§ 232 – Menschenhandel
STGB · Strafgesetzbuch
Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG · aktuelle Fassung
Zitierende Gerichtsentscheidungen
- BGH, Beschl. v. 14.05.2025 – 3 StR 105/25ECLI:DE:BGH:2025:140525B3STR105.25.0
- BGH, Beschl. v. 18.12.2024 – 2 StR 500/24ECLI:DE:BGH:2024:181224B2STR500.24.0
- BGH, Urt. v. 12.12.2024 – 6 StR 238/24ECLI:DE:BGH:2024:121224U6STR238.24.0
- BGH, Beschl. v. 17.10.2023 – 6 StR 109/23ECLI:DE:BGH:2023:171023B6STR109.23.0
- BGH, Beschl. v. 15.03.2023 – 2 StR 348/22ECLI:DE:BGH:2023:150323B2STR348.22.0
- BGH, Beschl. v. 17.01.2023 – 2 StR 87/22ECLI:DE:BGH:2023:170123B2STR87.22.0
1. Eine Entscheidung des Rechtsmittelgerichts im Sinne von § 222b Abs. 3 StPO präkludiert den Besetzungseinwand in der Revision gemäß § 338 Nr. 1 Halbs. 2 Buchst. b StPO nur dann, wenn sie vor Urteilsverkündung erlassen und dem Rügeführer bekanntgemacht wurde. 2. „Befördern“ im Sinne des § 232 Abs. 1 StGB setzt die Herbeiführung eines Ortswechsels voraus; tatbestandsmäßig ist ein Handeln des Täters nur dann, wenn das Tatopfer für wenigstens geraume Zeit an einen anderen als den bisherigen Aufenthaltsort verbracht wird. Fahrten, die innerhalb eines bereits bestehenden Ausbeutungsverhältnisses durchgeführt werden und die von vorneherein darauf angelegt sind, das Tatopfer sehr zeitnah an ihren länger währenden Aufenthaltsort zurückzubringen, sind kein „Befördern“ im Sinne des § 232 StGB.
- BGH, Beschl. v. 20.12.2022 – 2 StR 232/21ECLI:DE:BGH:2022:201222B2STR232.21.0
Zu den Voraussetzungen der Ausbeutung durch eine Beschäftigung (hier: Tätigkeit als Künstler).
- BGH, Urt. v. 30.11.2022 – 6 StR 243/22ECLI:DE:BGH:2022:301122U6STR243.22.0
- BGH, Beschl. v. 14.09.2022 – 4 StR 55/22ECLI:DE:BGH:2022:140922B4STR55.22.0
- BGH, Beschl. v. 07.09.2022 – 3 StR 145/22ECLI:DE:BGH:2022:070922B3STR145.22.0
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