§ 44 – Abhilfe bei Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör
FAMFG · Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit
Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG · aktuelle Fassung
Zitierende Gerichtsentscheidungen
- BGH, Beschl. v. 26.03.2026 – I ZA 3/25ECLI:DE:BGH:2026:260326BIZA3.25.0
- BGH, Beschl. v. 16.12.2025 – 5 ARs 9/25ECLI:DE:BGH:2025:161225B5ARS9.25.0
- BGH, Beschl. v. 03.04.2025 – 3 ZA 1/24ECLI:DE:BGH:2025:030425B3ZA1.24.0
- BVerfG, Nichtannahmebeschluss v. 01.07.2024 – 1 BvR 1192/24ECLI:DE:BVerfG:2024:rk20240701.1bvr119224
- BGH, Beschl. v. 17.01.2024 – XII ZB 140/22ECLI:DE:BGH:2024:170124BXIIZB140.22.0
1. Zur nachträglichen Zulassung der Rechtsbeschwerde auf eine Gegenvorstellung. 2. Anrechte, die unter der Geltung des bis zum 31. August 2009 gültigen Versorgungsausgleichsrechts aus rechtlichen Gründen - beispielsweise wegen der Höchstbetragsbegrenzung für das erweiterte Splitting gemäß § 3b Abs. 1 Nr. 1 VAHRG - nur teilweise in den öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich einbezogen werden konnten, gehören gleichwohl im Sinne des § 51 Abs. 1 VersAusglG zu den „einbezogenen Anrechten“ mit der Folge, dass sie bei einer Totalrevision nach § 51 Abs. 1 VersAusglG im Wege interner oder externer Teilung nach den §§ 9 bis 19 VersAusglG vollständig ausgeglichen werden können (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 24. Juni 2015 - XII ZB 495/12, FamRZ 2015, 1688).
- BGH, Beschl. v. 18.10.2023 – XII ZB 169/23ECLI:DE:BGH:2023:181023BXIIZB169.23.0
1. Die nachträgliche Zulassung der Rechtsbeschwerde auf die Anhörungsrüge eines Verfahrensbeteiligten gemäß § 44 FamFG kommt u.a. dann ausnahmsweise in Betracht, wenn das Beschwerdegericht bei seiner ursprünglichen Entscheidung über die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde auf die Zulassungsentscheidung bezogenen Vortrag der Verfahrensbeteiligten verfahrensfehlerhaft übergangen hat (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 14. Juni 2023 - XII ZB 517/22 - FamRZ 2023, 1646). 2. Das Rechtsmittelgericht ist nicht an die Beurteilung der Vorinstanz zur Zulässigkeit und Begründetheit der Anhörungsrüge gebunden, sondern hat dessen Entscheidung, aufgrund einer Anhörungsrüge das Verfahren fortzuführen, darauf zu überprüfen, ob die Anhörungsrüge statthaft, zulässig und begründet war (Anschluss an BGH Urteil vom 7. Februar 2023 - VI ZR 137/22 - NJW 2023, 1718).
- BGH, Beschl. v. 06.09.2023 – IV AR (VZ) 41/22ECLI:DE:BGH:2023:060923BIVAR.VZ.41.22.0
- BGH, Beschl. v. 14.06.2023 – XII ZB 517/22ECLI:DE:BGH:2023:140623BXIIZB517.22.0
Zur nachträglichen Zulassung der Rechtsbeschwerde auf eine Gegenvorstellung.
- BGH, Beschl. v. 26.04.2023 – IV AR (VZ) 41/22ECLI:DE:BGH:2023:260323BIVAR.VZ.41.22.0
- BGH, Beschl. v. 11.01.2023 – XII ZA 32/22ECLI:DE:BGH:2023:110123BXIIZA32.22.0
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