§ 19 – Rechtszug; Tätigkeiten, die mit dem Verfahren zusammenhängen
RVG · Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte
Quelle: Gesetze im Internet (www.gesetze-im-internet.de), gemeinfrei gem. § 5 UrhG · aktuelle Fassung
Zitierende Gerichtsentscheidungen
- BGH, Beschl. v. 22.04.2025 – V ZR 276/23ECLI:DE:BGH:2025:220425BVZR276.23.0
- BAG, Beschl. v. 15.12.2023 – 9 AZB 13/23ECLI:DE:BAG:2023:151223.B.9AZB13.23.0
- BGH, Urt. v. 15.12.2022 – VII ZR 177/21ECLI:DE:BGH:2022:151222UVIIZR177.21.0
- BGH, Urt. v. 22.09.2022 – VII ZR 786/21ECLI:DE:BGH:2022:220922UVIIZR786.21.0
- BGH, Urt. v. 24.02.2022 – VII ZR 320/21ECLI:DE:BGH:2022:240222UVIIZR320.21.0
Ob eine vorprozessuale anwaltliche Zahlungsaufforderung eine Geschäftsgebühr nach Nr. 2300 RVG-VV auslöst oder als der Vorbereitung der Klage dienende Tätigkeit nach § 19 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 RVG zum Rechtszug gehört und daher mit der Verfahrensgebühr nach Nr. 3100 RVG-VV abgegolten ist, ist eine Frage der Art und des Umfangs des im Einzelfall erteilten Mandats (im Anschluss an BGH, Urteil vom 15. August 2019 - III ZR 205/17, WM 2019, 1833).
- BGH, Urt. v. 22.06.2021 – VI ZR 353/20ECLI:DE:BGH:2021:220621UVIZR353.20.0
Zur Erstattung vorgerichtlicher Rechtsanwaltskosten (hier: Klage wegen Inverkehrbringens eines Kraftfahrzeugs mit unzulässiger Abschalteinrichtung).
- BGH, Urt. v. 15.08.2019 – III ZR 205/17ECLI:DE:BGH:2019:150819UIIIZR205.17.0
1. Zur ordnungsgemäßen Risikoaufklärung des Anlegers bei der Zeichnung von Beteiligungen an geschlossenen Fonds und der diesbezüglichen Verteilung der Darlegungs- und Beweislast. 2. Verlangt der Anleger den Ersatz entgangener Anlagezinsen, so muss er darlegen, für welche konkrete Form der Kapitalanlage er sich alternativ entschieden hätte (Bestätigung von Senat, Urteil vom 16. Mai 2019 - III ZR 176/18, WM 2019, 1203, 1207 Rn. 30 und Anschluss an BGH, Urteil vom 24. April 2012 - XI ZR 360/11, NJW 2012, 2266 Rn. 13). 3. Zur Erstattung vorgerichtlicher Anwaltskosten.
- BGH, Beschl. v. 29.04.2019 – X ZB 4/17ECLI:DE:BGH:2019:290419BXZB4.17.0
Kommunikationssystem In einer Patentstreitsache sind die Einzeltätigkeiten eines beim Bundesgerichtshof nicht zugelassenen Rechtsanwalts sowie eines mitwirkenden Patentanwalts im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren erstattungsfähig, wenn diese die Beschwerdebegründung im Auftrag eines auf Seiten des Beschwerdegegners beigetretenen Streithelfers inhaltlich prüfen, mit ihrem Mandanten erörtern und sich mit den anwaltlichen Vertretern des Beschwerdegegners hinsichtlich von diesem im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren einzureichender Schriftsätze abstimmen.
- BGH, Beschl. v. 08.03.2017 – X ZB 11/16ECLI:DE:BGH:2017:080317BXZB11.16.0
- BPatG, Beschl. v. 18.06.2013 – 10 ZA (pat) 12/12
Doppelvertretungskosten im Nichtigkeitsberufungsverfahren II Die Kosten eines im Nichtigkeitsberufungsverfahren neben dem Patentanwalt mitwirkenden Rechtsanwalts können u.U. auch dann als notwendig i. S. d. § 91 Abs. 1 Satz 1 ZPO und somit als erstattungsfähig angesehen werden, wenn die Berufung wegen nicht rechtzeitiger Einreichung einer Begründung verworfen wird.
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