§ 22 – Streitverfahren, Bestätigungen und Bescheinigungen zu inländischen Titeln
GKG · Gerichtskostengesetz
Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG · aktuelle Fassung
Zitierende Gerichtsentscheidungen
- BGH, Beschl. v. 04.12.2024 – II ZB 17/23ECLI:DE:BGH:2024:041224BIIZB17.23.0
- BGH, Beschl. v. 01.10.2024 – X ZB 2/24ECLI:DE:BGH:2024:011024BXZB2.24.0
- BGH, Beschl. v. 24.06.2024 – VIII ZB 23/24ECLI:DE:BGH:2024:240624BVIIIZB23.24.0
- BGH, Beschl. v. 19.07.2018 – VII ZR 269/14ECLI:DE:BGH:2018:190718BVIIZR269.14.0
- BVerwG, Beschl. v. 28.06.2018 – 6 KSt 2/18, 6 KSt 2/18 (6 A 4/18)ECLI:DE:BVerwG:2018:280618B6KSt2.18.0
- BGH, Beschl. v. 07.03.2018 – IV ZR 238/17ECLI:DE:BGH:2018:070318BIVZR238.17.0
- BVerwG, Beschl. v. 30.01.2017 – 3 KSt 2/17, 3 KSt 2/17 (3 B 55/16)ECLI:DE:BVerwG:2017:300117B3KSt2.17.0
- BSG, Beschl. v. 02.03.2016 – B 13 SF 7/16 SECLI:DE:BSG:2016:020316BB13SF716S0
- BGH, Beschl. v. 15.12.2015 – XI ZB 12/12ECLI:DE:BGH:2015:151215BXIZB12.12.1
1. Die Befugnis, sich mit der Gerichtskostenerinnerung gegen den Kostenansatz zu wehren, steht nur demjenigen zu, der in der angegriffenen Kostenrechnung als Kostenschuldner ausgewählt und in Anspruch genommen worden ist. 2. Fehlt es an einer Kostengrundentscheidung, können der Musterkläger und die auf seiner Seite Beigeladenen als Antragsteller (§ 22 Abs. 1 Satz 1, Abs. 4 Satz 2 GKG in der Fassung vom 23. Mai 2011) für die Gerichtskosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz in der Höhe in Anspruch genommen werden, die sich aus ihrem nach § 51a Abs. 2 GKG in der Fassung vom 22. Dezember 2006 (jetzt § 51a Abs. 3 GKG) zu bemessenden persönlichen Streitwert ergibt. Ob sich im Falle einer zu ihren Lasten ausfallenden Kostengrundentscheidung als Entscheidungsschuldner (§ 29 Nr. 1 GKG in der Fassung vom 5. Mai 2004) ein geringerer Betrag errechnen würde, spielt keine Rolle.
- BGH, Beschl. v. 19.10.2015 – X ZR 54/11ECLI:DE:BGH:2015:191015XZR54.11.0
1. Bei Erinnerungen gegen den Kostenansatz in Rechtsmittelverfahren, die vor Inkrafttreten des 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetzes am 1. August 2013 beim Bundesgerichtshof eingeleitet worden sind, liegt die funktionelle Entscheidungszuständigkeit weiterhin beim Senat. 2. Schließt sich der Berufungsbeklagte der Berufung an, wird er regelmäßig neben dem Berufungskläger zum weiteren Antragsschuldner im Sinne von § 22 Abs. 1 Satz 1 GKG.
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