[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-vwgo-80c":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":23,"neighbors_after":33,"citing_decisions":43,"is_thin":90},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"vwgo","Verwaltungsgerichtsordnung","gii","de","statute","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","1960-01-21","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fvwgo\u002Fxml.zip",1291861,"§ 80c","80c",null,"Besondere Vorschriften für Anfechtungs- und Verpflichtungsklagen","(1) In Verfahren nach § 48 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 bis 15 und § 50 Absatz 1 Nummer 6 gelten für die Anordnung oder Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung (§§ 80 und 80a) ergänzend die Absätze 2 bis 4. Von Satz 1 ausgenommen sind in § 48 Absatz 1 Satz 1 Nummer 6 das Anlegen von Verkehrsflughäfen und von Verkehrslandeplätzen mit beschränktem Bauschutzbereich sowie in § 48 Absatz 1 Satz 1 Nummer 13 Planfeststellungsverfahren für Braunkohletagebaue.\n(2) Das Gericht kann einen Mangel des angefochtenen Verwaltungsaktes außer Acht lassen, wenn offensichtlich ist, dass dieser in absehbarer Zeit behoben sein wird. Ein solcher Mangel kann insbesondere sein 1.eine Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften oder\n2.ein Mangel bei der Abwägung im Rahmen der Planfeststellung oder der Plangenehmigung.\nDas Gericht soll eine Frist zur Behebung des Mangels setzen. Verstreicht die Frist, ohne dass der Mangel behoben worden ist, gilt § 80 Absatz 7 entsprechend. Satz 1 gilt grundsätzlich nicht für Verfahrensfehler gemäß § 4 Absatz 1 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes.\n(3) Entscheidet das Gericht im Rahmen einer Vollzugsfolgenabwägung, soll es die Anordnung oder Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung in der Regel auf diejenigen Maßnahmen des angefochtenen Verwaltungsaktes beschränken, bei denen dies erforderlich ist, um anderenfalls drohende irreversible Nachteile zu verhindern. Es kann die beschränkte Anordnung oder Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung von der Leistung einer Sicherheit durch den Begünstigten des angefochtenen Verwaltungsaktes abhängig machen.\n(4) Das Gericht hat im Rahmen einer Vollzugsfolgenabwägung die Bedeutung von Vorhaben besonders zu berücksichtigen, wenn ein Bundesgesetz feststellt, dass diese im überragenden öffentlichen Interesse liegen.","VWGO - Verfahren - Besondere Vorschriften für Anfechtungs- und Verpflichtungsklagen - § 80c\n\n(1) In Verfahren nach § 48 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 bis 15 und § 50 Absatz 1 Nummer 6 gelten für die Anordnung oder Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung (§§ 80 und 80a) ergänzend die Absätze 2 bis 4. Von Satz 1 ausgenommen sind in § 48 Absatz 1 Satz 1 Nummer 6 das Anlegen von Verkehrsflughäfen und von Verkehrslandeplätzen mit beschränktem Bauschutzbereich sowie in § 48 Absatz 1 Satz 1 Nummer 13 Planfeststellungsverfahren für Braunkohletagebaue.\n(2) Das Gericht kann einen Mangel des angefochtenen Verwaltungsaktes außer Acht lassen, wenn offensichtlich ist, dass dieser in absehbarer Zeit behoben sein wird. Ein solcher Mangel kann insbesondere sein 1.eine Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften oder\n2.ein Mangel bei der Abwägung im Rahmen der Planfeststellung oder der Plangenehmigung.\nDas Gericht soll eine Frist zur Behebung des Mangels setzen. Verstreicht die Frist, ohne dass der Mangel behoben worden ist, gilt § 80 Absatz 7 entsprechend. Satz 1 gilt grundsätzlich nicht für Verfahrensfehler gemäß § 4 Absatz 1 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes.\n(3) Entscheidet das Gericht im Rahmen einer Vollzugsfolgenabwägung, soll es die Anordnung oder Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung in der Regel auf diejenigen Maßnahmen des angefochtenen Verwaltungsaktes beschränken, bei denen dies erforderlich ist, um anderenfalls drohende irreversible Nachteile zu verhindern. Es kann die beschränkte Anordnung oder Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung von der Leistung einer Sicherheit durch den Begünstigten des angefochtenen Verwaltungsaktes abhängig machen.\n(4) Das Gericht hat im Rahmen einer Vollzugsfolgenabwägung die Bedeutung von Vorhaben besonders zu berücksichtigen, wenn ein Bundesgesetz feststellt, dass diese im überragenden öffentlichen Interesse liegen.",{"teil":21,"abschnitt":22},"Teil II","8. Abschnitt",[24,27,30],{"norm_key":25,"title":16,"slug":26},"§ 80b","80b",{"norm_key":28,"title":16,"slug":29},"§ 80a","80a",{"norm_key":31,"title":16,"slug":32},"§ 80","80",[34,37,40],{"norm_key":35,"title":16,"slug":36},"§ 81","81",{"norm_key":38,"title":16,"slug":39},"§ 82","82",{"norm_key":41,"title":16,"slug":42},"§ 83","83",[44,50,56,61,66,71,76,80,85],{"title":45,"ecli":46,"leitsatz":16,"date":47,"source_url":48,"source_type":49},"BVerwG, Beschl. v. 16.10.2025 – 11 VR 13.25, 11 VR 13.25 (11 A 18.25)","ECLI:DE:BVerwG:2025:161025B11VR13.25.0","2025-10-16","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE202500684.zip","rechtsprechung",{"title":51,"ecli":52,"leitsatz":53,"date":54,"source_url":55,"source_type":49},"BVerwG, Beschl. v. 01.10.2025 – 11 VR 12.25, 11 VR 12.25 (11 A 16.25)","ECLI:DE:BVerwG:2025:011025B11VR12.25.1","1. Das Erfordernis einer mündlichen Verhandlung nach § 44b Abs. 2 Satz 1 EnWG dient nicht nur der Ordnung des Verfahrensablaufs, sondern gewährt dem Betroffenen eine eigene, unabhängig vom materiellen Recht durchsetzbare Rechtsposition.\n2. § 46 VwVfG greift nicht ein, wenn unter Verstoß gegen § 44b Abs. 2 Satz 1 EnWG eine mündliche Verhandlung unterbleibt. Gleiches gilt für Verfahrensfehler bei der Vorbereitung und Durchführung der mündlichen Verhandlung, die nach ihrer Art und Schwere deren vollständigem Unterlassen vergleichbar sind.\n3. Um der Aufgabe des vorläufigen Rechtsschutzes gerecht zu werden, kann nach § 80c Abs. 2 Satz 1 VwGO ein Verfahrensfehler nur dann außer Acht gelassen werden, wenn zu erwarten ist, die Behörde werde nach der Behebung des Verfahrensfehlers im Ergebnis an der Entscheidung festhalten.\n4. § 154 Abs. 5 VwGO findet auf den Kostenausspruch über die außergerichtlichen Kosten keine Anwendung.","2025-10-01","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE202500674.zip",{"title":57,"ecli":58,"leitsatz":16,"date":59,"source_url":60,"source_type":49},"BVerwG, Beschl. v. 19.02.2025 – 11 VR 18\u002F24, 11 VR 18\u002F24 (11 A 32\u002F24)","ECLI:DE:BVerwG:2025:190225B11VR18.24.0","2025-02-19","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE202500233.zip",{"title":62,"ecli":63,"leitsatz":16,"date":64,"source_url":65,"source_type":49},"BVerwG, Beschl. v. 21.01.2025 – 11 VR 7\u002F24, 11 VR 7\u002F24 (11 A 16\u002F24)","ECLI:DE:BVerwG:2025:210125B11VR7.24.0","2025-01-21","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE202500135.zip",{"title":67,"ecli":68,"leitsatz":16,"date":69,"source_url":70,"source_type":49},"BVerwG, Beschl. v. 30.05.2024 – 9 VR 1\u002F24, 9 VR 1\u002F24 (9 A 2\u002F24)","ECLI:DE:BVerwG:2024:300524B9VR1.24.0","2024-05-30","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE202400392.zip",{"title":72,"ecli":73,"leitsatz":16,"date":74,"source_url":75,"source_type":49},"BVerwG, Beschl. v. 22.02.2024 – 11 VR 3\u002F24, 11 VR 3\u002F24 (11 A 3\u002F24)","ECLI:DE:BVerwG:2024:220224B11VR3.24.0","2024-02-22","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE202400235.zip",{"title":77,"ecli":78,"leitsatz":16,"date":74,"source_url":79,"source_type":49},"BVerwG, Beschl. v. 22.02.2024 – 11 VR 4\u002F24, 11 VR 4\u002F24 (11 A 4\u002F24)","ECLI:DE:BVerwG:2024:220224B11VR4.24.0","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE202400234.zip",{"title":81,"ecli":16,"leitsatz":81,"date":82,"source_url":83,"source_type":84},"Zur Anordnung der aufschiebenden Wirkung eines Nachbarwiderspruchs gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung hinsichtlich des Betriebs von Windenergieanlagen wegen eines übermäßigen Schattenwurfs auf ein Wohngebäude.","2023-08-28","https:\u002F\u002Fwww.justiz.sachsen.de\u002Fovgentschweb\u002Fdocument.phtml?id=7082","sachsen_rechtsprechung",{"title":86,"ecli":87,"leitsatz":16,"date":88,"source_url":89,"source_type":49},"BVerwG, Beschl. v. 26.04.2023 – 4 VR 6\u002F22","ECLI:DE:BVerwG:2023:260423B4VR6.22.0","2023-04-26","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE202300499.zip",false]