[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-vwvg-6":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":22,"neighbors_after":35,"citing_decisions":48,"is_thin":100},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"vwvg","Verwaltungs-Vollstreckungsgesetz","gii","de","statute","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","1953-04-27","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fvwvg\u002Fxml.zip",1292138,"§ 6","6","Zulässigkeit des Verwaltungszwanges","Erzwingung von Handlungen, Duldungen oder Unterlassungen","(1) Der Verwaltungsakt, der auf die Herausgabe einer Sache oder auf die Vornahme einer Handlung oder auf Duldung oder Unterlassung gerichtet ist, kann mit den Zwangsmitteln nach § 9 durchgesetzt werden, wenn er unanfechtbar ist oder wenn sein sofortiger Vollzug angeordnet oder wenn dem Rechtsmittel keine aufschiebende Wirkung beigelegt ist.\n(2) Der Verwaltungszwang kann ohne vorausgehenden Verwaltungsakt angewendet werden, wenn der sofortige Vollzug zur Verhinderung einer rechtswidrigen Tat, die einen Straf- oder Bußgeldtatbestand verwirklicht, oder zur Abwendung einer drohenden Gefahr notwendig ist und die Behörde hierbei innerhalb ihrer gesetzlichen Befugnisse handelt.","VWVG - Erzwingung von Handlungen, Duldungen oder Unterlassungen - § 6 Zulässigkeit des Verwaltungszwanges\n\n(1) Der Verwaltungsakt, der auf die Herausgabe einer Sache oder auf die Vornahme einer Handlung oder auf Duldung oder Unterlassung gerichtet ist, kann mit den Zwangsmitteln nach § 9 durchgesetzt werden, wenn er unanfechtbar ist oder wenn sein sofortiger Vollzug angeordnet oder wenn dem Rechtsmittel keine aufschiebende Wirkung beigelegt ist.\n(2) Der Verwaltungszwang kann ohne vorausgehenden Verwaltungsakt angewendet werden, wenn der sofortige Vollzug zur Verhinderung einer rechtswidrigen Tat, die einen Straf- oder Bußgeldtatbestand verwirklicht, oder zur Abwendung einer drohenden Gefahr notwendig ist und die Behörde hierbei innerhalb ihrer gesetzlichen Befugnisse handelt.",{"abschnitt":21},"Zweiter Abschnitt",[23,27,31],{"norm_key":24,"title":25,"slug":26},"§ 5b","Auskunftsrechte der Vollstreckungsbehörde","5b",{"norm_key":28,"title":29,"slug":30},"§ 5a","Ermittlung des Aufenthaltsorts des Vollstreckungsschuldners","5a",{"norm_key":32,"title":33,"slug":34},"§ 5","Anzuwendende Vollstreckungsvorschriften","5",[36,40,44],{"norm_key":37,"title":38,"slug":39},"§ 7","Vollzugsbehörden","7",{"norm_key":41,"title":42,"slug":43},"§ 8","Örtliche Zuständigkeit","8",{"norm_key":45,"title":46,"slug":47},"§ 9","Zwangsmittel","9",[49,56,62,68,73,77,82,87,91,95],{"title":50,"ecli":51,"leitsatz":52,"date":53,"source_url":54,"source_type":55},"BGH, Urt. v. 24.02.2026 – KZR 51\u002F22","ECLI:DE:BGH:2026:240226UKZR51.22.0","Wikingerhof\u002FBooking.com II\n1. Eine Zusage gegenüber den nationalen Verbraucherschutzbehörden der Mitgliedstaaten nach Art. 9 Abs. 4 Satz 1 Buchst. b Verordnung (EU) 2017\u002F2394 ist nicht geeignet, die durch einen Verstoß gegen das Lauterkeitsrecht begründete Wiederholungsgefahr auszuräumen, weil sie in Deutschland nach geltender Rechtslage nicht mit einer ausreichenden Sanktionsmöglichkeit im Fall der Zuwiderhandlung verbunden ist.\n2. Bei einem Verstoß gegen § 19 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 und 2 GWB genügt es für die Betroffenheit nach § 33 Abs. 1 und 3 GWB, dass das wettbewerbsbeschränkende Verhalten geeignet ist, eine Beeinträchtigung des Anspruchstellers mittelbar oder unmittelbar zu begründen.\n3. Der Tatbestand des Forderns im Sinn des § 19 Abs. 2 Nr. 2 GWB ist bereits dann verwirklicht, wenn ein entsprechendes Angebot ernsthaft geäußert wird.","2026-02-24","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE704552026.zip","rechtsprechung",{"title":57,"ecli":58,"leitsatz":59,"date":60,"source_url":61,"source_type":55},"BGH, Beschl. v. 10.09.2024 – EnVR 76\u002F23","ECLI:DE:BGH:2024:100924BENVR76.23.0",null,"2024-09-10","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE708752024.zip",{"title":63,"ecli":64,"leitsatz":65,"date":66,"source_url":67,"source_type":55},"BVerwG, Urt. v. 15.06.2023 – 1 C 10\u002F22","ECLI:DE:BVerwG:2023:150623U1C10.22.0","1. Ein in einer Aufnahmeeinrichtung (§ 47 Abs. 1 AsylG) dem Ausländer zugewiesenes Zimmer ist in der Regel eine Wohnung im Sinne des Art. 13 Abs. 1 GG.\n2. Die Durchsuchung einer Wohnung (Art. 13 Abs. 2 GG) erschöpft sich nicht in deren Betreten, sondern umfasst als zweites Element die Vornahme von Handlungen in den Räumen (Bestätigung der bisherigen Rechtsprechung; vgl. BVerwG, Urteile vom 6. September 1974 - 1 C 17.73 - BVerwGE 47, 31 \u003C35 ff.> und vom 25. August 2004 - 6 C 26.03 - BVerwGE 121, 345 \u003C349>).\n3. Betreten behördliche Bedienstete eine Wohnung zum Zwecke der Durchführung einer Überstellung nach Art. 29 VO (EU) Nr. 604\u002F2013, kann dies nach Art. 13 Abs. 7 GG zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung verfassungsrechtlich zulässig sein.","2023-06-15","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE202300666.zip",{"title":69,"ecli":70,"leitsatz":59,"date":71,"source_url":72,"source_type":55},"BVerwG, Urt. v. 21.04.2021 – 8 C 20\u002F20","ECLI:DE:BVerwG:2021:210421U8C20.20.0","2021-04-21","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE202100673.zip",{"title":74,"ecli":75,"leitsatz":59,"date":71,"source_url":76,"source_type":55},"BVerwG, Urt. v. 21.04.2021 – 8 C 19\u002F20","ECLI:DE:BVerwG:2021:210421U8C19.20.0","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE202100674.zip",{"title":78,"ecli":79,"leitsatz":59,"date":80,"source_url":81,"source_type":55},"BVerwG, Beschl. v. 21.01.2019 – 6 B 120\u002F18","ECLI:DE:BVerwG:2019:210119B6B120.18.0","2019-01-21","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE201900177.zip",{"title":83,"ecli":84,"leitsatz":59,"date":85,"source_url":86,"source_type":55},"BVerwG, Beschl. v. 22.02.2016 – 7 B 34\u002F15","ECLI:DE:BVerwG:2016:220216B7B34.15.0","2016-02-22","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE201600166.zip",{"title":88,"ecli":89,"leitsatz":59,"date":85,"source_url":90,"source_type":55},"BVerwG, Beschl. v. 22.02.2016 – 7 B 32\u002F15","ECLI:DE:BVerwG:2016:220216B7B32.15.0","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE201600167.zip",{"title":92,"ecli":93,"leitsatz":59,"date":85,"source_url":94,"source_type":55},"BVerwG, Beschl. v. 22.02.2016 – 7 B 33\u002F15","ECLI:DE:BVerwG:2016:220216B7B33.15.0","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE201600171.zip",{"title":96,"ecli":59,"leitsatz":97,"date":98,"source_url":99,"source_type":55},"BVerwG, Urt. v. 16.05.2013 – 8 C 15\u002F12","1. Ein berechtigtes Interesse an der Feststellung der Rechtswidrigkeit einer erledigten glücksspielrechtlichen Untersagung wegen Ermessensfehlern ist nicht mit einem Präjudizinteresse wegen der beabsichtigten Geltendmachung von Amtshaftungs- oder unionsrechtlichen Staatshaftungsansprüchen zu begründen, wenn nicht auszuschließen ist, dass die Untersagung auch bei fehlerfreier Ermessensausübung ergangen wäre.\n2. Weder aus der Rechtsweggarantie des Art. 19 Abs. 4 GG noch aus der Gewährleistung eines wirksamen Rechtsbehelfs nach Art. 47 GRC (juris: EUGrdRCh) folgt ein Fortsetzungsfeststellungsinteresse bei jedem erledigten, tiefgreifenden Eingriff in (benannte) Grundrechte oder in unionsrechtliche Grundfreiheiten. Ein solches Interesse kann nur bestehen, wenn die begehrte Feststellung die Position des Klägers verbessern kann oder wenn Eingriffe dieser Art sich typischerweise so kurzfristig endgültig erledigen, dass sie sonst nicht gerichtlich in einem Hauptsacheverfahren zu überprüfen wären.","2013-05-16","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-WBRE410019756.zip",false]