§ 129 – Bildung krimineller Vereinigungen
STGB · Strafgesetzbuch
Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG · aktuelle Fassung
Zitierende Gerichtsentscheidungen
- BGH, Beschl. v. 04.02.2026 – 3 StR 322/25ECLI:DE:BGH:2026:040226B3STR322.25.0
- BGH, Beschl. v. 03.02.2026 – 3 StR 496/24ECLI:DE:BGH:2026:030226B3STR496.24.0
- BGH, Urt. v. 22.01.2026 – 3 StR 33/25ECLI:DE:BGH:2026:220126U3STR33.25.0
- BGH, Beschl. v. 10.12.2025 – AK 116/25ECLI:DE:BGH:2025:101225BAK116.25.0
- BGH, Beschl. v. 10.12.2025 – StB 58/25ECLI:DE:BGH:2025:101225BSTB58.25.0
- BGH, Beschl. v. 09.12.2025 – 3 StR 22/25ECLI:DE:BGH:2025:091225B3STR22.25.0
1. Konstitutive Voraussetzung für eine Vereinigung im Sinne des § 129 Abs. 2 StGB ist eine erkennbare feste Organisationsstruktur mit gegenseitiger Verpflichtung der Mitglieder und akzeptierten Gruppenregeln, in deren Rahmen die Mitglieder koordiniert zusammenwirken, um ein über die Begehung einzelner Straftaten hinausreichendes, übergeordnetes gemeinsames Ziel zu erreichen. 2. Das gilt auch für rein virtuelle Personenzusammenschlüsse, bei denen die Kommunikation unter den Beteiligten allein über das Internet stattfindet; maßgeblich für den - grundsätzlich möglichen - Vereinigungscharakter solcher Gruppierungen ist insbesondere ein wechselseitiger kommunikativer Austausch zwischen den Beteiligten, durch den ein gemeinschaftliches konzertiertes Vorgehen zur Verfolgung eines übergeordneten gemeinsamen Interesses abgesprochen und koordiniert wird.
- BGH, Beschl. v. 09.12.2025 – 3 StR 472/25ECLI:DE:BGH:2025:091225B3STR472.25.0
- BGH, Beschl. v. 14.11.2025 – AK 95/25ECLI:DE:BGH:2025:141125BAK95.25.0
- BGH, Beschl. v. 04.11.2025 – AK 94/25ECLI:DE:BGH:2025:041125BAK94.25.0
- BGH, Beschl. v. 30.10.2025 – AK 89 - 91/25, AK 89/25, AK 90/25, AK 91/25ECLI:DE:BGH:2025:301025BAK89.25.0
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