","ECLI:DE:BGH:2022:181022BAK33.22.0","2022-10-18","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE677342022.zip",{"title":94,"ecli":95,"leitsatz":53,"date":96,"source_url":97,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 20.04.2021 – AK 30\u002F21","ECLI:DE:BGH:2021:200421BAK30.21.0","2021-04-20","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE640462021.zip",{"title":99,"ecli":100,"leitsatz":53,"date":101,"source_url":102,"source_type":56},"BGH, Beschl. v. 04.04.2019 – AK 12\u002F19","ECLI:DE:BGH:2019:040419BAK12.19.0","2019-04-04","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE605602019.zip",false]