§ 336 – Überprüfung der dem Urteil vorausgegangenen Entscheidungen
STPO · Strafprozeßordnung
Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG · aktuelle Fassung
Zitierende Gerichtsentscheidungen
- BGH, Beschl. v. 21.04.2026 – 5 StR 661/25ECLI:DE:BGH:2026:210426B5STR661.25.0
- BGH, Beschl. v. 27.01.2026 – 2 StR 644/25ECLI:DE:BGH:2026:270126B2STR644.25.0
- BGH, Beschl. v. 04.12.2025 – 2 StR 267/25ECLI:DE:BGH:2025:041225B2STR267.25.0
- BGH, Beschl. v. 04.07.2024 – 4 StR 130/24ECLI:DE:BGH:2024:040724B4STR130.24.0
- BGH, Beschl. v. 27.11.2019 – 5 StR 530/19ECLI:DE:BGH:2019:271119B5STR530.19.0
- BGH, Beschl. v. 08.05.2018 – 5 StR 108/18ECLI:DE:BGH:2018:080518B5STR108.18.0
- BGH, Urt. v. 14.12.2016 – 2 StR 342/15ECLI:DE:BGH:2016:141216U2STR342.15.0
- BGH, Beschl. v. 07.12.2016 – 1 StR 487/16ECLI:DE:BGH:2016:071216B1STR487.16.0
- BGH, Beschl. v. 01.12.2016 – 3 StR 230/16ECLI:DE:BGH:2016:011216B3STR230.16.0
1. Ob die Klage im Sinne des § 211 StPO auf Grund neuer Tatsachen oder Beweismittel (sog. Nova) wieder aufgenommen werden durfte, überprüft das Revisionsgericht als besondere Prozessvoraussetzung auf der Grundlage des zum Zeitpunkt der Eröffnung des Hauptverfahrens vorliegenden Akteninhalts. 2. Bestand bei Eröffnung hiernach bezüglich der Nova ein Beweisverwertungsverbot, so ist dies im Revisionsverfahren ebenso wie im Eröffnungs- und Hauptverfahren von Amts wegen zu berücksichtigen; eines Verwertungswiderspruchs des Angeklagten bedarf es nicht. 3. Allein die Entgegennahme von belastenden Informationen durch die Ermittlungsbehörden, die ein Zeuge durch Täuschung des Beschuldigten erlangt hat, führt nicht zu einem Beweisverwertungsverbot. Eine Pflicht, dies zu unterbinden, trifft die Ermittlungsbehörden grundsätzlich nicht.
- BGH, Beschl. v. 26.10.2016 – 5 StR 396/16ECLI:DE:BGH:2016:261016B5STR396.16.0
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