[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-vwvfg-60":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":22,"neighbors_after":35,"citing_decisions":48,"is_thin":97},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"vwvfg","Verwaltungsverfahrensgesetz","gii","de","statute","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","1976-05-25","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fvwvfg\u002Fxml.zip",1292078,"§ 60","60","Anpassung und Kündigung in besonderen Fällen","Öffentlich-rechtlicher Vertrag","(1) Haben die Verhältnisse, die für die Festsetzung des Vertragsinhalts maßgebend gewesen sind, sich seit Abschluss des Vertrags so wesentlich geändert, dass einer Vertragspartei das Festhalten an der ursprünglichen vertraglichen Regelung nicht zuzumuten ist, so kann diese Vertragspartei eine Anpassung des Vertragsinhalts an die geänderten Verhältnisse verlangen oder, sofern eine Anpassung nicht möglich oder einer Vertragspartei nicht zuzumuten ist, den Vertrag kündigen. Die Behörde kann den Vertrag auch kündigen, um schwere Nachteile für das Gemeinwohl zu verhüten oder zu beseitigen.\n(2) Die Kündigung bedarf der Schriftform, soweit nicht durch Rechtsvorschrift eine andere Form vorgeschrieben ist. Sie soll begründet werden.","VWVFG - Öffentlich-rechtlicher Vertrag - § 60 Anpassung und Kündigung in besonderen Fällen\n\n(1) Haben die Verhältnisse, die für die Festsetzung des Vertragsinhalts maßgebend gewesen sind, sich seit Abschluss des Vertrags so wesentlich geändert, dass einer Vertragspartei das Festhalten an der ursprünglichen vertraglichen Regelung nicht zuzumuten ist, so kann diese Vertragspartei eine Anpassung des Vertragsinhalts an die geänderten Verhältnisse verlangen oder, sofern eine Anpassung nicht möglich oder einer Vertragspartei nicht zuzumuten ist, den Vertrag kündigen. Die Behörde kann den Vertrag auch kündigen, um schwere Nachteile für das Gemeinwohl zu verhüten oder zu beseitigen.\n(2) Die Kündigung bedarf der Schriftform, soweit nicht durch Rechtsvorschrift eine andere Form vorgeschrieben ist. Sie soll begründet werden.",{"teil":21},"Teil IV",[23,27,31],{"norm_key":24,"title":25,"slug":26},"§ 59","Nichtigkeit des öffentlich-rechtlichen Vertrags","59",{"norm_key":28,"title":29,"slug":30},"§ 58","Zustimmung von Dritten und Behörden","58",{"norm_key":32,"title":33,"slug":34},"§ 57","Schriftform","57",[36,40,44],{"norm_key":37,"title":38,"slug":39},"§ 61","Unterwerfung unter die sofortige Vollstreckung","61",{"norm_key":41,"title":42,"slug":43},"§ 62","Ergänzende Anwendung von Vorschriften","62",{"norm_key":45,"title":46,"slug":47},"§ 63","Anwendung der Vorschriften über das förmliche Verwaltungsverfahren","63",[49,55,62,67,71,75,79,83,87,93],{"title":50,"ecli":51,"leitsatz":50,"date":52,"source_url":53,"source_type":54},"1. Dem Gesetz über Kindertageseinrichtungen (SächsKitaG) ist eine Verwaltungsaktsbefugnis zur Geltendmachung des Eigenanteils des Trägers nach § 16 SächsKitaG weder ausdrücklich noch durch Auslegung zu entnehmen. 2. Ein Anspruch auf Vertragsanpassung nach § 60 Abs. 1 Satz 1 VwVfG besteht bei einer auf eine gewisse Dauer angelegten und noch nicht abgeschlossenen Vertragsbeziehung grundsätzlich erst ab Zugang des Anpassungsverlangens . 3. Eine einrichtungsbezogene Betrachtungsweise ist in Bezug auf den Eigenanteil weder in § 16 SächsKitaG noch im Übrigen im Gesetz über Kindertageseinrichtungen (SächsKitaG) angelegt.",null,"2026-03-26","https:\u002F\u002Fwww.justiz.sachsen.de\u002Fovgentschweb\u002Fdocument.phtml?id=7887","sachsen_rechtsprechung",{"title":56,"ecli":57,"leitsatz":58,"date":59,"source_url":60,"source_type":61},"BVerwG, Urt. v. 26.06.2025 – 10 A 6.23","ECLI:DE:BVerwG:2025:260625U10A6.23.0","1. Art. 104a Abs. 1 GG steht Regelungen in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag nicht entgegen, mit denen Bund und Land in Wahrnehmung jeweils eigener Aufgabenzuständigkeiten zur Erreichung eines bestimmten Ziels zusammenarbeiten (im Anschluss an BVerfG, Beschluss vom 15. November 2023 - 2 BvG 1\u002F19 u. a. - BVerfGE 167, 59 Rn. 59).\n2. Bei faktisch überschneidender Aufgabenzuständigkeit darf der jeweilige Finanzierungsbeitrag nicht deutlich über das Maß der gesetzlich zugewiesenen Aufgabe hinausgehen, so dass die Vertragsauslegung unter Beachtung von Art. 104a Abs. 1 GG zu erfolgen hat (im Anschluss an BVerfG, Beschluss vom 15. November 2023 - 2 BvG 1\u002F19 u. a. - BVerfGE 167, 59 Rn. 61).\n3. Treffen Hoheitsträger in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag Festlegungen über ihren Finanzierungsanteil, so steht ihnen hinsichtlich dessen konkreter Ausgestaltung ein weiter, nur durch das Willkürverbot begrenzter Gestaltungsspielraum zu.","2025-06-26","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE202500590.zip","rechtsprechung",{"title":63,"ecli":64,"leitsatz":51,"date":65,"source_url":66,"source_type":61},"BVerwG, Beschl. v. 18.06.2025 – 2 B 15.25","ECLI:DE:BVerwG:2025:180625B2B15.25.0","2025-06-18","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE202500447.zip",{"title":68,"ecli":51,"leitsatz":51,"date":69,"source_url":70,"source_type":54},"Sächsisches OVG, Beschl. v. 18.12.2023 – 3 B 231\u002F23","2023-12-18","https:\u002F\u002Fwww.justiz.sachsen.de\u002Fovgentschweb\u002Fdocument.phtml?id=7159",{"title":72,"ecli":51,"leitsatz":51,"date":73,"source_url":74,"source_type":54},"Sächsisches OVG, Urt. v. 12.07.2023 – 6 A 648\u002F20","2023-07-12","https:\u002F\u002Fwww.justiz.sachsen.de\u002Fovgentschweb\u002Fdocument.phtml?id=7046",{"title":76,"ecli":51,"leitsatz":51,"date":77,"source_url":78,"source_type":54},"Sächsisches OVG, Beschl. v. 12.08.2021 – 9 A 155\u002F18.PL","2021-08-12","https:\u002F\u002Fwww.justiz.sachsen.de\u002Fovgentschweb\u002Fdocument.phtml?id=6369",{"title":80,"ecli":51,"leitsatz":51,"date":81,"source_url":82,"source_type":54},"Sächsisches OVG, Beschl. v. 24.02.2021 – 2 A 969\u002F18","2021-02-24","https:\u002F\u002Fwww.justiz.sachsen.de\u002Fovgentschweb\u002Fdocument.phtml?id=6165",{"title":84,"ecli":51,"leitsatz":51,"date":85,"source_url":86,"source_type":54},"Sächsisches OVG, Urt. v. 25.02.2020 – 4 A 439\u002F18","2020-02-25","https:\u002F\u002Fwww.justiz.sachsen.de\u002Fovgentschweb\u002Fdocument.phtml?id=6014",{"title":88,"ecli":89,"leitsatz":90,"date":91,"source_url":92,"source_type":61},"BFH, Beschl. v. 07.02.2018 – X B 126\u002F17","ECLI:DE:BFH:2018:B.070218.XB126.17.0","1. NV: Die Wirksamkeit einer Erledigungserklärung hängt nicht davon ab, ob sie inhaltlich dem mutmaßlichen Ergebnis bei streitiger Fortführung des Prozesses entspricht .\n2. NV: Verfahrensfehler im Ausgangsverfahren sind nicht gleichzeitig Verfahrensfehler des nachfolgenden Rechtsstreits betreffend die Wirksamkeit der Erledigungserklärung .","2018-02-07","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-STRE201850072.zip",{"title":94,"ecli":51,"leitsatz":51,"date":95,"source_url":96,"source_type":54},"Sächsisches OVG, Urt. v. 20.04.2017 – 3 A 402\u002F15","2017-04-20","https:\u002F\u002Fwww.justiz.sachsen.de\u002Fovgentschweb\u002Fdocument.phtml?id=4894",false]