§ 83 – Kostenpflicht bei Vergleich, Erledigung und Rücknahme
FAMFG · Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit
Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG · aktuelle Fassung
Zitierende Gerichtsentscheidungen
- BGH, Beschl. v. 24.02.2026 – XIII ZB 64/22ECLI:DE:BGH:2026:240226BXIIIZB64.22.0
- BGH, Beschl. v. 24.02.2026 – XIII ZB 97/22ECLI:DE:BGH:2026:240226BXIIIZB97.22.0
- BGH, Beschl. v. 24.02.2026 – XIII ZB 80/22ECLI:DE:BGH:2026:240226BXIIIZB80.22.0
- BGH, Beschl. v. 09.09.2025 – XIII ZB 36/22ECLI:DE:BGH:2025:090925BXIIIZB36.22.0
- BGH, Beschl. v. 05.06.2025 – V ZB 37/24ECLI:DE:BGH:2025:050625BVZB37.24.0
1. Den beabsichtigten Vollzug einer Urkunde i.S.d. § 53 BeurkG muss der Notar regelmäßig in einem Vorbescheid ankündigen, wenn einer der Urkundsbeteiligten dem Vollzug widerspricht. Nach Zustellung des Vorbescheids hat der Notar zunächst zwei Wochen abzuwarten, ob der dem Vollzug widersprechende Urkundsbeteiligte um vorläufigen Rechtsschutz gegen die Vollziehung nachsucht. 2. Als Maßnahme des vorläufigen Rechtsschutzes kommt in erster Linie ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung bei dem Prozessgericht mit dem Ziel in Betracht, dem anderen Urkundsbeteiligten aufzugeben, den Notar anzuweisen, die Urkunde (vorläufig) nicht zu vollziehen. Auch kann im Rahmen einer Notarbeschwerde beantragt werden, im Wege einer einstweiligen Anordnung die Vollziehung auszusetzen. 3. Lehnen die Gerichte den von dem widersprechenden Urkundsbeteiligten beantragten vorläufigen Rechtsschutz ab, ist der Notar berechtigt, die Urkunde zu vollziehen. Es ist nicht ermessensfehlerhaft, wenn er nicht abwartet, bis über mögliche Rechtsmittel gegen die Ablehnung des vorläufigen Rechtsschutzes entschieden worden ist (Fortführung von Senat, Beschluss vom 19. September 2019 - V ZB 119/18, NJW 2020, 610 Rn. 45).
- BGH, Beschl. v. 14.01.2025 – XIII ZB 11/22ECLI:DE:BGH:2025:140125BXIIIZB11.22.0
- BGH, Beschl. v. 29.10.2024 – XIII ZB 25/22ECLI:DE:BGH:2024:291024BXIIIZB25.22.0
- BGH, Beschl. v. 15.10.2024 – XIII ZB 54/21ECLI:DE:BGH:2024:151024BXIIIZB54.21.0
- BGH, Beschl. v. 10.09.2024 – XIII ZB 72/20ECLI:DE:BGH:2024:100924BXIIIZB72.20.0
- BGH, Beschl. v. 11.06.2024 – XIII ZB 36/21ECLI:DE:BGH:2024:110624BXIIIZB36.21.0
Diese Seite zeigt die aktuelle Fassung (Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG). Für tagesaktuelle, zitiersichere Abfragen lässt sich § 83 FAMFG und jede andere deutsche oder europäische Rechtsquelle live per Lawbster-MCP abrufen.
Kann ich § 83 FAMFG direkt in ChatGPT oder Claude abfragen?
Ja. Über Lawbster (MCP-Server) greifen KI-Assistenten wie Claude, ChatGPT, Cursor und Copilot Studio — oder eigene Anwendungen per REST-API — direkt auf den tagesaktuellen Volltext deutscher und europäischer Gesetze, Verordnungen und Gerichtsentscheidungen zu. Free-Tier verfügbar.
Diese Norm ist Teil von Lawbster — verifizierte deutsche und europäische Gesetze, Verordnungen und Gerichtsentscheidungen, live in jedem KI-Assistenten per MCP (Claude, ChatGPT, Cursor, Copilot Studio u. a.) oder über die REST-API. API-Key holen.