§ 850f – Änderung des unpfändbaren Betrages
ZPO · Zivilprozessordnung
Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG · aktuelle Fassung
Zitierende Gerichtsentscheidungen
- BGH, Beschl. v. 07.04.2026 – 5 StR 67/26ECLI:DE:BGH:2026:070426B5STR67.26.0
- BGH, Beschl. v. 12.02.2026 – 2 StR 668/25ECLI:DE:BGH:2026:120226B2STR668.25.0
- BGH, Beschl. v. 03.06.2025 – 2 StR 353/24ECLI:DE:BGH:2025:030625B2STR353.24.0
- BVerfG, Kammerbeschluss v. 20.06.2024 – 1 BvL 4/24ECLI:DE:BVerfG:2024:lk20240620.1bvl000424
- BVerfG, Kammerbeschluss v. 29.08.2023 – 1 BvL 4/22ECLI:DE:BVerfG:2023:lk20230829.1bvl000422
- BAG, Urt. v. 20.07.2023 – 6 AZR 112/23ECLI:DE:BAG:2023:200723.U.6AZR112.23.0
Unterfällt eine Maßnahme der Einzelzwangsvollstreckung dem Vollstreckungsverbot des § 89 Abs. 1 InsO, kann der Vollstreckungsgläubiger während des eröffneten Insolvenzverfahrens die vom Pfändungs- und Überweisungsbeschluss erfasste Forderung - auch wenn deren öffentlich-rechtliche Verstrickung noch besteht - mangels materiell-rechtlichen Verwertungsrechts nicht im Wege der Drittschuldnerklage durchsetzen.
- BGH, Beschl. v. 11.03.2020 – VII ZB 38/19ECLI:DE:BGH:2020:110320BVIIZB38.19.0
Durch die Vorlage eines vollstreckbaren Auszugs aus der Insolvenztabelle kann der Gläubiger den Nachweis einer Forderung aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung für das Vollstreckungsprivileg des § 850f Abs. 2 ZPO führen, wenn sich daraus ergibt, dass eine solche Forderung zur Tabelle festgestellt und vom Schuldner nicht bestritten worden ist (Anschluss an BGH, Bes. v. 4. September 2019 - VII ZB 91/17, NJW 2019, 3237).
- BGH, Beschl. v. 19.09.2019 – IX ZB 2/18ECLI:DE:BGH:2019:190919BIXZB2.18.0
Die Entstehung einer Steuerschuld, welche der Schuldner begleichen möchte, ist in der Regel kein ausreichender Grund für die Erhöhung des unpfändbaren Betrages.
- BGH, Beschl. v. 04.09.2019 – VII ZB 91/17ECLI:DE:BGH:2019:040919BVIIZB91.17.0
Durch die Vorlage eines vollstreckbaren Auszugs aus der Insolvenztabelle kann der Gläubiger den Nachweis einer Forderung aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung für das Vollstreckungsprivileg des § 850f Abs. 2 ZPO führen, wenn sich daraus ergibt, dass eine solche Forderung zur Tabelle festgestellt und vom Schuldner nicht bestritten worden ist.
- BGH, Beschl. v. 07.05.2019 – II ZA 9/18ECLI:DE:BGH:2019:070519BIIZA9.18.0
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