§ 299 – Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr
STGB · Strafgesetzbuch
Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG · aktuelle Fassung
Zitierende Gerichtsentscheidungen
- BGH, Beschl. v. 22.05.2025 – 2 StR 294/24ECLI:DE:BGH:2025:220525B2STR294.24.0
- BGH, Beschl. v. 23.04.2025 – 5 StR 422/24ECLI:DE:BGH:2025:230425B5STR422.24.0
- BGH, Beschl. v. 04.05.2023 – 6 StR 39/23ECLI:DE:BGH:2023:040523B6STR39.23.0
- BGH, Urt. v. 20.09.2022 – 1 StR 14/22ECLI:DE:BGH:2022:200922U1STR14.22.0
- BGH, Urt. v. 06.07.2022 – 2 StR 50/21ECLI:DE:BGH:2022:060722U2STR50.21.0
- BGH, Beschl. v. 15.03.2022 – 4 StR 202/21ECLI:DE:BGH:2022:150322B4STR202.21.0
- BGH, Beschl. v. 26.01.2022 – 1 StR 460/21ECLI:DE:BGH:2022:260122B1STR460.21.0
- BGH, Beschl. v. 28.07.2021 – 1 StR 506/20ECLI:DE:BGH:2021:280721B1STR506.20.0
1. Inhaber des Betriebs im Sinne des § 299 StGB aF (des Unternehmens im Sinne des § 299 StGB nF) sind bei juristischen Personen die Anteilseigner. 2. Wer einem Angestellten oder Beauftragten einer juristischen Person einen Vorteil für seine Bevorzugung im geschäftlichen Verkehr gewährt, macht sich daher nicht wegen Bestechung im geschäftlichen Verkehr strafbar, wenn die Anteilseigner mit dieser Zuwendung - vergleichbar den zur Untreue (§ 266 StGB) entwickelten Grundsätzen - einverstanden sind.
- BFH, Urt. v. 15.04.2021 – IV R 27/18ECLI:DE:BFH:2021:U.150421.IVR27.18.0
NV: Soweit die Zuwendung von Vorteilen sowie die damit zusammenhängenden Aufwendungen als Betriebsausgaben nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 10 Satz 1 EStG den Gewinn nicht mindern dürfen, wenn die Zuwendung der Vorteile eine rechtswidrige Handlung darstellt, die den Tatbestand eines Strafgesetzes verwirklicht, muss auch der subjektive Tatbestand des Strafgesetzes erfüllt sein.
- BFH, Urt. v. 15.04.2021 – IV R 25/18ECLI:DE:BFH:2021:U.150421.IVR25.18.0
Soweit die Zuwendung von Vorteilen sowie die damit zusammenhängenden Aufwendungen als Betriebsausgaben nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 10 Satz 1 EStG den Gewinn nicht mindern dürfen, wenn die Zuwendung der Vorteile eine rechtswidrige Handlung darstellt, die den Tatbestand eines Strafgesetzes verwirklicht, muss auch der subjektive Tatbestand des Strafgesetzes erfüllt sein.
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