§ 102 – Durchsuchung bei Beschuldigten
STPO · Strafprozeßordnung
Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG · aktuelle Fassung
Zitierende Gerichtsentscheidungen
- BVerfG, Nichtannahmebeschluss v. 14.01.2026 – 1 BvR 1409/25ECLI:DE:BVerfG:2026:rk20260114.1bvr140925
- BGH, Beschl. v. 07.01.2026 – StB 68/25 VS-NfDECLI:DE:BGH:2026:070126BSTB68.25.0
- BVerfG, Nichtannahmebeschluss v. 26.11.2025 – 1 BvR 2368/24, 1 BvR 2089/25ECLI:DE:BVerfG:2025:rk20251126.1bvr236824
- BGH, Beschl. v. 03.09.2025 – StB 42/25ECLI:DE:BGH:2025:030925BSTB42.25.0
Die für Verteidigungsunterlagen geltenden Erwägungen, wonach eine Durchsicht vorläufig sichergestellter Gegenstände zulässig ist, wenn nicht offensichtlich ist, dass es sich um Verteidigungsunterlagen handelt, sind auf den Umgang mit konsularischen Archiven und Schriftstücken zu übertragen.
- BGH, Beschl. v. 21.08.2025 – StB 37/25ECLI:DE:BGH:2025:210825BSTB37.25.0
- BVerfG, Nichtannahmebeschluss v. 21.07.2025 – 1 BvR 398/24ECLI:DE:BVerfG:2025:rk20250721.1bvr039824
- BGH, Beschl. v. 25.06.2025 – StB 27/25ECLI:DE:BGH:2025:250625BSTB27.25.0
- BGH, Beschl. v. 13.03.2025 – 2 StR 232/24ECLI:DE:BGH:2025:130325B2STR232.24.0
Der Versuch der Ermittlungsbehörden, Zugang zu den auf einem Mobiltelefon eines Beschuldigten gespeicherten Daten durch zwangsweises Auflegen von dessen Finger auf den Fingerabdrucksensor zu erlangen, ist von § 81b Abs. 1 StPO in Verbindung mit §§ 94 ff. StPO als Ermächtigungsgrundlage jedenfalls dann gedeckt, wenn eine zuvor nach §§ 102, 105 Abs. 1 StPO richterlich angeordnete Durchsuchung gerade auch dem Auffinden von Mobiltelefonen dient und der beabsichtigte Datenzugriff trotz seiner Eingriffsintensität verhältnismäßig ist.
- BVerfG, Nichtannahmebeschluss v. 29.01.2025 – 1 BvR 1496/24ECLI:DE:BVerfG:2025:rk20250129.1bvr149624
- BVerfG, Nichtannahmebeschluss v. 29.01.2025 – 1 BvR 1677/24ECLI:DE:BVerfG:2025:rk20250129.1bvr167724
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