§ 110
VWGO · Verwaltungsgerichtsordnung
Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG · aktuelle Fassung
Zitierende Gerichtsentscheidungen
- Sächsisches OVG, Urt. v. 14.02.2024 – 3 C 90/21
- Sächsisches OVG, Urt. v. 10.05.2022 – 1 A 493/20
- BVerwG, Beschl. v. 17.12.2019 – 4 B 37/17ECLI:DE:BVerwG:2019:171219B4B37.17.0
- BVerwG, Urt. v. 30.10.2018 – 2 C 29/18ECLI:DE:BVerwG:2018:301018U2C29.18.0
- BVerwG, Urt. v. 30.10.2018 – 2 C 31/18ECLI:DE:BVerwG:2018:301018U2C31.18.0
- BVerwG, Urt. v. 30.10.2018 – 2 C 28/18ECLI:DE:BVerwG:2018:301018U2C28.18.0
- BVerwG, Urt. v. 30.10.2018 – 2 C 30/18ECLI:DE:BVerwG:2018:301018U2C30.18.0
- BVerwG, Beschl. v. 22.03.2018 – 7 C 1/17ECLI:DE:BVerwG:2018:220318B7C1.17.0
- BVerwG, Urt. v. 31.01.2018 – 8 C 23/16ECLI:DE:BVerwG:2018:310118U8C23.16.0
1. Macht der Kläger vorrangig einen Anspruch auf Naturalrestitution und hilfsweise auf Zuerkennung eines Anspruchs auf Entschädigung dem Grunde nach geltend, kann über den Anspruch auf Naturalrestitution nicht vorab durch Teilurteil entschieden werden. 2. Jeder Verstoß gegen die seinerzeit geltenden DDR-Rechtsvorschriften ist geeignet, die Unredlichkeit eines Erwerbsvorgangs zu begründen, wenn in ihm eine gezielte, sittlich anstößige Manipulation des Erwerbsvorgangs zum Ausdruck kommt (Fortführung von BVerwG, Urteil vom 7. März 2012 - 8 C 10.11 - Buchholz 428 § 4 Abs. 3 VermG Nr. 25 Rn. 14).
- BVerwG, Urt. v. 28.11.2012 – 8 C 21/11
Die Bindungswirkung nach § 144 Abs. 6 VwGO entfällt, wenn nach Zurückverweisung der Sache im zweiten Rechtsgang neuer Sachvortrag der Beteiligten oder neue Sachverhaltsermittlungen des Tatsachengerichts zu einer in entscheidungserheblicher Weise veränderten Tatsachengrundlage führen. Das gilt auch dann, wenn es sich um bereits zur Zeit des ersten Rechtsgangs vorliegende Tatsachen handelt, die von der Vorinstanz noch nicht festgestellt oder übersehen worden waren.
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