[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"norm-gii-zpo-411a":3},{"law":4,"norm_id":13,"norm_key":14,"slug":15,"title":16,"chapter":17,"content":18,"enriched_content":19,"hierarchy":20,"neighbors_before":24,"neighbors_after":37,"citing_decisions":50,"is_thin":106},{"abbreviation":5,"title":6,"source_type":7,"jurisdiction":8,"document_kind":9,"language":8,"attribution":10,"version_date":11,"source_url":12},"zpo","Zivilprozessordnung","gii","de","statute","Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG","1950-09-12","https:\u002F\u002Fwww.gesetze-im-internet.de\u002Fzpo\u002Fxml.zip",1298755,"§ 411a","411a","Verwertung von Sachverständigengutachten aus anderen Verfahren","Beweis durch Sachverständige","Die schriftliche Begutachtung kann durch die Verwertung eines gerichtlich oder staatsanwaltschaftlich eingeholten Sachverständigengutachtens aus einem anderen Verfahren ersetzt werden.","ZPO - Verfahren im ersten Rechtszug - Verfahren vor den Landgerichten - Beweis durch Sachverständige - § 411a Verwertung von Sachverständigengutachten aus anderen Verfahren\n\nDie schriftliche Begutachtung kann durch die Verwertung eines gerichtlich oder staatsanwaltschaftlich eingeholten Sachverständigengutachtens aus einem anderen Verfahren ersetzt werden.",{"buch":21,"abschnitt":22,"titel":23},"Buch 2","Abschnitt 1","Titel 8",[25,29,33],{"norm_key":26,"title":27,"slug":28},"§ 411","Schriftliches Gutachten","411",{"norm_key":30,"title":31,"slug":32},"§ 410","Sachverständigenbeeidigung","410",{"norm_key":34,"title":35,"slug":36},"§ 409","Folgen des Ausbleibens oder der Gutachtenverweigerung","409",[38,42,46],{"norm_key":39,"title":40,"slug":41},"§ 412","Neues Gutachten","412",{"norm_key":43,"title":44,"slug":45},"§ 413","Sachverständigenvergütung","413",{"norm_key":47,"title":48,"slug":49},"§ 414","Sachverständige Zeugen","414",[51,58,64,68,73,79,84,90,95,101],{"title":52,"ecli":53,"leitsatz":54,"date":55,"source_url":56,"source_type":57},"BGH, Urt. v. 09.03.2026 – VI ZR 335\u002F24","ECLI:DE:BGH:2026:090326UVIZR335.24.0","1. Wer nach § 84a Abs. 1 Satz 1 AMG Auskunft begehrt, muss Tatsachen darlegen und gegebenenfalls beweisen, die die Annahme begründen, dass ein Arzneimittel den Schaden verursacht hat. Diese Tatsachen müssen die Ursächlichkeit des Arzneimittels für den Schaden plausibel erscheinen lassen. Plausibilität setzt nicht voraus, dass die Ursächlichkeit überwiegend wahrscheinlich ist; sie kann auch vorliegen, wenn mehr gegen als für das Arzneimittel als Schadensursache spricht.\n2. Der Auskunftsanspruch nach § 84a Abs. 1 AMG ist nicht auf dem pharmazeutischen Unternehmer bekannte Wirkungen und Erkenntnisse beschränkt, die sich auf das beim jeweiligen Anspruchsteller individuell vorhandene Krankheitsbild beziehen.\n3. Für die Bewertung, ob ein Arzneimittel bei bestimmungsgemäßem Gebrauch schädliche Wirkungen hat, die über ein nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft vertretbares Maß hinausgehen (§ 84 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 AMG), ist grundsätzlich auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse im Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung in der Tatsacheninstanz abzustellen.\n4. Zu den Anforderungen an den klägerischen Vortrag zur Darlegung des behaupteten negativen Nutzen-Risiko-Verhältnisses eines Arzneimittels (§ 84 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 AMG) als Voraussetzung für die Einholung eines beantragten Sachverständigengutachtens.\n5. Ein anderer Umstand, der nach § 84 Abs. 2 Satz 3 AMG nach den Gegebenheiten des Einzelfalls geeignet ist, den Schaden zu verursachen, und der zur Nichtanwendbarkeit der Kausalitätsvermutung des § 84 Abs. 2 Satz 1 AMG führt, setzt eine konkrete Alternativursache voraus. Die abstrakte Möglichkeit unbekannter Reserveursachen genügt nicht.","2026-03-09","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE705072026.zip","rechtsprechung",{"title":59,"ecli":60,"leitsatz":61,"date":62,"source_url":63,"source_type":57},"BGH, Urt. v. 09.12.2025 – XI ZR 65\u002F24","ECLI:DE:BGH:2025:091225UXIZR65.24.0",null,"2025-12-09","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE730222025.zip",{"title":65,"ecli":66,"leitsatz":61,"date":62,"source_url":67,"source_type":57},"BSG, Urt. v. 09.12.2025 – B 2 U 5\u002F23 R","ECLI:DE:BSG:2023:220623BB2U523R0","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KSRE132530215.zip",{"title":69,"ecli":70,"leitsatz":61,"date":71,"source_url":72,"source_type":57},"BGH, Beschl. v. 13.08.2025 – XII ZB 616\u002F24","ECLI:DE:BGH:2025:130825BXIIZB616.24.0","2025-08-13","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE722372025.zip",{"title":74,"ecli":75,"leitsatz":76,"date":77,"source_url":78,"source_type":57},"BGH, Beschl. v. 30.07.2025 – XII ZB 207\u002F25","ECLI:DE:BGH:2025:300725BXIIZB207.25.0","1. Maßgeblich für die Verwertbarkeit eines in einem anderen Verfahren eingeholten Sachverständigengutachtens nach § 411a ZPO ist, dass dieses auf gerichtliche Anordnung erstellt worden ist.\n2. Die Verwertung eines in einem anderen Verfahren eingeholten Sachverständigengutachtens ist nur dann zulässig, wenn es entsprechend § 411a ZPO in das Verfahren eingeführt und dem Betroffenen Gelegenheit gegeben worden ist, zu den Ausführungen des zu verwertenden Gutachtens in dem vorliegenden Verfahren Stellung zu nehmen. Beabsichtigt das Gericht, von der Möglichkeit des § 411a ZPO Gebrauch zu machen, muss es den Beteiligten vor der Anordnung der Verwertung des Gutachtens rechtliches Gehör gewähren (vgl. Senatsbeschlüsse vom 7. Februar 2024 - XII ZB 130\u002F23 - FamRZ 2024, 888 und vom 8. Juli 2020 - XII ZB 68\u002F20 - FamRZ 2020, 1677).\n3. Der Fristablauf für die zulässige Zeit der zu genehmigenden Unterbringung hat sich grundsätzlich an dem Zeitpunkt der Erstellung des Gutachtens zu orientieren (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 15. Januar 2025 - XII ZB 517\u002F24 - FamRZ 2025, 812).","2025-07-30","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE721862025.zip",{"title":80,"ecli":81,"leitsatz":61,"date":82,"source_url":83,"source_type":57},"BGH, Beschl. v. 28.09.2023 – V ZR 3\u002F23","ECLI:DE:BGH:2023:280923BVZR3.23.0","2023-09-28","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE632312023.zip",{"title":85,"ecli":86,"leitsatz":87,"date":88,"source_url":89,"source_type":57},"BSG, Urt. v. 27.09.2023 – B 2 U 13\u002F21 R","ECLI:DE:BSG:2023:270923UB2U1321R0","Ein rechtswidriger Verwaltungsakt ist auch dann zurückzunehmen, wenn dessen Rechtmäßigkeit bereits durch rechtskräftiges Feststellungsurteil bestätigt worden ist.","2023-09-27","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KSRE162730122.zip",{"title":91,"ecli":92,"leitsatz":61,"date":93,"source_url":94,"source_type":57},"BGH, Urt. v. 25.04.2023 – XI ZR 225\u002F21","ECLI:DE:BGH:2023:250423UXIZR225.21.0","2023-04-25","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE623332023.zip",{"title":96,"ecli":97,"leitsatz":98,"date":99,"source_url":100,"source_type":57},"BGH, Urt. v. 24.01.2023 – XI ZR 257\u002F21","ECLI:DE:BGH:2023:240123UXIZR257.21.0","1. Bei Prämiensparverträgen, bei denen die Prämien auf die Sparbeiträge stufenweise bis zum 15. Sparjahr steigen, sind im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung (§§ 133, 157 BGB) für die vorzunehmenden Zinsanpassungen ein langfristiger Referenzzinssatz und die Verhältnismethode maßgebend. Der als Referenz heranzuziehende Marktzinssatz oder die als Referenz heranzuziehende Umlaufrendite ist vom Oberlandesgericht mit sachverständiger Hilfe zu bestimmen und hat widerzuspiegeln, dass es sich bei den Prämiensparverträgen um eine risikolose Anlageform handelt (Bestätigung BGH, Urteil vom 13. April 2010 - XI ZR 197\u002F09, BGHZ 185, 166 Rn. 22 f., 26 f., BGH, Urteil vom 21. Dezember 2010 - XI ZR 52\u002F08, WM 2011, 306 Rn. 22, 25 und BGH, Urteil vom 6. Oktober 2021 - XI ZR 234\u002F20, BGHZ 231, 215 Rn. 85, 95 ff.).\n2. Zur Verfahrensbeschleunigung kann gemäß § 411a ZPO die schriftliche Begutachtung durch die Verwertung eines gerichtlich eingeholten Sachverständigengutachtens aus einem anderen Verfahren ersetzt werden.","2023-01-24","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KORE303722023.zip",{"title":102,"ecli":103,"leitsatz":61,"date":104,"source_url":105,"source_type":57},"BSG, Beschl. v. 22.12.2021 – B 5 R 175\u002F21 B","ECLI:DE:BSG:2021:221221BB5R17521B0","2021-12-22","http:\u002F\u002Fwww.rechtsprechung-im-internet.de\u002Fjportal\u002Fdocs\u002Fbsjrs\u002Fjb-KSRE186481206.zip",false]