§ 358 – Mit dem widerrufenen Vertrag verbundener Vertrag
BGB · Bürgerliches Gesetzbuch
Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG · aktuelle Fassung
Zitierende Gerichtsentscheidungen
- BGH, Urt. v. 03.03.2026 – XI ZR 39/25ECLI:DE:BGH:2026:030326UXIZR39.25.0
Das Fehlen der Angabe des zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden konkreten Verzugszinssatzes nach § 492 Abs. 2 BGB i.V.m. Art. 247 § 3 Abs. 1 Nr. 11 EGBGB hindert das Anlaufen der Widerrufsfrist nicht, wenn dieser für den Darlehensnehmer aufgrund anderer Angaben im Vertrag leicht zu ermitteln ist (Fortführung Senatsurteil vom 27. Februar 2024 - XI ZR 258/22, BGHZ 239, 337).
- BGH, Beschl. v. 29.10.2025 – III ZR 174/24ECLI:DE:BGH:2025:291025BIIIZR174.24.0
- BGH, Beschl. v. 06.05.2025 – X ARZ 38/25ECLI:DE:BGH:2025:060525BXARZ38.25.0
1. Der Widerruf eines mit einem Kaufvertrag im Sinne von § 358 BGB verbundenen Verbraucherdarlehensvertrags führt nicht dazu, dass alle Ansprüche auf Rückabwicklung an demselben Ort zu erfüllen sind. 2. Die Vermittlung des Darlehensvertrags durch den Verkäufer begründet in solchen Fällen keine Niederlassung der Darlehensgeberin am Ort der Vermittlung.
- BGH, Urt. v. 29.04.2025 – XI ZR 140/23ECLI:DE:BGH:2025:290425UXIZR140.23.0
Der Feststellungsantrag des Darlehensnehmers, aufgrund des Widerrufs seiner Vertragserklärung nicht mehr zur Zahlung von Zins- und Tilgungsleistungen aus dem Darlehensvertrag verpflichtet zu sein, zielt allein auf die vertraglichen Erfüllungsansprüche aus dem Darlehensvertrag gemäß § 488 Abs. 1 Satz 2 BGB (Bestätigung von BGH, Beschluss vom 19. September 2023 - XI ZR 58/23, WM 2023, 1955).
- BGH, Urt. v. 25.03.2025 – XI ZR 94/23ECLI:DE:BGH:2025:250325UXIZR94.23.0
- BGH, Urt. v. 11.02.2025 – XI ZR 146/22ECLI:DE:BGH:2025:110225UXIZR146.22.0
Zum Zusatz "ggf." in einer Widerrufsinformation eines Allgemein-Verbraucherdarlehensvertrags (Bestätigung von Senatsbeschluss vom 21. Januar 2025 - XI ZR 560/20, juris).
- BGH, Urt. v. 11.02.2025 – XI ZR 320/22ECLI:DE:BGH:2025:110225UXIZR320.22.0
- BGH, Urt. v. 28.01.2025 – XI ZR 371/21ECLI:DE:BGH:2025:280125UXIZR371.21.0
- BGH, Beschl. v. 21.01.2025 – XI ZR 560/20ECLI:DE:BGH:2025:210125BXIZR560.20.0
Bei einem Allgemein-Verbraucherdarlehensvertrag kann sich der Darlehensgeber nicht auf die Gesetzlichkeitsfiktion des Art. 247 § 6 Abs. 2 Satz 3 EGBGB berufen, wenn er in der Widerrufsinformation die Angabe von weiteren verbundenen Verträgen mit dem Zusatz "ggf." versieht. Dieser Fehler hindert allerdings das Anlaufen der Widerrufsfrist nicht (Fortführung von Senatsurteil vom 15. Oktober 2024 - XI ZR 39/24, WM 2024, 2186).
- BGH, Urt. v. 18.12.2024 – VIa ZR 1174/22ECLI:DE:BGH:2024:181224UVIAZR1174.22.0
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