§ 158 – Bestellung des Verfahrensbeistands
FAMFG · Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit
Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG · aktuelle Fassung
Zitierende Gerichtsentscheidungen
- BVerfG, Nichtannahmebeschluss v. 20.11.2024 – 1 BvR 1404/24ECLI:DE:BVerfG:2024:rk20241120.1bvr140424
- BVerfG, Nichtannahmebeschluss v. 05.09.2023 – 1 BvR 1395/23ECLI:DE:BVerfG:2023:rk20230905.1bvr139523
- BVerfG, Einstweilige Anordnung v. 10.08.2022 – 1 BvQ 50/22ECLI:DE:BVerfG:2022:qk20220810.1bvq005022
- BFH, Urt. v. 25.11.2021 – V R 34/19ECLI:DE:BFH:2021:U.251121.VR34.19.0
Die nach §§ 276, 317 FamFG gerichtlich bestellten Verfahrenspfleger für Betreuungs- und Unterbringungssachen können sich auf die unionsrechtliche Steuerbefreiung nach Art. 132 Abs. 1 Buchst. g MwStSystRL berufen.
- BGH, Beschl. v. 22.04.2020 – XII ZB 477/19ECLI:DE:BGH:2020:220420BXIIZB477.19.0
1. Sind die Eltern hinsichtlich der Zustimmung zur Zeugenvernehmung des minderjährigen Kindes im Ermittlungs- bzw. Strafverfahren als Beschuldigte von der gesetzlichen Vertretung des Kindes ausgeschlossen, hat das Familiengericht für die notwendige Anordnung einer Ergänzungspflegschaft weder die Aussagebereitschaft des Kindes noch dessen (fehlende) Verstandesreife zu prüfen. 2. Im Verfahren zur Bestellung eines Ergänzungspflegers bedarf es in diesem Fall nicht der persönlichen Anhörung des Kindes und auch nicht der Bestellung eines Verfahrensbeistands.
- BFH, Urt. v. 17.07.2019 – V R 27/17ECLI:DE:BFH:2019:U.170719.VR27.17.0
Ein nach § 158 FamFG (Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit) gerichtlich bestellter Verfahrensbeistand kann sich auf die unionsrechtliche Steuerbefreiung nach Art. 132 Abs. 1 Buchst. g MwStSystRL berufen .
- BGH, Beschl. v. 27.03.2019 – XII ZB 66/19ECLI:DE:BGH:2019:270319BXIIZB66.19.0
- BGH, Beschl. v. 27.03.2019 – XII ZB 71/19ECLI:DE:BGH:2019:270319BXIIZB71.19.0
- BGH, Beschl. v. 27.02.2019 – XII ZB 495/18ECLI:DE:BGH:2019:270219BXIIZB495.18.0
Die 15-monatige Ausschlussfrist für die Geltendmachung der Vergütung des Verfahrensbeistands in einer Kindschaftssache beginnt zu laufen, wenn der Verfahrensbeistand seine Tätigkeit aufnimmt (Fortführung von Senatsbeschluss vom 5. Oktober 2016 - XII ZB 464/15, FamRZ 2017, 231).
- BGH, Beschl. v. 27.06.2018 – XII ZB 46/18ECLI:DE:BGH:2018:270618BXIIZB46.18.0
1. Im Kindschaftsverfahren erfordert das Kindeswohl eine eigenständige Beauftragung eines Rechtsanwalts für das Kind nicht, wenn vom Familiengericht bereits ein Verfahrensbeistand bestellt worden ist und dieser aufgrund der ihm zustehenden Befugnisse in der Lage ist, die Rechte und Interessen des Kindes geltend zu machen (Fortführung von Senatsbeschluss vom 7. September 2011, XII ZB 12/11, BGHZ 191, 48 = FamRZ 2011, 1788). 2. Der Antrag eines Elternteils, ihm bei bestehender gemeinsamer elterlicher Sorge bezüglich der Anwaltsbeauftragung (hier: für ein Umgangsverfahren) die alleinige Entscheidungsbefugnis zu übertragen, ist in diesem Fall zurückzuweisen.
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