§ 69
SGG · Sozialgerichtsgesetz
Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG · aktuelle Fassung
Zitierende Gerichtsentscheidungen
- BSG, Beschl. v. 26.03.2026 – B 2 U 85/25 BECLI:DE:BSG:2026:260326BB2U8525B0
- BSG, Beschl. v. 02.06.2025 – B 10 KR 1/25 BECLI:DE:BSG:2025:020625BB10KR125B0
- BSG, Urt. v. 20.07.2023 – B 12 KR 8/21 RECLI:DE:BSG:2023:200723UB12KR821R0
- BSG, Urt. v. 20.07.2023 – B 12 BA 1/22 RECLI:DE:BSG:2023:200723UB12BA122R0
Die Rechtskraftwirkung eines Urteils schließt eine erneute Entscheidung in einem neuerlichen Rechtsstreit über denselben Streitgegenstand aus, wenn der im rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren Beigeladene gegen denselben Verwaltungsakt mit Drittwirkung klagt.
- BSG, Beschl. v. 04.07.2023 – B 5 R 171/22 BECLI:DE:BSG:2023:040723BB5R17122B0
- BSG, Beschl. v. 16.12.2021 – B 9 V 10/21 BECLI:DE:BSG:2021:161221BB9V1021B0
Das Gericht verletzt das rechtliche Gehör des einfach Beigeladenen, wenn die Beiladung erst nach Urteilsverkündung wirksam wird.
- BSG, Urt. v. 17.12.2020 – B 10 ÜG 1/19 RECLI:DE:BSG:2020:171220UB10UEG119R0
1. Eine erst zu einem späten Zeitpunkt in dem einem Entschädigungsverfahren wegen überlanger Verfahrensdauer vorausgegangenen Ausgangsverfahren erhobene Verzögerungsrüge ist nur dann unwirksam, wenn sie sich als rechtsmissbräuchlich erweist. 2. Die Dauer des Gerichtsverfahrens bestimmt sich bei einem im Ausgangsverfahren beigeladenen Entschädigungskläger von der Zustellung des Beiladungsbeschlusses bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens. 3. Eine einfache Beiladung im Ausgangsverfahren widerlegt nicht die gesetzliche Vermutung eines nichtvermögensrechtlichen Nachteils, wenn das Ausgangsverfahren überlang war.
- BSG, Urt. v. 17.12.2020 – B 10 ÜG 2/19 RECLI:DE:BSG:2020:171220UB10UEG219R0
- BSG, Urt. v. 11.12.2019 – B 6 KA 11/18 RECLI:DE:BSG:2019:111219UB6KA1118R0
- BSG, Urt. v. 30.07.2019 – B 1 KR 16/18 RECLI:DE:BSG:2019:300719UB1KR1618R0
1. Ein Krankenkassenverband kann in gewillkürter Prozessstandschaft wettbewerbsrechtliche Ansprüche seiner Mitglieder einklagen, wenn seine Satzung ihn hierzu ermächtigt. 2. Überschreitet eine Krankenkasse bei der Mitgliederwerbung ihren Aufgabenkreis als Körperschaft des öffentlichen Rechts, haben andere Krankenkassen das Recht, Unterlassung zu fordern. 3. Deutsches Recht darf europarechtskonform zwingende Anforderungen an das Verhalten der Krankenkassen regeln, die über die gemeinschaftsrechtlich gebotene Umsetzung von dem Verbraucherschutz dienenden Richtlinien hinausgehen.
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