§ 33i – Spielhallen und ähnliche Unternehmen
GEWO · Gewerbeordnung
Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG · aktuelle Fassung
Zitierende Gerichtsentscheidungen
- Sächsisches OVG, Beschl. v. 16.06.2021 – 6 B 225/20
- BGH, Urt. v. 09.07.2020 – III ZR 245/18ECLI:DE:BGH:2020:090720UIIIZR245.18.0
Die - ein Verschulden des Amtsträgers ausschließende - Kollegialgerichts-Richtlinie ist auch anwendbar, wenn im Amtshaftungsprozess das mit drei Berufsrichtern besetzte Landgericht erstinstanzlich eine Amtshandlung als rechtmäßig ansieht (Fortführung von Senat, Urteile vom 4. November 2010 - III ZR 32/10, BGHZ 187, 286; vom 18. November 2004 - III ZR 347/03, NVwZ-RR 2005, 152; vom 13. Juli 2000 - III ZR 131/99, NVwZ-RR 2000, 744; vom 18. Juni 1998 - III ZR 100/97, NVwZ 1998, 1329 und vom 2. April 1998 - III ZR 111/97, NVwZ 1998, 878).
- BVerwG, Beschl. v. 07.07.2020 – 8 B 73/19ECLI:DE:BVerwG:2020:070720B8B73.19.0
- BGH, Urt. v. 27.02.2020 – 3 StR 327/19ECLI:DE:BGH:2020:270220U3STR327.19.0
1. Handelt der Täter ohne behördliche Erlaubnis, so kommt es für die Erfüllung des Tatbestands des § 284 Abs. 1 StGB nicht darauf an, ob sein Vorhaben materiellrechtlich genehmigungsfähig ist. 2. Beeinträchtigt eine Versagung der Erlaubnis den Täter in seinem Recht auf Freiheit der Berufsausübung nach Art. 12 Abs. 1 GG, so entfällt die Strafbarkeit nach § 284 Abs. 1 StGB gleichwohl jedenfalls dann nicht, wenn der gesetzliche Genehmigungsvorbehalt selbst verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden ist. 3. Europarechtliche Vorgaben stehen einer Strafbarkeit nach § 284 Abs. 1 StGB in Verbindung mit dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag vom 15. Dezember 2011 (GlüStV) und dem Niedersächsischen Glücksspielgesetz (NGlüSpG) nicht entgegen.
- BVerwG, Beschl. v. 20.06.2019 – 8 B 40/18ECLI:DE:BVerwG:2019:200619B8B40.18.0
- BVerwG, Beschl. v. 20.06.2019 – 8 B 41/18ECLI:DE:BVerwG:2019:200619B8B41.18.0
- BVerwG, Beschl. v. 20.06.2019 – 8 B 39/18ECLI:DE:BVerwG:2019:200619B8B39.18.0
- BVerwG, Beschl. v. 28.01.2019 – 8 B 37/18ECLI:DE:BVerwG:2019:280119B8B37.18.0
- BVerwG, Beschl. v. 02.10.2018 – 8 B 31/18ECLI:DE:BVerwG:2018:021018B8B31.18.0
- Nach der Sächsischen Gesetzeslage ist es möglich, auf der Grundlage von aus dem Gesamtzusammenhang der Regelungen ableitbaren Kriterien eine Auswahlentscheidung zu treffen. Der Grundsatz des Vertrauensschutzes, der an den Erteilungszeitpunkt der gewerberechtlichen Erlaubnis gemäß § 33i GewO gekoppelt ist, ist aus der in Sachsen geltenden Gesetzeslage ablesbar.
Nach der Sächsischen Gesetzeslage ist es möglich, auf der Grundlage von aus dem Gesamtzusammenhang der Regelungen ableitbaren Kriterien eine Auswahlentscheidung zu treffen. Der Grundsatz des Vertrauensschutzes, der an den Erteilungszeitpunkt der gewerberechtlichen Erlaubnis gemäß § 33i GewO gekoppelt ist, ist aus der in Sachsen geltenden Gesetzeslage ablesbar.
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