§ 15 – Auskunft an den Betroffenen
BVERFSCHG · Gesetz über die Zusammenarbeit des Bundes und der Länder in Angelegenheiten des Verfassungsschutzes und über das Bundesamt für Verfassungsschutz
Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG · aktuelle Fassung
Zitierende Gerichtsentscheidungen
- BVerwG, Beschl. v. 10.01.2023 – 6 B 29/22ECLI:DE:BVerwG:2023:100123B6B29.22.0
- BVerwG, Beschl. v. 10.01.2023 – 6 B 28/22ECLI:DE:BVerwG:2023:100123B6B28.22.0
- BVerwG, Beschl. v. 10.01.2023 – 6 B 27/22ECLI:DE:BVerwG:2023:100123B6B27.22.0
- BVerwG, Beschl. v. 10.01.2023 – 6 B 26/22ECLI:DE:BVerwG:2023:100123B6B26.22.0
- BVerwG, Urt. v. 24.02.2021 – 6 A 4/20ECLI:DE:BVerwG:2021:240221U6A4.20.0
- BVerwG, Beschl. v. 28.07.2020 – 6 B 62/19ECLI:DE:BVerwG:2020:280720B6B62.19.0
- BVerwG, Beschl. v. 28.07.2020 – 6 B 61/19ECLI:DE:BVerwG:2020:280720B6B61.19.0
Die Ermessensentscheidung des Bundesamts für Verfassungsschutz über die Erteilung von Auskünften über personenbezogene Daten, die nicht in dem elektronischen Informationssystem NADIS gespeichert sind, ist nicht im Sinne einer Auskunftsverweigerung vorgezeichnet (kein intendiertes Ermessen).
- BVerwG, Urt. v. 24.01.2018 – 6 A 8/16ECLI:DE:BVerwG:2018:240118U6A8.16.0
1. § 22 Satz 1 BNDG i.V.m. § 15 Abs. 1 Satz 1 BVerfSchG verpflichtet den Bundesnachrichtendienst zur vollständigen und richtigen Auskunft über die zur Person des Betroffenen gespeicherten Daten. Der Inhalt der Auskunft muss mit dem Inhalt der gespeicherten Daten übereinstimmen. Eine Überprüfung der Richtigkeit der gespeicherten Daten kann der Betroffene mit dem Auskunftsanspruch nicht verlangen. 2. Der Auskunftsanspruch des Betroffenen ist erfüllt, wenn er erkennen kann, welche Daten der Bundesnachrichtendienst zu seiner Person gespeichert hat. Hierfür ist es grundsätzlich ausreichend, wenn der Bundesnachrichtendienst den Inhalt der gespeicherten Daten zusammenfasst und mit eigenen Worten wiedergibt.
- BVerwG, Urt. v. 13.12.2017 – 6 A 7/16ECLI:DE:BVerwG:2017:131217U6A7.16.0
- BVerwG, Urt. v. 25.01.2017 – 6 A 5/16ECLI:DE:BVerwG:2017:250117U6A5.16.0
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