§ 143
SGG · Sozialgerichtsgesetz
Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG · aktuelle Fassung
Zitierende Gerichtsentscheidungen
- BSG, Beschl. v. 13.07.2022 – B 7 AS 3/22 BECLI:DE:BSG:2022:130722BB7AS322B0
- BSG, Urt. v. 08.10.2019 – B 12 KR 22/19 RECLI:DE:BSG:2019:081019UB12KR2219R0
- BVerfG, Nichtannahmebeschluss v. 01.02.2018 – 1 BvR 2452/17ECLI:DE:BVerfG:2018:rk20180201.1bvr245217
- BSG, Beschl. v. 31.01.2017 – B 13 R 33/16 BHECLI:DE:BSG:2017:310117BB13R3316BH0
- BSG, Urt. v. 13.11.2012 – B 2 U 19/11 RECLI:DE:BSG:2012:131112UB2U1911R0
1. Die Verrichtung einer versicherten Tätigkeit ist rechtlich wesentlich iS der Theorie der wesentlichen Bedingung, wenn sich mit dem dadurch objektiv verursachten Schaden eine Gefahr verwirklicht hat, gegen die der jeweils erfüllte Versicherungstatbestand schützen soll. 2. Die Wegeunfallversicherung schützt nicht gegen Gefahren, die sich erst und allein aus einem Alkoholkonsum ergeben.
- BSG, Beschl. v. 12.07.2012 – B 14 AS 31/12 BECLI:DE:BSG:2012:120712BB14AS3112B0
1. Eine ursprünglich statthafte Berufung gegen einen Gerichtsbescheid wird unzulässig, wenn der Gegner einen zulässigen Antrag auf Durchführung der mündlichen Verhandlung beim Sozialgericht stellt. 2. Steht mit dem Antrag auf mündliche Verhandlung gegen einen Gerichtsbescheid durch einen Beteiligten fest, dass in der Sache noch eine mündliche Verhandlung vor dem Sozialgericht stattfinden wird, kann das Landessozialgericht die unzulässig gewordene Berufung des anderen Beteiligten mit Beschluss ohne Durchführung einer mündlichen Verhandlung verwerfen.
- BSG, Urt. v. 29.11.2011 – B 2 U 27/10 RECLI:DE:BSG:2011:291111UB2U2710R0
Solange ein Versicherter seine Rechte nach dem SGB 7 selbst wahrnimmt, ist ein Haftungsprivilegierter nicht befugt, Rechte des Versicherten im eigenen Namen geltend zu machen.
- BSG, Beschl. v. 29.11.2011 – B 4 AS 169/11 BECLI:DE:BSG:2011:291111BB4AS16911B0
- BSG, Beschl. v. 10.11.2011 – B 8 SO 12/11 BECLI:DE:BSG:2011:101111BB8SO1211B0
- BSG, Urt. v. 25.01.2011 – B 5 R 14/10 RECLI:DE:BSG:2011:250111UB5R1410R0
Teilt der Rentenversicherungsträger mit, dass der "Nachzahlungsbetrag" nunmehr ungekürzt ausgezahlt werde, trifft er damit keine Regelung zur Verzinsung (Abgrenzung von BSG vom 11.9.1980 - 5 RJ 108/79).
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